Moos von Waschbetonplatten entfernen: Hausmittel erleichtern die Reinigung
VonAndrea Stettner
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Moos sieht auf Waschbetonplatten nicht nur unschön aus, sondern kann auch zur Rutschgefahr werden. Hausmittel helfen, die unliebsamen Gewächse zu entfernen.
Moos wächst überall da, wo Feuchtigkeit vorhanden ist. Deshalb findet man es nicht nur im Rasen oder auf dem Dach, sondern auch auf Gehwegen oder Terrassen. Besonders auf Waschbetonplatten setzen sich Moose wegen ihrer rauen Oberfläche gerne fest. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch gefährlich werden, wenn Bewohner auf dem feuchten Moos ausrutschen. Um die Gewächse loszuwerden, braucht es einiges an Aufwand, denn die unebene Oberfläche des Waschbetons erschwert die Reinigung. Wir zeigen, mit welchen Mitteln Sie sich die Arbeit erleichtern.
In Baumärkten sind chemische Grünbelag-Entferner erhältlich. Allerdings stuft das Umweltbundesamt viele der Wirkstoffe als umweltschädlich ein. Zudem können sie Pflanzen und Rasen in Terrassennähe schädigen. Zu solchen Chemiekeulen sollten Sie deshalb allenfalls bei einem sehr starken Bewuchs greifen. Ansonsten werden Waschbeton-Platten auch mit Hausmitteln sauber, etwa mit Schmierseife (auch grüne Seife genannt). Diese ist besonders umweltfreundlich und eignet sich laut zdf.de sowohl für Stein- als auch Holzterrassen. Und so geht‘s:
Auch Soda eignet sich, um Moos und anderen Grünbelag von Terrassenplatten zu entfernen. Das Portal Mein-eigenheim.de empfiehlt, einen Teelöffel Waschsoda in einem Liter heißem Wasser aufzulösen. Bei stärkerer Verschmutzung werden 100 Gramm Soda und fünf Esslöffel Speisestärke mit fünf Litern Wasser gemischt. Dann auf die Waschbetonplatten geben und einige Stunden einwirken lassen. Danach das gelöste Moos mit einem Kehrbesen entfernen.
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Kann man Moos dauerhaft von Waschbeton fernhalten?
Da Waschbetonplatten eine raue Oberfläche haben, verschmutzen sie nach der Reinigung auch schnell wieder und das Moos wächst unweigerlich nach. Wer seine Terrassenplatten nicht regelmäßig schrubben möchte, kann sie laut dem DIY-Portal selbst.de auch versiegeln. „Allerdings wird dadurch die Atmungsfähigkeit des Betons eingeschränkt“, heißt es dazu auf dem Portal. Zudem werden alle Versiegelungsmittel auf chemischer Basis hergestellt. Wer das nicht möchte, kommt um eine regelmäßige Moosentfernung nicht herum. Gut zu wissen: Bei Pflastersteinen hilft spezieller Fugensand, Unkraut und Moos vorzubeugen.