VonNatalie Hull-Deichselschließen
Konzentrieren Sie sich dabei auf saisonales Obst. So wird das Immunsystem unterstützt und Entzündungen können vermieden werden.
Während die Tage kürzer und kühler werden, braucht unser Körper besonders viel Unterstützung, um gesund und vital zu bleiben. Herbst ist die Erntezeit so mancher köstlichen Früchte, die nicht nur durch ihren Geschmack überzeugen, sondern auch wahre Nährstoffwunder sind. Gerade in der kalten Jahreszeit können bestimmte Obstsorten dabei helfen, Entzündungen vorzubeugen, das Immunsystem zu stärken sowie dem Altern entgegenzuwirken.
Fit durch den Herbst: Mit der richtigen Obstwahl Entzündungen bekämpfen
Mit dem Herbst kommt nicht nur die bunte Pracht der Blätter, sondern auch eine Vielzahl an Obstsorten, die reich an entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften sind. Diese Nahrungsmittel sind besonders wichtig, um das Immunsystem zu stärken. Besonders vier Früchte sollten Sie im Herbst regelmäßig essen, da sie aufgrund ihrer Nährstoffe mitunter freie Radikale bekämpfen können und den Körper vor schädlichen Einflüssen schützen.
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Gesund im Herbst: Vier Obstsorten sind besonders zu empfehlen
Setzen Sie im Herbst auf saisonale Obstsorten und essen regelmäßig Äpfel, Birnen, Pflaumen und Zwetschen sowie Himbeeren:
- Äpfel: Kaum ein Obst ist so vielseitig und gesund wie der Apfel. Er gilt als Klassiker der Herbstfrüchte und überzeugt nicht nur durch seinen Geschmack, sondern vor allem aufgrund der schützenden Wirkung auf den Körper – ein „regionales Superfood“, laut dem AOK-Bundesverband. Mit einem hohen Gehalt an Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen wie Quercetin wirkt der Apfel entzündungshemmend und antioxidativ. Die besonders in der Schale enthaltenen Polyphenole stärken das Immunsystem und schützen die Zellen vor oxidativem Stress. In Studien zeigt sich zudem, dass der Verzehr von Äpfeln sogar einen zu hohen Cholesterinspiegel regulieren und Heuschnupfen-Symptome deutlich lindern kann.
- Birnen: Die Ernte der beliebten Früchte geht bis in den Oktober, Winterbirnen werden sogar bis zum Dezember geerntet. Sie sind reich an Ballaststoffen und gut für den Magen, sodass sie im Herbst in jeglicher Form – als ganze Frucht, Obstsalat, Kompott oder Kuchen – auf dem Speiseplan nicht fehlen sollten. Dank ihrer entzündungshemmenden Wirkung sind Birnen vor allem bei empfindlichem Magen gut verträglich und helfen, Entzündungen im Körper zu lindern. Die enthaltenen Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffe, wie Flavonoide und Polyphenole, schützen den Körper zudem vor freien Radikalen und unterstützen die Herzgesundheit, indem sie auch blutdrucksenkend wirken.
- Pflaumen: Pflaumen und Zwetschgen gehören zu den Herbstklassikern. Die blauen Früchtchen enthalten zahlreiche Ballaststoffe, die die Verdauung fördern, und liefern zudem nach Angaben von NDR Gesundheit wichtige Antioxidantien wie sekundäre Pflanzenstoffe, beispielsweise Anthocyane, die Entzündungen im Körper bekämpfen können. Rheumatische Beschwerden und Symptome von Osteoporose sollen gelindert werden. Der hohe Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen wie Kalium und Calcium stärkt zudem das Immunsystem und sorgt dafür, dass der Körper fit und widerstandsfähig bleibt.
- Himbeeren: Himbeeren bringen Farbe auf den Teller und gehören zu den wertvollsten Früchten des Herbstes. Herbsthimbeeren unterscheiden sich von Sommerhimbeeren darin, dass sie nur auf maximal 1,5 Meter Höhe wachsen. Trotz ihrer zarten Erscheinung steckt in den kleinen Beeren eine hohe Konzentration an Antioxidantien und entzündungshemmenden Stoffen. Der hohe Gehalt an Vitamin C unterstützt das Immunsystem, während die Ballaststoffe die Verdauung fördern.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.
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