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Stephanie Munk- Simon Schröder
Nail Akkoyun
Felix Durach
Putin warnt die USA in Sotschi vor einer Eskalation durch Tomahawk-Waffen. Russland mit Verlusten an der Front. Der News-Ticker zum Ukraine-Krieg.
Dieser News-Ticker zum Ukraine-Krieg ist geschlossen. Weitere Entwicklungen können Sie in unserem neuen News-Ticker nachlesen.
Update, 9:20 Uhr: Putin hat die USA vor einer neuen Eskalation gewarnt, falls weitreichende Tomahawk-Raketen an die Ukraine geliefert werden. Der Einsatz solcher Waffen sei ohne US-Militärbeteiligung nicht möglich, sagte Putin bei einer Rede auf dem Waldai-Forum in Sotschi. „Das ist gefährlich.“
Die Waffen könnten die russisch-amerikanischen Beziehungen beschädigen und zu einer „absolut neuen, qualitativ neuen Etappe der Eskalation“ führen. Am Verlauf des Ukraine-Kriegs würden sie dagegen nichts ändern.
Ukraine-Krieg: Neue Zahlen zu Verlusten Russlands an der Front
Update, 9:05 Uhr: Die Ukraine hat neue Verlustzahlen Russlands bekannt gegeben. Die Angaben des ukrainischen Generalstabs sind nicht offiziell bestätigt, Russland gibt sehr viel niedrigere Verluste im Ukraine-Krieg an. Laut den neuen Zahlen der Ukraine hat Putins Armee in den vergangenen 24 Stunden 970 verwundete oder gefallene Soldaten im Ukraine-Krieg zu beklagen. Ein Panzer und 13 Artilleriesysteme seien zerstört worden, sowie ein gepanzertes Fahrzeug.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Ukraine-Krieg: Russlands Kampfdrohnen attackieren Kiew, Odessa und Dnipro
Update von 3. Oktober, 6:39 Uhr: In der Ukraine, die Putin seit dreieinhalb Jahren mit Krieg überzieht, herrschte in der Nacht auf Freitag ebenfalls Luftalarm. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe drangen russische Kampfdrohnen bis in den Westen des Landes vor. Auch über der Hauptstadt Kiew war nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko die Flugabwehr im Einsatz. Drohnenangriffe gab es nach offiziellen Angaben auch in anderen Städten, unter anderem in Odessa und Dnipro.
Aus der zentralukrainischen Stadt Poltawa wurde in der Nacht ein Angriff russischer Marschflugkörper gemeldet. Die Flugabwehr trat in Aktion, in der Umgebung der Stadt waren zahlreiche Explosionen zu hören. Über die Auswirkungen all dieser Angriffe lagen bis zum Morgen zunächst keine offiziellen Angaben vor.
Update, 22:50 Uhr: Kurz nach einem Auftritt von Russlands Präsident Wladimir Putin in Sotschi am Schwarzen Meer ist für die Region Alarm wegen ukrainischer Drohnen ausgerufen worden. Die Flughäfen von Sotschi und Gelendschik mussten den Betrieb einstellen, wie die Luftfahrtbehörde Rosawiazija auf Telegram mitteilte. Handybesitzer erhielten eine Warn-SMS, dass im Gebiet Krasnodar Drohnenalarm herrsche. „Verlassen Sie die Straßen, halten Sie sich in Gebäuden von Fenstern fern!“, hieß es.
Wo sich der Kremlchef befand, war nicht bekannt. Für den russischen Präsidenten gibt es in Sotschi eine stark gesicherte Residenz, von der aus Putin oft arbeitet. Dem Flugzeugtracker Flightradar 24 zufolge kreisten mehrere russische Flugzeuge, die in Sotschi landen sollten, über dem Nordkaukasus.
Update, 22:20 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz erwartet trotz der Bedenken wichtiger EU-Staaten eine schnelle Entscheidung über die Nutzung des eingefrorenen russischen Vermögens für die Ukraine. „Putin sollte unsere Entschlossenheit nicht unterschätzen“, sagte der CDU-Vorsitzende nach dem Europa-Gipfel in Kopenhagen. „Wir werden das jetzt sorgfältig prüfen und es wird in drei Wochen auf dem nächsten Europäischen Rat, aller Voraussicht nach, dazu eine konkrete Entscheidung geben.“ Gegen den Vorschlag gibt es jedoch massive Bedenken, vor allem in Belgien, wo der größte Teil des Geldes lagert.
Ukraine-Krieg: Putin warnt Trump vor Lieferung von Tomahawk-Raketen an die Ukraine
Update, 21:45 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin hat die USA davor gewarnt, dass die Lieferung von weitreichenden Tomahawk-Raketen an die Ukraine den Krieg eskalieren lassen könnte. Auf dem politischen Waldai-Forum in Sotschi am Schwarzen Meer betonte Putin, dass der Einsatz dieser Waffen ohne die Beteiligung von US-Militärs nicht möglich sei. „Das ist gefährlich“, erklärte er.
Obwohl diese mächtigen Waffen Russland erheblichen Schaden zufügen könnten, würde sich das Kräfteverhältnis auf dem Schlachtfeld im Ukraine-Krieg nicht ändern, so Putin. Dennoch könnte dies die Beziehungen zwischen Russland und den USA beeinträchtigen und zu einer „absolut neuen, qualitativ neuen Etappe der Eskalation“ führen. Russland plant, seine Flugabwehrsysteme zu verbessern, um auch diese Raketen abwehren zu können, ähnlich wie bei den vorherigen ATACMS-Angriffen.
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Ukraine-Krieg: Putin droht der Ukraine mit Angriffen gegen ukrainische Kernkraftwerke
Update, 21:14 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit Schlägen gegen ukrainische Kernkraftwerke gedroht, wenn die Ukraine nicht ihre angeblichen Attacken gegen das russisch besetzte AKW Saporischschja einstellt. Er warf der ukrainischen Armee, zwar nicht das AKW direkt, aber dessen Umfeld mit Artillerie zu beschießen. So sei die letzte Hochspannungsleitung zum Kernkraftwerk Saporischschja zerstört worden, das derzeit nur noch mit Strom aus Dieselgeneratoren gekühlt werde.
„Das ist ein gefährliches Spiel“, sagte Putin in Sotschi beim politischen Diskussionsklub Waldai. Die Ukrainer sollten an ihre anderen Kernkraftwerke denken. „Was hindert uns daran, symmetrisch zu reagieren?“, fragte der Kremlchef. Vorwürfe der Kiewer Seite, Russland beschieße selbst das von ihm besetzte AKW Saporischschja, seien Unsinn.
Ukraine-Krieg: Nach der Festsetzung eines russischen Öltankers wirft Putin Frankreich „Piraterie“ vor
Update, 20:30 Uhr: Der Kreml hat mit scharfer Kritik auf die Festsetzung eines russischen Öltankers durch französische Streitkräfte reagiert. Präsident Wladimir Putin bezeichnete das Vorgehen am Donnerstag in Sotschi als „Piraterie“ und wies jede Rechtfertigung zurück.
„Der Tanker ist in neutralen Gewässern ohne jegliche Rechtfertigung beschlagnahmt worden“, erklärte Putin und betonte, dass keine militärische Fracht transportiert worden sei. Die Aktion verschärft die Spannungen zwischen Russland und dem Westen im Ukraine-Krieg weiter.
Ukraine-Krieg: Putin wirft Europa „Politik der ständigen Eskalation“ vor
Update, 19:00 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin hat Europa für die Fortsetzung des Ukraine-Kriegs verantwortlich gemacht. Bei einem Auftritt beim politischen Diskussionsklub Waldai in Sotschi warf er den europäischen Ländern eine „Politik der ständigen Eskalation“ vor, die friedliche Lösungen verhindere.
Putin kündigte zudem Gegenmaßnahmen auf die europäische Aufrüstung an. „In Deutschland heißt es zum Beispiel, dass die deutsche Armee, die stärkste in Europa werden soll“, sagte er laut dpa. „Niemand zweifelt, dass Gegenmaßnahmen Russlands nicht lange auf sich warten lassen“, sagte Putin weiter. Moskau beharrt weiter auf seinen Maximalforderungen, die einen Nato-Verzicht der Ukraine und Gebietsabtretungen umfassen.
Ukraine-Krieg: Putin-Sprecherin sieht „feurigen Konflikt“ mit der Nato
Update, 18.27 Uhr: Das russische Außenministerium hat eine Eskalation der Spannungen mit dem Westen über das Niveau des Kalten Krieges hinaus erklärt. Sprecherin Maria Sacharowa bezeichnete die aktuelle Konfrontation mit NATO und EU als „feurigen“ Konflikt, der eine neue Dimension erreicht habe. Das berichtet Newsweek.
Die Diplomatin beschuldigte westliche Staaten, Vorwürfe bezüglich russischer Sabotageakte und Cyberattacken zu konstruieren. Diese dienten angeblich der Legitimierung erhöhter Verteidigungsausgaben. „Hier ist schon lange nichts mehr kalt, hier brennt es bereits“, betonte Sacharowa in Moskau mit Blick auf den Ukraine-Krieg.
Update, 17.21 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich mit führenden europäischen Politikern über Russlands Luftraumverletzungen beraten. Bei dem Treffen mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz und Polens Ministerpräsident Donald Tusk wurde über eine effektive Antwort auf Moskaus Verstöße diskutiert.
Die Ukraine sei bereit, die Produktion von Drohnen und elektronischen Kampfsystemen hochzufahren, erklärte Selenskyj. „Wir sind bereit, die Produktion von Drohnen, elektronischen Kriegsführungssystemen und anderen kritischen Komponenten zu steigern, auch durch gemeinsame Produktionsformate und mit Hilfe des SAFE-Instruments“, schrieb der Präsident auf X. Zudem wurden Sicherheitsgarantien und die PURL-Initiative besprochen.
Drohnenvorfälle im Ukraine-Krieg: Litauen sperrt Luftraum in Grenzregion weiterhin
Update, 16:39 Uhr: Litauen hat die Sperrung seines Luftraums entlang der Ostgrenze zu Belarus bis zum 1. Dezember verlängert. Die ursprünglich bis Oktober geltende Maßnahme war im August wegen der russisch-belarussischen Militärübung Sapad und möglicher Drohnen-Bedrohungen verhängt worden. Verteidigungsministerin Dovile Sakaliene begründete die Verlängerung mit neuen Gesetzen, die der litauischen Armee das schnellere Neutralisieren von Drohnen erlauben. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs sind wiederholt russische Drohnen in den Luftraum des baltischen EU- und Nato-Landes eingedrungen, wie die Agentur BNS berichtete.
Update, 14:37 Uhr: Russland bereitet sich im Ukraine-Krieg wohl neue Angriffe in der Region Saporischschja: An der Front bei Orichiw haben russische Streitkräfte ihre Angriffskompanien verstärkt, berichtet Ukrinform unter Berufung auf Vladyslav Voloshyn, Sprecher der Verteidigungskräfte der Ukraine im Süden.
„Dazu setzt der Feind mobilisierte russische Soldaten ein, die sich geweigert haben, Verträge für den Dienst in den russischen Streitkräften zu unterzeichnen“, zitiert die ukrainische Nachrichtenagentur Voloshyn. Moskau habe demnach zum Ziel, in die Siedlung Stepove einzudringen, ukrainische Einheiten zu vertreiben und die eroberten Positionen zu festigen.
Update, 11:03 Uhr: Beim EU-Gipfel stehen Russland und der Ukraine-Krieg im Fokus. Dänemarks Staatschefin Mette Frederiksen warnte zu Beginn: „Russland wird nicht aufhören, bis es dazu gezwungen wird.“ An der Seite von Selenskyj fügte sie hinzu: „In den letzten Monaten wurde viel über Frieden in der Ukraine gesprochen, es gab Treffen, Vorbesprechungen und Briefings zu den Treffen, und währenddessen setzt Russland seine brutalen Angriffe fort.“
Europa habe eine große Aufgabe vor sich, erklärte Frederiksen weiter. „Wir müssen unser gemeinsames Europa so stark machen, dass ein Krieg gegen uns undenkbar wird, und wir müssen dies jetzt tun.“
Update, 10:03 Uhr: Polen verfügt über Beweise für geplante Sabotageakte Russlands, bei denen getarnte Sprengsätze in Polen, Litauen und Deutschland zum Einsatz kommen sollten. Laut der polnischen Zeitung Gazeta Wyborcza, die sich auf Angaben der Staatsanwaltschaft und des Inlandsgeheimdienstes beruft, ergaben Ermittlungen gegen einen festgenommenen Agenten Hinweise auf Anschläge mit Drohnen innerhalb der EU. Der Sprengstoff soll in Konservendosen versteckt gewesen sein.
Der mutmaßliche Agent hatte den Auftrag, auf einem Friedhof vergrabene Konservendosen zu bergen und an einem festgelegten Ort zu deponieren. „Nach unserer Einschätzung plante der russische Militärgeheimdienst GRU Terroranschläge mit Drohnen und Konservendosen, die anstelle von Mais Sprengstoffe enthielten“, wird ein anonymer Beamter von der Gazeta Wyborcza zitiert. Ähnliche präparierte „Maisdosen“ wurden auch auf einem Friedhof in Litauen entdeckt.
Selenskyj bei EU-Gipfel in Dänemark eingetroffen
Update, 9:45 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Mittwoch zum Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Kopenhagen eingetroffen. Dort führte er ein bilaterales Gespräch mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Der ukrainische Präsident hatte zuvor per Video-Schalte am informellen EU-Gipfel in der dänischen Hauptstadt teilgenommen.
Update, 8:55 Uhr: Russische Streitkräfte haben in der Nacht zum 2. Oktober die Eisenbahninfrastruktur in mehreren ukrainischen Gebieten angegriffen und dabei einen Lokführer verletzt. Besonders schwer betroffen war ein Depot des staatlichen Bahnbetreibers Ukrzaliznytsia in Odesa, wie Vize-Ministerpräsident Oleksii Kuleba mitteilte. „Russland führte über Nacht einen großangelegten Angriff auf das Ukrzaliznytsia-Depot in Odesa durch. Ein Lokführer erlitt Splitterwunden und erhält alle notwendige medizinische Behandlung“, sagte Kuleba der Ukrainska Pravda. Auch Bahninfrastruktur in Grenzgemeinden im Norden, einschließlich Konotop, wurden im neuerlichen Angriff Russlands auf die Ukraine getroffen. Züge auf den Strecken nach Tschernihiw und Sumy verkehren mit Verspätungen, der Betrieb wurde jedoch wieder aufgenommen.
Angriffe im Ukraine-Krieg: Sorge um AKW Tschernobyl wächst
Update, 7:25 Uhr: In der von Russland angegriffenen Ukraine wächst die Sorge um die Sicherheit der Atomanlagen. An der Schutzhülle um den zerstörten Reaktorblock des Kernkraftwerks Tschernobyl fiel nach Kiewer Regierungsangaben wegen eines russischen Luftangriffs zeitweise der Strom aus. Das von russischen Truppen besetzte AKW Saporischschja ist schon seit vergangener Woche völlig vom Netz abgeschnitten. Die größte Nuklearanlage Europa wird derzeit nur mit Dieselgeneratoren gekühlt. Deren Treibstoff reicht nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA noch für etwa zehn Tage.
Ukraine-Krieg: USA wollen Kiew Geheimdienstinformationen für Raketenangriffe liefern
Update, 2. Oktober, 5:20 Uhr: Die USA wollen die Ukraine laut einem Medienbericht mit Geheimdienstinformationen für Angriffe mit Langstreckenraketen auf die russische Energieinfrastruktur unterstützen. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf US-Regierungsvertreter. Die Regierung von Donald Trump erwäge zudem, Kiew für Einsätze im Ukraine-Krieg leistungsstarke Waffen zu liefern, die weitere Ziele in Russland in Reichweite bringen könnten. Dem Bericht zufolge bitten US-Regierungsvertreter die NATO-Verbündeten um eine ähnliche Unterstützung.
Update, 22:29 Uhr: Die G7-Staaten haben wohl beschlossen, die Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Kriegs erheblich zu verschärfen. Ein Entwurf, der Bloomberg vorliegt, sieht vor, insbesondere die Öleinnahmen Moskaus ins Visier zu nehmen, um Russlands Kriegsfähigkeit im Ukraine-Krieg entscheidend zu schwächen.
In dem Entwurf der sieben führenden Industrienationen (Kanada, USA, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan und Großbritannien) heißt es: „Wir sind uns einig, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, den Druck auf Russlands Ölexporte zu maximieren.“ Die geplanten Maßnahmen umfassen Sanktionen gegen russische Ölunternehmen und die sogenannte Schattenflotte von Öltankern. Auch der Finanz- und Rüstungssektor soll verstärkt ins Visier genommen werden.
Unterstützung für Putin im Ukraine-Krieg: Nordkorea soll bis zu 20.000 Arbeiter geschickt haben
Update, 21:50 Uhr: Nordkorea hat laut ukrainischen Berichten etwa 20.000 Arbeitskräfte nach Russland geschickt, um dort militärische Ausrüstung herzustellen. Generalstabschef Andrij Hnatow teilte der Nachrichtenagentur Ukrinform mit, dass diese nordkoreanischen Arbeiter in der russischen Republik Tatarstan bei der Produktion von Geran-Drohnen eingesetzt werden.
Nordkorea hat sich zu einem bedeutenden Unterstützer Russlands im Ukraine-Krieg entwickelt. „Das ist ebenfalls eine Teilnahme am Konflikt“, betonte Hnatow. Pjöngjang liefert Artillerie, Raketen und Tausende von Soldaten. Südkoreanische Geheimdienste berichten, dass Nordkorea plant, in einer dritten Welle der Truppenverlegung weitere 6.000 Soldaten zu entsenden.
Französische Soldaten entern russischen Öltanker
Erstmeldung: Französische Soldaten haben einen Öltanker der sogenannten russischen Schattenflotte geentert, der mutmaßlich eine Rolle bei den ungeklärten Drohnenüberflügen über Dänemark gespielt hat. Die Soldaten der französischen Marine seien vor der französischen Küste an Bord des Schiffes gegangenen, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Militärkreisen. Die französische Justiz hatte zuvor Ermittlungen gegen den derzeit unter der Flagge Benins fahrenden Tanker eingeleitet.
Ermittelt werde wegen eines „fehlenden Nachweises der Nationalität“ und der „Weigerung, einer Anweisung zu folgen“, sagte der Staatsanwalt von Brest, Stéphane Kellenberger. Die französische Marine habe den Tanker angezeigt. Luftaufnahmen von der AFP zeigten vermummte Soldaten am Deck des Schiffes vor der Küste von Saint-Nazaire im Westen Frankreichs.
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