VonKathrin Reikowskischließen
Donald Trump verliert laut US-Medien Mitte Juni an Zustimmung. Einige entscheidende Faktoren weisen jedoch noch immer in seine Richtung.
Washington D.C. - Das Forbes-Magazin fasst eine Reihe von Umfragen zusammen, die eines gemeinsam haben: Es sieht danach aus, dass der Ausgang der US-Wahl 2024 wieder etwas offener sein könnte. Nachdem Donald Trump zuletzt in vielen Umfragen vor Joe Biden lag, könnten sich einige Zahlen nun gewendet haben.
Das Rennen um die Präsidentschaft der USA bleibe immer noch sehr eng, so Forbes. Aber seit dieser Woche gebe es Anzeichen dafür, dass die Zustimmung für Donald Trump vor der Wahl am 5. November noch schrumpfen könnte. Das Magazin bringt die neueren Umfrageergebnisse in Zusammenhang mit der Verurteilung des Ex-Präsidenten Trump durch ein New Yorker Gericht. Die Zustimmung zu Trump sinke nach Bekanntgabe des Urteils.
Umfragen vor der US-Wahl 2024 deuten auf sinkende Umfragewerte für Trump hin
Das ist zwar teilweise widersprüchlich, haben doch viele Trump-Wähler und Wählerinnen zum Ausdruck gebracht, dass eine Verurteilung nichts an ihrer Wahlentscheidung Biden/Trump ändern würde. Dies wurde auch durch die neueren Umfragen bestätigt, laut Forbes.
Dennoch zeigt sich in der Liste von Forbes: Schon die zweite Woche infolge liegt Trump mit 43 Prozent Zustimmung einen Prozentpunkt hinter seinem Kontrahenten, wie der Umfragedienst Morning Consult ermittelt hat. In den Umfragen von PBS Poll liegen die beiden Kandidaten zwar ziemlich gleichauf, dennoch habe Trump bei den noch Unentschiedenen um sechs Prozent verloren, während Biden um acht Prozent zulegen konnte.
Donald Trump hat immer noch entscheidenden Umfrage-Vorteil
Auch Newsweek zufolge zeigte eine The Economist-Umfrage von Mitte Juni in die gleiche Richtung: Trump lag demnach zwar immer noch vor Joe Biden, jedoch nicht mehr so deutlich. Ein Blick zu Economist zeigt allerdings, dass die Zahlen immer noch sehr nahe beieinander liegen.
Wie Forbes schreibt, sollten Biden-Wählerinnen und Wähler sich auch darüber klar sein: In den möglicherweise wahlentscheidenden Swing States, die im Jahr 2020 zum Großteil Joe Biden für sich hatte einnehmen können, liegt im Jahr 2024, auch nach einer Verurteilung, immer noch einer in den Umfragen vorne: Der Ex-Präsident Donald Trump. (kat)
