Neben einer gesunden Ernährung und ausreichend Bewegung ist die innere Einstellung entscheidend: Denn wer positiv durch das Leben geht, lebt laut Studien länger.
Wie die Ergebnisse einer Studie der Universität Zürich zeigen, leben Optimisten angeblich länger. So sollen Menschen, die sich gesund fühlen, höhere Chancen auf ein langes Leben haben. Ob sie rauchen, trinken oder unter Bluthochdruck leiden, spielt dabei keine Rolle. Denn positiv eingestellte Menschen verfügen laut den Wissenschaftlern in den meisten Fällen über besseres Coping. Gemeint sind psychische Bewältigungsstrategien, also das Bemühen und die Anstrengungen einer Person, wenn sie sich in einer belastenderen Situation befindet. Menschen mit einer positiven Lebenseinstellung setzen sich weniger unter Stress und schonen dadurch ihre Abwehrkräfte und Ressourcen.
2. Finden Sie einen Grund, warum Sie morgens aufstehen
Neben einer positiven Lebenseinstellung sind auch Ziele im Leben für ein langes und gesundes Leben förderlich, wie Psychologen aus Nordamerika herausfanden. Wenn der tägliche Rhythmus des Arbeitslebens wegfällt, mangelt es gerade Rentnern an einer bestimmten Richtung im Leben. In diesen Fällen gilt es, aktiv dagegen zusteuern, indem man sich beispielsweise ein Hobby sucht. Dies soll wiederum das Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt reduzieren.
3. Glaube an Gott und Religiosität haben positive Auswirkungen auf psychische Gesundheit
Religiosität wirkt sich offenbar positiv auf die mentale Gesundheit aus – unabhängig davon, an welchen Gott man glaubt. Zu dieser Erkenntnis kamen Wissenschaftler der Yeshiva Universität in New York. Demnach sollen Menschen, die regelmäßig in die Kirche gehen, im Gegensatz zu Nichtgläubigen eine um 20 Prozent geringere Sterbewahrscheinlichkeit haben. Durch den Glauben in einer der Weltreligionen werde zudem Nächstenliebe gefördert, was wiederum Beziehungen zu anderen Menschen unterstützt und verbessert. Dadurch lässt sich auch das Level von Stresshormonen im Blut verringern. Diese können sich normalerweise auf Dauer negativ auf die Gesundheit auswirken.
4. Gesunde Freundschaften als wichtiger Faktor für die Lebensqualität
Zwischenmenschliche Beziehungen spielen eine wichtige Rolle, wenn es um die Lebensqualität geht. Außerdem wirken sie sich positiv auf unsere psychische und körperliche Gesundheit aus, was wiederum ein langes Leben begünstigt. Wer seine Freundschaften pflegt, tut damit nicht nur seinem Wohlbefinden, sondern auch seiner Gesundheit viel Gutes. Dieser Zusammenhang wird auch immer wieder in Studien belegt. So sollen Menschen, die in ihrer Kindheit und Jugend unter Einsamkeit litten, ein höheres Risiko haben, im jungen Alter an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken. Auch die geistigen Leistungen der Betroffenen sollen schlechter sein. Einsame Personen zeigten außerdem ein deutlich höheres Risiko, an Alzheimer zu erkranken, als Menschen, die Freundschaften pflegen.
5. Partnerschaften oder Ehen als Faktor für längeres Leben
Wie Forscher aus den USA in ihrer Studie herausgefunden haben, sollen unverheiratete Menschen ein doppelt so hohes Sterberisiko haben wie Verheiratete. Diese leben demnach länger. Ob die Ehe wirklich die Ursache für ein längeres Leben ist, kann die Studie allerdings nicht abschließend klären. Möglich wäre auch, dass Menschen, die gesünder leben, häufiger heiraten und zusammenbleiben.
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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.