Kaffee ist gut für Leber und Galle – welche Lebensmittel mit Bitterstoffen sonst noch gesund sind
VonNatalie Hull-Deichsel
schließen
Die Leber übernimmt essenzielle Aufgaben im Körper – ohne sie kann der Mensch nicht leben. Umso wichtiger ist es, das Organ in seiner Funktion zu stärken.
Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan des menschlichen Körpers und erfüllt lebenswichtige Aufgaben: Sie unterstützt beispielsweise die Galle und den Darm bei der Verdauung, baut Schadstoffe ab und ist an der Blutgerinnung sowie der Regulation des Blutzuckerspiegels beteiligt. Umso schwieriger und gefährlicher kann es werden, wenn dieses unverzichtbare Organ erkrankt, sei es an Krebs oder einer Verfettung, wie die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. (DKG) erklärt. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann die Funktion der Leber unterstützen und nachhaltig stärken – Bitterstoffen kommt dabei eine besondere Bedeutung bei.
Bewusstsein für Lebergesundheit schärfen
Die Deutsche Leberstiftung engagiert sich für mehr öffentliches Bewusstsein und möchte für die Bedeutung der Leber sowie mögliche Folgen bestimmter Erkrankungen sensibilisieren.
„Bei uns in Deutschland ist kein gutes Bewusstsein für Lebererkrankungen ausgeprägt. Dies betrifft nicht nur die Patienten, sondern auch viele hausärztliche Praxen. Ich habe eine große Anzahl von Patienten, bei denen teilweise über Jahrzehnte erhöhte Leberwerte festgestellt worden sind, bevor man überhaupt über Ursachenforschung nachgedacht hat. Wir haben eine Vernachlässigung des Organs Leber in Deutschland“, erklärt Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung.
Kaffee enthält Antioxidantien wie Flavonoide, Chlorogensäuren und Resveratrol sowie die organische Verbindung Melanoidine, die für den bitteren Geschmack verantwortlich sind. Antioxidantien handelt es sich um Moleküle, die den Körper und Zellen vor freien Radikalen schützen. Antioxidantien sind auch unter dem Begriff Radikalfänger bekannt.
Auch wenn bittere Lebensmittel bei einigen nicht sonderlich beliebt sein mögen, so sind sie doch äußerst gesund, da sie die Durchblutung und Verdauung fördern, das Immunsystem stärken sowie den Fettstoffwechsel in Leber und Galle anregen.
Bitterstoffe aus der Apotheke
Lebensmittel mit Bitterstoffen sind nicht jedermanns Sache. Wenn sie dennoch die positive Wirkung von Bitterstoffen nutzen möchten, gibt ves Präparate aus der Apotheke. Die alkoholfreien bitter:PRO Tropfen(werblicher Link) enthalten eine Auswahl hochwertiger Bitterstoffe und aktiver Kulturen, einschließlich Angelikawurzel, Artischocke, Bockshornkleesamen, Brennnesselblätter und Thymian. Durch ein spezielles Fermentationsverfahren mit Milchsäurebakterien werden die Inhaltsstoffe effektiv aufgeschlossen, wodurch sie bioverfügbar gemacht werden.
Bitterstoffe stärken nicht nur die Leberfunktion und unterstützen bei der Verdauung. Wer abnehmen möchte, sollte regelmäßig Lebensmittel mit Bitterstoffen essen.
Fettleber heilen: Zehn Gemüsesorten, die dem Organ guttun
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.