Welches Waschmittel Sie zum Waschen der Bettwäsche verwenden sollten, hängt vor allem vom Material und der Farbe des Stoffes ab:
Weiße Bettwäsche aus Baumwolle oder Leinen waschen Sie am besten mit einem Vollwaschmittel. Die enthaltenen Bleichmittel sorgen dafür, dass der Stoff strahlend weiß bleibt und nicht mit der Zeit vergraut. Zudem lassen sich Flecken damit optimal entfernen.
Für bunte Bettwäsche aus Baumwolle oder Leinen verwenden Sie ein farbschonendes Color- oder Feinwaschmittel.
Bei Bettwäsche aus Mikrofaser und Satin eignet sich am besten ein Feinwaschmittel.
Bettwäsche aus empfindlicher Wolle oder Seide benötigt ein Fein- oder Wollwaschmittel und sollte im entsprechenden Wollwaschgang der Waschmaschine gereinigt werden.
Achten Sie jedoch immer auf die Angaben auf dem Waschetikett, auf dem oft Hinweise zum Waschmittel enthalten sind. Hartnäckige Flecken auf der Wäsche sollten Sie mit Fleckenmittel aus dem Drogeriemarkt oder entsprechenden Hausmitteln, etwa gegen Blutflecken, vorbehandeln. Denn gerade, wenn Sie die Bettwäsche bei niedrigen Temperaturen waschen, lösen sich starke Verschmutzungen oft nicht vollständig.
Wie viel Waschmittel Sie benötigen, hängt vom Verschmutzungsgrad der Bettwäsche, der Wäschemenge in der Trommel sowie der örtlichen Wasserhärte ab. Angaben zur richtigen Dosierung des Waschmittels finden Sie auf der Rückseite der Verpackung. Wer den Härtegrad des Wassers nicht kennt, kann diese beim Wasserversorger erfragen.
Auf Weichspüler sollten Sie beim Bettwäsche waschen lieber verzichten. Zum einen ist er häufig gar nicht notwendig – Bettwäsche wird, genau wie harte Handtücher, auch im Trockner oder mit Hausmitteln kuschelweich. Zum anderen verringert Weichspüler die Saugfähigkeit der Bettwäsche, wie der Waschmittelhersteller Persil auf seiner Website informiert. Für Menschen, die viel schwitzen, kann es dann schnell unangenehm werden, wenn der Schweiß nur schlecht von den Textilien aufgenommen wird – besonders in warmen Sommernächten.