Aufrüstung im Osten

Vorbild für Europa? Polens Mega-Deal mit Hunderte Patriot-Raketen

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Polen setzt auf Patriots: Der östlichste Nato-Partner stemmt sich mit aller finanziellen Kraft gegen Russland und investiert massiv in seine Luftabwehr.

Warschau – „Dies ist eine Investition in die existenzielle Sicherheit des polnischen Staates“, sagte Władysław Kosiniak-Kamysz. Der stellvertretende Ministerpräsident und Verteidigungsminister Polens betonte, dass „die Kosten der Luftverteidigung zwar hoch, aber nicht mit den Kosten des Verlusts der Unabhängigkeit vergleichbar seien“, wie ihn die polnische Regierung zitiert. Gegen die Bedrohung durch Wladimir Putins Invasionsarmee und seine vermuteten Begehrlichkeiten im Anschluss an den Ukraine-Krieg hatte das östliche Nato-Land Ende März einen ersten umfassenden Vertrag mit den USA geschlossen – und will jetzt einen Mega-Deal nachschießen.

Polen wolle fast 800 Patriot-Raketen im Wert von 5,8 Milliarden Dollar von den USA kaufen, schreibt aktuell die Kyiv Post. Ende März hatten Polen und die USA eine Vereinbarung über die Bereitstellung logistischer Unterstützung für das Patriot-System innerhalb der Streitkräfte sowie technische Unterstützungskomponenten und Schulungen unterzeichnet, wie die Nachrichtenagentur Reuters gemeldet hat. Demnach hatte Polen 2022 seine ersten beiden, 2018 bestellten Patriot-Systembatterien erhalten und arbeitet seitdem daran, die Luftabwehr darum herum aufzubauen.

Feuer am Himmel: Seit dem Ukraine-Krieg hat sich die US-amerikanische Patriot-Luftabwehr für einen zukünftigen Konflikt aufgedrängt. Hier steht sie als Wache an einem Depot am Rzeszow-Jasionka-Flughaven in Jasionka im südöstlichen Polen.

Vom Ukraine-Krieg gelernt: Polen wird „in Sachen Verteidigungsinvestitionen zu einem Vorbild für Europa“

Im August 2024 hätte Polen einen Vertrag mit Raytheon Polska und PGZ Huta Stalowa Wola über die Produktion von 48 M903-Trägerraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme im Wert von 1,23 Milliarden Dollar unterzeichnet, meldete Reuters. Laut Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz sollten die Raketen in Polen produziert werden. Jetzt ist also der nächste Nachschlag geplant. Laut dem US-Kongress ist die Regierung in Warschau an 788 Einheiten der PAC-2 GEM-T-Rakete interessiert, schreibt die Kyiv Post. Während die PAC-3 eine Reichweite von etwa 35 Kilometern habe und für den Angriff auf Ziele mittlerer und großer Reichweite ausgelegt sei, zeige die PAC-2 GEM-T Wirkung beim Abfangen taktischer ballistischer Raketen kurzer Reichweite sowie beim Angriff auf Marschflugkörper und Flugzeuge, so die Post über den geplanten Deal.

„Im transatlantischen Raum besteht seit langem eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Fähigkeiten der USA und der europäischen NATO-Mitglieder in Bezug auf die Luft- und Raketenabwehr“

Jacek Raubo, Polska Zbrojna

Die bodengestützte Luftverteidigung und Raketenabwehr in Europa sei derzeit „sehr mangelhaft“ analysiert Lydia Wachs von der deutschen Stiftung Wissenschaft und Politik. Die Analystin sieht in dieser löchrigen Verteidigung tatsächlich eine mögliche Motivation für Putin, seine Machtsphäre politisch auszubauen – die Schwäche der Europäischen Union mache sie erpressbar. Das Gefühl der Bedrohung in Polen scheint also begründet zu sein. Mit einzelnen gezielten konventionellen Schlägen könnte Putin die Nato in einen Konflikt hineinzwängen, so Wachs: „Damit könnte es darauf abzielen, westliche Bevölkerungen einzuschüchtern und die Nato politisch zu destabilisieren. Die Bedrohung durch Russ­lands Präzisionswaffen liegt also weniger in der unmittelbaren Gefahr, dass sie gegen die Nato eingesetzt werden.“

Wie die Regierung auf ihrer Website schreibt, entwickle sich Polen „in Sachen Verteidigungsinvestitionen zu einem Vorbild für Europa – sowohl was die Ausgaben als auch die politische Entschlossenheit betrifft“. Im transatlantischen Raum bestehe schon lange „eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Fähigkeiten der USA und der europäischen Nato-Mitglieder in Bezug auf die Luft- und Raketenabwehr“, hat Jacek Raubo bereits Mitte 2023 formuliert. Das Magazin Polska Zbrojna zitiert den Wissenschaftler der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen allerdings auch dahingehend, dass sich Polen gegen eine gemeinsame europäische Lösung sperre, „da unser Programm für das neue integrierte Flugabwehr- und Raketenabwehrsystem Experten zufolge viel weiter fortgeschritten ist, mindestens sechs bis sieben Jahre“, wie Raubo erläutert.

Putins Albtraum: Was vor kurzem wie ein veraltetes System aussah, erweist sich heute als Arbeitspferd

Polen ist beispielsweise einer der letzten Zugestiegenen zur European Sky Shield Initiative (ESSI), einer als gesamteuropäischen Verteidigungsstrategie gedachten Initiative aus Deutschland. Die ESSI sei auch aufgrund ihrer wirtschaftlichen Verflechtungen und den damit verbundenen geopolitischen Implikationen kritisiert worden, haben Hannes Fritz und Leonard Kleiber für das Reservisten-Magazin Die Reserve festgehalten. Und tatsächlich sorgte das Thema für Knatsch in der polnischen Regierung, wie Reuters Mitte 2024 berichtete.

Polens Ministerpräsident Donald Tusk und Präsident Andrzej Duda seien aneinandergeraten über die Frage, ob Warschau dem Luftverteidigungsschirm der Europäischen Sky Shield Initiative beitreten sollte. „Ihr angespanntes Verhältnis schwappte auf Fragen der nationalen Sicherheit über“, so Reuters. Präsident Andrzej Duda hatte als Verbündeter der früheren nationalistischen Regierung, ESSI als ein „deutsches Geschäftsprojekt“ bezeichnet und seine Kritik damit begründet, dass er sich diesem Projekt verweigere, da Polen neben den USA und Großbritannien eigene Initiativen verfolge, so die Nachrichtenagentur wörtlich. Das hieß: Polen setzt weiter voll auf Patriot-Raketen.

Patriot – die Wunderwaffe

Je nach Raketentyp bekämpft das Patriot-System Luftziele in Entfernungen zwischen drei und 160 Kilometern in Höhen bis zu 24 Kilometern. Dabei erreichen die teilweise mit einem Splittergefechtskopf ausgerüsteten Raketen Geschwindigkeiten von bis zum Fünffachen der Schallgeschwindigkeit. Eine einzelne Rakete kostet je nach Ausführung zwischen 800.000 und drei Millionen Euro.

Eine Patriot-Feuereinheit enthält ein Multifunktionsradar, ein Radar-Set, einen Feuerleitstand, drei bis acht Startgeräte mit je vier oder acht Lenkflugkörpern sowie der dazugehörigen Antennenmastanlage und den entsprechenden Stromversorgungseinheiten. Ein Patriot-Bataillon setzt sich aus bis zu sechs Feuereinheiten zusammen. Auf Bataillonsebene kommen dazu: der Kampfführungsgefechtsstand, die taktische Kommandostation, die dazugehörige Antennenmastanlage sowie deren Stromversorgungseinheiten.

Die Flugabwehr mittels einer Patriot-Einheit erfolgt in drei Schritten: Die Radareinheiten erkennen Ziele in der Luft und identifizieren diese als feindlich. Diese Information wandert vom Radar an den Feuerleitstand. Der Leitstand kontrolliert gleichzeitig bis zu 50 mögliche Ziele im gesamten ihm zugewiesenen Luftraum und berechnet die Flugbahnen der vom Radar erfassten Ziele. Der Feuerleitstand erteilt an die Einheiten mit den Raketencontainern den Abschussbefehl.

Quellen: produktion.de / Redaktionsnetzwerk Deutschland

„Die Dominanz des Patriot-Systems in der Ukraine hat neue Aufmerksamkeit und potenzielle Kunden weltweit geweckt. Was vor kurzem noch wie ein veraltetes System aussah, erweist sich heute als Arbeitspferd, das noch jahrelang eingesetzt werden könnte“, schreibt Jen Judson. Für den Autoren des Magazins Defense News hat das in den 1970er-Jahren entwickelte und Mitte der 1980er-Jahre in Dienst gestellte System erst in der Ukraine seine Feuertaufe bestanden und sich als ernstzunehmender Gegner für Wladimir Putins Expansionsdrang aufgedrängt. Das System ersetzt in den US-Streitkräften sowie in der Nato die bis dahin verwendeten MIM-14 Nike Hercules und MIM-23 HAWK-Systeme.

Die Erfolge der offenbar schlagkräftigen Waffe provozieren allerdings auch Kritik – vor allem von Seiten der Wissenschaft, wie bereits eingangs des Ukraine-Krieges das Bulletin of the Atomic Scientists veröffentlicht hat. Die Befürchtung der Wissenschaftler liegt darin, dass sich der Mensch in einem künftigen Konflikt zum schwächsten Glied in der Kette degradiert. Am Beispiel der Patriot-Raketen zum Abschuss feindlicher Luftfahrzeuge wollen sie auf die Gefahren der automatisierten Zielerfassung hinweisen. Die Identifikation von Körpern in der Luft erfolge „nahezu autonom; nur die endgültige Startentscheidung erfordert menschliches Eingreifen“, schreiben sie mit Hinweis auf eine Studie des Thinktanks Center for Strategic and International Studies (CSIS) und auf die Serie von „Beinahe-Unfällen“ in der Geschichte des Patriot-Systems.

18 Verletzte bei Messerangriff im Hamburger Hauptbahnhof: Täterin stach wahllos zu – die Fotos

Messerangriff in Hamburg: Die Polizei ermittelt am Tatort.
Am Freitagabend, dem 23. Mai 2025, kam es am Hamburger Hauptbahnhof zu einem schweren Messerangriff auf dem Bahnsteig von Gleis 13/14. Mehrere Verletzte wurden medizinisch versorgt. © dpa (3)
Eine 39-jährige Frau stach wahllos auf Reisende ein und verletzte dabei insgesamt zwölf Menschen.
Eine 39-jährige Frau stach laut Polizei wahllos auf Reisende ein und verletzte dabei mindestens 18 Menschen. © Georg Wendt/dpa
Einsatzkräfte am Freitagabend in Hamburg. Sechs der Opfer wurden lebensgefährlich, drei schwer und drei weitere leicht verletzt.
Einsatzkräfte am Freitagabend in Hamburg. Sechs der Opfer wurden lebensgefährlich, mehrere schwer und weitere leicht verletzt. © picture alliance/dpa/tv7news
Wegen des Angriffs wurden die Gleise 13 und 14 sowie angrenzende Bereiche des Bahnhofs gesperrt
Wegen des Angriffs wurden die Gleise 13 und 14 sowie angrenzende Bereiche des Bahnhofs gesperrt © Steven Hutchings/dpa
Nach Messerangriff am Hauptbahnhof Hamburg
Von der blutigen Tat ist auf dem Bahnsteig nicht mehr viel zu sehen. Nur einzelne Blutflecken deuten auf die Attacke hin. © Georg Wendt/dpa
Am Hamburger Hauptbahnhof und im öffentlichen Nahverkehr gilt seit Ende 2024 ein Messerverbot.
Eine Sprecherin der auch für Hamburg zuständigen Bundespolizeidirektion Hannover sprach gegenüber AFP von einem Messerangriff „einer weiblichen Person gegen Reisende“. © dpa/News5 / René Schröder
Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei am Hamburger Hauptbahnhof.
Nach dem schockierenden Vorfall in Hamburg forderte der Vorsitzende der Bundespolizei in der Gewerkschaft der Polizei (GdP) nun flächendeckende Kontrollmöglichkeiten an Bahnhöfen.  © IMAGO/Breuel-Bild
Das Großaufgebot der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei am Hamburger Hauptbahnhof.
Eine Augenzeugin des Messerangriffs berichtete laut Hamburger Abendblatt: „Ich hatte zum Glück keine Kopfhörer drin, deswegen habe ich mitbekommen, wie alle angefangen haben zu schreien. Und dann sind alle weggerannt.“  © IMAGO/Breuel-Bild
Nach dem Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof geht die Polizei derzeit nicht von einer politischen Motivation aus. Dafür gebe es bislang keine Hinweise, sagte Polizeisprecher Florian Abbenseth.
Nach dem Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof geht die Polizei derzeit nicht von einer politischen Motivation aus. Dafür gebe es bislang keine Hinweise, sagte Polizeisprecher Florian Abbenseth. © Georg Wendt/dpa
Am Hamburger Hauptbahnhof und im öffentlichen Nahverkehr gilt seit Ende 2024 ein Messerverbot.
Am Hamburger Hauptbahnhof und im öffentlichen Nahverkehr gilt seit Ende 2024 ein Messerverbot. (Archivfoto) © Jonas Walzberg/dpa
Nach bisherigen Informationen handelte es sich wohl um eine Einzeltäterin, die sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben könnte.
Nach bisherigen Informationen handelte es sich wohl um eine Einzeltäterin, die sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben könnte.  © Georg Wendt/dpa
Nach aktuellem Ermittlungsstand soll eine 39-jährige deutsche Staatsbürgerin zunächst auf dem Südsteg des Hauptbahnhofs mit einem Messer hantiert haben, bevor sie auf dem Bahnsteig der Gleise 13/14 Reisende attackierte.
Nach aktuellem Ermittlungsstand soll eine 39-jährige deutsche Staatsbürgerin zunächst auf dem Südsteg des Hauptbahnhofs mit einem Messer hantiert haben, bevor sie auf dem Bahnsteig der Gleise 13/14 Reisende attackierte. © IMAGO / BREUEL-BILD
Nach dem Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof wurde der Zugverkehr massiv beeinträchtigt: Es kam zu erheblichen Verspätungen, Umleitungen sowie Teilausfällen im Fernverkehr.
Nach dem Messerangriff am Hamburger Hauptbahnhof wurde der Zugverkehr massiv beeinträchtigt: Es kam zu erheblichen Verspätungen, Umleitungen sowie Teilausfällen im Fernverkehr. © Lukas Müller/dpa
Einsatzkräfte der Polizei an den Gleisen 13 und 14 am Hamburger Hauptbahnhof.
Laut Mitteilung der Deutschen Bahn (DB) hat die Spurensicherung ihre Arbeit mittlerweile abgeschlossen. Bereits in der Nacht zum Samstag seien alle Gleise wieder für den Zugverkehr freigegeben worden. © IMAGO/Breuel-Bild
Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften war im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und den Tatort zu sichern
Das Motiv der deutschen Tatverdächtigen ist bislang unklar; es wird geprüft, ob sie sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. © dpa/News5 / René Schröder
Die Polizei teilte mit: „Die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen, insbesondere zum Tatablauf und der Motivlage der Tatverdächtigen, aufgenommen. Sie dauern weiter an.“
Die Polizei teilte mit: „Die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen, insbesondere zum Tatablauf und der Motivlage der Tatverdächtigen, aufgenommen. Sie dauern weiter an.“ © Steven Hutchings/dpa
Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften war im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und den Tatort zu sichern
Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften war im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und den Tatort zu sichern © Steven Hutchings/dpa
Die Tat am Hamburger Hauptbahnhof ereignete sich auf dem Bahnsteig zwischen Gleis 13 und 14 – normalerweise drängen sich die Menschen hier dicht an dicht. (Archivfoto)
Die Tat am Hamburger Hauptbahnhof ereignete sich auf dem Bahnsteig zwischen Gleis 13 und 14 – normalerweise drängen sich die Menschen hier dicht an dicht. (Archivfoto) © Georg Wendt/dpa
Die Polizei in Hamburg hat ein Hinweistelefon für Angehörige der verletzten Personen eingerichtet. Die Nummer lautet: 040-4286 56789.
Die Polizei in Hamburg hat ein Hinweistelefon für Angehörige der verletzten Personen eingerichtet. Die Nummer lautet: 040-4286 56789. © Lukas Müller/dpa
Insgesamt wurden 18 Personen im Alter zwischen 19 und 85 Jahren verletzt, bestätigt die Polizei. Sieben Personen sollen leichte Verletzungen erlitten haben, sieben weitere seien hingegen schwer verletzt worden. Vier Personen, eine 24-jährige Frau, ein 24-jähriger Mann, eine 52-jährige sowie eine 85-jährige Frau, wurden lebensgefährlich verletzt.
Insgesamt wurden 18 Personen im Alter zwischen 19 und 85 Jahren verletzt, bestätigt die Polizei. Sieben Personen sollen leichte Verletzungen erlitten haben, sieben weitere seien hingegen schwer verletzt worden. Vier Personen, eine 24-jährige Frau, ein 24-jähriger Mann, eine 52-jährige sowie eine 85-jährige Frau, wurden lebensgefährlich verletzt.  © IMAGO / BREUEL-BILD
Nach den bisherigen Ermittlungen gibt es laut Polizei weiterhin keine Anhaltspunkte für eine politische Motivation der Tat. Vielmehr bestünden „sehr konkrete Hinweise auf eine psychische Erkrankung der Tatverdächtigen“.
Nach den bisherigen Ermittlungen gibt es laut Polizei weiterhin keine Anhaltspunkte für eine politische Motivation der Tat. Vielmehr bestünden „sehr konkrete Hinweise auf eine psychische Erkrankung der Tatverdächtigen“.  © IMAGO / BREUEL-BILD
Bundeskanzler Friedrich Merz nahm nach dem Angriff Kontakt zu Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher auf. Er zeigte sich bestürzt über die Ereignisse.
Bundeskanzler Friedrich Merz nahm nach dem Angriff Kontakt zu Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher auf. Er zeigte sich bestürzt über die Ereignisse. © dpa (2) / Michael Kappeler / Marcus Brandt
Der Tatort am Tag danach – Markierungen der Polizei sind am Samstag noch zu sehen.
Der Tatort am Tag danach – Markierungen der Polizei sind am Samstag noch zu sehen. © Georg Wendt/dpa
Reisende stehen am Samstag auf dem Bahnsteig zwischen den Gleisen 11 und 12, nach dem Messerangriff vom Freitag am Hamburger Hauptbahnhof.
Reisende stehen am Samstag auf dem Bahnsteig zwischen den Gleisen 11 und 12, nach dem Messerangriff vom Freitag am Hamburger Hauptbahnhof. © Georg Wendt/dpa
Der Tatort auf dem Bahnsteig 13/14 des Hamburger Hauptbahnhofes einen Tag nach der blutigen Messerattacke.
Der Tatort auf dem Bahnsteig 13/14 des Hamburger Hauptbahnhofes einen Tag nach der blutigen Messerattacke. © IMAGO / BREUEL-BILD

Ihre Befürchtung liegt darin, dass der Mensch im kommenden Krieg prinzipiell nur zuschauen kann: „Immer mehr kognitive Funktionen wurden an Maschinen ‚delegiert‘. ... Die Betreiber von Luftabwehrsystemen haben bereits heute Schwierigkeiten zu verstehen, wie die automatisierten und autonomen Funktionen der von ihnen gesteuerten Waffen Entscheidungen treffen und wie die Systeme Zielprofile und -bewertungen erstellen.“

Rubriklistenbild: © Sergei Gapon / AFP

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