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Vor dem Winter bietet sich noch eine Gelegenheit, den Oleander umzutopfen und über Stecklinge zu vermehren. Wie Sie die Kübelpflanze gut in die nächste Saison bringen.
Der Herbst ist noch ein guter Zeitpunkt, um den Oleander im Topf über Stecklinge zu vermehren, während die Kübelpflanze für den Umzug ins Winterquartier vorbereitet wird. Mit den richtigen Tipps und Techniken schaffen Sie die besten Voraussetzungen für einen gesunden und blühfreudigen Oleander in der nächsten Saison.
Acht Tipps für ein erfolgreiches Umtopfen und Vermehren des Oleanders
Oleander kann das ganze Jahr über umgetopft und über Stecklinge vermehrt werden. Im Herbst kann man diese Maßnahmen gut durchführen, wenn die Pflanze in das Haus gebracht wird. Auch ein leichtes Auslichten des Oleanders schafft mehr Platz im Winterquartier. Während des Herbstes sollte nur ein starker Rückschnitt vermieden werden, da dieser zu verstärktem Wurzelwachstum führt und der Pflanze unnötige Energie entzieht. Wenn Sie Ihren Oleander für die nächste Saison fit machen möchten, können Ihnen folgende Tipps helfen:
- Zur Vermehrung stehen zwei einfache Methoden zur Verfügung: Direkt in Anzuchterde und die Wassermethode, wobei letztere das Einweichen von Stecklingen in Wasser erfordert.
- Damit Stecklinge erfolgreich bewurzeln, ist eine konstante Feuchtigkeit und eine Temperatur zwischen 20 und 30 Grad Celsius entscheidend. Zusätzlich sollte der untere Teil des Triebes gelegentlich etwas Licht und Luft erhalten, um eine optimale Wurzelbildung zu fördern.
- Für die Wassermethode benötigt man lediglich höhere Gläser, in die etwa 20 bis 30 Zentimeter lange, noch nicht verholzte Triebe gesteckt werden. Das Glas sollte an einem warmen, hellen Ort ohne Zugluft stehen. Ein regelmäßiges Auffüllen mit frischem Wasser ist notwendig, bis die Stecklinge Wurzeln bilden, was im Herbst etwas länger dauern kann. Wenn die Wurzeln kräftiger sind, werden die bewurzelten Stecklinge in einen Topf mit Anzuchterde umgesetzt.
- Um Stecklinge ohne Umwege direkt in Anzuchterde zu ziehen, setzt man sie (nach Belieben mit einem Wurzelaktivator bestrichen) in einen mit angefeuchteter Erde gefüllten Topf. Darüber wird ein leicht gelochter Plastikbeutel befestigt. Nach etwa drei Wochen bilden sich neue Wurzeln.
Das Umtopfen tut dem Oleander gut
- Junge Oleander sollten jährlich umgetopft werden, und dies kann auch noch im Herbst erfolgen, bevor die mediterrane Kübelpflanze in ihr Winterquartier zieht.
- Bei älteren Oleanderpflanzen ist das Umtopfen nur alle drei bis fünf Jahre notwendig, aber spätestens, wenn die Wurzeln den Topf sprengen, ist es an der Zeit.
- Beim Umtopfen sollte man auf die Auswahl eines ausreichend großen Pflanzgefäßes und das Verwenden von geeignetem Substrat achten: hochwertige Erde für mediterrane Kübelpflanzen oder eine eigene, mit Lehm und Kalk angereichert Mischung. Verfaulte, kranke und beschädigte Wurzeln werden am alten Wurzelballen entfernt. Auch das gründliche Wässern des Oleanders und das Entfernen welker und gelber Blätter ist vor dem Umtopfen wichtig.
- Ein Düngen des Oleanders im Herbst ist nicht erforderlich, da die Triebe in dieser Zeit nicht richtig ausreifen können.
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Im Winter sollten Sie auf das Umtopfen und Vermehren des Oleanders verzichten und auf den Frühling warten, der dafür wieder eine sehr gute Gelegenheit bietet.
Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Ines Alms sorgfältig überprüft.
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