Nicht nur kuschelig

Katze schläft auf Ihnen? Das hat einen speziellen Grund, so Katzenexpertin

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Der Schoß der Halter gehört bei den meisten Katzen definitiv zu den Lieblingsschlafplätzen.
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Nicht selten kommt es vor, dass es sich Katzen auf dem Schoß ihrer Halter schnurrend gemütlich machen. Ist das, weil es dort so kuschelig ist? Nein, sagt eine Katzenexpertin.

Katzen sind bekannt für ihre Eigenwilligkeit, doch wenn sie sich auf ihren Halter legen, ist das ein klares Zeichen, erklärt jetzt Katzenexpertin Amanda Campion auf TikTok. Viele Katzenbesitzer kennen das: Die Katze sucht sich einen gemütlichen Platz auf dem Bauch oder den Beinen ihres Menschen und schlummert dort friedlich. Doch was bewegt die Samtpfoten dazu, sich auf ihre Halter zu legen?

Nicht nur Wärme, sondern auch Vertrauen und Freundschaft

Ein Hauptgrund für dieses Verhalten ist die körperliche Wärme des Menschen, die Katzen als angenehm empfinden. Doch das Schlafen auf dem Halter signalisiert auch ein Verlangen nach Aufmerksamkeit und Zuwendung. Katzen, die sich auf ihren Menschen legen, zeigen damit ihre Verbundenheit und markieren gleichzeitig ihr Revier, erklärt Campion im Video:

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Das Schlafen auf dem Menschen ist ein Zeichen für eine starke Bindung. Katzen übertragen ihren Geruch auf ihren Besitzer, um ihn als Teil ihrer Familie zu markieren. Dies ist ein natürliches Verhalten, das ihr territoriales Empfinden widerspiegelt. Die Herzschläge und die Atmung des Menschen können zudem eine beruhigende Wirkung auf die Katze haben, ähnlich wie die Anwesenheit der Mutterkatze in frühen Lebensphasen, so die Katzenexpertin.

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Respekt vor dem Willen der Katze

Das Schlafen auf dem Halter ist ein großes Kompliment in Katzenbegriffen. Wenn eine Katze regelmäßig diesen Platz wählt, zeigt sie damit eine starke emotionale Verbindung. Die Katze fühlt sich sicher und vertraut ihrem Menschen voll und ganz, so die TikTokerin.

Katzensprache verstehen: Zehn Signale, die zeigen, dass Ihre Katze Sie liebt

1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Es ist wichtig, dass Katzen niemals gegen ihren Willen auf sich gesetzt werden. Katzen sollten selbst entscheiden dürfen, wo sie sich niederlassen. Dies ist entscheidend, um das Vertrauen und die Bindung nicht zu gefährden, schließt Campion.

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