Die Kunst des Pfoten-Lesens: Das sagt die Form über den Charakter der Katze aus
VonKirsten Lemke
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Der Trend kommt aus Japan und ist zuckersüß: Ein Blick unter die Pfoten der Katze soll auf den Charakter schließen lassen.
Zeig mir deine Pfötchen und ich sag’ dir, wer du bist. Das soll möglich sein, wenn man einem Trend aus Japan glaubt. Ein Autor namens Akatsuki hat fünf Katzen-Typen charakterisiert – und zwar anhand des Musters unter ihren Pfoten. Nekteso heißt die Kunst, aus Katzenpfötchen zu lesen, berichtet das Onlineportal The Cat Connection. Der Trend ist zwar nicht neu, zieht Katzenliebhaber aber immer wieder in seinen Bann. Eine amerikanische Studie will einen Zusammenhang zwischen Fellfarbe und Persönlichkeit der Katze festgestellt haben.
Natürlich weiß jeder Katzenliebhaber, dass Katzen Individualisten sind und sich charakterlich nicht in Schubladen stecken lassen. Das Wesen einer Katze setzt sich zusammen aus ihrer Genetik, wie sie aufgewachsen ist und welche Erfahrungen sie im Laufe ihres Lebens gemacht hat. Diese sechs Faktoren beeinflussen laut einer Studie die Persönlichkeit einer Katze. Dennoch kann es Spaß machen, einmal nachzusehen, ob die Beschreibung auf die eigene Katze passt oder nicht. Neben weiteren Subtypen, gibt es diese fünf Haupttypen:
Eine kleine Vertiefung gibt dem oberen Teil des Mittelballens eine Herzform. Diese Katzen sind liebenswert und freundlich. Kuscheln und Fressen gehört zu ihren Lieblingsbeschäftigungen.
Typ B: Der runde Mittelballen
Katzen, deren oberer Teil des Mittelballens abgerundet ist, sind extrovertiert und werden von allen geliebt. Unter vielen Katzen kommen sie gut zurecht. Kuscheln ist eher nicht so ihr Ding. Da sie aber auch besonders höflich sein sollen, lassen sie sich die Zuneigung durch den Menschen gefallen.
Typ C: Der flache Mittelballen
Ist der Mittelballen am oberen Teil abgeflacht, deutet das auf eine schüchterne Persönlichkeit hin. Besonders gegenüber Fremden üben sich diese Katzen in Zurückhaltung. Ihre vornehme Art macht sie aber auch sehr fotogen.
Typ D: Der abgeflachte Mittelballen
Dieser Typ ist leicht mit dem flachen Mittelballen zu verwechseln. Doch bei genauem Hinsehen fällt auf, dass der obere Teil des Mittelballens nicht ganz so gerade ist wie bei Katzen vom Typ C. Katzen mit diesem Pfötchenmuster sind unnahbar. Ihren Respekt muss man sich verdienen.
Typ E: Der dreieckige Mittelballen
Ist der mittlere Teil der Katzenpfote wie ein Dreieck geformt, soll es sich laut Nekteso um ein verrücktes und aufgewecktes Individuum handeln. Diese Katzen sind immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer. Dreieckige Pfoten sollen besonders selten sein. Eine Studie aus England hat ergeben, dass Katzen ihre Besitzer spiegeln.
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Die Pfoten der Katze: Stoßdämpfer, ABS und vieles mehr
Die Ballen unter den Pfötchen der Katzen sind natürlich nicht nur dazu da, um Aussagen über deren Charakter treffen zu wollen. Sie erfüllen viele wichtige Aufgaben. So sind sie ein hochfunktionaler Stoßdämpfer, der es der Katze erlaubt, sich nahezu lautlos fortzubewegen. Der Beiname „Samtpfote“ kommt schließlich nicht von ungefähr. Das Fettgewebe in den Ballen schützt zudem vor Verletzungen bei Stürzen, die Hornschicht gibt der Katze auch auf rutschigen Böden Halt. Die Pfotenballen sind so empfindlich, dass die Katze schon kleinste Vibrationen im Boden spüren kann. Darauf müssen Sie bei der Krallenpflege bei Katzen achten.
Zwischen den Ballen sitzen außerdem Pheromondrüsen, die Botenstoffe an die Umwelt abgeben. Das dient der Kommunikation mit Artgenossen. Zudem helfen die Ballen bei der Regulierung der Körpertemperatur. Denn Katzen haben nur wenige Schweißdrüsen, die meisten davon sind an den Pfoten. Katzen können also Schweißpfoten haben.