Schwere Kämpfe

Großer Durchbruch bei ukrainischer Gegenoffensive lässt auf sich warten

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Seit ein paar Tagen läuft die Gegenoffensive des ukrainischen Militärs. Es liefert sich erbitterte Kämpfe gegen die russischen Soldaten.

Donezk – Seit ein paar Tagen läuft laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die groß angekündigte Gegenoffensive der Ukraine gegen seinen Besatzer Russland. Hierbei treffen die heimischen Streitkräfte nach Angaben der Regierung aus Kiew immer wieder auf starken Widerstand von Wladimir Putins Truppen. Trotzdem sollen mittlerweile sieben Dörfer in der Region Donezk zurückerobert worden sein, die seit Beginn des Ukraine-Krieges im vergangenen Jahr von russischen Truppen besetzt waren.

Nach eigenen Angaben erzielt die Ukraine bei ihrer laufenden Gegenoffensive jeden Tag kleinere Geländegewinne. Im östlichen Gebiet Donezk sei die ukrainische Armee an verschiedenen Stellen um 200 bis 250 Meter vorgerückt, teilte Vize-Verteidigungsministerin Hanna Maljar am 13. Juni auf Telegram mit. In der Nähe der südlichen Hafenstadt Berdjansk habe sie eine Fläche von insgesamt drei Quadratkilometern befreit. Am Tag zuvor hatte Maljar geschrieben, dass der Vormarsch der Truppen in den Gebieten Donezk und Tawrijsk 6,5 Kilometer betrage. Die Fläche des unter Kontrolle genommenen Gebiets betrage 90 Quadratkilometer.“ Außerdem hätten die Ukrainer 16 Quadratkilometer in der Region Bachmut eingenommen.

Ein ukrainischer Soldat feuert in der Region Donezk eine Rakete ab. Russland musste erneut schwere Verluste hinnehmen.

Großer Durchbruch bei ukrainischer Gegenoffensive lässt auf sich warten: Russen zerstören Panzer

Dennoch läuft die Gegenoffensive nicht an allen Fronten gut. So zerstörte das russische Militär wohl kürzlich den ersten Leopard-2-Panzer aus Deutschland. Die amerikanische Denkfabrik Institute for the Study of War kommentierte die aktuelle Situation im Kriegsgebiet wie folgt: „Die ukrainischen Streitkräfte haben mehrere Städte befreit, aber Behauptungen über einen ukrainischen ‚Durchbruch‘ sind zu diesem Zeitpunkt verfrüht.“

Kachowka-Staudamm in der Ukraine gesprengt: Erste Fotos zeigen die schlimmen Folgen

Eine Ansicht zeigt das von Überschwemmungen betroffene Zentrum von Nowaja Kachowka nach einem Dammbruch im Wasserkraftwerk Kachowka.
Eine Ansicht zeigt das von Überschwemmungen betroffene Zentrum von Nowaja Kachowka nach einem Dammbruch im Wasserkraftwerk Kachowka.  © IMAGO/Alexei Konovalov/Tass
Dieses vom ukrainischen Präsidialamt über AP veröffentlichte Videostandbild zeigt den beschädigten Kachowka-Staudamm in der Nähe von Cherson.
Dieses vom ukrainischen Präsidialamt über AP veröffentlichte Videostandbild zeigt den beschädigten Kachowka-Staudamm in der Nähe von Cherson.  © dpa/Ukraine‘s Presidential Office
Dieses von Planet Labs PBC zur Verfügung gestellte Satellitenbild zeigt einen Überblick über die Schäden am Kachowka-Damm im Süden der Ukraine.
Dieses von Planet Labs PBC zur Verfügung gestellte Satellitenbild zeigt einen Überblick über die Schäden am Kachowka-Damm im Süden der Ukraine.  © dpa/Planet Labs PBC
Weitere Satellitenbilder zeigen die Zerstörungen.
Weitere Satellitenbilder zeigen die Zerstörungen. © dpa/Maxar Technologies
Dieses vom ukrainischen Präsidialamt über AP veröffentlichte Videostandbild zeigt Wasser, das durch einen Durchbruch im Kachowka-Staudamm fließt.
Dieses vom ukrainischen Präsidialamt über AP veröffentlichte Videostandbild zeigt Wasser, das durch einen Durchbruch im Kachowka-Staudamm fließt.  © dpa/Ukrainian Presidential Office
Das Turbinengebäude des Wasserkraftwerks Kachowka stürzt in Nowaja Kachowka ein.
Das Turbinengebäude des Wasserkraftwerks Kachowka in Nowaja Kachowka stürzt laut russischen Meldungen ein. © IMAGO/Alexei Konovalov/Tass
Das Gemeindezentrum steht in der von Überschwemmungen heimgesuchten Stadt Nowaja Kachowka nach einem Dammbruch im Wasserkraftwerk Kachowka.
Das Gemeindezentrum steht in der von Überschwemmungen heimgesuchten Stadt Nowaja Kachowka nach einem Dammbruch im Wasserkraftwerk Kachowka unter Wasser. © IMAGO/Alexei Konovalov/Tass
Eine Ansicht zeigt das von Überschwemmungen betroffene Zentrum von Nowaja Kachowka
Eine Ansicht zeigt das von Überschwemmungen betroffene Zentrum von Nowaja Kachowka © IMAGO/Alexei Konovalov/Tass
Eine Ansicht zeigt das von Überschwemmungen betroffene Zentrum von Nowaja Kachowka nach einem Dammbruch im Wasserkraftwerk Kachowka.
Eine Ansicht zeigt das von Überschwemmungen betroffene Zentrum von Nowaja Kachowka nach einem Dammbruch im Wasserkraftwerk Kachowka. © IMAGO/Alexei Konovalov/Tass
Eine Ansicht zeigt das von Überschwemmungen betroffene Zentrum von Nowaja Kachowka nach einem Dammbruch im Wasserkraftwerk Kachowka.
Eine Ansicht zeigt das von Überschwemmungen betroffene Zentrum von Nowaja Kachowka nach einem Dammbruch im Wasserkraftwerk Kachowka. © IMAGO/Alexei Konovalov/Tass
Das Gemeindezentrum steht in der von Überschwemmungen heimgesuchten Stadt Nowaja Kachowka nach einem Dammbruch im Wasserkraftwerk Kachowka unter Wasser.
Das Gemeindezentrum steht in der von Überschwemmungen heimgesuchten Stadt Nowaja Kachowka nach einem Dammbruch im Wasserkraftwerk Kachowka unter Wasser.  © IMAGO/Alexei Konovalov/Tass

Weiter schrieb die Denkfabrik: „Das russische Militär ist nach wie vor gefährlich, und die ukrainischen Streitkräfte stehen sicherlich vor einem harten Kampf, aber die Ukraine hat noch nicht den größten Teil ihrer Gegenoffensivkräfte eingesetzt, und die russische Verteidigung ist nicht in allen Sektoren der Frontlinie gleich stark.“ So sei es nicht überraschend, dass die Ukrainer in Anbetracht der starken russischen Verteidigungslinien im Süden und Osten des Landes Verluste hinnehmen mussten. (Jakob von Sass)

Rubriklistenbild: © Anatolii Stepanov/AFP

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