Präsidentschaftswahl in Polen

Trump unterstützt Nawrocki – Polen-Wahl wird zum Test für MAGA-Bewegung

  • schließen

Vor der Präsidentschaftswahl in Polen hat Donald Trump einen klaren Favoriten. Aber die Gunst des US-Präsidenten hat zuletzt auch einigen Kandidaten Pech gebracht.

Warschau – Die Stichwahl in Polen stößt auch international auf Interesse. Das zeigt sich daran, dass etliche Staatschefs und politisch einflussreiche Persönlichkeiten aus anderen Ländern relativ offen über ihre Favoriten sprechen. In m zweiten Durchgang der Polen-Wahl fällt die Entscheidung zwischen dem pro-europäischen Kandidaten Rafal Trzaskowski und dem parteilosen Politik-Neuling Karol Nawrocki. Der wurde nicht selten für seine Nähe zum rechten Rand und seine Bewunderung des US-Präsidenten Donald Trump kritisiert, gleichzeitig aber von der nationalkonservativen PiS unterstützt.

Alles gute Gründe, dass auch der US-Staatschef selbst Nawrocki zu seinem Favoriten auserkoren und ihn sogar Anfang Mai zu einem Treffen im Weißen Haus in Empfang genommen hat. Hier ließen sich die beiden Männer strahlend und mit erhobenen Daumen Richtung Kamera im Oval Office ablichten und besprachen laut den Angaben Nawrockis in einem Post auf dem Kurznachrichtendienst X „die strahlende Zukunft der Polen-USA-Beziehungen“. Kurze Zeit später betonte Trumps Ministerin für Innere Sicherheit, Kristi Noem, dass Nawrocki „eine genauso starke Führungsfigur wie Trump selbst“ sei und unbedingt Polens nächster Präsident werden müsse, wie die US-Zeitung Politico zitiert.

Bei einem Besuch in Polen sprach sich Trumps Heimatschutzministerin Kristi Noem deutlich für Karol Nawrocki aus. (Archivfoto)

Trumps Einfluss auf die Präsidentschaftswahl in Polen ist wegweisend für MAGA

Wenig später erreichte der Newcomer Nawrocki im ersten Wahlgang tatsächlich 29,4 Prozent der Stimmen und lag damit nur knapp hinter dem Erstplatzierten Rafał Trzaskowski von der liberalen Bürgerplattform, der auf 31,4 Prozent der Stimmen kam. Doch gerade weil die Stichwahl am heutigen Sonntag einen engen Ausgang verspricht, könnte Trumps Unterstützung tatsächlich einen Einfluss haben. Und das sowohl in die eine als auch in die andere Richtung.

Denn entgegen der Vision von Trumps zunehmend radikal konservativen Unterstützern aus dem Lager der US-Republikaner und der MAGA-Bewegung, hatten die von Trump unterstützten Kandidaten gerade in den letzten Wochen wenig Erfolg. In Kanada verhalf dessen Unterstützung des konservativen Politikers Pierre Poilievre sogar dazu, dass die zuvor in einer handfesten Krise steckenden Liberalen um den inzwischen wiedergewählten Premier Mark Carney über 20 Prozentpunkte in der Wählergunst aufholen konnten.

Kristi Noem: Die schrägen Outfits von Trumps „Abschiebe-Barbie“

Kristi Noem gilt spätestens seit 2018 als enge Verbündete Donald Trumps.
Kristi Noem gilt spätestens seit 2018 als enge Verbündete Donald Trumps. Der damalige US-Präsident unterstützte Noems Kandidatur für das Gouverneursamt im US-Bundesstaat South Dakota. Auch dank Trumps Hilfe gewann Noem die Wahl und wurde im Januar 2019 zur ersten Gouverneurin in der Geschichte South Dakotas ernannt. Es war der vorläufige Höhepunkt der Karriere Noems, die mit gewagten Outfits und Verkleidungen in den folgenden Jahren von sich reden machte. © Susan Walsh/dpa
Ihre politische Laufbahn begann Kristi Noem als Abgeordnete im Repräsentantenhaus South Dakotas.
Ihre politische Laufbahn begann Kristi Noem als Abgeordnete im Repräsentantenhaus South Dakotas. Mit 36 Jahren zog sie in das Parlament ein und machte sich dort direkt als Mitglied der ultrakonservativen „Tea-Party-Bewegung“ einen Namen: Noem engagierte sich für den Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen und gegen die gleichgeschlechtliche Ehe. © IMAGO/Bill Clark
Kristi Noem, hier bei der Vereidigung als Abgeordnete des Repräsentantenhauses in South Dakota
Kristi Noem, hier bei der Vereidigung als Abgeordnete des Repräsentantenhauses in South Dakota, wuchs auf einer Farm in dem ländlich geprägten Bundesstaat auf. Seit 1992 ist Donald Trumps spätere Heimatschutzministerin mit ihrem Ehemann Bryon Noem verheiratet. Das Paar hat zwei Töchter und einen Sohn. Die Familie lebt in einem Anwesen in Castlewood, ein winziges Dorf in South Dakota, in dem gerade einmal rund 700 Menschen wohnen. © IMAGO/Jeff Malet
Aus ihrer Nähe zur Waffenlobby machte Kristi Noem nie einen Hehl.
Aus ihrer Nähe zur Waffenlobby hat Kristi Noem nie einen Hehl gemacht. Die Republikanerin vertritt ein unbeschränktes Recht auf Waffenbesitz, was sie als Kandidatin für die einflussreiche Waffenlobby-Organisation „National Rifle Association“ (NRA) interessant machte. Die NRA unterstützte den Wahlkampf Noems im Rennen um das Gouverneursamt in South Dakota. Noem bedankte sich mit Auftritten auf Veranstaltungen der NRA, wie hier in Indianapolis. © IMAGO/Luke Johnson
Gouverneurin von South Dakota fiel Kristi Noem mit extrovertierten Outfits und kontroversen Standpunkten auf
Bereits in ihrer Zeit als Gouverneurin von South Dakota fiel Kristi Noem mit extrovertierten Outfits und kontroversen Standpunkten auf. Im Jahr 2019, in Trumps erster Amtszeit, kritisierte sie die Handelspolitik des US-Präsidenten und befürchtete, sein Umgang mit China und der Europäischen Union, könnte ihrem Bundesstaat wirtschaftlich schaden. Die Rechtsaußen-Politikerin war aber auch in ihrer Zeit als Gouverneurin eine enge Verbündete der Trump-Bewegung. © Imago
Kristi Noem als Cowgirl vom Land.
Besonders gern inszeniert sich Kristi Noem als Cowgirl vom Land. Den Look entdeckte sie bereits als Gouverneurin des ländlich geprägten Bundesstaats South Dakota für sich. Im Jahr 2020 sorgte Noem für Schlagzeilen, als sie eine Veranstaltung für Bullenreiten in Sioux Falls eröffnete – hoch zu Ross, ganz im Cowboy-Outfit und mit riesigem Sternenbanner in der Hand. © imago
Kristi Noem in ihrer Zeit als Gouverneurin von South Dakota
Doch nicht nur als Cowgirl zeigte sich Kristi Noem in ihrer Zeit als Gouverneurin von South Dakota. Im Jahr 2021 ließ sie sich gemeinsam mit Kim Reynolds, Gouverneurin des Bundesstaates Iowa, und Pete Ricketts, damals Gouverneur in Nebraska, ablichten. Alle drei sind wie Donald Trump Mitglied der Republikaner. Hier posieren sie in Trikots einer örtlichen Eishockey-Mannschaft in Sioux Falls, der größten Stadt South Dakotas. © imago
Kristi Noem ihr Image als sportlich aktive Power-Frau
Bereits als Abgeordnete des Kongresses in South Dakota pflegte Kristi Noem ihr Image als sportlich aktive Powerfrau. Hier präsentiert sich die spätere Gouverneurin als Teil eines Softball-Teams im Rahmen eines Benefizspiels in der Hauptstadt Washington, DC. © imago
Das ist das Bild, das Kristi Noem von sich selbst verbreitet.
Eine Gouverneurin mit modischem Stil, die sich trotz allem nicht zu schade ist, auch selbst anzupacken. Das ist das Bild, das Kristi Noem von sich selbst verbreitet. Hier ist die Republikanerin beim Spatenstich für den Bau eines Möbelmarkts in Sioux Falls zu sehen. © imago
2020 stimmte auch Kristi Noem in die Verschwörungstheorie ein, die Demokraten hätten die Wahl manipuliert.
Nach Donald Trumps Niederlage gegen Joe Biden bei der US-Wahl 2020 stimmte auch Kristi Noem in die Verschwörungstheorie ein, die Demokraten hätten die Wahl manipuliert. „Ich weiß nicht, wie weit verbreitet [der Wahlbetrug] ist. Ich weiß nicht, ob es das Ergebnis der Wahl verändern wird. Aber warum haben alle so viel Angst davor, eine faire Wahl abzuhalten und es herauszufinden“, sagte Noem damals in einem Interview mit dem Nachrichtensender ABC. © imago
Kristi Noem als eine aussichtsreiche Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentschaft
Als Donald Trump verkündete, 2024 erneut zur US-Wahl anzutreten, galt Kristi Noem als eine aussichtsreiche Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentschaft. Die damalige Gouverneurin South Dakotas, hier mit Trumps Konkurrenten in den Vorwahlen der Republikaner, Vivek Ramaswamy, bekundete lautstark ihr Interesse an der Nominierung. © imago
Kristi Noem im Wahlkampf zur US-Wahl 2024
Obwohl Donald Trump die damalige Gouverneurin im Wahlkampf zur US-Wahl 2024 mit Lob überschüttete, ging Noem bei der Besetzung der Vizepräsidentschaft leer aus. Trump entschied sich dagegen für JD Vance. Dafür gab es vor allem einen entscheidenden Grund. © imago
Proteste gegen Kristi Noem in Florida
Mitten im Wahlkampf zur US-Wahl 2024 veröffentlichte Kristi Noem ihre Biografie. Dort beschrieb die Gouverneurin von South Dakota, wie sie einst ihre Hündin Cricket eigenhändig erschossen hatte. „Ich hasste diese Hündin“, die „weniger als wertlos“ gewesen sei, so Noem in ihrem Buch. Die Geschichte kam weniger gut an, als sie wohl erwartet hatte, und löste Proteste gegen die „Hundemörderin“ Noem aus. Kurz darauf verkündete Trump, dass Noem als Vizepräsidentin nicht mehr infrage komme. © imago
Kristi Noem ist Heimatschutzministerin unter Donald Trump
Donald Trump gewann die US-Wahl 2024 und zog im Januar 2025 erneut ins Weiße Haus ein. Kristi Noem folgte ihm. Zwar nicht als Vizepräsidentin, dafür als Leiterin des Ministeriums für innere Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika – auch bekannt als Heimatschutzministerium. Noem leitet damit das nach Anzahl der Mitarbeiter drittgrößte Ministerium der USA. © imago
Als Heimatschutzministerin untersteht Kristi Noem auch die Behörde namens „Immigration and Customs Enforcement“
Als Heimatschutzministerin untersteht Kristi Noem auch die Behörde namens „Immigration and Customs Enforcement“, besser bekannt unter ihrem Akronym: ICE. Gegründet wurde die mittlerweile größte Polizeieinheit innerhalb des Ministeriums nach den Terroranschlägen 2001. In ihr Aufgabengebiet fällt unter anderem die Verfolgung illegaler Grenzüberschreitungen und die Abschiebung illegal ins Land gereister Migranten. Kaum im Amt zeigte sich Kristi Noem als furchtlose Polizistin in schusssicherer Weste. Es sollte nicht das letzte Outfit Noems sein, das in den USA für Aufsehen sorgte. © imago
Auch als Heimatschutzministerin präsentierte sich Kristi Noem als Frau der Tat mit Cowboy-Hut
Auch als Heimatschutzministerin präsentierte sich Kristi Noem als Frau der Tat – mit Cowboy-Hut und fest im Sattel. Ihre PR-Aktivitäten und Verkleidungen brachten der Vertrauten Donald Trumps schnell ihren ganz eigenen Spitznamen ein: Aus Noem wurde die „ICE Barbie“ – eine mehrdeutige Anspielung an besagte Behörde, Noems auffällige Outfits und die Eiseskälte, mit der sie die von Trump angekündigten Massenabschiebungen verteidigte. © imago
Als „ICE Barbie“ schreckte Kristi Noem vor kaum einer Inszenierung zurück.
Als „ICE Barbie“ schreckte Kristi Noem vor kaum einer Inszenierung zurück. Auf einer Reise nach El Salvador besuchte sie eines der berüchtigten Mega-Gefängnisse des Landes in Tecoluca. Bis zu 40.000 Insassen sitzen dort hinter Gittern. Ihnen wird vor allem die Mitgliedschaft in kriminellen Gangs vorgeworfen. Noem nutzte den Besuch und posierte bereitwillig vor einer der überfüllten Zellen des Gefängnisses. © ALEX BRANDON/AFP
Foto Kristi Noems, das sie auf einem Quad zeigt
Zurück in den USA verbreitete das Heimatschutzministerium ein Foto Kristi Noems, das sie auf einem Quad zeigt, mit dem sie entlang der südlichen Grenze des Landes zu Mexiko patroulliert. Am linken Bildrand zu sehen ist der Zaun, den Donald Trump an Teilen der Grenze hat errichten lassen, und den der US-Präsident in der Regel als „Mauer“ bezeichnet. © ALEX BRANDON/AFP
Foto Kristi Noems, das sie auf einem Quad zeigt
Wenn nicht auf dem Quad, dann sichert Kristi Noem die USA dem Anschein nach auch aus der Luft. Nach einem Absturz eines Flugzeugs in der US-Hauptstadt Washington DC ließ die Heimatschutzministerin Fotos verbreiten, die sie als Pilotin eines Hubschraubers zeigt. © imago
Kristi Noem, hier an der Grenze zu Mexiko
Zwar ist Kristi Noem, hier an der Grenze zu Mexiko, ehemalige Offizierin der Reserve der US-Luftwaffe. Einen Hubschrauber oder Flugzeug kann die Heimatschutzministerin aber nach allem, was bekannt ist, nicht fliegen. Das hinderte Trumps Ministerin nicht daran, in den sozialen Medien diesen Eindruck zu verbreiten. Nach einer Reise nach Alaska berichtete Noem, sie habe dort ein Transportflugzeug des Typs Lockheed C-130 Hercules gesteuert. © imago
Zu Land, in der Luft und auf dem Wasser ergreift Kristi Noem für Fotos gerne das Steuer.
Zu Land, in der Luft und auf dem Wasser ergreift Kristi Noem für Fotos gerne das Steuer. Einen Besuch in Manama, der Hauptstadt von Bahrain, nutzte die Heimatschutzministerin für die nächste PR-Aktion: diesmal an Bord eines kleinen Patrouillen-Boots der US-Marine. © ALEX BRANDON/AFP
Besonders gern zeigt sich Kristi Noem in militärisch anmutenden Outfits
Besonders gern zeigt sich Kristi Noem in militärisch anmutenden Outfits, wie hier ganz in Oliv-Grün bei einem Besuch im US-Bundesstaat Vermont. Die „ICE Barbie“ erarbeitete sich im Kabinett von Donald Trump als Heimatschutzministerin schnell den Ruf der knallharten Hardlinerin in Sachen Abschiebung und Strafverfolgung. © imago
Obligatorisch für Kristi Noem scheint auf ihren Reisen das Reiten.
Obligatorisch für Kristi Noem scheint auf ihren Reisen das Reiten. In Bahrain posierte die Heimatschutzministerin der USA auf einem Dromedar – inklusive Kopfbedeckung, die an landestypische Mode erinnert. © Alex Brandon/dpa
Der Auftritt der „ICE Barbie“ als Kameltreiberin in Bahrain brachte Kristi Noem in den USA eine Welle des Spotts ein.
Der Auftritt der „ICE Barbie“ als Kameltreiberin in Bahrain brachte Kristi Noem in den USA eine Welle des Spotts ein. © ALEX BRANDON/AFP
Hier verlässt Noem eine Regierungsmaschine bei einem Besuch in Polen.
Wenn Kristi Noem sich mal nicht als Cowgirl, Polizistin oder Kampfpilotin verkleidet, zeigt sich Donald Trumps Heimatschutzministerin als modisch bewusste Politikerin mit Baseball-Mütze und goldener Rolex. Hier verlässt Noem eine Regierungsmaschine bei einem Besuch in Polen. © ALEX BRANDON/AFP
n dunkler Kleidung besuchte Kristi Noem in der Haupstadt Israels die Klagemauer
Einen Besuch in Jerusalem nutzte die „ICE Barbie“ für eine weitere Inszenierung. In dunkler Kleidung besuchte Kristi Noem in der Haupstadt Israels die Klagemauer, offenbar um dort zu beten. Anschließend nahm sich die Heimatschutzministerin Zeit, um für Fotos zu posieren. © Alex Brandon/dpa

Nach Wahlen in anderen Ländern: Welchen Einfluss hat Donald Trump in Polen?

Weitere Beispiele für Fälle in denen Trumps erklärter Favorit in den vergangenen Wochen eine Wahl verloren hat, sind laut dem Politico-Bericht etwa Rumänien oder Albanien, auch in Australien ist die Kritik potenzieller Wählender an der Politik des US-Präsidenten groß. Auch Polen könnte damit zu einem wichtigen Richtungstest für die MAGA-Bewegung werden, mit deren Hilfe etliche Trump-Unterstützer radikal konservative Positionen auch andernorts groß machen wollen. Passend dazu hat sich Nawrocki sogar an Trumps Lieblingswahlspruch bedient und fordert auch für Polen, dass das Land an erster Stelle kommen müsse. Das wiederum kam bei etlichen traditionell konservativen Landsleuten, die Nawrocki im ersten Durchgang der Polen-Wahl nicht gewählt haben, gar nicht schlecht an.

Zudem kamen laut ofiziellem Wahlergebnis der ersten Runde der Polen-Wahl vor zwei Wochen auch die Kandidaten am rechten Rand auf ein auffällig starkes Ergebnis. Das könnte womöglich ebenfalls dafür sprechen, dass Nawrocki, über den im Wahlkampf – ebenfalls nach Trumps Vorbild – einige Skandale bekannt wurden, gute Chancen hat, Polens nächster Präsident zu werden und die Stichwahl gegen den amtierenden Bürgermeister von Warschau zu gewinnen. Vorwürfe, dass er in seiner Zeit als Wachmann eines Hotels verbotenerweise Prostituierte an Gäste vermittelt hatte, tat Nawrocki lautstark als falsche Behauptung ab.

Trump-Nähe könnte bei Polen-Wahl entscheidend werden

Trotz alledem lässt eine Statistik auch Zweifel daran zu, dass Polens Wählerschaft einen von Trump unterstützten Präsidentschaftskandidaten als weniger hilfreich für Polen ansieht, als sich Nawrocki und sein Wahlkampfteam das erhoffen. So zitiert Politico etwa aus dem Ergebnis einer Umfrage eines polnischen Meisungsforschungsinstituts, in dem gerade einmal 20 Prozent der befragten Polinnen und Polen angaben, dass Trumps US-Politik einen positiven Einfluss auf die Welt hätte. Noch im Vorjahr hatten rund 55 Prozent der Befragten den Einfluss der US-amerikaner als positiv engeschätzt. (saka)

Rubriklistenbild: © Alex Brandon/dpa

Kommentare