Tierische Sportsfreunde

Zwei Hunde stürmen das Spielfeld – und werden mit Bauchstreicheln belohnt

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Während menschliche Flitzer für das Stürmen des Spielfeldes bestraft werden, bekommen die beiden vierbeinigen Störenfriede Streicheleinheiten als Belohnung. Wie die Zuschauer reagiert haben, lesen Sie hier.

Zach Keenan ist Sportjournalist und Moderator im US-Bundesstaat North Dakota. Im Rahmen eines turbulenten Fußballspiels zwischen zwei Highschools bekam er vor Kurzem eine Story der etwas anderen Art: Auf Facebook berichtet Keenan über zwei Hunde, die plötzlich das Spielfeld stürmten. Ohne zu zögern, rannten sie auf den Platz, um herumzutoben und wild zu spielen.

Zu seinem amüsanten Video des Vorfalls schreibt der Sportmoderator auf seinem Social-Media-Kanal: „Vor die Hunde gegangen. Diese beiden Welpen waren buchstäblich die Stars beim heutigen Fußballspiel der Minot High gegen Jamestown. Das meinen die Trainer wohl, wenn sie sagen: ‚Wir haben ein paar Hunde auf dem Spielfeld.‘“

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Hund verlangt niedliche Belohnung für seine spektakuläre Show

Für seinen mutigen Einsatz verlangte einer der beiden sportbegeisterten Fellnasen gleich noch eine faire Entlohnung: Während der ruhigere der beiden Vierbeiner, ein schwarzer Hund, gemächlich über das Spielfeld spaziert, flitzt sein schwarz-weißer Kollege aufgeregt zu den Spielern und rollt sich vor einem der Fußballer auf den Rücken, um am Bauch gestreichelt zu werden. Worauf es beim Streicheln von Hunden ankommt, können Sie hier nachlesen.

So unerwartet die Showeinlage stattgefunden hat, so schnell verschwanden die beiden Hunde auch wieder vom Platz. Woher sie so schnell gekommen waren, darüber ist laut The Dodo nichts bekannt. Doch die Reaktionen fielen durchwegs positiv aus, wie Zach Keenan sagte: „Niemand hat die Hunde gesehen, bis sie mitten auf dem Spielfeld waren! Die ganze Menge und die Teams brachen in Gelächter aus.“

Hunde haben einzigartige Nasenabdrücke – und was Sie sonst vielleicht noch nicht wussten

Nahaufnahme der Nase eines Yorkshire Terriers
Was bei Menschen der absolut einzigartige Fingerabdruck ist, ist unter Hunden der Nasenabdruck. Jede Hundenase ist individuell, sodass es sie kein zweites Mal auf der Welt geben kann. Das Gleiche gilt im Übrigen für Ohren: Sowohl bei Menschen als auch bei Hunden ist der Ohrenabdruck einzigartig. © Panthermedia/Imago
Ein Hund liegt im Gras und gähnt herzhaft.
Mitgähnen ist ein Zeichen von Empathie – auch bei Hunden, wie eine japanische Studie gezeigt hat. Die Vierbeiner lassen sich vom Gähnen ihrer Besitzer gerne mal anstecken. Gähnen Sie also und der Hund gähnt mit, zeigt er vermutlich Mitgefühl. Außerdem gilt Gähnen unter Hunden als sogenanntes Beschwichtigungssignal. Spüren sie Anspannung oder wollen Konflikte vermeiden, gähnen Hunde unter Artgenossen. © Zoonar/Imago
Zwei Hundewelpen schlafen dicht aneinander gekuschelt auf einer Decke.
Nicht nur Menschen träumen, auch Tiere sind dazu fähig. Darunter auch Hunde. Von außen lässt sich das erkennen, wenn die Vierbeiner im Schlaf ihre Augen bewegen – oder wenn sie im Traum laut atmen, zucken, leise bellen, rennen oder Bewegungen andeuten, die sie im wachen Zustand mit einer Aktivität verknüpfen würden. © Panthermedia/Imago
Ein Hundeauge, das von einer Lichtquelle erhellt wird und daher braun leuchtet.
Entgegen der Annahme, Hunde seien farbenblind, sehen Hunde durchaus gewisse Töne: darunter Gelb, Blau und verschiedene Grauschattierungen. Grün und Rot hingegen können sie nicht wahrnehmen. Dafür sehen Hunde bei Dunkelheit besser als Menschen. Ihre Sicht ist außerdem bewegungsorientiert. © Pond5 Images/Imago
Aufnahme eines Hundes, der auf dem Bauch liegt und seine Hinterpfoten weit von sich streckt.
Wer seinen Hund genau beobachtet, dem sind bestimmt schon mal feuchte Pfotenabdrücke aufgefallen. Denn auch Hunde können Schweißfüße bekommen. Der Grund dafür sind Schweißdrüsen, die sich in den Hundepfoten befinden. Bei Hitze werden sie aktiv und sorgen für Abkühlung. © Cavan Images/Imago
Ein junger Hund sitzt in der Wiese und hebt seine linke Pfote an.
Dem Menschen sehr ähnlich, können auch Hunde Links- beziehungsweise Rechtspfoter sein. Und nicht nur das: Einer Studie aus dem Jahr 2022 zufolge präferieren die Vierbeiner jeweils die Pfote auf der Seite, die auch der Besitzer bevorzugt einsetzt. Sind Sie also Rechtshänder, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch Ihr Hund Rechtspfoter ist. © blickwinkel/Imago
Zwei Hunde spielen miteinander und ziehen an einem Ball.
Praktische Eigenschaft: Am Knurren des Artgenossen können Hunde dessen Größe erkennen. © blickwinkel/Imago
Ein Hund kuschelt sich eng an die Schulter einer Frau.
Mit ihrem ausgezeichneten Riechorgan können Hunde sogar manche Krankheiten erschnüffeln. Dazu gehören Krebsarten wie Brust- und Magen-Darm-Krebs oder Schwarzer Hautkrebs. Außerdem erkennen die Vierbeiner mit ihrer feinen Nase auch Infektionskrankheiten wie Malaria, aber auch Parkinson und inzwischen sogar eine Infektion mit COVID-19. Bestimmte Hunde erkennen nach einem umfassenden Training zudem Diabetes, genauso wie bevorstehende epileptische Anfälle oder Schlaganfälle. © blickwinkel/Imago
Ein Hund am Strand beißt sich in den Schwanz.
Dass Hunde gerne den eigenen Schwanz jagen, ist kein seltenes Phänomen. Warum sie das tun, wissen allerdings nur wenige: Während das Jagen der Rute meist ein Anzeichen für Langeweile ist oder den Jagdinstinkt befriedigen soll, kann es auch ein Hinweis auf Angst oder Stress sein. Auch medizinische Probleme sind nicht auszuschließen: Schmerzen oder Hautirritationen im Schwanzbereich oder auch eine neurologische Erkrankung sollten von einem Tierarzt ausgeschlossen werden. Harmlos ist das Jagen hingegen, wenn die Vierbeiner damit bloß nervige Fliegen verscheuchen wollen. © Pond5 Images/Imago
Ein Junghund verrichtet sein Geschäft im Gras.
Hunde verrichten ihr Geschäft bevorzugt entlang der Nord-Süd-Achse. Experten erklären das mit der Orientierung am Magnetfeld der Erde, das Hunde mithilfe von entsprechenden Molekülen in ihren Augen wahrnehmen können. Das ist auch der Grund, wenn sich Hunde im Kreis drehen, bevor sie sich erleichtern. © YAY Images/Imago

„So unerwartet, dass es alle zum Lachen brachte“

Es sei wahrscheinlich für alle das erste Mal gewesen, dass zwei Hunde auf das Spielfeld gekommen seien, vermutet der junge Sportjournalist. Vielleicht sei daher die Überraschung und Begeisterung auch so groß gewesen: „Es war eigentlich ein ziemlich großes Spiel zwischen zwei der besten Mannschaften des Landes, aber es war so unerwartet, dass es alle zum Lachen brachte.“

Rubriklistenbild: © Zach Keenan KMOT/Facebook

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