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Linke-Anfrage zeigt: Ukraine-Krieg bringt Milliarden-Exporte – Vier Bundesländer ganz vorne

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Boris Pistorius (li.) und Robert Habeck sind Protagonisten bei der Waffenhilfe für die Ukraine - in Polen trainierten indes Soldaten am Leopard.
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    Florian Naumann
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Deutschland hilft der Ukraine mit Waffen. FR.de nun vorliegende Zahlen zeigen: Die Rüstungsindustrie eines Bundeslandes profitiert besonders.

Frankfurt am Main/Berlin - Der Weg zu einem Frieden im Ukraine-Krieg: Viele suchen ihn. Allerdings in teils völlig verschiedenen Richtungen. Teils heftig gespalten in der Frage des Umgangs mit dem Aggressor Russland und Waffenlieferungen an sein Opfer Ukraine ist auch die Linke.

Noch einmal bestätigt bekommen hat die Bundestagsfraktion der Partei nun aber jedenfalls: Der Gegenwert der Einzelgenehmigungen für Ausfuhren von Rüstungsgütern aus Deutschland in das Ausland ist 2022 zurückgegangen - trotz des Krieges in der Ukraine. Betrug er 2021 noch gut 9,35 Milliarden Euro, lag er 2022 nach vorläufigen Zahlen bei knapp 8,36 Milliarden Euro.

Nicht nur das geht aus einer detaillierten Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linke-Fraktion um Außenpolitikerin Sevim Dagdelen hervor, die FR.de exklusiv vorliegt. Auch Einblicke in die Bedeutung der Exporte auf Bundesländerebene gab es aus Robert Habecks (Grüne) Wirtschaftsministerium in der auf Montag (24. April) datierten Auskunft nun.

Sevim Dagdelen (Die Linke) im Bundestag.

Klar wird aus den Zahlen noch einmal, dass die Ukraine der zahlenmäßig wichtigste Empfänger der 2022 genehmigten deutschen Ausfuhren ist, beziehungsweise sein wird. Ohne den Ukraine-Krieg und die Hilfe für Kiew wäre das Volumen also wohl noch drastischer zurückgegangen. Die Ampel-Koalition hatte angekündigt, bei den Exportgenehmigungen restriktiver vorzugehen.

Ukraine-Krieg: Waffenexporte aus Deutschland - Riesen-Ausfuhren aus Baden-Württemberg

Konkret entfielen 2022 der Antwort auf Dagdelens Kleine Anfrage zufolge auf die Ukraine 232 Einzelgenehmigungen im Wert von knapp 2,25 Milliarden Euro. Das nächst gewichtigste Zielland von Einzelgenehmigungen für Rüstungsexporte waren die Niederlande, hier betrug der Genehmigungswert rund 1,83 Milliarden Euro. Laut dem Bundeswehr-Blog augengeradeaus.net hatte die Bundesregierung das, ohne nähere Details zu nennen, im Sommer 2022 mit „einem großvolumigen und auf mehrere Jahre angelegten Beschaffungsvorhaben“ erklärt. Angeblich steckten jedoch Artilleriemunitions-Lieferungen hinter den enormen Zahlen.

Ganz anders war das Bild noch im Vorjahr 2021. Damals schlugen Genehmigungen für Rüstungsausfuhren nach Ägypten mit gut 4,3 Milliarden Euro zu Buche. Kriegsschiffe und Luftabwehrsysteme verbargen sich hinter dieser Riesensumme, wie der Deutschlandfunk berichtete. Das sorgte angesichts schwelender und drohender Konflikte im Nahen Osten auch für Kritik. Dahinter folgten die USA mit rund 1 Milliarde Euro einzelgenehmigten Ausfuhren aus Deutschland. Die Ukraine fand sich damals nicht unter den 20 Hauptempfängerländern.

Rüstungsexporte in die Ukraine nach Bundesländern: Baden-Württemberg ganz vorne

BundeslandKriegswaffenexporte Ukraine 2022*Exporte sonst. Rüstungsgüter Ukraine 2022*
Baden-Württemberg570,8571,8
Nordrhein-Westfalen253,329,2
Bayern251,3209,2
Schleswig-Holstein107,654,6
Rheinland-Pfalz95,036,9
Niedersachsen8,832,7
.........
Hessenk.A. / 'nicht einschlägig'2,3

*In der Tabelle angegeben sind Gegenwerte von Einzelausfuhrgenehmigungen in die Ukraine von in den jeweiligen Bundesländern ansässigen Unternehmen in Millionen Euro, gerundet auf eine Nachkommastelle. Quelle: Bundeswirtschaftsministerium, Zahlen vorläufig.

Zahlen lieferte die Bundesregierung auf die Linke-Anfrage auch zu den einzelnen Bundesländern. Bei der Unterkategorie der „Kriegswaffen“ entfiel 2022 ein Gros der Einzelgenehmigungen für Exporte an die Ukraine auf Baden-Württemberg: Allein für das Südwest-Land betrug der Gegenwert mehr als 570 Millionen Euro. Nordrhein-Westfalens Kriegswaffen-Einzelausfuhrgenehmigungen gen Ukraine beliefen sich im vergangenen Jahr auf gut 253 Millionen Euro, die Bayerns auf 251 Millionen.

In Schleswig-Holstein ansässige Hersteller erhielten Einzelgenehmigungen für gut 107 Millionen Euro - die anderen Länder blieben dahinter deutlich zurück. Allerdings gibt es auch noch die Kategorie der „sonstigen Rüstungsgüter“. Hier kamen Baden-Württemberg und Bayern auf recht ähnliche Zahlen wie bei den Kriegswaffen - was für die Exporteure im Südwesten zusammengenommen ein Milliarden-Exportvolumen bedeutet. Aber auch Unternehmen aus Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mischten hier mit knapp 33 beziehungsweise 37 Millionen Euro vergleichsweise kräftig mit.

Eine Aufgliederung nach Betrieben gibt es nicht. Auch kleinteiligere Angaben, die etwa auf Preise von Rüstungsgütern schließen lassen könnten, hielt die Bundesregierung für die Öffentlichkeit unter Verschluss. Bekannt ist aber, dass gerade Baden ein Hotspot der Rüstungsindustrie ist. Und die IHK München notierte im Jahr 2022, rund ein Drittel der deutschen wehrtechnischen Branche sitze in Bayern. Bekannt ist unter anderem die Panzerschmiede des Unternehmens Krauss-Maffei Wegmann in München-Allach.

Deutschlands Waffenlieferungen: Ampel-Pläne aus Zahlen nicht ablesbar

Als Kriegswaffen gelten etwa Kampfflugzeuge, Panzer, vollautomatische Handfeuerwaffen und Kriegsschiffe. Sonstige Rüstungsgüter sind auch beispielsweise Handfeuerwaffen, Vorprodukte oder Radarsysteme. Zu beachten ist, dass die Genehmigung und die tatsächliche Ausfuhr der Rüstungsgüter nicht unbedingt in ein und demselben Jahr passieren müssen. Für die tatsächlichen Ausfuhren in 2022 gibt es erst stark vorläufige Zahlen.

Eine deutlich restriktivere Haltung der Ampel-Regierung bei Rüstungsexporten lässt sich aus den nun präsentierten Zahlen übrigens nicht ableiten. Den Angaben zufolge hat die Bundesregierung 2022 36 Einzelanträge auf Rüstungsexporte abgelehnt - Gesamtwert knapp 37 Millionen Euro. Im Jahr 2021, noch ganz überwiegend unter GroKo-Führung, hatte sie 114 solcher Anträge im Gegenwert von gut 194 Millionen Euro abgelehnt. Allerdings enthalten diese Zahlen keine schon vor einem Regierungsbescheid zurückgezogenen Anträge und sind insofern mit Vorsicht zu genießen.

Waffenexporte in die Ukraine: Linke geißelt „gigantische Gewinne“ - und einen „Wirtschaftskrieg“

Dagdelen, Linke-Obfrau im Auswärtigen Ausschuss, fällte indes ein klares Urteil. „Die Ampel ist verantwortlich für einen massiven Ausbau der Waffenproduktion und eine tatsächliche Zeitenwende bei den Rüstungsexporten in Krisen- und Kriegsgebiete“, sagte sie FR.de. Die Rüstungsindustrie streiche „gigantische Gewinne“ ein.

Nicht nehmen ließ sich die Vertraute von Sahra Wagenknecht auch erneute Kritik an Deutschlands Sanktionen gegen Russland: Dagdelen sprach von einem „Wirtschaftskrieg“, für den die Bevölkerung in der Bundesrepublik mit „explodierenden Preisen bei Lebensmitteln und Energie“ die Zeche zahle. „Wirtschaftskrieg“-Äußerungen von Wagenknecht hatten im September 2022 die Linke massiv entzweit. Und waren auf noch heftigere Kritik bei den Bundestagsparteien abseits von Linke und AfD gestoßen. Viele Experten betrachten die Sanktionen gegen Russlands als elementares nicht-militärisches Mittel gegen den völkerrechtswidrigen und blutigen Angriff auf die Ukraine. (fn/as)

Bilder des Ukraine-Kriegs: Großes Grauen und kleine Momente des Glücks

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Der Krieg begann Ende Februar mit Angriffen Russlands auf zahlreiche Städte der Ukraine. Die Truppen aus Moskau nahmen frühzeitig auch Kiew, die Haupstadt des Landes, unter Raketenbeschuss. Eine der russischen Raketen wurde als Teil einer Ausstellung vor dem Nationalmuseum für Militärgeschichte platziert. Kurator Pavlo Netesov wollte nach eigener Aussage mit der Ausstellung der zerstörten Ausrüstung die Bewohnerinnen und Bewohner Kiews an die Straßenkämpfe erinnern, die in anderen Städte der Ukraine tobten, von denen die Hauptstadt aber verschont blieb. © Sergei Supinsky/afp
Wolodymyr Selenskyi in Donezk
Eine dieser Städte war Donezk. Im Mai 2022 besuchte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die einstige Millionenmetropole und hörte sich dort den Bericht von Frontsoldaten an. In Donezk tobt der Krieg zwischen Russland und der Ukraine bereits seit 2014. Seitdem herrscht dort ein von Moskau installiertes Regime, das sich selbst Volksrepublik Donezk nennt. Nach einigen vorübergehenden Waffenstillstandsabkommen ist die Stadt im Südosten nun wieder Ort erbitterterte Kämpfe. © Uncredited/dpa
Menschen suchen Deckung in Lyssytschansk
Es ist vor allem die Zivilbevölkerung, wie diese beiden Kinder und Seniorinnen in Lyssytschansk, die unter dem Ukraine-Krieg leiden. Die Großstadt liegt mitten im Donbass, die seit Kriegsausbruch am schwersten umkämpfte Region in der Ukraine. Die Bewohnerinnen und Bewohner, die nicht fliehen oder konnten, müssen nun regelmäßig Schutz vor Artilleriebeschuss suchen. © Aris Messinis/afp
Tschassiw Jar, Kleinstadt der Ukraine in der Nähe Lyssytschansk
Unweit von Lyssytschansk liegt die Kleinstadt Tschassiw Jar. Dort räumen Arbeiter die Trümmer eines Hauses von der Straße, das von einer russischen „Hurrikan“-Rakete getroffen wurde. Im Juli 2022 feierte Russland vor allem in der Donbass-Region militärische Erfolge. Zahlreiche Städte und Gemeinden wurden erobert. Die Truppen Wladimir Putins schienen die Ukraine im Sturm zu erobern. © Anatolii Stepanov/afp
brennendes Weizenfeld in der Region Saporischschja
Dieser Mann in Militäruniform ist in einem brennenden Weizenfeld in der Region Saporischschja, während russische Truppen Felder beschießen, um die örtlichen Landwirte an der Getreideernte zu hindern. Die Ukraine auszuhungern und die Ernte zu stehlen, war von Anfang an Teil der russischen Strategie © Uncredited/dpa
Das sechsmonatige Jubiläum im August war ein trauriger Abschnitt im russischen Angriffs-Krieg
Das sechsmonatige Jubiläum des UKraine-Kriegs im August war ein trauriger Abschnitt der russischen Invasion. Doch die ukrainischen Streitkräfte leisteten mit Herz und allen Mitteln weiter Widerstand und feierten ihre Nation, wie hier mit Drohne und ukrainischer Flagge über dem „Monument des Mutterlands“ in Kiew. © Dimitar Dilkoff/afp
Hier wurde im September in der Stadt Kupiansk in der Kharkiv Region eine Brücke bombadiert
Im September begannen die Truppen Wladimir Putins, die Infrastruktur der ukrainischen Städte unter Beschuss zu nehmen. In der Stadt Kupiansk in der Region Kharkiw bombardierte Moskau eine Brücke. An vielen anderen Städten versuchten die russischen Streitkräfte, die Energieversorgung zu stören. © Yasuyoshi Chiba/afp
Statt eines kurzen Angriffskriegs, den der russische Präsident Wladimir Putin geplant hatte, dauert der Krieg immer noch an.
Weil die Erfolge in der Ukraine ausblieben, benötigten die russischen Truppen immer mehr Rekruten für die Front. Präsident Wladimir Putin verkündete deshalb eine Teilmobilisierung im eigenen Land. Tausende junger Männer mussten sich wie dieser Mann in der Stadt Kineschma von ihren Müttern verabschieden und in den Ukraine-Krieg ziehen. © Vladimir Smirnov/imago
Hier sieht man Putin bei einer Ansprache auf einem großen Screen auf dem Roten Platz anlässlich der Annexion von vier Regionen der Ukraine, die von russischen Truppen im September besetzt waren
Im Osten der Ukraine schuf Wladimir Putin Ende September Tatsachen. Vier Regionen des Landes, die zuvor ihre Unabhängigkeit erklärt hatten, wurden annektiert. Anlässlich der Gebietsgewinne richtete sich Putin in einer TV-Ansprache an die Bevölkerung Russlands. Zumindest auf dem Roten Platz in Moskau wurde Putins Rede frenetisch bejubelt. © Alexander Nemenov/afp
Nach der Explosion eines Lastwagens in der Nähe von Kertsch am 8. Oktober 2022 steigt schwarzer Rauch aus einem Feuer auf der Brücke von Kertsch auf
Nach der Explosion eines Lastwagens in der Nähe von Kertsch am 8. Oktober 2022 steigt schwarzer Rauch aus einem Feuer auf der Brücke von Kertsch auf. Sie ist die einzige Landverbindung zwischen Russland und der annektierten Krim-Halbinsel. Russland versprach, die Täter zu finden, ohne die Ukraine sofort zu beschuldigen. © Uncredited/afp
Ukrainische Artilleristen feuern eine 152-mm-Schleppgeschütz-Haubitze (D20) auf eine Stellung an der Frontlinie in der Nähe der Stadt Bakhmut in der ostukrainischen Region Donezk Ende Oktober während des russischen Einmarsches in die Ukraine
Ebenfalls im Oktober gelingt es der Ukraine, an vielen Frontabschnitten vorzurücken. Das gelingt den Streitkräften vor allem dank der Unterstützung aus dem Westen, die immer mehr schweres Gerät in den Konflikt liefert. Hier feuern ukrainische Artilleristen eine 152-mm-Schleppgeschütz-Haubitze (D20) auf eine Stellung an der Frontlinie in der Nähe der Stadt Bakhmut in der ostukrainischen Region Donezk ab. © Dimitar Dilkoff/afp
Ein Einwohner von Cherson hebt seinen Daumen zur Unterstützung der Ukraine auf dem Hauptplatz der Stadt nach der Befreiung von den russischen Besatzern
Mitte November gelingt den ukrainischen Truppen ein großer Erfolg. Sie können die Hafenstadt Cherson im Südosten des Landes zurückerobern. Die Millionenmetropole besitzt neben hohem strategischem auch symbolischen Wert im Kampf gegen Russland. Ein Bewohner feiert die Befreieung mit erhobenem Daumen im Zentrum der Stadt. © Celestino Arce Lavin/dpa
An diesem Tag hielt die Welt den Atem an: Eine Luftaufnahme zeigt den Ort, an dem am 15. November 2022 zwei Männer im ostpolnischen Dorf Przewodow, nahe der Grenze zur kriegszerstörten Ukraine, durch einen Raketeneinschlag getötet wurden
An diesem Tag hielt die Welt den Atem an: Eine Luftaufnahme zeigt den Ort, an dem am 15. November 2022 zwei Männer im ostpolnischen Dorf Przewodow, nahe der Grenze zur kriegszerstörten Ukraine, durch einen Raketeneinschlag getötet wurden. Russland attackierte die Ukraine mit einem massiven Angriff auf die zivile Infrastruktur, wodurch Millionen von Haushalten ohne Strom blieben. Unmittelbar nach dem Vorfall gab es Befürchtungen, dass es sich um eine neue Eskalation des Konflikts handeln könnte, doch am 16. November 2022 gab Polen bekannt, dass das Geschoss wahrscheinlich von der ukrainischen Luftabwehr stammte. Diese Theorie wurde dann auch von Washington bestätigt. © Wojtek Radwanski/Damien Simonart/afp
ein Werk des britischen Straßenkünstlers Banksy auf einer mit Schnee bedeckten Panzerabwehrkonstruktion
Auch Banksy besuchte die Ukraine inmitten des Krieges. Ein am 17. November 2022 aufgenommenes Foto zeigt ein Werk des britischen Straßenkünstlers auf einer mit Schnee bedeckten Panzerabwehrkonstruktion auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass die Ukraine sich auf einen Winter des Krieges einstellen wird müssen. © Sergei Supinsky/afp
Dmitri Schewtschenko, Mitarbeiter von Rosenergoatom, inspiziert einen Tank mit destilliertem Wasser, um den Betrieb des vierten Blocks des Kernkraftwerks Saporischschja zu gewährleisten
Weitere harte Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur. Sogar Kernkraftwerke werden zum Ziel russischer Raketen. Dmitri Schewtschenko, Mitarbeiter von Rosenergoatom, inspiziert einen Tank mit destilliertem Wasser, um den Betrieb des vierten Blocks des Kernkraftwerks Saporischschja zu gewährleisten, der durch Beschuss im Zuge der russischen Militäroperation in der Ukraine in Enerhodar beschädigt wurde. © Alexey Kudenko/imago
Eine Frau spielt Gitarre in einer Kneipe während eines Stromausfalls in Lemberg am 2. Dezember 2022
Kleine Momente des Glücks im Wahnsinn des Krieges: Eine Frau spielt Gitarre in einer Kneipe während eines Stromausfalls in Lemberg am 2. Dezember 2022, als die Stadt nach den jüngsten massiven russischen Luftangriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur von einem geplanten Stromausfall betroffen ist. © Yuriy Dyachyshyn/afp
Hier trifft sie auf den Heiligen Mykola (Heiliger Nikolaus) am 19. Dezember 2022 in Cherson, inmitten der russischen Invasion in der Ukraine
Für einen Augenblick darf dieses Mädchen einfach Kind sein. Hier trifft sie auf den Heiligen Mykola (Heiliger Nikolaus) am 19. Dezember 2022 in Cherson, inmitten der russischen Invasion in der Ukraine © Dimitar Dilkoff/afp
Ukraine-Krieg - Jahrestag Kriegsbeginn- Kiew
Ukrainische Soldaten erinnern am 24. Februar 2023 an der Sophienkathedrale in Kiew an den Beginn des Ukraine-Kriegs ein Jahr zuvor. © Kay Nietfeld/dpa
Ukraine-Krieg - Orthodoxe Ostern in Saporischschja
Die kirchlichen Rituale werden in der Ukraine auch im April 2023 befolgt: Orthodoxe christliche Priester und Gläubige bei der Segnung der traditionellen Osterkörbe am Ostersonntag in der St. Nikolaus-Kirche in Saporischschja. © Andriy Andriyenko/dpa
Ukraine-Krieg - Ukrainische Gegenoffensive im Süden des Landes
Ukrainische Soldaten gestikulieren im September 2023 auf ihrem Bradley Fighting Vehicle (BFV) in der Frontstadt Orichiw. Aus ihrem amerikanischen Schützenpanzer berichten sie von schweren Gefechten. Seit Kriegsbeginn stand Orichiw unter ständigem Beschuss der russischen Armee. © Oliver Weiken/dpa
Ukraine-Krieg - Kupjansk
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (Mitte) wird am 30. November 2023 während eines Besuchs in einem Gefechtsstand an der Front in Kupjansk über die Kriegssituation informiert. © dpa
Lwiw
Auch im Dezember 2023 feiern die Menschen in der Ukraine Weihnachten. In Lwiw besuchen sie den Gottesdienst an Heiligabend und bereiten sich darauf vor, den ersten Weihnachtsfeiertag am 25. Dezember zu feiern.  © Yuriy Dyachyshyn/AFP
Ukraine-Krieg - Charkiw
Ein großer Haufen Trümmer mit Resten von russischen Raketen liegt in der Stadt Charkiw. In den frühen Morgenstunden des 15. Februar 2024 schlug eine russische Rakete in einem Wohngebiet von Chugugyv ein und tötete eine 67-jährige Frau. © Ximena Borrazas/dpa
Charkiw
Trotz Gesprächen über eine Waffenruhe dauert der Ukraine-Blick auch im Jahr 2025 weiter an. Charkiw steht mehrmals schwer unter russischem Beschuss. Das Kunstwerk „Kreuz des Friedens“ mit einem Kruzifix aus 20.000 Fragmenten russischer Artilleriegeschosse wurde vom amerikanisch-ukrainischen Künstler Sergey Melnikoff (besser bekannt als MFF) und dem ukrainischen Künstler Viktor Belchik geschaffen. © Sergey Bobok/AFP
Ukraine-Krieg - Sumy
Bei einem schweren russischen Luftschlag mit ballistischen Raketen gegen die Stadt Sumy kommen am Palmsonntag 2025 mehr als 30 Menschen ums Leben. Mehr als 100 Zivilpersonen werden verletzt. Unter den Toten sind auch Kinder. © Evgeniy Maloletka/dpa

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