Eine Parlamentskommission warnt vor gewaltvollen Inhalten, Cybermobbing und Suchtverhalten bei Kindern und Jugendlichen. Neue Beschränkungen werden gefordert.
Paris – Eine französische Parlamentskommission hat weitreichende neue Beschränkungen für die Nutzung sozialer Medien durch Minderjährige empfohlen. Falls sie umgesetzt werden, wäre Frankreich eines der ersten europäischen Länder mit derart strengen altersbasierten Regeln für soziale Medien. Auch Australien plant drastische Maßnahmen .
Ein eigenes Smartphone vor dem 13. Lebensjahr kann der psychischen Gesundheit von Kindern schaden.
© Kira Hofmann/IMAGO
Frankreich sieht ein vollständiges Social-Media-Verbot für Kinder unter 15 Jahren vor. Hinzu käme eine nächtliche „digitale Ausgangssperre“ für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren. Altersbeschränkungen, die auch von der Leyen plant. Die Vorschläge folgen auf monatelange Untersuchungen zu den psychologischen und sozialen Auswirkungen von Plattformen wie TikTok auf junge Menschen.
Neue Regelungen aus Frankreich: Kinder unter 15 dürften gar keine sozialen Medien mehr nutzen Wie Euronews berichtet, soll die Sperre Minderjährigen den Zugang zu sozialen Netzwerken zwischen 22 Uhr und 8 Uhr verbieten. Kinder unter 15 Jahren dürften die Plattformen zu keiner Tageszeit nutzen. Ausnahme wären grundlegende Messaging-Funktionen. Die Abgeordneten begründen die Vorschläge mit der Notwendigkeit, gegen Schäden durch Nutzung vorzugehen. Diese seien „nicht länger hinnehmbar.“ Eine Untersuchung beleuchtete auch, ob soziale Medien einsam machen.
Die Ergebnisse sind in einem ausführlichen Bericht der französischen Nationalversammlung zusammengefasst. Der Vorsitzende der Kommission, Arthur Delaporte, sagte, TikTok und ähnliche Apps stellten „eine ernsthafte Bedrohung für das psychische Wohlbefinden unserer Kinder“ dar. Dringender Regelungsbedarf bestehe.
25 typische Betrugsmaschen: So wollen Kriminelle an Ihr Geld Phishing-E-Mails: Betrüger verschicken massenhaft E-Mails, die aussehen, als kämen sie von Ihrer Bank, einem Online-Shop oder einem bekannten Dienstleister. Sie fordern Sie auf, über einen Link Ihre Zugangsdaten, Passwörter oder Kreditkarteninformationen einzugeben. Die Webseiten sind oft täuschend echt nachgebaut, kleine Fehler oder unpersönliche Anreden verraten sie manchmal. Ziel ist, Ihre Daten zu stehlen und Konten leerzuräumen.
Tipp: Klicken Sie niemals auf Links in unerwarteten E-Mails. Öffnen Sie Webseiten immer direkt über die offizielle Adresse. Prüfen Sie Absenderadresse und Rechtschreibung genau. Banken fragen niemals per Mail nach sensiblen Daten. © Guido Schiefer/IMAGO SMS-Phishing (Smishing): Bei dieser Betrugsmasche erhalten Sie eine SMS mit einer dringenden Nachricht, etwa dass Ihr Konto gesperrt wurde. Ein Link führt zu einer gefälschten Webseite, auf der Sie Ihre Zugangsdaten eingeben sollen. So gelangen Betrüger an Ihre Daten und können Ihr Konto leerräumen. Oft wird mit Zeitdruck gearbeitet, um Sie zu schnellen Handlungen zu verleiten.
Tipp: Öffnen Sie keine Links in unerwarteten SMS. Kontaktieren Sie Ihre Bank direkt, wenn Sie unsicher sind. © Uwe Koch/HMB-Media/IMAGO Enkeltrick: Am Telefon geben sich Betrüger als Enkel oder andere Verwandte aus. Sie erzählen von einem Unfall, einer finanziellen Notlage oder anderen Problemen und bitten um schnelle Geldüberweisung. Häufig holen vermeintliche Helfer das Geld oder Wertgegenstände persönlich ab. Besonders ältere Menschen sind hier gefährdet.
Tipp: Legen Sie bei unbekannten Anrufen auf und prüfen Sie die Geschichte bei anderen Familienmitgliedern. © Sven Ellger/IMAGO WhatsApp-Familienbetrug: Kriminelle übernehmen hier WhatsApp-Konten oder geben sich als Familienmitglieder aus und bitten um Geld, weil sie angeblich in einer Notlage sind. Oft wird behauptet, das Handy sei kaputt oder verloren.
Tipp: Rufen Sie den Angehörigen auf der bekannten Nummer an. Seien Sie misstrauisch bei plötzlichen Geldforderungen per Messenger. © Beautiful Sports/IMAGO Blanko-Bewerbungsformular auf gefälschten Kleinanzeigen mit Zeitungsstapel und Brille platzieren Fake-Jobangebote: Betrüger locken häufig mit gut bezahlten Jobs, verlangen aber vorab Gebühren für Schulungen oder Unterlagen. Oft handelt es sich um nicht existierende Stellen.
Tipp: Zahlen Sie niemals Geld für einen Job im Voraus und recherchieren Sie das Unternehmen. © vinnstock/IMAGO Zur Kasse Button in einem Fake Shop, 27.8.2018 Fake-Shops: Bei dieser Betrugsmasche bieten Online-Shops Markenprodukte zu unrealistisch günstigen Preisen an. Nach der Zahlung erhalten Sie keine Ware oder minderwertige Fälschungen. Oft sind die Shops nur kurz online und verschwinden nach Betrug.
Tipp: Prüfen Sie Bewertungen und die Webseite genau. Kaufen Sie nur bei bekannten Händlern und achten Sie auf sichere Bezahlmethoden. Nutzen Sie Trusted Shops oder ähnliche Gütesiegel. © Christian Ohde/IMAGO SMS-Nachricht Ich liebe dich SMS, 7.10.2024 Romantik/Catfishing-Betrug: In Dating-Apps oder sozialen Netzwerken bauen Betrüger Vertrauen auf, geben sich als Traumpartner aus und bitten später um Geld für angebliche Notfälle, Reisen oder andere Ausgaben. Oft sind die Profile gefälscht oder die Personen existieren gar nicht.
Tipp: Seien Sie vorsichtig bei schnellen Liebesbekundungen und Geldforderungen. Prüfen Sie Profile kritisch und tauschen Sie keine sensiblen Daten aus. Sprechen Sie mit Freunden über den Kontakt. © blickwinkel/IMAGO Obergerichtsvollzieher Hans Werdermann unterwegs in Berlin-Wedding, 5.4.2002 Gefälschte Handwerker oder Dienstleister: Betrüger klingeln an der Tür, geben sich als Handwerker, Energieversorger oder andere Dienstleister aus und verlangen Vorauszahlungen für Arbeiten, die sie nicht ausführen oder nur schlecht erledigen.
Tipp: Fordern Sie immer einen Ausweis und holen Sie mehrere Angebote ein. Zahlen Sie erst nach erbrachter Leistung und dokumentieren Sie Arbeiten. © Uwe Steinert/IMAGO Handy mit Anruf der Polizei, Betrugsmasche, 27.3.2020 Schockanruf: Falsche Polizisten oder Krankenhausmitarbeiter melden sich und behaupten, ein Angehöriger sei in Gefahr oder verhaftet. Sie fordern Geld, um die Situation zu klären oder eine Strafe zu vermeiden. Die Täter setzten hier die Opfer meist unter enormen Druck und Angst.
Tipp: Bleiben Sie ruhig und fragen Sie nach Details, die nur echte Angehörige wissen können. Rufen Sie Angehörige oder die Polizei an, wenn Sie unsicher sind. © 7aktuell/IMAGO Das Logo des des damaligen Online-Kleinanzeigen-Portals „eBay Kleinanzeigen“ ist auf der App zu sehen Online-Kleinanzeigen-Betrug: Auf Plattformen wie eBay Kleinanzeigen bieten Betrüger Waren zu günstigen Preisen an oder geben sich als Käufer aus. Nach Vorauszahlungen oder Versand der Ware erhalten Sie kein Geld oder keine Ware. Oft werden gefälschte Zahlungsbestätigungen geschickt, um Vertrauen zu erwecken.
Tipp: Zahlen Sie nie im Voraus per Überweisung und bevorzugen Sie persönliche Übergabe. Nutzen Sie zudem ausschließlich sichere Zahlungswege. © Silas Stein/picture alliance E-mail vom angeblichen Finanzamt Berlin Mitte, Betrugsmasche, 29.8.2007 Fake Behörden-Mails: Hier fordern E-Mails von angeblichen Behörden wie Finanzamt oder Polizei zur Zahlung oder Datenweitergabe auf. Oft enthalten sie Drohungen oder Fristen, um Druck zu erzeugen.
Tipp: Behörden kontaktieren Sie in der Regel per Brief oder offiziellen Kanälen, nicht per E-Mail. Geben Sie keine Daten preis und prüfen Sie die Echtheit der Nachricht. © wolterfoto/IMAGO Brandanschlag auf geplantes Flüchtlingsheim in Tröglitz EIn Polizist klingelt am 08. April 2015 in Tröglitz (Sachsen-Anhalt) an einem Haus Falsche Polizeibeamte: Kriminelle geben sich als Polizisten aus und behaupten, Ihr Geld oder Wertgegenstände müssten aus Sicherheitsgründen „verwahrt“ werden. Sie fordern Bargeld oder Wertsachen zur „Sicherung“.
Tipp: Die Polizei verlangt kein Bargeld an der Haustür. Rufen Sie die echte Polizei, wenn Sie unsicher sind. Öffnen Sie keine Tür für unbekannte Personen. © Sebastian Willnow/IMAGO Illustration, Mann zeigt Investoren Pyramidensystem, 19.10.2016 Investment-Betrug: Falsche Anbieter versprechen hier hohe Renditen bei Aktien, Kryptowährungen oder Gold. Oft handelt es sich um Schneeballsysteme oder komplett erfundene Anlagen. Das investierte Geld ist meist verloren.
Tipp: Informieren Sie sich gründlich und investieren Sie nur bei seriösen Anbietern. Vorsicht bei unrealistisch hohen Gewinnversprechen und Druck zum schnellen Handeln. © Ikon Images/IMAGO Ein Stempel aus Holz liegt auf einem Dokument. Aufschrift Inkassobüro, 15.12.2011 Fake-Inkasso: Hier erhalten Sie Schreiben von angeblichen Inkassobüros, die Geld für angebliche Schulden fordern. Oft sind die Forderungen falsch, überhöht oder bereits bezahlt. Die Betrüger setzen Opfer mit Drohungen unter Druck.
Tipp: Prüfen Sie Forderungen genau und kontaktieren Sie die echte Inkassofirma direkt. Zahlen Sie nicht sofort und holen Sie Rat bei Verbraucherzentralen oder Anwälten ein. © Mcphoto/IMAGO Stockbilder 05/2025 Meta APP Instagram Henstedt-Ulzburg Schleswig-Holstein Deutschland Fake-Gewinnspiele auf Social Media: Gefälschte Gewinnspiele auf Facebook, Instagram & Co. sammeln persönliche Daten oder verbreiten Schadsoftware. Die Angebote wirken oft seriös, sind aber nur dazu da, Ihre Daten zu missbrauchen.
Tipp: Klicken Sie nicht auf unbekannte Links und geben Sie keine persönlichen Daten preis. Prüfen Sie die Seriosität der Seite und melden Sie verdächtige Posts. © Ralf Homburg/Lobeca/IMAGO ILLUSTRATION - Eine Nachricht vom Chef mit der Frage „Bist du erreichbar?“ ist am 20.06.2016 in Berlin auf dem Display eines Smartphones zu sehen CEO-Fraud: Beim sogenannten CEO-Fraud geben sich Betrüger per E-Mail oder Telefon als Geschäftsführer oder leitende Führungskraft eines Unternehmens aus. Sie setzen Mitarbeitende – meist aus der Buchhaltung oder dem Finanzwesen – unter Druck und fordern sie dazu auf, dringend hohe Geldbeträge auf ein angeblich wichtiges Geschäftskonto zu überweisen. Die E-Mails wirken oft täuschend echt, sind aber gefälscht. Häufig wird mit Geheimhaltung und Zeitdruck gearbeitet, um keine Rückfragen zu ermöglichen. So gelingt es Kriminellen, Unternehmen um große Summen zu betrügen.
Tipp: Seien Sie bei ungewöhnlichen Zahlungsaufforderungen immer besonders wachsam. Prüfen Sie die Absenderadresse genau und holen Sie im Zweifel Rücksprache mit dem Chef oder der Geschäftsleitung ein – am besten telefonisch oder persönlich. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und halten Sie interne Kontrollmechanismen ein. © Monika Skolimowska/picture alliance Hand greift nach Gutscheinkarten, 15.12.2020 Fake-Gutscheinkarten-Masche: Betrüger verlangen häufig Bezahlung mit Gutscheinkarten (z.B. iTunes, Google Play), da diese schwer rückverfolgbar sind. Sie geben vor, es handele sich um eine Sicherheitsmaßnahme oder eine dringende Zahlung.
Tipp: Bezahlen Sie niemals mit Gutscheinkarten bei unbekannten Personen oder Firmen. Seriöse Unternehmen akzeptieren Gutscheine nicht als Zahlungsmittel. © Fleig/Eibner/IMAGO Betrügerische Phishing email auf einem Mobiltelefon die eine angebliche Aktivität bei einem Konto der Volksbanken Raiffeisenbanken meldet Fake-Verifizierungs-Mails: Hier erhalten Sie E-Mails, die angeblich von Ihrem Online-Konto stammen und eine Verifizierung fordern. Über den Link gelangen Sie auf gefälschte Seiten, die Ihre Daten abgreifen. Oft wird auch hier mit Zeitdruck gearbeitet, um Sie zur schnellen Eingabe zu bewegen.
Tipp: Melden Sie sich immer direkt über die offizielle Webseite an, wenn Sie etwas prüfen müssen. Geben Sie keine Daten über Links in Mails preis. Nutzen Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung. © Guido Schiefer/IMAGO Hand mit Mobiltelefon auf dem eine betrügerische Email zu sehen ist, die eine angebliche Zollgebühr bzw Steuernachzahlung für ein Paket einfordert Fake-Rechnungen: Bei dieser Betrugsmasche verschicken Kriminelle Rechnungen für nie bestellte Waren oder Dienstleistungen. Oft sind die Beträge klein, damit die Opfer nicht nachfragen. Die Betrüger hoffen auf schnelle Zahlung.
Tipp: Prüfen Sie Rechnungen immer genau und zahlen Sie nur bei bestätigter Bestellung. Im Zweifel nehmen Sie Kontakt zum Absender auf und lassen Sie sich die Forderung erklären. © Guido Schiefer/IMAGO Verängstigter älterer Mann hält während eines verdächtigen Anrufs zu Hause seine Kreditkarte fest und hält sich vor Angst den Mund, 8.4.2025 Gefälschte Spendenaufrufe: Betrüger nutzen Katastrophen oder Notlagen, um falsche Spendenaufrufe zu starten. Sie sammeln Geld oder Daten, das Opfer erhält keine Gegenleistung.
Tipp: Spenden Sie nur an bekannte Organisationen und prüfen Sie die Webseite genau. Nutzen Sie offizielle Spendenplattformen und informieren Sie sich vorab. © Zoonar/IMAGO Betrügerische Phishing email auf einem Laptop, die eine angebliches Update bei einem Konto der Bank ING meldet Fake-App-Updates: Betrüger versenden Nachrichten oder Pop-ups, die zur Installation eines angeblichen Updates auffordern. Tatsächlich installieren Sie so Schadsoftware, die Ihre Daten ausspioniert oder Ihr Gerät kontrolliert.
Tipp: Aktualisieren Sie Apps nur über offizielle Stores wie Google Play oder Apple App Store. Installieren Sie keine Apps aus unbekannten Quellen oder über Links in Nachrichten. © Guido Schiefer/IMAGO Mit vermeintlichen Glücksspielen locken unseriöse Anbieter die Verbraucher per SMS zu gebührenpflichtigen und meist fruchtlosen Rufnummern Falsche Gewinnbenachrichtigung: Bei dieser Masche erhalten Sie eine Nachricht, dass Sie einen Gewinn erzielt haben – etwa ein Smartphone oder eine Reise. Um den Gewinn zu erhalten, sollen Sie Gebühren zahlen oder persönliche Daten preisgeben.
Tipp: Seien Sie skeptisch bei unerwarteten Gewinnen. Seriöse Gewinnspiele verlangen keine Vorauszahlungen. © Becker&Bredel/IMAGO Polizeibefragung, verzweifelte Fragen stützt Gesicht in Hände ab, 12.10.2022 Geldwäsche durch Job- oder Anlagebetrug: Hier werden Sie angeworben, Ihr Konto für Geldtransfers zu nutzen. So werden Sie unwissentlich Teil von Geldwäsche oder anderen kriminellen Aktivitäten. Das kann strafrechtliche Folgen haben.
Tipp: Seien Sie vorsichtig bei ungewöhnlichen Geldtransfers. Geben Sie Kontodaten niemals an Fremde weiter und fragen Sie im Zweifel Ihre Bank oder einen Anwalt. © peopleimages.com/IMAGO Datenleck: Mehr als 200 Millionen Twitter-User betroffen 06.01.2023: Firefox Monitor meldet Wir haben ein neues Datenleck entdeckt, 6.1.2023 Technischer Support Betrug: Hier erhalten Sie Anrufe oder Pop-up-Meldungen, die vor angeblichen Viren oder Problemen warnen. Die Betrüger geben sich als Microsoft, Apple oder andere Supportdienste aus und bieten Hilfe an. Sie wollen Fernzugriff auf Ihren Computer, um Daten zu stehlen oder Schadsoftware zu installieren.
Tipp: Geben Sie niemals Fernzugriff auf Ihren PC. Kontaktieren Sie den echten Support Ihres Anbieters direkt. Seriöse Firmen rufen nicht ungefragt an und fordern keine Zahlungen per Telefon. © Rüdiger Wölk/IMAGO Ebay Kleinanzeigen APP auf dem Handy Henstedt-Ulzburg Schleswig-Holstein Deutschland Überzahlungsbetrug: Ein Käufer zahlt absichtlich zu viel – oft per gefälschtem Scheck oder Überweisung – und bittet Sie, den Differenzbetrag zurückzuerstatten. Später platzt die Zahlung, und Sie bleiben auf dem Verlust sitzen. Diese Masche ist besonders bei Privatverkäufen, etwa über Plattformen wie Kleinanzeigen, verbreitet.
Tipp: Akzeptieren Sie nur bestätigte Zahlungen, bevor Sie Geld zurückerstatten. Seien Sie vorsichtig bei Überzahlungen und prüfen Sie Zahlungsbelege genau. © Lobeca/IMAGO Schädliche Auswirkungen werden durch Algorithmen verstärkt Laut Vie Publique definierte die parlamentarische Untersuchung schädliche Auswirkungen auf Minderjährige als Kontakt mit gewaltvollen oder gefährlichen Inhalten, Cybermobbing und zwanghafte Nutzung. Diese werden durch algorithmische Feeds verstärkt. Der Bericht warf den Plattformen vor, nicht ausreichend Schutzmaßnahmen für junge Nutzer zu ergreifen. In einem Interview mit Public Sénat räumten Mitglieder der Kommission ein, dass die Durchsetzung der Maßnahmen komplex sein werde. Dennoch müsse das Kindeswohl Vorrang haben. „Wir können nicht länger zulassen, dass multinationale Plattformen die Regeln der Kindheit bestimmen“, sagte ein Abgeordneter.
Die Debatte in Frankreich findet vor dem Hintergrund wachsender internationaler Kritik an den Auswirkungen sozialer Medien auf Minderjährige statt. In den USA haben mehrere Bundesstaaten Gesetze eingebracht, die eine elterliche Zustimmung für die Nutzung solcher Plattformen durch Kinder verlangen. Der britische Online Safety Act verpflichtet Tech-Unternehmen, Risiken für junge Nutzer zu minimieren. Frankreichs Vorschläge gehen jedoch noch weiter. (Redaktion)
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