Tierisches Sprachtalent

Husky ahmt Katze nach – sein täuschend echtes Miauen amüsiert die TikTok-User

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Auf TikTok präsentiert sich Husky Maya als echtes Fremdsprachentalent. Kurzerhand imitiert der Hund das Miauen seiner Katzenfreundin Lola in einem Video.

Hunde haben erstaunliche Fähigkeiten und können viele Tricks lernen. Forscher fanden heraus, dass der Malinois auf Platz eins der intelligentesten Hunderassen steht, dicht gefolgt vom Border Collie und dem Hovawart. Was die Kommunikation mit Herrchen und Frauchen angeht, sind Hunde ebenfalls ziemlich clever: Sie können bis zu 215 menschliche Wörter und Ausdrücke verstehen. Zu dem Ergebnis kamen Forscher 2022 in einer Studie, die sie in der Fachzeitschrift Applied Animal Behaviour Science veröffentlichten. Äußerst sprachbegabt ist auch Husky Maya. In einem Video begeistert die Hunde-Dame ihre Follower mit einem täuschend echten Miauen.

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Hündin imitiert Katzenfreundin – „War so schockiert, dass ich es aufgenommen habe“

Husky-Dame Maya hat eine Menge Fans. Rund fünf Millionen User verfolgen auf dem TikTok-Kanal @maya.husky, was die Fellnase in ihrem Zuhause im kanadischen Toronto erlebt. Eins steht fest: Langweilig wird es dort nie. Denn Maya hat noch weitere tierische Mitbewohner: Husky-Mädchen Storm und die elfjährige Katze Lola. Als Maya 2018 einzog, war die Samtpfote zunächst nicht begeistert. Genauso skeptisch ist auch ein Reha-Hund, der eine professionelle Massage von einer fremden Katze bekommt. „Es hat ein paar Jahre gedauert, bis sie sich mit Maya angefreundet hat“, erzählte die Haustier-Besitzerin gegenüber dem Online-Magazin Newsweek.

@maya.husky I think my husky just meowed🤣 #catsanddogs #husky #cats ♬ original sound - Maya Husky 🐺

Mittlerweile sind die beiden aber ein eingespieltes Team und verbringen gerne Zeit miteinander. Und das offenbar so viel, dass Maya eines Tages beschließt, so wie ihre Katzenfreundin zu sprechen. Auf der Couch sitzend ahmt sie die Samtpfote plötzlich nach. „Ich war so schockiert, dass ich es auf Video aufgenommen habe“, sagt die Halterin. In einem anderen TikTok-Video bellt ein Kätzchen dagegen so wie ein Hund.

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Obwohl die Stimmlage tiefer ist, erkennen auch die Menschen im Netz, dass die Hündin eindeutig miaut. Fast drei Millionen Aufrufe hat der Clip bereits erzielt. „Ich hätte nicht gedacht, dass es sich so verbreiten würde“, ist die Besitzerin erstaunt. Dass Maya Freude am „Sprechen“ hat, bewies sie ihrer Besitzerin bereits ein paar Jahre nach ihrem Einzug. „Sie liebt es, uns zu imitieren, wenn wir sprechen. Ihre Lieblingswörter sind ‚Nein‘, ‚Ich liebe dich‘ und ‚Flauschi‘.“ Fasziniert sind die TikTok-User auch von einem Kater mit Sprachtalent, der einen Hund erfolgreich zurück ins Haus ruft.

Sie möchten die Körpersprache von Hunden verstehen? Zehn Signale, die Sie kennen sollten

Eine Frau sitzt zusammen mit einem Hund auf dem Sofa und umarmt ihn während dieser sich an sie kuschelt.
Wenn der Hund sich ganz nah an einen Menschen anlehnt, ist dies ein Zeichen von großer Zuneigung und Liebe. © Pond5 Images / Imago
Ein braun-weißer Mischlingshund leckt sich über die eigene Nase.
Sich über das Maul lecken soll das Gegenüber besänftigen und demütig wirken. Nicht zu verwechseln ist dieses Signal mit dem Maulputzen nach dem Fressen. © blickwinkel / Imago
Ein grau-brauner Hund steht wartend auf einer grünen Wiese.
Wenn der Hund in der Bewegung einfriert, verhält er sich stark beschwichtigend. Er zeigt damit Hoffnung, dass sich eine Situation wieder entspannt. © Pond5 Images / Imago
Ein schwarz-brauner Hundewelpe hebt das rechte Vorderbein.
Hebt oder winkelt der Hund die Vorderpfote an, bedeutet das entweder, dass der Hund in einer Situation überfordert ist oder dass er Aufmerksamkeit fordert. Hunde setzen das Signal außerdem in Spielsituationen ein. © blickwinkel/Imago
Zwei schwarz-braune Hunde spielen miteinander.
Meistens ist die Vorkörpertiefstellung bei Hunden eine Spielaufforderung, sie kann aber auch beschwichtigend wirken. © Pond5 Images / Imago
Ein brauner Hund der Rasse Boxer kratzt sich während er auf einer grünen Wiese sitzt.
Hunde kratzen sich als sogenanntes Übersprungsverhalten. Das bedeutet, sie sind mit einer Situation kurzfristig überfordert oder fühlen sich bedroht. © Redeleit / Imago
Ein Dalmatiner hebt das rechte Hinterbein zum urinieren auf einer grünen Wiese.
Beim Urinieren handelt es sich oft um Markierverhalten. Damit möchte der Hund seiner Umwelt über die Duftstoffe, die im Urin enthalten sind, eine Botschaft hinterlassen. © imagebroker/Imago
Eine Frau umarmt einen Hunde, dieser schaut währenddessen in eine andere Richtung.
Fühlt der Vierbeiner sich vom Menschen bedrängt oder möchte er eine Hundebegegnung entschärfen, wendet er den Kopf ab. © SeventyFour / Imago
Ein Australian Shephard schnüffelt im grünen Gras.
Ist die Nase nur knapp über dem Boden und gilt der Blick dem Gegenüber, signalisiert dies meist eine Kombination aus Beschwichtigung und einer Übersprungshandlung. © Zoonar / Imago
Gähnender brauner französischer Bulldoggenhund mit weißem offenem Maul und Zunge und Zähnen vor weißen Frühlingsblumen.
Gähnen ist ein natürliches Zeichen von Müdigkeit. Es hilft den Vierbeinern aber auch, sich in einer für sie stressigen Situation selbst zu beruhigen und zu entspannen. © imagebroker / Imago

Huskys: Freundliche Energiebündel mit blauen Augen

Ein unverkennbares Merkmal der Huskys sind ihre ausdrucksstarken Augen. Eine Genmutation reduziert das dunkle Pigment Melanin, sodass diese blau erscheinen. Huskys gelten als freundliche, aufgeschlossene und sanftmütige Hunderasse. Daher sind sie auch für Familien mit Kindern geeignet. Jedoch können sie als Junghunde recht stürmisch sein. Da sie ursprünglich als Schlittenhunde gezüchtet wurden, benötigen die lebendigen und arbeitsfreudigen Vierbeiner viel Auslauf und Beschäftigung.

Rubriklistenbild: © maya.husky/TikTok

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