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Erfolg auf Instagram: Professionelle Hundefotografin begleitet manchen Tiere ein Leben lang

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Ihr Beruf klingt wie ein Traum: Hunde-Fotografin. Für Amanda Jones ist er Realität geworden. Sie porträtiert Hunde und begleitet manche ein Leben lang.

Sie hat allein auf Instagram 35.000 Follower, die ihr kreatives Tun euphorisch verfolgen: Amanda Jones ist laut der Beschreibung auf ihrem Instagram-Account (@amandajonesinc) „Amerikas beliebteste Hunde-Fotografin“. Neben Katzen fotografiert die Künstlerin die bellenden Vierbeiner hauptsächlich für das Cover des Bark Magazine.

Aber auch für Werbekampagnen, Tierprodukte und Geschenkartikel stellt Amanda Jones ihre begehrten Dienste zur Verfügung. Gemeinsam mit ihrem Team, zu dem auch professionelle Tiertrainer gehören, sorgt sie für einzigartige Schnappschüsse der niedlichen Fellnasen.

#dogyearsproject – Fotoprojekt zeigt Hunde in jung und betagt

Hunde verändern sich im Laufe ihres Lebens genauso wie Menschen. Im Alltag bleibt dies aber lange unbemerkt.

Besonders niedlich ist allerdings ihr herzergreifendes Projekt #dogyearsproject, das sie in einem ihrer Fotobände „Dog Years: Faithful Friends, Then & Now“, zu Deutsch: „Hundejahre: Treue Freunde, damals und heute“ zusammengefasst hat. Inspiriert dafür wurde sie von ihrer eigenen Dackeldame Lily, die von 1998 bis 2014 Teil ihres Lebens war.

Obwohl das Fotobuch, eines von sechs bisher veröffentlichten Fotobänden, bereits 2015 erschienen ist, setzt Jones ihre liebevolle Porträtreihe bis heute fort und dokumentiert die Ergebnisse auf Instagram – sehr zur Freude ihrer zahlreichen hundeliebenden Follower.

Amanda Jones – „Hundejahre: Treue Freunde, damals und heute“

„Dog Years ist ein herzerwärmender Blick auf das Leben und die Geschichten von 30 Hunden. Die Fotografin porträtiert jeden Hund als Welpen und dann wieder als älteren Hund und enthüllt so den einzigartigen Funken der Persönlichkeit, der ein Leben lang anhält. Diese wunderschönen Bilder von Hunderassen wie Golden Retrievern und Doggen bis hin zu Möpsen und Französischen Bulldoggen werden begleitet von Berichten von Angehörigen über das Leben, das sie mit ihren pelzigen Gefährten teilen. Das Ergebnis ist ein Fest für jeden Hund und eine Hommage an die Beziehungen, die wir mit unseren vierbeinigen Freunden teilen.“

Quelle: https://www.amandajones.com/amanda-s-books

Der Instagram-Account @weneedmoredogs hat ihre über viele Jahre entstandenen Fotos in einer besonders herzigen Galerie zusammengefasst:

Ihr Projekt beschreibt Jones auf der zugehörigen Homepage so:

Die Liebe eines Hundes ist zeitlos. Die Bindung, die wir mit unseren hündischen Begleitern teilen, vertieft sich und reift auf ihrer Reise vom verspielten Welpen zum weisen alten Freund. Dog Years Project ist eine wunderschöne Sammlung des Lebens von 50 Hunden.

dogyearsproject.com

Amanda Jones: Hunde-Fotografin aus Leidenschaft

Bereits vor über 25 Jahren hat Amanda Jones ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und ist seitdem überall in den USA unterwegs, um Hunde gemeinsam mit ihren Menschen vor die Linse zu bringen, wie sie auf ihrer Homepage schreibt: „Irgendetwas an diesen Kreaturen bringt das Beste in meinem kreativen Geist hervor, ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten inspirieren und amüsieren mich immer wieder. Ich liebe es, Bilder zu teilen, die aus meiner Arbeit mit fantastischen Kunden in den gesamten Vereinigten Staaten stammen. Ich hoffe, dass Ihnen meine Bilder genauso viel Spaß machen, wie mir die Erstellung derselben!“

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Für umgerechnet knapp 1.300 Euro pro Fototermin fotografiert Jones auf Anfrage Vierbeiner samt ihren Familien oder Besitzern in zahlreichen amerikanischen Städten und schafft damit liebevolle Erinnerungen an das tierische Glück. Ein anderes, wahrhaftig schräges Fotoprojekt stellen wir Ihnen hier vor.

Diese elf Hunderassen sind vielleicht schlauer als Ihr Nachbar – belegt durch wissenschaftliche Tests

Ein Malinois drückt sich anschmiegsam gegen die Beine eines Soldaten.
Der Malinois, auch bekannt als Belgischer Schäferhund ist – Erkenntnissen einer Studie von Dezember 2022 zufolge – die intelligenteste Hunderasse der Welt. Häufig wird diese kluge Rasse als Polizei- oder Schutzhund eingesetzt. Ihre Eigenständigkeit stellte der Malinois während verschiedener Tests unter Beweis: Neben dem Deutschen Schäferhund war es beim Belgischen Schäferhund am wahrscheinlichsten, dass er sich angesichts einer unlösbaren Aufgabe nicht an seinen Besitzer wandte. © TT/Imago
Border Collie mit Frisbee im Maul.
Der sensible Border Collie gilt als eine der intelligentesten Hunderassen. Lange Zeit galt er sogar als die schlauste Rasse überhaupt. Aufgrund seiner Cleverness ist er ein prädestinierter Hund für Hundesportarten wie Agility oder Obedience. Sein „Will to please“ (der Wille, seinem Menschen zu gefallen) sorgt dafür, dass der Border Collie aufblüht, wenn er zusammen mit seinem Besitzer Aufgaben lösen darf. Der früher meist als Schäferhund eingesetzte Border Collie ist heute ein beliebter Familienhund. © Westend61/Imago
Porträt eines auf einer Bank in Cleadon Hills stehenden Pudels an einem sonnigen Tag.
Pudel sind nicht nur beliebte Familienhunde, sondern zeichnen sich durch ihre außerordentliche Klugheit und die überdurchschnittliche Lernfähigkeit aus. Der aus Frankreich stammende Rassehund wird oft als Rettungshund, Leichenspürhund oder als Blindenführhund eingesetzt. Wegen ihrer besonderen Sensibilität eignet sich der Pudel zudem hervorragend als Therapiehund. © Design Pics Editorial/Imago
Ein Polizist mit einem Polizeihund an der Leine.
Wie bereits sein Name verrät, hatte der Deutsche Schäferhund ursprünglich die Funktion eines Hütehundes. Seine hohe Intelligenz machen sich heutzutage vor allem Polizei, Militär und Zoll zunutze: Mit seiner Lernfähigkeit, einem ausgeprägten Gehorsam und der Gefügigkeit hat der treue Schäferhund das perfekte Zeug zum Diensthund. Er besitzt nicht nur ein ausgeglichenes Temperament, sondern ist auch für seine Aufmerksamkeit, Nervenstärke und Selbstsicherheit bekannt. © Design Pics/Imago
Menschen streicheln einen Hund in einer Gruppentherapiesitzung.
Nicht grundlos sehen wir den beliebten Golden Retriever oftmals als Blindenführhund oder als Begleithund für Gehörlose. Auch als Rettungshund eignet sich diese geduldige, ruhige und achtsame Hunderasse besonders gut. Ihre erstaunliche Intelligenz gepaart mit Gutmütigkeit bringen die liebenswürdigen Goldies gerne in ihre Besitzerfamilien ein. © Science Photo Library/Imago
Portrait einer Dobermann Hündin.
Seinem Ruf als aggressiver Hund zum Trotz überzeugt der Dobermann durch Cleverness, Aufmerksamkeit und Mut. Als Diensthund der Polizei oder Bundeswehr kann er seine Talente nutzbringend einsetzen. In der Zucht wird der charakterliche Schwerpunkt heute auf Ruhe und Freundlichkeit gelegt. Mit seiner gelehrigen, ausdauernden und aufmerksamen Art überzeugt er Hundekenner auch als loyaler Begleiter von sich. Eine gute und geduldige Erziehung kitzelt aus dem Dobermann außerdem einen Familienhund hervor. © Zoonar/Imago
Ein Shetland Sheepdog, stehend auf einem Felsen.
Der Shetland Sheepdog, auch Shelti genannt, ist für sein intelligentes, gutmütiges und lernwilliges Wesen bekannt. Ein ausgeprägter „Will to please“, schnelle Auffassungsgabe und Spaß am Lernen dominieren seine Art. Diese Fähigkeiten setzt der Shetland Sheepdog als Hütehund, Begleithund, Rettungshund oder Therapiehund ein. Der Shelti wird oftmals als besonders sensibel beschrieben. Er ist beispielsweise in der Lage, die Stimmung seiner Familie zu erkennen und ist stets darauf bedacht, diese– falls nötig – zu verbessern. © imagebroker/Imago
Labrador Retriever: Mehrere Hunde sitzen in der Wiese.
Als eine der beliebtesten Hunderassen hierzulande zeichnet sich der Labrador Retriever durch seine Intelligenz und Gutmütigkeit aus. Er strebt danach, seinen Besitzern zu gefallen, und wird oft als Drogenspürhund, Rettungshund oder Blindenhund eingesetzt. Dank seines aufmerksamen und lernwilligen Charakters, der jedoch stets von Freundlichkeit geprägt ist, erledigt er diese Aufgaben äußerst gewissenhaft. © imagebroker/Imago
Ein reinrassiger Rottweiler springt während eines Agility Trainings über ein Hindernis.
Intelligent, ausdauernd und furchtlos: So kennt man den Rottweiler. Auch Polizei und Militär schätzen ihn für diese Eigenschaften. Der gehorsame Rassehund kann Situationen selbstständig bewerten und punktet mit einem starken und aufmerksamen Charakter. Sein starker Beschützerinstinkt hat ihm in einigen Bundesländern den Status eines Listenhundes beschert. Dennoch gilt er als anhänglich und kinderlieb. Der Rottweiler wird ausschließlich Hundekennern mit langjähriger Erfahrung empfohlen. © YAY Images/Imago
Porträt eines Australian Cattle Dog, der in einer Blumenwiese steht.
Der intelligente Australian Cattle Dog liebt es, zu lernen: Er eignet sich mit Vorliebe die unterschiedlichsten Tricks und Fähigkeiten an. Als Treib- und Wachhund scheut er auch die Konfrontation mit körperlich überlegenen Bullen nicht. Mit konsequenter Erziehung und guter Führung durch einen erfahrenen Hundebesitzer wird aus dem Australian Cattle Dog ein loyaler Begleiter. © imagebroker/Imago
Ein liebenswerter Kanaan Hund in einem gelben Geschirr liegt am Meeresufer.
Auch Israelspitz genannt, ist der Kanaan Hund eine durchaus seltene Hunderasse. Mit den anderen aufgeführten Rassen hat er bis auf seine hohe Intelligenz nicht viel gemeinsam: Er gilt als besitzergreifend und liebt seine Unabhängigkeit. Ihm etwas aufzwingen zu wollen – das kommt dem reaktionsfreudigen Kanaan Hund nicht in die Tüte. Wer auf der Suche nach einem Kuscheltier ist, sollte sich anderweitig umschauen. Ob und wer ihn streicheln darf, das entscheidet der eigenständige Hund immer noch selbst. Kanaan Hunde eignen sich für ausschließlich für erfahrene Halter. Ist er jedoch einmal in die Familie integriert, beweist er sich als anhänglich, treu und schützend. © Wirestock/Imago

„Dieser Welpe hat mich zum Lächeln gebracht“ – begeisterte Kommentare auf Instagram

„Amanda, Worte können nicht ausdrücken, wie ich mich gefühlt habe, nachdem ich sie angesehen habe. Deine Fotos haben mir gezeigt, wie schön, liebevoll, freundlich und verspielt Ruby ist.“ Beiträge wie dieser zeigen, dass es Amanda Jones nicht nur schafft, dass sich ihre Kunden neu in ihre Vierbeiner verlieben. Die passionierte Fotografin, die selbst drei Hunde hat, sorgt auch auf Instagram für zahlreiche liebevolle Kommentare. Eine Auswahl finden Sie hier.

  • „Ich liebe deine Arbeit. ❤️“
  • „Das ist so wunderbar zu sehen. 😍“
  • „Ich wünschte, wir hätten Porträts machen lassen, bevor unsere Hundis gestorben sind. Wartet nicht, Leute!“
  • „So ein schöner Hund! 🤩“

Die Arbeiten der tierverliebten Künstlerin wurden bisher nicht nur im deutschen Hundemagazin Dogs veröffentlicht, sondern auch in international etablierten Publikationen wie The New York Times, The Los Angeles Times oder dem Houston Chronicle. Auch Fernsehauftritte in bekannten Sendungen wie Good Morning America zählen zu ihren Erfolgen.

Rubriklistenbild: © Mythja/Imago

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