Katzengesundheit

Welche Katzenrassen am ältesten werden – ein Leitfaden für eine längere Zeit mit Ihrem Liebling

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Katzenbesitzer wünschen sich, dass ihre Begleiter ein langes Leben führen. Einige Rassen schaffen das von Natur aus, aber auch Pflege und Vorsorge sind entscheidend.

Auch wenn Hauskatzen im Schnitt ein stolzes Alter von etwa 15 Jahren erreichen, kommt der Tag, an dem sich Menschen für immer von ihren vierbeinigen Begleitern verabschieden müssen. Welche Katzenrassen ihre Besitzer im Durchschnitt am längsten begleiten, hat Helevtia Versicherungen aufgelistet:

  • Balinese: 18 bis 22 Jahre
  • Europäisch Kurzhaar: 15 bis 22 Jahre
  • Siamkatze: 15 bis 20 Jahre
  • Ragdoll: 12 bis 17 Jahre
  • Perser: 10 bis 17 Jahre
  • Bengal: 12 bis 16 Jahre
  • Maine Coon: 12 bis 15 Jahre
  • Britisch Kurzhaar: 12 bis 14 Jahre

Wussten Sie eigentlich, dass Katzen schon ab einem Alter von elf Jahren als Senioren bezeichnet werden? Das entspricht immerhin einem Menschenalter von 59 Jahren. Welchen Gefallen Sie einer alternden Samtpfote tun können, sehen Sie in diesem Video.

Ein erhöhtes Schlafbedürfnis ist eines der Anzeichen dafür, dass die Katze sich ihrem Lebensabend nähert. (Symbolbild)

Welche Faktoren für das Alter einer Katze entscheidend sein können

Während Wohnungskatzen in der Regel deutlich älter werden als Freigänger – manche von ihnen knacken laut dem Uelzener Tier-Magazin sogar die 30 – entscheiden noch weitere Faktoren über das Alter von Katzen. Dabei kommt es nicht nur auf das individuelle Erbgut und die Rasse der Stubentiger an, es gibt auch einige Faktoren, auf die Katzenbesitzer aktiv Einfluss nehmen und so das Leben ihrer Lieblinge verlängern können:

  • Gesundheitszustand: Regelmäßige Check-Ups beim Tierarzt von klein auf können das Katzenleben verlängern.
  • Ernährung: Speziell auf das Alter angepasstes Katzenfutter versorgt die Katze in allen Altersklassen mit den jeweils wichtigen Nährstoffen.
  • Gewicht: Achten Sie darauf, dass die Katze im Alter nicht übergewichtig wird, aber aufgrund von Appetitlosigkeit auch nicht abmagert.
  • Aktivität: Im Alter neigen Katzen genau wie Menschen zu Trägheit. Ausreichend Bewegung kann jedoch dazu beitragen, das Leben ihres Lieblings zu verlängern.
  • Wohlbefinden: Obwohl sie sehr reinliche Tiere sind, fällt es Katzen im Alter zunehmend schwer, sich ausgiebig der Fellpflege zu widmen. Als Halter können Sie das Wohlbefinden Ihrer Katze steigern, wenn Sie sie bei der Körperhygiene unterstützen.

Anhängliche Samtpfoten: 13 Katzenrassen, die besonders verschmust sind

Eine blauäugige Siamkatze, ein Baby, sitzt auf einem Tisch und blickt mit schräg gehaltenem Kopf in die Kamera.
Siamkatzen faszinieren mit ihren blauen Augen. Doch wer sie kennt, weiß: Eine Siamkatze ist auch sehr gesprächig und anhänglich. Sie knüpft gerne neue Kontakte, oft auch zu Hunden, und zählt zu den Katzenrassen, die besonders gerne schmusen. © Cavan Images/Imago
Eine graue Korat-Katze schläft auf einem Stuhl.
Katzen der Rasse Korat sind sehr geduldig, wissen aber genau, was sie wollen: und zwar verwöhnt werden. Die anhänglichen Korats lieben es, zu kuscheln und fordern ihre Schmusestunden durchaus auch ein. © Pond5 Images/Imago
Singapura Katze sitzt am Fenster und schaut in die Kamera.
Sie ist die kleinste Hauskatze der Welt: Wenn die Singapura erst einmal Vertrauen gefasst hat, weicht sie ihren Besitzern nicht mehr von der Seite. Zu ihrem Glück benötigt sie einen engen Familienverbund und Artgenossen, mit denen sie neben ihren Haltern auch kuscheln können. © Newscom World/Imago
Eine Frau spielt mit ihrer Balinesen-Katze auf dem Bett.
Balinesen sind für ihr verspieltes und besonders verschmustes Wesen bekannt. Für Halter ist es jedoch wichtig, einen Ausgleich zu schaffen, da die Katzenrasse zwar liebend gerne kuschelt, aber auch ihren Bewegungsdrang ausleben will. Ihren Willen äußern Balinesen im Übrigen gerne lautstark. © Pond5 Images / Imago
Porträt einer Ragdoll Katze.
Ragdolls wirken nicht nur aufgrund ihrer flauschigen Optik wie lebendig gewordene Plüschkatzen – sie verhalten sich auch so. Die schönen Katzen sind besonders anschmiegsam und auf Harmonie bedacht. Sie gelten aber auch als lustig und verspielt. Was eine Ragdoll nicht mag, ist, wenn sie einsam ist. Sie folgt ihrem Zweibeiner daher gerne wie ein Schatten und beobachtet genau, was er lieber macht, als sie zu streicheln. © Image Source/Imago
Mit ihrem gefleckten Fell sieht diese Kurzhaarkatze einfach majestätisch aus.
Die Ägyptische Mau ist eine majestätische Katzenrasse, die bereits auf historischen Wandmalereien im antiken Ägypten abgebildet wurde. Ob daher ihr ausgeprägtes Temperament kommt? Ähnlich wie Hunde bindet sie sich jedenfalls an ihre Familie und liebt es auch, zu schmusen und gemeinsame Spielzeit zu verbringen. © IMAGO
Eine Britisch Kurzhaarkatze liegt bequem auf einem weiß verziertem Stuhl.
Auch die Britisch Kurzhaar ist ein echter Schmusetiger. Sie gilt als gemütlich und ausgeglichen und baut eine starke Bindung zu ihren Menschen auf. Von den Schmuse- und Streicheleinheiten kann diese Rasse gar nicht genug bekommen. Mit abwechslungsreichen Spielmöglichkeiten eignet sich die Britisch Kurzhaar auch als reine Wohnungskatze. © Westend61 / Imago
Eine Burma-Katze schaut kopfüber in die Kamera.
Burma-Katzen sind nicht nur dafür bekannt, sehr intelligent und neugierig zu sein. Sie gehören auch zu den besonders verschmusten Katzenrassen. Die Burma ist zwar eine temperamentvolle, aber auch sehr zutrauliche und verspielte Mieze. Sie liebt ihre Menschen über alles und kann gar nicht genug Aufmerksamkeit und gemeinsame Kuschelstunden bekommen. © Pond5 Images/Imago
Perser Katze liegt auf dem Boden.
Perserkatzen sind als Wohnungskatzen bestens geeignet, da sie sich nur wenig für die Natur, dafür umso mehr für ihre Bezugspersonen interessieren. Die Katzenrasse ist ausgesprochen anhänglich, sanftmütig und ruhig. Manche sprechen von der Perserkatze als die friedlichste aller Katzenrassen. Das macht sie zur besonders verschmusten Gefährtin. © YAY Images/Imago
Weiße American Curl Katze sitzt auf einem blauen Sessel.
Die American Curl mit den nach außen gerollten Ohren ist eine sehr liebesbedürftige Katzenrasse. Sie schmust gerne mit ihren Bezugspersonen, wählt sich allerdings meist einen Liebling, den sie zum Schmusen bevorzugt und ihm wie ein Hund überall hin folgt. © Pond5 Images/Imago
Eine rothaarige Frau schmust mit ihrer Katze im Wohnzimmer
Die Maine Coon kennen viele als die größte Hauskatzenrasse der Welt. Dass sie aber auch sehr intelligent und wirklich verschmust ist, wissen meist nur ihre Besitzer. Die Coonie folgt ihren Menschen gerne auf Schritt und Tritt und holt sich ihre Kuscheleinheiten ab, wann immer ihr danach ist. Rassevertreter besitzen aber auch ein ausgeprägtes Temperament und bewahren sich gerne ihre Freiheit. © Pond5 Images/Imago
Chartreux, Kartäuser, liegt auf dem Sofa.
Die Chartreux, auch als Kartäuser bekannt, gilt als sensible Katze, die gerne in Gesellschaft ist und es liebt, ausgiebig mit ihren Familienmitgliedern zu kuscheln. Manche bezeichnen sie sogar als harmoniesüchtig. © Zoonar/Imago
Es ist eine Birma-Katze zu sehen.
Mit ihrer ruhigen Art ist die Heilige Birma vor allem für Kinder und Senioren geeignet. Sie ist gerne in Gesellschaft und schmust gerne. © Imagebroker/Imago

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Katzen-Senioren: Welche Alterserscheinungen auftreten können

Eine angepasste Ernährung sowie regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt können zwar dazu beitragen, das Leben Ihrer Katze zu verlängern – doch auch diese Maßnahmen schaffen es nicht, den Alterungsprozess aufzuhalten. Daher sollten Sie die folgenden Alterserscheinungen von Katzen kennen, um sich entsprechend liebevoll und altersgerecht um Ihren Katzen-Senior kümmern zu können.

  • Geringere Aktivität und verringerter Spieltrieb
  • Veränderungen im Appetit und Gewichtsverlust
  • Muskelmasse und Muskelkraft nimmt ab
  • Erhöhtes Schlafbedürfnis
  • Verschlechterung von Seh- und Hörvermögen
  • Nachlassen der Gedächtnisleistung
  • Steiferes Gehen und eingeschränkte Beweglichkeit
  • Änderungen im gewohnten Verhalten
  • Vernachlässigung der Fellpflege
  • Zunahme von Krankheitsanfälligkeit, insbesondere für Nieren- und Herzprobleme

Welche unheilbare Erkrankung gleichzeitig die häufigste Todesursache bei Katzen ist, lesen Sie hier. Informieren Sie sich auch, ab welchem Zeitpunkt Sie schließlich mit einem Tierarzt über das Einschläfern Ihrer Katze sprechen sollten. Eine Katze, die vor ihrem Tod McDonalds und Milch genießen darf, sorgt für „Herzschmerz, den man nicht beschreiben kann“.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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