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Ende des Ukraine-Kriegs? Selenskyj schickt Trump Antwort auf US-Friedensplan – Diplomatischer Drahtseilakt

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News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Antwort aus Kiew auf Friedensplan. Weiter Kämpfe um Pokrowsk. Selenskyj kündigt Treffen mit Europäern an.

Dieser News-Ticker ist beendet. Aktuelle Informationen zum Krieg in der Ukraine finden Sie in unserem neuen Ticker.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 9:20 Uhr: Die Ukraine hat ihre Antwort auf den von der Trump-Regierung vorgelegten Friedensplan Medien zufolge formuliert und an die USA zurückgeschickt. Das berichtete das Nachrichtenportal RBK Ukrajina. Details des Gegenvorschlags sind bisher nicht bekannt. Der ursprünglich von der Administration unter US-Präsident Donald Trump vorgelegte Plan war teilweise als „russische Wunschliste“ scharf kritisiert worden, weil er im Wesentlichen die Forderungen Moskaus übernommen hatte. Für die Ukraine ist es ein diplomatischer Drahtseilakt – sie will die USA nicht verärgern, aber Positionen halten.

Im Ringen um einen Frieden im Ukraine-Krieg soll Trump von Selenskyj enttäuscht sein.

So sollte die Ukraine nicht nur auf den Nato-Beitritt verzichten, sondern auch die Truppenzahl des Militärs beschränken und weitere Gebiete mit gut ausgebauten Verteidigungsanlagen im Osten des Landes räumen, die sie bislang kontrolliert. Im Gegenzug sollte sich Moskau dazu verpflichten, keine weiteren Angriffe auf das Nachbarland zu starten. Die Territorialfrage und Sicherheiten für die Ukraine waren die Knackpunkte des Papiers. Gebietsabtretungen hatte die ukrainische Führung unter Präsident Wolodymyr Selenskyj in der Vergangenheit ausgeschlossen. Zudem will sich Kiew nicht nur auf das Versprechen Moskaus verlassen müssen, nicht noch einmal militärisch zu intervenieren.

Ukraine-Krieg aktuell: Großer Drohnenangriff Kiews legt Moskaus Flughäfen lahm

Update, 8:35 Uhr: In Russland mussten in der Nacht zahlreiche Flughäfen schließen, darunter auch die vier Moskauer Airports. Grund war ein massiver Drohnenangriff der Ukraine. Nach Angaben der Luftfahrtbehörde Rosawijazija mussten allein in Moskau mehr als 130 Flüge umgeleitet, verzögert oder gestrichen werden. Insgesamt seien die Hauptstadtflughäfen Scheremetjewo, Domodedowo, Wnukowo und Schukowski mehr als sieben Stunden außer Betrieb gesetzt worden.

Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine

Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz.
Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz. © Philipp Schulze/dpa
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben.
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben. © JONATHAN NACKSTRAND/afp
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bardley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechende Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren.
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bradley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechenden Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren. © U.S. Army/dpa
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil.
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil. © Björn Trotzki/Imago
Aus Großbritannien stammt der Kampfpanzer vom Typ Challenger 2. Dabei handelt es sich um einen der modernsten Panzer weltweit. Im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Kampfpanzern ist der Challenger 2 mit einer 120-Millimeter-Kanone mit gezogenem Lauf ausgerüstet. Auch auf lange Entfernung sind zuverlässige Treffer zu erwarten. So soll ein Challenger 2 im Golfkrieg von 1991 einen irakischen Panzer auf fast fünf Kilometer Entfernung ausgeschaltet haben. Die Chobham-Panzerung sorgt für einen enorm guten Schutz. Als Nachteile gelten das hohe Gewicht, die komplizierte Logistik und die eingeschränkte Mobilität.
Aus Großbritannien stammt der Kampfpanzer vom Typ Challenger 2. Dabei handelt es sich um einen der modernsten Panzer weltweit. Im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Kampfpanzern ist der Challenger 2 mit einer 120-Millimeter-Kanone mit gezogenem Lauf ausgerüstet. Auch auf lange Entfernung sind zuverlässige Treffer zu erwarten. So soll ein Challenger 2 im Golfkrieg von 1991 einen irakischen Panzer auf fast fünf Kilometer Entfernung ausgeschaltet haben. Die Chobham-Panzerung sorgt für einen enorm guten Schutz. Als Nachteile gelten das hohe Gewicht, die komplizierte Logistik und die eingeschränkte Mobilität. © Spc. Nicko Bryant Jr./Imago
Der Marder hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer bei der Bundeswehr im Einsatz. Gebaut wurde der Marder mitten im Kalten Krieg. Er dient den Panzergrenadieren als Gefechtsfahrzeug und Führungspanzer. Durch seine Geschwindigkeit sollen die Infanteristen den Kampfpanzern folgen können. Mit 600 PS bei 35 Tonnen ist er gut motorisiert. Bewaffnet ist der Marder mit einer 20-Millimeter-Kanone. Die Besatzung besteht aus Kommandant, Richtschütze, Fahrer und sechs Grenadieren.
Der Marder hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer bei der Bundeswehr im Einsatz. Gebaut wurde er mitten im Kalten Krieg. Der Marder dient den Panzergrenadieren als Gefechtsfahrzeug und Führungspanzer. Durch seine Geschwindigkeit sollen die Infanteristen den Kampfpanzern folgen können. Mit 600 PS bei 35 Tonnen ist er gut motorisiert. Bewaffnet ist der Marder mit einer 20-Millimeter-Kanone. Die Besatzung besteht aus Kommandant, Richtschütze, Fahrer und sechs Grenadieren. © Philipp Schulze/dpa
Die NLAW ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus schwedischer Produktion. Sie dient zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Gebäuden. Sie kann von einem einzelnen Menschen transportiert und eingesetzt werden. Der Start mit der geschulterten Waffe kann liegend, kniend oder stehend erfolgen. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 600 Metern. Verfehlt die Rakete das Ziel, so zerstört sie sich nach einer Flugzeit von 5,6 Sekunden selbst. Die NLAW ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal abgefeuert werden.
Die NLAW ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus schwedischer Produktion. Sie dient zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Gebäuden. Sie kann von einem einzelnen Menschen transportiert und eingesetzt werden. Der Start mit der geschulterten Waffe kann liegend, kniend oder stehend erfolgen. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 600 Metern. Verfehlt die Rakete das Ziel, so zerstört sie sich nach einer Flugzeit von 5,6 Sekunden selbst. Die NLAW ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal abgefeuert werden. © Sergei Supinsky/afp
Das Patriot-System dient zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und Raketen kürzerer Reichweite. Es besteht aus mehreren Komponenten: Das Bodenradar erkennt Flugobjekte, der Leitstand berechnet deren Flugbahn, programmiert die eigenen Raketen und koordiniert deren Abschuss, das Startgerät verfügt über bis zu acht Raketenwerfer, der erforderliche Strom kommt von einem Fahrzeug mit Generatoren. Das Patriot-System kann gleichzeitig bis zu 50 Ziele beobachten und fünf bekämpfen. Die maximale Kampfentfernung liegt bei etwa 68 Kilometern. Die Entwicklung des Boden-Luft-Lenkwaffensystems reicht in die späten 1960er-Jahre zurück, eingeführt wurde es in den frühen 1980er-Jahren, seitdem wurde es immer wieder modernisiert.
Das Patriot-System dient zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und Raketen kürzerer Reichweite. Es besteht aus mehreren Komponenten: Das Bodenradar erkennt Flugobjekte, der Leitstand berechnet deren Flugbahn, programmiert die eigenen Raketen und koordiniert deren Abschuss, das Startgerät verfügt über bis zu acht Raketenwerfer, der erforderliche Strom kommt von einem Fahrzeug mit Generatoren. Das Patriot-System kann gleichzeitig bis zu 50 Ziele beobachten und fünf bekämpfen. Die maximale Kampfentfernung liegt bei etwa 68 Kilometern.  © Kevin Schrief/dpa
Beim Multiple Launch Rocket System (MLRS) handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem auf Kettenfahrgestell. Die Typenbezeichnung des US-amerikanischen Militärs lautet M270. Bei der Bundeswehr wird es unter dem Namen MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) geführt. Das System trägt zwölf Raketen, die Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung treffen.
Beim Multiple Launch Rocket System (MLRS) handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem auf Kettenfahrgestell. Die Typenbezeichnung des US-amerikanischen Militärs lautet M270. Bei der Bundeswehr wird es unter dem Namen MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) geführt. Das System trägt zwölf Raketen, die Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung treffen. © Jeon Heon-Kyun/dpa
Die türkische Kampf- und Aufklärungsdrohne Bayraktar TB2 ist seit 2016 im Einsatz. Der Name geht auf ihren Erfinder Selçuk Bayraktar zurück, den Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Drohne erreicht eine Flughöhe von 7300 Metern. Sie ist 6,5 Meter lang, besitzt eine Spannweite von zwölf Metern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 Kilometern pro Stunde. Beim ukrainischen Angriff auf das russische Flaggschiff „Moskwa“ soll die Drohne einen Angriff vorgetäuscht haben, bevor zwei Neptun-Raketen das Schiff trafen.
Die türkische Kampf- und Aufklärungsdrohne Bayraktar TB2 ist seit 2016 im Einsatz. Der Name geht auf ihren Erfinder Selçuk Bayraktar zurück, den Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Drohne erreicht eine Flughöhe von 7300 Metern. Sie ist 6,5 Meter lang, besitzt eine Spannweite von zwölf Metern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 Kilometern pro Stunde. Beim ukrainischen Angriff auf das russische Flaggschiff „Moskwa“ soll die Drohne einen Angriff vorgetäuscht haben, bevor zwei Neptun-Raketen das Schiff trafen. © Birol Bebek/afp
Im Ukraine-Krieg kommen auch zahlreiche unbemannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Switchblade 300 ist zusammengeklappt so handlich, dass sie in jeden Rucksack passt. Sie wird mithilfe von Druckluft aus einem Rohr abgeschossen und verfügt über vier schwenkbare Flügel, die im Flug wie Springmesser herausspringen. Sie hat eine Reichweite von knapp zehn Kilometern und kann einige Zeit über ihrem Einsatzgebiet verweilen, ehe sie im Sturzflug angreift. Der Gefechtskopf der Switchblade 300 hat eine Sprengladung, die einer 40-Millimeter-Granate entspricht.
Im Ukraine-Krieg kommen auch zahlreiche unbemannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Switchblade 300 ist zusammengeklappt so handlich, dass sie in jeden Rucksack passt. Sie wird mithilfe von Druckluft aus einem Rohr abgeschossen und verfügt über vier schwenkbare Flügel, die im Flug wie Springmesser herauskatapultiert werden. Sie hat eine Reichweite von knapp zehn Kilometern und kann einige Zeit über ihrem Einsatzgebiet verweilen, ehe sie im Sturzflug angreift. Der Gefechtskopf der Switchblade 300 hat eine Sprengladung, die einer 40-Millimeter-Granate entspricht.  © Lcpl. Tyler Forti/Imago
Das norwegische Luftabwehrsystem NASAMS wurde entwickelt, um Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und unbemannte Luftfahrzeuge zu identifizieren, anzugreifen und zu zerstören. Es ist in der Lage, 72 Ziele gleichzeitig zu treffen. Ihre weitreichendsten Raketen können Ziele bis maximal 50 Kilometer abschießen. Eine Batterie besteht aus zwölf Raketenwerfern, acht Radar-Stationen, einer Feuerleitzentrale, einem Kamera- und einem Kontroll-Fahrzeug. Seit 2005 schützt das System die US-Hauptstadt Washington, D.C.
Das norwegische Luftabwehrsystem NASAMS wurde entwickelt, um Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und unbemannte Luftfahrzeuge zu identifizieren, anzugreifen und zu zerstören. Es ist in der Lage, 72 Ziele gleichzeitig zu treffen. Ihre weitreichendsten Raketen können Ziele bis maximal 50 Kilometer abschießen. Eine Batterie besteht aus zwölf Raketenwerfern, acht Radar-Stationen, einer Feuerleitzentrale, einem Kamera- und einem Kontroll-Fahrzeug. Seit 2005 schützt das System die US-Hauptstadt Washington, D.C. © Robin Van Lonkhuijsen/dpa
Die Ukraine kann im krieg gegen Russland auch auf Bushmaster-Panzerfahrzeuge aus australischer Produktion zurückgreifen. Sie sind dank ihrer gepanzerten Stahlplatten explosionssicher und für alle Umgebungen geeignet. Auch eine Reifenpanne hindert den Bushmaster nicht an der Weiterfahrt. Das Fahrzeug bietet Platz für insgesamt zehn Soldaten einschließlich ihrer Waffen und Ausrüstung. Übliche Bordwaffen sind 5,56-Millimeter- und 7,62-Millimeter-Maschinengewehre.
Die Ukraine kann im Krieg gegen Russland auch auf Bushmaster-Panzerfahrzeuge aus australischer Produktion zurückgreifen. Sie sind dank ihrer gepanzerten Stahlplatten explosionssicher und für alle Umgebungen geeignet. Auch eine Reifenpanne hindert den Bushmaster nicht an der Weiterfahrt. Das Fahrzeug bietet Platz für zehn Soldaten einschließlich ihrer Waffen und Ausrüstung. Übliche Bordwaffen sind 5,56-Millimeter- und 7,62-Millimeter-Maschinengewehre. © Russell Freeman/Imago
Die Geschichte des M113 ist schon mehr als 60 Jahre alt. Das auch gerne als „Battle Taxi“ bezeichnete Militärfahrzeug war der erste moderne Truppentransportpanzer. Die Möglichkeit, in einem leichten, schnellen, schwimmfähigen und per Flugzeug transportablen gepanzerten Fahrzeug elf Infanteristen durch ein Kampfgebiet zu befördern, kam einer Revolution gleich. Seit der Markteinführung 1960 wurden mehr als 80.000 Fahrzeuge herstellt. In der Standardausführung verfügt der M113 über ein 12,7-Millimeter-Maschinengewehr als Hauptwaffe.
Die Geschichte des M113 ist schon mehr als 60 Jahre alt. Das auch gerne als „Battle Taxi“ bezeichnete Militärfahrzeug war der erste moderne Truppentransportpanzer. Die Möglichkeit, in einem leichten, schnellen, schwimmfähigen und per Flugzeug transportablen gepanzerten Fahrzeug elf Infanteristen durch ein Kampfgebiet zu befördern, kam einer Revolution gleich. Seit der Markteinführung 1960 wurden mehr als 80.000 Fahrzeuge herstellt. In der Standardausführung verfügt der M113 über ein 12,7-Millimeter-Maschinengewehr als Hauptwaffe. © Björn Trotzki/Imago
Der PT-91 Twardy („Der Harte“) ist eine modernisierte Version des Panzers T-72 aus der Sowjetzeit. Der PT-91 ist seinem Vorbild äußerlich nach wie vor sehr ähnlich, besitzt jedoch gegenüber dem Original einige Verbesserungen. Dazu gehören eine im Vergleich zum Basismodell deutlich präzisere Feuerleitanlage, ein Laserwarnsystem, eine Wärmebildkamera und eine Reaktivpanzerung.
Der polnische PT-91 Twardy („Der Harte“) ist eine modernisierte Version des Panzers T-72 aus der Sowjetzeit. Der PT-91 ist seinem Vorbild äußerlich nach wie vor sehr ähnlich, besitzt jedoch gegenüber dem Original einige Verbesserungen. Dazu gehören eine im Vergleich zum Basismodell deutlich präzisere Feuerleitanlage, ein Laserwarnsystem, eine Wärmebildkamera und eine Reaktivpanzerung.  © Imago
Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer, der Teil der Heeresflugabwehr der Bundeswehr war, bis er 2010 außer Dienst gestellt wurde. In der Zwischenzeit wird er nur noch von anderen Armeen verwendet, so auch von der Ukraine. Der Gepard wurde in erster Linie entwickelt, um die Panzer- und Panzergrenadiertruppe vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern im niedrigen Höhenbereich zu schützen. In der Ukraine ist vor allem der Suchradar von Vorteil, mit dem feindliche Drohnen schnell erkannt angegriffen werden können. Der Gepard verfügt über 35-Millimeter-Maschinenkanonen.
Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer, der Teil der Heeresflugabwehr der Bundeswehr war, bis er 2010 außer Dienst gestellt wurde. In der Zwischenzeit wird er nur noch von anderen Armeen verwendet, so auch von der Ukraine. Der Gepard wurde in erster Linie entwickelt, um die Panzer- und Panzergrenadiertruppe vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern im niedrigen Höhenbereich zu schützen. In der Ukraine ist vor allem der Suchradar von Vorteil, mit dem feindliche Drohnen schnell erkannt und angegriffen werden können. Der Gepard verfügt über 35-Millimeter-Maschinenkanonen.  © Michael Mandt/afp
Italienische Panzerhaubitzen M109L werden über Udine und Österreich in die Ukraine geliefert.
Ende April 2023 lieferte Italien klammheimlich über die nordöstliche Region Friaul-Julisch Venetien und Österreich 30 schwere Panzerhaubitzen M109L in die Ukraine. Das Foto vom Transport ist am Bahnhof Udine entstanden. Laut italienischer Tageszeitung „La Repubblica“ erhält Kiew vom Nato-Mitglied insgesamt 60 Stück der Standard-Haubitze des Verteidigungsbündnisses. Die M109L zeichnet vor allem ihre schwere 155mm-Kanone aus. © Twitter@Topolin28714725
Ein gepanzerter MaxxPro-Truppentransporter der US-Streitkräfte. (Symbolfoto)
Zu Beginn ihrer Gegenoffensive hatten die ukrainischen Streitkräfte mit Hilfe der Vereinigten Staaten laut „Magazin für Europäische Sicherheit & Technik“ einen Bestand von 580 sogenannter MRAPs (Mine Resistant Ambush Protected Vehicle) aufgebaut. Dabei handelt es sich um Truppentransporter mit hohem Minenschutz. Etliche davon gingen im Frühsommer 2023 verloren, vor allem gepanzerte MaxxPro (Beispiel-Foto), was Videos brennender Exemplare bei Twitter beweisen sollten.  © IMAGO / ZUMA Wire
Ein Radpanzer Stryker der US-Streitkräfte.
Die USA haben der Ukraine im Verlauf des ersten Halbjahres 2023 bis zu 90 Radpanzer vom Typ Stryker geliefert. Der hochmobile Schützenpanzer mit einer Länge von knapp sieben Metern und einer Breite von 2,72 Metern soll Truppenverlegungen binnen kurzer Zeit ermöglichen, weil er mit bis zu 100 km/h deutlich schneller ist als viele Kettenpanzer. Mit bis zu 39 Millimetern Außenhülle ist er jedoch vergleichsweise schwach gepanzert. © IMAGO / ABACAPRESS
Ukrainische Soldaten werden an schwedischen Schützenpanzern CV 90 ausgebildet.
Das Combat Vehicle 90 (CV 90) gilt als einer der modernsten Schützenpanzer der Welt. Entwickelt wurde der Panzer in den 1990er Jahren vom britischen Rüstungskonzerns BAE Systems AB für die Streitkräfte Schwedens. Das skandinavische Land stellte der Ukraine im Frühjahr 2023 nach und nach 50 der Schützenpanzer bereit, die die 40-mm-Ma­schi­nen­ka­no­ne 40/70B auszeichnet. Bis zu acht Infanterie-Soldaten können mit dem CV 90 mitten in die Schlacht gefahren werden. © IMAGO / TT
Aus Frankreich soll die Ukraine bereits im März 2025 drei Modelle des Kampfjets „Mirage 2000“ erhalten
Aus Frankreich soll die Ukraine bereits im März 2025 drei Modelle des Kampfjets „Mirage 2000“ erhalten. Bei den Maschinen soll es sich laut Medienberichten um Modelle der Variante „Mirage 2000-5“ handeln. Eine offizielle Bestätigung der Lieferung steht noch aus. Frankreich verfügt selbst über 26 modernisierte Kampfjets des Typs „Mirage 2000-5“. © KHALED DESOUKI/AFP
Ein Leopard-1-A5 der belgischen Armee, der in Deutschland produziert wurde. (Archivfoto)
Der Leopard 1A5 ist eine kampfwertgesteigerte Variante des „Leos“ 1 aus deutscher Produktion und Vorgänger des Leopard-2-Kampfpanzers der Bundeswehr. Zwischen 1986 und 1992 wurde im A5 eine neue Feuerleitanlage sowie erstmals ein Laserentfernungsmesser eingebaut. Anfang 2023 hatte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) der Ukraine 178 Exemplare in Aussicht gestellt. Beim Nato-Gipfel im Juli erfüllte Deutschland die zwischenzeitlich genannte Zielgröße von 25 gelieferten Leopard-1-A5 im Sommer 2023. © IMAGO / StockTrek Images
Die F-16 wurde in den 1970er Jahren als wendiger, vergleichsweise kostengünstiger und vielfältig einsetzbarer Kampfjet.
Die F-16 wurde in den 1970er Jahren als wendiger, vergleichsweise kostengünstiger und vielfältig einsetzbarer Kampfjet entwickelt. Sie trägt den offiziellen Spitznamen „Fighting Falcon“ (Kämpfender Falke), ist aber auch als „Viper“ bekannt. Der einstrahlige Kampfjet ist mit einer 20-Millimeter-Kanone mit mehreren Läufen bewaffnet und kann mit Luft-Luft-Raketen und Bomben ausgestattet werden. Nach Angaben der US-Luftwaffe erreicht die F-16 Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 2400 Kilometern pro Stunde und kann mehr als 860 Kilometer entfernt liegende Ziele anfliegen, ihre Raketen abfeuern und zum Startpunkt zurückkehren.  © PETRAS MALUKAS/afp
Die USA haben Atacms-Raketen an die Ukraine geliefert.
Die USA haben Atacms-Raketen an die Ukraine geliefert. Nach Abschuss vom Boden fliegen sie eine ballistische Kurve und sollen wieder am Boden detonieren. Obwohl sie als schwer abzufangen gelten, sind sie im Vergleich zu Marschflugkörpern nicht annähernd so präzise. Das liegt vor allem an der Geschwindigkeit. In der Spitze erreichen sie mehr als dreifache Schallgeschwindigkeit (Mach 3). Dieses hohe Tempo von rund 3700 km/h macht es auch deutlich schwerer, die Rakete zu kontrollieren. Bisher haben die USA Atacms mit einer gedrosselten Reichweite von 165 Kilometern geliefert. Die Ukraine wünscht sich aber Atacms mit einer Reichweite von 300 Kilometern. © U.S. Army/Imago
Kampfflugzeug des Typs „Gripen“ aus Schweden
Eigentlich sollte die Ukraine bereits im März 2024 die erste Lieferung von Kampfflugzeugen des Typs „Gripen“ aus Schweden erhalten. Bislang sind aber keine Modelle des von der Firma Saab hergestellten Kampfjets im Kampf gegen Russland. Das wiederum liegt an der Lieferung der F16-Kampfjets an die Ukraine. Um die Luftwaffe des Landes und ihre Piloten nicht zu überfordern, wurde die Lieferung und Ausbildung des Personals an den schwedischen Flugzeugen zunächst ausgesetzt. Geplant sind die Lieferungen nun für 2025. © Sandor Ujvari/dpa

Das Verteidigungsministerium in Moskau meldete den Abschuss von fast 300 ukrainischen Drohnen in der Nacht. Mehr als ein Drittel davon wurden demnach in der westrussischen Region Brjansk an der Grenze zur Ukraine vom Himmel geholt. Jeweils 40 Drohnen seien aber auch in den Regionen Kaluga und dem Moskauer Umland abgewehrt worden, teilte das Militär mit. Angaben zu Schäden machte das Verteidigungsministerium traditionell nicht.

Update, 7:15 Uhr: Ungeachtet russischer Siegesmeldungen ist die strategisch wichtige Stadt Pokrowsk im Osten der Ukraine nach Angaben aus Kiew weiterhin heftig umkämpft. Die russische Armee greife mit starken mechanisierten Einheiten an, meldete die ukrainische Armee. „Die Russen setzten gepanzerte Fahrzeuge, Autos und Motorräder ein. Die Konvois versuchten, von Süden her in den nördlichen Teil der Stadt durchzubrechen.“ In Armeekreisen erfuhr Reuters, Russland habe rund 30 Fahrzeuge eingesetzt. Dies sei der bisher größte Angriff dieser Art innerhalb der Stadt.

Ukraine-News: Selenskyj kündigt Treffen mit Europäern an

Update, 5:55 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat für den heutigen Donnerstag ein neues Treffen westlicher Unterstützerstaaten angekündigt. Diese Woche könne Neuigkeiten für alle und für ein Ende des Blutvergießens bringen, schrieb er in sozialen Medien. Gleichzeitig wiederholte Selenskyj kritische Punkte. Die entscheidenden Fragen seien, wie Russland dazu gebracht werden könne, das Töten zu stoppen und wie es von einer erneuten Invasion abgehalten werden könne. Zu den Unterstützerstaaten zählen Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Update, 11. Dezember, 5:00 Uhr: Russland hat heute Nacht einen Angriff mit 31 Drohnen auf die Hauptstadt Moskau abgewehrt. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt, Sergej Sobjanin, mit. An allen Moskauer Flughäfen wurde der Betrieb vorübergehend eingestellt, Flüge wurden nach St. Petersburg umgeleitet. Angaben über Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor.

Ukraine-News: Kiew greift erneut Tanker im Schwarzen Meer an

Update, 22:08 Uhr: Die Ukraine hat laut Angaben aus Kiewer Sicherheitskreisen erneut einen Öltanker aus Putins Schattenflotte im Schwarzen Meer angegriffen. Marinedrohnen hätten den Öltanker „Dashan“ attackiert, hieß es aus dem Umfeld des ukrainischen Militärgeheimdienstes (GUR) gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Das unter der Flagge der Komoren fahrende Schiff habe „schwere Schäden erlitten“.

Die Ukraine hatten sich bereits im November zu zwei Angriffen auf Öltanker in der Nähe der türkischen Küste bekannt. Die Türkei bestellte daraufhin die Botschafter Russlands und der Ukraine ein, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan übte scharfe Kritik. Nach ukrainischer Darstellung handelte es sich dabei um Teil der sogenannten russischen Schattenflotte. Mit deren Schiffen exportiert Russland unter Umgehung internationaler Sanktionen im Land gefördertes Erdöl.

Ukraine-News: Gespräche über Wiederaufbau nach dem Krieg

Update, 20:15 Uhr: Die Ukraine und die USA haben erstmals über den Wiederaufbau des vom Ukraine-Krieg zerstörten Landes verhandelt. Präsident Wolodymyr Selenskyj führte am Mittwoch Gespräche mit einer hochrangigen US-Delegation, zu der Finanzminister Scott Bessent, BlackRock-Chef Larry Fink und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner gehörten.

„Wir haben Schlüsselelemente für die Erholung, verschiedene Mechanismen und Visionen für den Wiederaufbau diskutiert“, schrieb Selenskyj in einem Beitrag auf X. Die Gespräche sind Teil eines dreispurigen Konzepts der Ukraine aus Friedensplan, Sicherheitsgarantien und Wiederaufbauplan. Beide Seiten vereinbarten weitere Kontakte, während Kiew den wirtschaftlichen Wiederaufbau parallel zu Sicherheitsdiskussionen vorantreibt.

Ukraine-News: Kiew meldet neuen Schlag gegen Putins Schattenflotte

Update, 19:01 Uhr: Ukrainische Marinedrohnen haben nach Angaben aus Kiew einen Tanker der russischen Schattenflotte im Schwarzen Meer getroffen und schwer beschädigt. Das Schiff „Dashan“ sei mit maximaler Geschwindigkeit und ausgeschalteten Transpondern auf dem Weg zum russischen Hafen Noworossijsk unterwegs gewesen, als die Drohnen im Heck einschlugen, teilte ein Vertreter des ukrainischen Geheimdienstes SBU mit.

Die Attacke habe schwere Explosionen ausgelöst, hieß es weiter. Der Angriff reiht sich in eine Serie ukrainischer Operationen gegen russische Schiffe im Ukraine-Krieg ein. Eine russische Stellungnahme zu dem Vorfall lag zunächst nicht vor.

Update, 17:58 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich telefonisch mit US-Präsident Donald Trump, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem britischen Premier Keir Starmer zur Ukraine-Lage beraten. Das teilte die Bundesregierung mit. Die vier Staats- und Regierungschefs erörterten den Stand der Waffenstillstands-Gespräche und wollen die intensive Arbeit an dem US-Friedensplan in den kommenden Tagen fortsetzen.

„Sie waren sich einig, dass es sich um einen entscheidenden Moment für die Ukraine und die gemeinsame Sicherheit im euro-atlantischen Raum handelt“, zitiert n-tv Regierungssprecher Kornelius zu dem Telefonat.

Ukraine-News: Bundeswehr zieht Patriots aus Polen ab

Update, 16:55 Uhr: Die Bundeswehr zieht in den kommenden Tagen ihre Patriot-Flugabwehrsysteme aus Polen ab. Die Aufgabe im Rahmen der Nato-Luftverteidigung sei nach fast einem Jahr am Mittwoch planmäßig an die niederländischen Streitkräfte übergeben worden, teilte die Luftwaffe in Berlin mit. Die rund 200 eingesetzten Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr könnten damit die Feiertage um Weihnachten „wieder in der Heimat bei ihren Familien verbringen“.

Zentraler Auftrag des Einsatzes sei der Schutz des Verkehrsknotenpunkts Rzeszow unweit der Grenze zur Ukraine gewesen, erklärte die Luftwaffe. Im Einsatz waren demnach zwei Feuereinheiten des Patriot-Systems. 

Update, 16:16 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat für diese Woche entscheidende Entwicklungen im Ukraine-Krieg angekündigt und von möglichen Neuigkeiten „für das Ende des Blutvergießens“ gesprochen. Der ukrainische Staatschef arbeitet gemeinsam mit Donald Trumps Team und europäischen Partnern an einem grundlegenden 20-Punkte-Dokument.

Das Papier soll die Parameter für eine Beendigung des Ukraine-Kriegs festlegen und „in naher Zukunft“ an die Vereinigten Staaten übermittelt werden, erklärte Selenskyj in einem Beitrag auf X. Neben Gesprächen über Wiederaufbau-Pläne am Mittwoch steht auch ein Treffen der Unterstützer-Koalition auf dem Programm. „Diese Woche könnte Neuigkeiten für uns alle bringen“, betonte der Präsident.

Ukraine-News: Neue Beratungen über Friedensplan in Berlin geplant

Update, 15:27 Uhr: Rund ein Dutzend europäische Staats- und Regierungschefs haben sich nach Diplomatenangaben für Montag zu Beratungen über einen Ukraine-Friedensplan in Berlin verabredet. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Unter den Teilnehmern sollen der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer sein.

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte bereits angekündigt, dass die europäischen Länder in den kommenden Tagen weitere Gespräche planen, um die Bemühungen um einen Friedensprozess für den Ukraine-Krieg zu koordinieren. Die Beratungen sollen die europäischen Initiativen zur Beendigung des Konflikts abstimmen.

Ukraine-New: Bundesregierung stärkt Selenskyj nach Trump-Kritik den Rücken

Update, 14:22 Uhr: Wolodymyr Selenskyj genießt nach Ansicht der Bundesregierung volle demokratische Legitimität als ukrainischer Präsident. Berlin bezeichnete das Staatsoberhaupt als „gewählt und legitim“ mit der Befugnis, über die politische Zukunft der Ukraine zu entscheiden. Damit reagiert die Merz-Regierung auf Kritik von US-Präsident Trump, der Neuwahlen für die Ukraine gefordert hatte.

Selenskyjs Amtszeit war offiziell im Mai 2024 geendet. Jedoch verbietet die ukrainische Verfassung Neuwahlen, während sich das Land im Kriegszustand befindet. Selenskyj zeigte sich am Dienstag dennoch grundsätzlich offen für Neuwahlen, wenn die Sicherheit für eine solche Abstimmung gewährleistet sei.

Ukraine-News: Polen bietet Kiew weitere Kampfjets

Update, 13:27 Uhr: Die polnische Regierung hat Kiew seine letzten MiG-29-Kampfflugzeuge im Tausch gegen ukrainische Drohnentechnologie angeboten. Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz bestätigte entsprechende Verhandlungen mit der Ukraine über den Transfer der sowjetischen Jets.

„Die MiGs nähern sich dem Ende ihrer Lebensdauer, sie werden also von der polnischen Armee ausgemustert, und wir sprechen mit der ukrainischen Seite über ihren Transfer“, sagte Kosiniak-Kamysz dem Radiosender Trojka. Warschau wolle die Gespräche „so schnell wie möglich“ abschließen. Polen verfügt Medienberichten zufolge noch über 14 MiG-29-Maschinen und hat bereits den Großteil seiner Flotte im Ukraine-Krieg an Kiew abgegeben.

Ukraine-News: Kreml begrüßt Trumps Position zur NATO

Update, 12:55 Uhr: Wie AFP berichtet, hat der Kreml die jüngsten Aussagen von Donald Trump zum Ukraine-Krieg begrüßt. Dmitri Peskow sagte den Journalisten, dass Trumps jüngste Äußerungen „sehr wichtig“ seien und weitgehend mit der russischen Sichtweise übereinstimmten. Dies bezog sich besonderes auf die Themenfelder NATO-Mitgliedschaft, Territorien sowie Gebietsverluste der Ukraine.

Update, 11:03 Uhr: Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SSU) hat im Hafen von Odessa ein ausländisches Frachtschiff festgesetzt, das Teil der russischen Schattenflotte sein haben soll. Der Frachter soll Agrarprodukte von der Krim transportiert haben. Wie der Pressedienst der SSU mitteilt, befanden sich der Kapitän und 16 Besatzungsmitglieder an Bord. Der Massengutfrachter traf unter der Flagge eines afrikanischen Staates in Odessa ein, um Stahlrohre zu laden. 

Lage im Ukraine-Krieg: Beamte äußern sich zur Situation an der Front

Update, 9:49 Uhr: Donald Trumps aktuelle Behauptungen zur Lage im Ukraine-Krieg sind von mehreren Beamten gegenüber CNN zurückgewiesen worden. Der US-Präsident hatte kürzlich erklärt, Russland befinde sich in einer stärkeren Verhandlungsposition hinsichtlich eines Endes des Ukraine-Kriegs. Amerikanische und europäische Beamte entgegneten jetzt, dass sie keine Anzeichen dafür sehen, dass Russland den Krieg schnell gewinnen könnte.

Dennoch bleibt die Lage im Ukraine-Krieg schwierig. „Die Ukraine verliert im Osten durch Abnutzungskriege und begrenzte Verteidigungsstellungen schrittweise strategisches Terrain“, sagte ein hochrangiger US-Beamter. Lettlands Außenminister Baiba Braže ordnete gegenüber CNN allerdings ein: „Die Wahrheit ist, dass Russland im letzten Jahr weniger als 1 % des ukrainischen Territoriums hinzugewonnen hat.“

Lawrow hält Rede zu Russlands Außenpolitik – und droht mit Reaktion

Update, 9:24 Uhr: „Wie Präsident Wladimir Putin betont hat, haben wir keinerlei Absicht, Krieg gegen Europa zu führen“, betonte Lawrow in seiner Rede zu Russlands Außenpolitik. Zugleich kündigte er laut TASS allerdings an, dass der Kreml auf jegliche „feindselige Schritte reagieren“ werde. Man sei für eine Reaktion, etwa auf eine Stationierung europäischer Truppen in der Ukraine oder der „Enteignung russischen Eigentums“, bereit, so der russische Außenminister. Europa plant aktuell eingefrorenes russisches Vermögen für die Unterstützung der Ukraine zu nutzen. Russland hatte schon zuvor mit einer Reaktion gedroht.

Erstmeldung: Kiew/Moskau – Durch seinen Friedensplan hat US-Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg eine Debatte angestoßen, die seit Wochen nicht nur die Regierung in Kiew in Atem hält. Nun hat die amerikanische Regierung der Ukraine eine neue Frist gesetzt, um auf die neueste Version des mit Kiew und Moskau verhandelten „Friedensabkommens“ zu reagieren.

Die Financial Times berichtet aktuell, dass Wolodymyr Selenskyj den europäischen Staats- und Regierungschefs mitgeteilt hat, er habe während eines Gesprächs mit US-Gesandten eine zeitliche Frist erhalten. Demnach soll die Regierung in Kiew eine schnelle Entscheidung über das Friedensabkommen treffen. Trump hofft, die Vereinbarung „bis Weihnachten“ abzuschließen, sagte eine mit dem der Ukraine vorgelegten Zeitplan vertraute Quelle gegenüber der Financial Times.

Selenskyj reagiert auf Frist für Ende des Ukraine-Kriegs – Debatte über Wahlen in der Ukraine läuft

Das Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs bestimmt seit einigen Wochen die ukrainische Diplomatie. Laut FT beschrieb ein westlicher Beamter die aktuelle Lage der Selenskyj-Regierung als „gefangen zwischen Forderungen nach Territorium, die sie nicht akzeptieren kann, und einer US-Seite, die sie nicht ablehnen kann“. Der US-Präsident brachte zuletzt auch Wahlen in der Ukraine ins Spiel. Während einer Online-Pressekonferenz reagierte Selenskyj auf diesen Vorstoß und erklärte sich bereit für Präsidentschaftswahlen, sofern internationale Partner die Sicherheit während der Wahl gewährleisten könnten.

„Ich habe dieses Thema nicht erörtert. Die Frage der Wahlen in der Ukraine hängt meiner Meinung nach in erster Linie von unserem Volk ab und ist eine Angelegenheit des ukrainischen Volkes, nicht der Bevölkerung anderer Staaten. Mit allem gebührenden Respekt vor unseren Partnern“, führte Selenskyj aus. Er sei bereit für Wahlen, betonte der ukrainische Präsident, allerdings äußerte er Bedenken bezüglich der Sicherheit sowie der Legitimität der Abstimmung.

Während der Druck auf Kiew wegen der Gespräche über ein Ende des Ukraine steigt, bezeichnete Selenskyj Andeutungen, er klammere sich angeblich an die Präsidentschaft und dies sei der Grund, warum der Krieg in der Ukraine andauere, als „unzureichend“.

Ukraine-Krieg: Lawrow-Rede zu Russlands Außenpolitik

Abseits der aktuellen Lage im Ukraine-Krieg könnte am Mittwoch, dem 10. Dezember, ein Auftritt des russischen Außenministers Sergej Lawrow für neue Dynamik sorgen. Während der Plenarsitzung des Föderationsrates will der Politiker einen Bericht über dringende Fragen der russischen Außenpolitik vorlegen. Erwartet wird, dass Lawrow auch über die jüngsten US-Vorschläge für ein Ende des Ukraine-Kriegs sprechen wird. Laut TASS wird der Außenminister auch über die „Beziehungen zu den Vereinigten Staaten im Kontext des wiederaufgenommenen bilateralen Dialogs und der Bemühungen um neue Meilensteine ​​in den Bereichen Sicherheit und strategische Stabilität“ sprechen.

Unklar ist bislang, ob Lawrow während seiner Rede auch auf die zunehmenden Spannungen mit der NATO eingehen wird. In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Zwischenfälle gegeben, die westliche Nationen als Provokationen gewertet hatten. In diesem Zusammenhang hieß es bei TASS, dass Lawrow auf den aktuellen Stand der Beziehungen zur Europäischen Union vor dem „Hintergrund einer zunehmend militaristischen Rhetorik“ eingehen wird.

Russlands Wirtschaft im Ukraine-Krieg im Visier – Öl-Raffinerie muss Betrieb einstellen

Während weiter um ein Ende des Ukraine-Kriegs gerungen wird, gehen die Kämpfe an der Front unvermittelt weiter. Bereits seit Monaten zielen ukrainische Streitkräfte mit Drohnenschlägen auf Russlands Wirtschaft. Immer wieder werden Raffinerien, Öl-Depots und andere Industrieeinrichtungen getroffen. Der Plan: Den Nachschub für das russische Militär abschneiden und Wladimir Putins Spielraum im Konflikt einschränken.

Am 5. Dezember gelang es der Ukraine, die Öl-Raffinerie Syzran anzugreifen. Wie Reuters inzwischen berichtet, musste die Anlage in der Folge den Betrieb einstellen. Die Ölraffinerie Syzran liegt in der russischen Oblast Samara, etwa 700 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Sie gehört dem staatlichen Ölkonzern Rosneft und hat eine jährliche Verarbeitungskapazität von 7 bis 8,9 Millionen Tonnen Öl.

Russlands Armee kämpft derweil mit steigenden Verlusten im Ukraine-Krieg. Im Verlauf des vergangenen Tages hat Putin 1010 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden laut Angaben des ukrainischen Generalstabs der Streitkräfte getötet oder verwundet. Seit Ausbruch der Kämpfe betragen die Verluste inzwischen 1.183.620 Soldaten. Zudem hat Russland im Konflikt etwa 11.404 Panzer, 23.692 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 34.969 Artilleriesysteme verloren. (fbu mit Agenturen)

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