Wer sparen will, kann das möglicherweise über eine Reduktion der häufig zu hoch prognostizierten Jahresfahrleistung tun. Auf diesem Weg lässt sich die Prämie um bis zu 16 Prozent drücken, wie das Verbrauchermagazin Finanztip errechnet hat. Die maximale Ersparnis ist drin, wenn man 5.000 statt 10.000 Kilometer im Jahr angibt. 15.000 Kilometer kosten 14 Prozent weniger als 20.000 Kilometer, 20.000 Kilometer sind 13 Prozent günstiger als 25.000 Kilometer. Auch bei anderen Fahrleistungs-Paaren ist eine Minderung der Prämie drin.
Kfz-Versicherung: Nachmelden von Mehrkilometern ist immer möglich
Generell, so die Experten, empfiehlt es sich bei Vertragsabschluss, die Jahresfahrleistung eher defensiv einzuschätzen. Denn das Nachmelden von Mehrkilometern ist immer möglich. Die theoretisch zu viel gezahlten Prämien zurückzufordern, ist in vielen Fällen schwieriger, häufig hilft nur der Abschluss eines neuen Vertrags. Manche Versicherungen akzeptieren mittlerweile aber auch die Änderung der Fahrleistung rückwirkend für das laufende Jahr.
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Die Fahrleistung ist aber nur eine von zahlreichen Komponenten bei der Berechnung der Kfz-Versicherungsprämie. Auch die erst kürzlich für das kommende Jahr bekannt gegebenen Regionalklassen spielen eine Rolle. Gleiches gilt für die Typklassen, die jährlich neu berechnet werden. Billiger können Autofahrer bei der Autoversicherung unter anderem wegkommen, wenn sie etwa einer Werkstattbindung zustimmen – oder sie viele Jahre unfallfrei unterwegs sind: Dann profitieren sie von steigenden Schadenfreiheitsrabatten. (SP-X)