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Körpersprache bei Katzen: So finden Sie heraus, was der Stubentiger Ihnen sagen will

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Die Körpersprache von Katzen ist faszinierend. Wenn Sie diese verstehen, können Sie besser darauf reagieren. Fünf klare Zeichen auf einen Blick.

Natürlich ist jede Katze anders und hat ihre ganz eigene Persönlichkeit. Trotzdem gibt es einige Verhaltensweisen, die sich bei den meisten Stubentigern ähnlich abspielen. Wir verraten Ihnen fünf typische Anzeichen und was sie bedeuten.

1. Schnurren

Um eine Katze besser zu verstehen, lohnt es sich, ihre Körpersprache zu verstehen. (Symbolbild)

Schnurren ist eines der bekanntesten Verhaltensweisen von Katzen und wird oft als Zeichen für Zufriedenheit und Wohlbefinden interpretiert. Es kann jedoch auch andere Bedeutungen haben.

  • Sie sucht Nähe und Zuneigung.
  • Beruhigung in stressigen Situationen.
  • Einige Katzen schnurren auch, wenn sie Schmerzen haben, um sich selbst zu trösten.

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2. Schwanzstellung

Die Position des Schwanzes kann viel über ihre Stimmung und Absichten verraten.

  • Aufgerichteter Schwanz mit gekrümmter Spitze: Ihre Katze ist glücklich und entspannt.
  • Schwanz senkrecht nach oben: Sie fühlt sich selbstbewusst und freundlich.
  • Schwanz zuckt oder peitscht: Zeichen von Aufregung oder Unruhe.
  • Eingeklemmter Schwanz zwischen den Beinen: Ihre Katze fühlt sich ängstlich oder unterwürfig.

3. Ohrenstellung

Die Position der Ohren ist ein wichtiger Indikator für ihre Stimmung und Aufmerksamkeit.

  • Aufmerksamkeit und Interesse: Die Ohren sind aufrecht und zeigen nach vorne.
  • Ängstlichkeit oder Verteidigung: Die Ohren sind nach hinten gelegt, um sich zu schützen.
  • Seitwärts gedrehte Ohren: Ihre Katze ist entspannt und fühlt sich wohl.

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Zehn Bilder von Katzen, die süßer sind als jeder Kuchen von Oma

Katze versteckt sich in einer Tasche.
Katzen verstecken sich gerne in den unmöglichsten Gegenständen und bringen uns damit zum Lachen. © Westend61/Imago
Katzenbaby in freier Natur.
Sowohl freilaufende als auch Wohnungskatzen können ein glücklickes und zufriedenes Leben führen, wenn man ihr Umfeld interessant gestaltet.  © Zoonar/Imago
Katze reibt ihren Kopf an ihrem Kitten.
Reibt eine Katze ihr Köpfchen oder verteilt liebevoll Kopfnüsse, zeigt sie damit ihre Liebe, Zuneigung und Vertrauen. Ein „wir-gehören-zusammen-Gefühl“ entsteht. Gleichzeitig hinterlassen sie damit ihre Duftstoffe.  © Panthermedia/Imago
Katze schläft auf einem Kratzbaum.
Katzen bevorzugen oft erhöhte Schlafplätze, von denen man eine gute Aussicht hat. Wenn man ihr dann einen Kratzbaum zur Verfügung stellt und sie nach dem Toben selig einschläft, ist das Glück pur. © Panthermedia/Imago
Zwei Babykatzen sitzen auf dem Schoß von einer Frau.
Was ist besser als eine Katze? Zwei Katzen.  © Cavan Images/Imago
Eine Katze streckt ihre Zunge raus.
Wussten Sie, dass die Zunge einer Katze ein super Werkzeug ist? Auf ihr befinden sich hunderte von Papillen – ähnlich kleiner Stacheln. Einige Hersteller haben sogar Haarbürsten entwickelt, die mit kleinen, flexiblen Borsten ausgestattet sind, die einer Katzenzunge ähneln sollen.  © Imaginechina-Tuchong/Imago
Katze liegt auf dem Küchentisch
Fühlt sich die Katze wohl, dann ist die Welt in Ordnung. Auch wenn sie sich dabei verbotenerweise auf dem Küchentisch breit macht und in aller Ruhe ihr Futter verdaut, nachdem sie es gnädigerweise gegessen hat.  © Cavan Images/Imago
Labrador Retriever schnuppert an einer Katze
Auch Hund und Katze können sich wunderbar verstehen. Am besten gewöhnt man sie relativ früh aneinander und lässt sie in der ersten Zeit nicht unbeaufsichtigt. Hier sieht man einen Labrador, der vorsichtig an einer rund fünf Wochen alten Katze schnuppert. So kann eine Freundschaft entstehen, bei der das Herz aufgeht.  © blickwinkel/Imago
Sind die nicht zum Knuddeln? Katzenbabys kommen mit geschlossenen Augen und taub zur Welt.
Sind die nicht zum Knuddeln? Katzenbabys kommen mit geschlossenen Augen und taub zur Welt. Erst nach rund zehn Tagen öffnen sich die Augen und ihr Gehörgang. Übrigens: Kitten sollten erst mit rund 12 bis 13 Wochen von der Mutter getrennt werden. © YAY Images/Imago
Zwei Katzenbabys schlafen gemeinsam.
Kennen Sie das? Kaum schläft Ihre Katze ein und sie gucken ihr beim Dösen zu, schon kehrt bei Ihnen eine innere Ruhe und Frieden ein. Hat ja auch etwas unglaublich Gemütliches und Beruhigendes an sich. Vor allem, wenn es zwei niedliche Kitten sind, die sich aneinander kuscheln.  © Cavan Images/Imago

4. Körpersprache beim Spielen

Katzen haben beim Spielen eine ganz eigene Körpersprache, die auf Aufregung und Energie hinweist.

  • Angriffsbereitschaft: Ihre Katze könnte sich ducken, den Körper tief halten und den Po in die Höhe strecken, bevor sie springt.
  • Ausgelassenheit: Wenn sie sich auf den Rücken wirft und spielerisch miaut, zeigt sie ihre Spielfreude.
  • Krallen einziehen: Eine Katze, die ihre Krallen beim Spielen nicht ausfährt, signalisiert, dass es sich um ein harmloses Spiel handelt.

5. Körpersprache beim Kuscheln

Wenn Ihre Katze sich an Sie schmiegt oder auf Ihrem Schoß liegt, drückt sie Zuneigung aus, aber es gibt auch andere Nuancen.

  • Schmusen und Zuneigung: Ihre Katze sucht Nähe und genießt Ihre Gesellschaft.
  • Drücken mit den Pfoten: Einige Katzen drücken sanft mit den Pfoten auf Ihren Körper, was ein Zeichen von Zuneigung und Vertrauen sein kann.

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago

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