Katzen zeigen ihre Liebe durch Handablecken. Doch es gibt mehr Gründe für dieses Verhalten. HIer erfahren Sie, was noch dahintersteckt.
Katzen kommunizieren auf ihre eigene Art und Weise. Viele Hauskatzen suchen die Nähe zu Menschen, indem sie um deren Beine streichen, mit ihren Pfoten auf sich aufmerksam machen oder mit ihrer rauen Zunge an der Hand lecken. Dieses Verhalten wird oft als Ausdruck von Zuneigung interpretiert, kann jedoch auch andere Gründe haben.
1. Ausdruck von Zuneigung
Wenn eine Katze an der Hand leckt, ist das in der Regel ein positives Zeichen. Fachleute erklären, dass Katzen damit ihre Zugehörigkeit zum Menschen ausdrücken möchten. Das Lecken kann als Liebesbeweis gesehen werden und dient gleichzeitig dazu, das Revier mit Speichel zu markieren. Besonders nach dem Streicheln einer anderen Katze kann dieses Verhalten verstärkt auftreten, da die eigene Katze den fremden Geruch überdecken möchte.
Katzen pflegen sich gegenseitig, indem sie sich beispielsweise am Kopf oder Nacken lecken. Dieses Verhalten ist instinktiv und wird bereits in der frühen Kindheit von den Katzenmüttern an ihre Jungen weitergegeben. Es vermittelt den Kitten Geborgenheit und Wohlbefinden, das sie später untereinander teilen. Bei Menschen zeigt das Lecken der Hände eine vertraute Beziehung an und signalisiert, dass man für sie zur Gruppe gehört.
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Mitunter lecken Katzen an Händen, weil sie den salzigen Geschmack oder einen bestimmten Essensgeruch mögen. Experten empfehlen, sich nach dem Kontakt mit der Katze gründlich die Hände mit Seife und warmem Wasser zu waschen.
Einige Katzen lecken grundsätzlich nicht an Händen oder kuscheln gerne. Dies sollten Halter aber nicht als Zeichen mangelnder Zuneigung interpretieren. Sie mögen es nur einfach nicht. Sollte sich eine Katze jedoch übermäßig häufig putzen, ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam, um die Ursachen abzuklären.