Wer spricht denn da?

Katze vermisst Frauchen und miaut sehnsüchtig auf Englisch: „Mama, wo bist du?“

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Ein TikTok-Video zeigt, wie eine neugierige Katze nach „Mama“ ruft. User diskutieren über das Sprachtalent von Katzen und berichten von eigenen Erfahrungen.

Ein außergewöhnliches Video aus Miami hat das Internet in Staunen versetzt und die Frage aufgeworfen, ob Katzen tatsächlich die Fähigkeit besitzen, unsere Sprache zu sprechen. Dass dies gar nicht unmöglich ist, zeigt auch das Video des sprachtalentierten Katers, der einen Hund zurück ins Haus ruft. Doch auch dieses TikTok-Video von @nickyrosetattoo, verdeutlicht, wie gut Katzen Englisch sprechen können.

Katze sucht nach Besitzerin und miaut „Wo bist du?“

@nickyrosetattoo

I have been at the hospital the last 5 days and he’s really been misisng me 😭 (my dad goes every 2 days to check on him) #catsoftiktok #cats #catlover #cattalking

♬ original sound - nickyrosetattoo

Die Szene zeigt eine Katze, die scheinbar die englische Sprache beherrscht. Die Katzenbesitzerin hat während ihrer Abwesenheit eine Kamera laufen lassen und staunt nicht schlecht, als sie das aufgezeichnete Material sichtet. Dabei entdeckt sie ihre Katze, wie sie an der Tür vorbeigeht und in verständlichem Englisch nach ihrer Mama ruft. In einem anderen Clip teilt ein Paar nächtliche Aufnahmen seiner Katze.

Die Katzenbesitzerin kann ihr Erstaunen nicht verbergen und teilt den amüsanten Clip mit der Bildunterschrift: „Bin ich verrückt oder habe ich meine Katze dabei erwischt, wie sie Englisch spricht? Mama, wo bist du? Mama!“ Offenbar hat die Katze die Abwesenheit ihrer Besitzerin bemerkt und ihre ganz individuelle Katzensprache genutzt, um nach ihr zu rufen.

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Wenn Katzen etwas wollen, machen sie oft lautstark auf sich aufmerksam. (Symbolbild)

In dem Beitrag erklärt @nickyrosetattoo, dass sie zum Zeitpunkt der Aufnahme im Krankenhaus war und ihr Vater regelmäßig nach ihrer Katze sah. Die virale Verbreitung des Videos führt zu einer Welle von Reaktionen. Ein Nutzer kommentiert: „Ja, sprechende Katzen, wir müssen nur gut zuhören. Meine schreit uns immer an, wenn wir schlafen und sagt: ‚Mama. Hallo.‘“ Ein anderer hingegen merkt an: „Katzen haben die Fähigkeit, Menschen zu imitieren!“

TikTok-User berichten von ihren eigenen Erfahrungen

Verschiedene Katzenbesitzer berichten von ähnlichen Erfahrungen. Ein User teilt mit, dass seine Katze das Wort „agua“ benutzt, um auf den leeren Wassernapf hinzuweisen. Offenbar scheinen Katzen durchaus in der Lage zu sein, bestimmte Laute und Wörter mit Bedeutungen zu verknüpfen, um ihre Bedürfnisse auszudrücken. Und eine Studie berichtet sogar, dass Katzen ihre Besitzer spiegeln.

Schwarze Katzen sind Glücksbringer im Fellmantel – hier sind elf Fakten, die das beweisen

Eine schwarze Katze liegt zwischen Geldscheinen auf einem Teppich.
Fakt 1: Die reichste Katze der Welt hatte schwarzes Fell. Blacky lebt zwar nicht mehr, ist jedoch dem Guinness Buch der Rekorde zufolge bis heute der reichste Kater auf dem Planeten. Mit einem Erbe von umgerechnet 11 Millionen Euro hatte er bestimmt ein schnurr-haftes Leben. Sein Herrchen, der Katzenliebhaber und Brite Ben Rea, war 1988 verstorben und hinterließ seinen 15 Katzen-Erben diese unglaubliche Summe. Als Letzter im Bunde war Blacky der Glückliche und erbte alles. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Aus dem Film Jigsaw mit Jean Wallace und Franchot Tone aus dem Jahr 1949: Jean Wallace hat eine schwarze Katze auf dem Arm.
Fakt 2: Schwarze Katzen sind echte Hollywoodstars. Sie glänzen – im wahrsten Sinne des Wortes – in der Literatur, im Fernsehen und im Film. Diese schwarzen Katzen sind beispielsweise berühmt: Aus der TV-Serie „Die Simpsons“: Snowball II Aus der Kurzgeschichte „The Black Cat“ von Edgar Allen Poe: Pluto (Auch als Film aus dem Jahr 1966 bekannt) Aus der TV-Serie „Star Trek“: Isis Aus der TV-Serie „Sabrina – Total Verhext!“: Salem Aus der Anime-Serie „Sailor Moon“: Luna  © Everett Collection/Imago
Eine schwarze Katze mit hellgrünen Augen sitzt auf einem Stuhl und blickt nur mit ihrem halben Kopf über den Tisch, der vor dem Stuhl steht.
Fakt 3: Für schwarze Katzen gibt es ein eigenes Café. In Japan, in der Kleinstadt Himeji, findet man ein Katzencafé mit dem Namen „Nekobiyaka“, in dem es nur schwarze Katzen gibt. Dort trägt jede der Katzen ein andersfarbiges Band, damit sie von den Besuchern auseinandergehalten werden können. Das Café ist das erste und einzige auf der Welt, in dem es ausschließlich schwarze Katzen gibt. © Cavan Images/Imago
Eine zusammengerollte dunkelbraune Katze schaut mit großen Augen am Betrachter vorbei.
Fakt 4: Schwarze Katzen sind Verwandlungskünstler. Das Pigment Eumelanin sorgt für die schwarze Färbung des Fells. Kleine Änderungen im Pigment bewirken wunderschöne Abstufungen in der dunklen Fellfarbe: Töne wie Cinnamon oder Chocolat, aber auch Blau können das Ergebnis sein. © VWPics/Imago
Eine schwarze Katze schmiegt sich im warmen Sonnenlicht in einen Behälter voller Walnüsse.
Fakt 5: Schwarze Katzen bleichen aus. Zwar ist die Fellfarbe genetisch vorbestimmt, trotzdem kann sie sich im Laufe eines Katzenlebens ändern. Gründe dafür können eine Ernährungsumstellung, das Alter oder auch die Jahreszeit sein. Wenn Ihre dunkle Katze am Ende eines sonnenreichen Sommers eine hellere Fellfarbe hat, wissen Sie zumindest, dass Ihre Samtpfote eine abenteuerreiche Zeit im Freien hatte. © YAY Images/Imago
Eine schwarze Katze liegt auf einem weißen Sofa, hat die Augen geschlossen und streckt ihre Pfoten genüsslich von sich weg.
Fakt 6: Schwarze Katzen werden gefeiert. In Großbritannien wurde 2010 der „National Black Cat Day“ für den 27. Oktober ins Leben gerufen, um auf die nachtfarbenen Samtpfoten in den Tierheimen aufmerksam zu machen. In Amerika wird am 17. August der „Black Cat Appreciation Day“ gefeiert. Deutschland feiert seit 2011 ebenfalls am 17. August den „Tag der schwarzen Katze“.  © Panthermedia/Imago
Eine schwarze Katze sitzt neben zwei Schweine-Statuen auf einer Holzbank.
Fakt 7: Schwarze Katzen bringen Glück. Viele Kulturkreise betrachten schwarze Katzen als Glücksbringer. In Japan beispielsweise gelten sie als Männer-Magnet für Single-Frauen. In den Midlands in Großbritannien sollen schwarze Katzen einer Braut Glück und ewige Liebe bescheren und werden daher häufig zu Hochzeiten verschenkt. Und auch britische Matrosen glauben seit Langem, dass schwarze Katzen an Bord Glück bringen und eine sichere Heimkehr ermöglichen. Die Schotten hingegen erhoffen sich vom Besuch eines schwarzen „Lackfellchens“ Wohlstand. Im Aberglauben bringt eine schwarze Katze Glück, wenn sie den Weg von rechts nach links kreuzt (in der Gegenrichtung Unglück). © blickwinkel/Imago
Eine junge Katze steht auf einem großen Stein am Stand und blick in die Sonne, weshalb ihr Fell rötlich leuchtet.
Fakt 8: Schwarze Katzen setzen Rost an. Das ist natürlich im übertragenen Sinn zu verstehen. Bei vielen schwarzen Katzen erscheint das Fell braun-rötlich, wenn Sonnenlicht auf ihr Fell leuchtet. Aber Achtung: Dieses Phänomen kann auch auf etwas anderes hindeuten. Eine dauerhafte rötlich bis bräunliche Färbung des schwarzen Fells könnte auf ein Nährstoffdefizit hindeuten. Der Mangel an Tyrosin, einer Aminosäure, oder Kupfer, einem Mineralstoff, kann eine solche Erscheinung im Fell hervorrufen. Ein Besuch beim Tierarzt wird schnell Klarheit schaffen. © agefotostock/Imago
Eine schwarze und eine weiße Katze kuscheln sich eng aneinander.
Fakt 9: Schwarze Katzen sind dominant. Die Schwarzfärbung von Haut, Schuppen oder – im Fall der Katzen – Fell wird Melanismus genannt. Er kommt bei 13 von 37 Katzenspezies vor. Schwarze Katzen vererben ihre Gene dominant. Das bedeutet, dass sie ihre Gene für die schwarze Fellfarbe bevorzugt an den Katzennachwuchs weitergegeben wird.  © Panthermedia/Imago
Eine schwarze Katze blickt mit großen grünen Augen an der Kameralinse vorbei.
Fakt 10: Schwarze Katzen sind widerstandsfähiger. Untersuchungen des National Institute of Health haben ergeben, dass die Genmutationen, die eine schwarze Fellfarbe hervorrufen, besser vor Krankheiten schützen können. Ihre dunkle Farbe ist ein zusätzlicher Pluspunkt, wenn es um die Tarnung geht: Katzen mit schwarzem Fell können sich leichter verstecken und bei Dämmerung besser auf die Jagd gehen. © blickwinkel/Imago
Eine schwarze Katze ist in Nahaufnahme zu sehen: Ihre gelben Augen blicken geheimnisvoll in die Kamera.
Fakt 11: Schwarze Katzen werden häufiger abgelehnt. Die Zahlen sprechen für sich: Schwarze Katzen aus dem Tierheim müssen durchschnittlich 13 Prozent länger darauf warten, vermittelt zu werden als andere Katzen. Außerdem ergaben amerikanische Studien, dass schwarze Miezen oft als aggressiver und unfreundlicher wahrgenommen werden. Die Vermutung der Wissenschaftler ist, dass Menschen ihre Mimik durch das schwarze Fell schlechter einordnen können. Somit sind die einzigen, denen schwarze Katzen Unglück bringen, sie selbst. © Panthermedia/Imago

Die faszinierende Debatte über die kommunikativen Fähigkeiten von Katzen reicht von humorvollen Anekdoten bis hin zu ernsthaften Überlegungen über die Grenzen der tierischen Intelligenz. Während die Meinungen auseinandergehen, bleibt das Video ein erheiterndes Beispiel dafür, wie Tiere auf unerwartete Weise mit ihren Menschen interagieren können. Der Clip hat über 15,5 Millionen Views und 1,8 Millionen Likes. Anbei eine kleine Auswahl der über 22.000 Kommentare.

  • „Ich habe Katzen schon zuvor so reden gehört.“
  • „Es ist süß, aber auch ein bisschen angsteinflößend.“
  • „Katzen können sprechen. Meine Katze sitzt gern an der Tür und sagt meinen Namen. ❤️“
  • „Katzen haben die Fähigkeit, Menschen zu imitieren!“
  • „Neulich habe ich meinen Kater hochgehoben, und er sagte: ‚Lass mich in Ruhe‘, ich setzte ihn ab, er sah mich an, schnaufte und ging weg. 😂“

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

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