Kastenförmige Katzen

Besondere Katzen-Schlafhaltung: Was die Brotlaib-Position bedeutet

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Wenn Katzen sich kompakt hinlegen, nennen viele das liebevoll Katzenbrot oder Brotlaib-Position. Dieses Verhalten lässt einige Rückschlüsse zu.

Etwa 16 Stunden schlafen Katzen pro Tag. Dabei nehmen sie viele unterschiedlichen Positionen ein und bringen ihre Halter mit ihren Verrenkungen häufig zum Lachen. Doch die unterschiedlichen Schlafpositionen sind nicht nur unterhaltsam, sie sagen auch einiges über das Wohlbefinden der Katze aus. Liegt die Katze auf der Seite, ist sie entspannt und fühlt sich sicher. Schläft sie sogar bei ihrem Menschen auf dem Schoß, ist das ein riesiger Vertrauensbeweis. Wenn eine Katze auf dem Rücken schläft, zeigt sie sich völlig schutzlos. Auch eine Flucht würde länger dauern. Ein Zeichen, dafür, dass sie sich wohl und sicher fühlt in ihrem Umfeld.

Kompakt und energiesparend: Katzen entspannen gern als Brotlaib

Bei der Brotlaib-Position liegt die Katze kompakt da, die Pfötchen nah am Körper oder darunter geschoben. Meistens entspannt sie in dieser Haltung.

Eine weitere beliebte Schlafposition wird von Katzenhaltern gern als Brotlaib bezeichnet. Die Katze liegt dabei aufrecht auf dem Bauch, die Pfötchen sind eingeklappt oder verschwinden unter dem Körper, der Kopf wird getragen. Auch der Schwanz verschwindet häufig unter dem Körper. Diese kompakte Körperhaltung an sich ist kein Grund zur Sorge. Katzen nehmen diese Position häufig zum Dösen ein. Verschwinden die Pfoten dabei unter dem Körper, fühlt die Katze sich besonders sicher – sie müsste sie zur Flucht oder Verteidigung nämlich erst wieder hervorholen.

Entzückung garantiert – wenn Sie diese 14 schlafenden Katzen gesehen haben

Zwei Katzenbabys schlafen gemeinsam.
„Es gibt nichts Weicheres, nichts, was sich feiner, zarter und wertvoller anfühlt als das Fell einer Katze.“ – Guy de Maupassant, französischer Schriftsteller und Journalist (1850-1893) © Cavan Images/Imago
Katze hält sich die Augen beim Schlafen zu.
„Ein Kätzchen ist für die Tierwelt, was eine Rosenknospe für den Garten ist.“ – Robert Southey, englischer Dichter und Geschichtsschreiber (1774-1843) © Design Pics/Imago
Zwei rote Katzen kuscheln.
„Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen.“ – Ernest Miller Hemingway, US-amerikanischer Schriftsteller (1899-1961) © Panthermedia/Imago
Katze schläft zwischen Heizkörper und Wand.
„Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit.“ – Jules Champfleury, französischer Schriftsteller (1821-1889) © TT/Imago
Rote Katze schläft mit ins Kissen gepresste Gesicht.
„Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen.“ – Albert Schweitzer, deutsch-französischer Gelehrter (1875-1965) © Ramon Espelt/Imago
Katze schläft auf dem Rücken.
„Schon die kleinste Katze ist ein Meisterwerk“ – Leonardo da Vinci, italienisches Universalgenie (1452-1519) © YAY Images/Imago
Schlafende Katze mit Kuscheltier.
„Wer eine Katze hat, braucht das Alleinsein nicht zu fürchten.“ – Daniel Defoe, englischer Schriftsteller (1660-1731) © Zoonar/Imago
Katze schläft in der Sonne.
„Ich habe die Philosophen und die Katzen studiert, doch die Weisheit der Katzen ist letztlich um ein weites größer.“ – Hippolyte Taine, französischer Philosoph (1828-1893) © Cavan Images/Imago
Katze schläft auf Bank im Garten.
„Das Glück hat sanfte Pfoten und kommt oft auf leisen Sohlen“ – Japanische Redewendung © Cavan Images/Imago
Schlafende Katze mit Kuscheltier.
„Nicht alle Engel haben Flügel, manche haben Schnurrhaare“ – Anonym © Zoonar/Imago
Katze schläft in der Sonne auf dem Boden.
„Auf leisen Pfoten kommen sie wie Boten der Stille, und sacht, ganz sacht, schleichen sie in unser Herz und besetzen es für immer mit aller Macht …“ – Eleonore Gualdi © Panthermedia/Imago
Katze schläft auf Hausdach.
„Die Menschheit läßt sich grob in zwei Gruppen einteilen: in Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte.“ – Francesco Petrarca, italienischer Gelehrter (1304-1374) © YAY Images/Imago
Katze schläft in einem Karton auf dem Schreibtisch.
„Das Leben und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe, ich schwör‘s euch!“ – Rainer Maria Rilke, österreichischer Dichter (1875-1926) © Panthermedia/Imago
Katze schläft unter einer Decke, sodass nur ihre Umrisse zu erkennen sind.
„Eine schlafende Katze im Zimmer oder im Haus ist ein besserer Genosse als ein nervöser, ruheloser Mensch, der sich nur um der Bewegung willen unaufhörlich bewegen muss.“ – Prentice Mulford, US-amerikanischer Philosoph (1834-1891) © fStop Images/Imago

Trotzdem bekommt die Katze noch viel davon mit, was in ihrer Umgebung passiert und könnte im Zweifel schnell abhauen. Ein weiterer Pluspunkt: In dieser Position kann die Katze die Körperwärme gut halten. Daher schlafen viele Katzen im Winter gern als Brotlaib. Die Position hat noch viele weitere Namen: Catloaf (auf Deutsch „Katzenbrot“), Hovercat („Schwebekatze“), Kartoffelkatze oder Katzenbrötchen sind weitere kreative Bezeichnungen. Hündin Avka hat sich diese Körperhaltung von ihrer Katzenfreundin abgeschaut.

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Entspannung oder Schmerzen? Die Mimik der Katze ist entscheidend

Katzenhalter sollten jedoch aufmerksam bleiben. Denn manchmal nehmen Katzen diese Position auch ein, wenn sie Schmerzen haben oder sich unwohl fühlen. Erkennen kann man das letztendlich an der Mimik der Katze und wie sie ihren Kopf trägt. Ist der Kopf auf Schulterhöhe oder darunter, kann das ein erster Hinweis darauf sein, dass etwas nicht stimmt. Zeigen die Ohren zur Seite oder nach hinten, sind die Augen nur leicht oder kaum geöffnet, das Mäulchen angespannt und die Schnurrhaare gerade oder nach vorn gerichtet, kann das auf Schmerzen oder eine Katzenkrankheit hindeuten. Auch Schnurren kann ein Zeichen für Schmerzen sein. Ein Besuch beim Tierarzt schafft dann Klarheit.

Rubriklistenbild: © IMAGO / YAY Images

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