Schöner Klassiker

Geranien auf dem Balkon: Schön, aber leider nutzlos 

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Geranien gehören zu den beliebtesten Balkonpflanzen.
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Auch wenn Geranien die ultimativen Klassiker auf dem Balkon sind: Der Bienenwelt tun Sie bei der Auswahl mit den Blumen nichts Gutes. Bis auf einige Ausnahmen.

Spätestens ab den Eisheiligen schreien Balkon und Garten förmlich danach, bepflanzt zu werden. Einen Klassiker bildet da die Geranie. Doch für die Insektenwelt ist die Balkonblume nutzlos; es gibt allerdings viele Alternativen.

Geranien auf dem Balkon: Schön, aber nutzlos 

Geranien sind sonnenliebend, was nicht verwundert, da die Gewächse ursprünglich aus Südafrika stammen. An einer Südseite auf dem Balkon oder der Terrasse fühlen sie sich pudelwohl und peppen diesen dank knalligen Farben wie Blau, Rot oder Orange auch noch auf. Sogar Regen und kurze Trockenperioden stecken die Pelargonien gut weg. Überwintern kann man sie im Kübel.

Da Geranien jedoch keinen Nektar produzieren, profitieren die Insekten nicht von der Pflanze, so hübsch die Blüten da auch sein mögen. Ökotest.de hat jedoch einige Tipps, wie sie Geranien insektenfreundlicher machen können:

  • Kombinieren Sie Geranien mit anderen Gewächsen wie Wandelröschen, Glockenblumen oder Kapuzinerkresse.
  • Wild-Pelargonien blühen zwar nicht so schön, liefern Insekten aber dafür Nahrung. Auch Edelgeranien bilden etwas Nektar und Blütenstaub.
  • Duftgeranien wie die Sorte „Randy“ und „Angel eyes“ sind ebenfalls wertvoll und halten gleichzeitig Stechmücken fern.

Oder Sie gleichen die Balkonbepflanzung aus, indem Sie dem aktuellen Trend namens „No Mow May“ folgen und den Rasen samt allen insektenfreundlichen Blumen sprießen lassen.

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Hortensie bis Geranie: Zehn Pflanzen, die Bienen nicht mögen

Geranien
Geranien liefern nur wenig Nektar und Pollen und sind somit wenig insektenfreundlich.  © Gerard Lacz/Imago
Gingkobaum
Bäume wie der Lebensbaum, Ginkgo, die Tanne oder Zeder zählen zu den Gewächsen, die nicht bienenfreundlich sind.  © Harald Biebel/Imago
Magnolien
Magnolien werden von Käfern und nicht von Bienen bestäubt, da sie auch kaum Nektar produzieren.  © Andy Nowack/Imago
Hortensie im Garten
Hortensien begeistern mit ihren üppigen Blüten zwar Gärtnerinnen und Gärtner; für Bienen sind sie aber uninteressant.  © Mikel Bilbao/Imago
Hybrid-Forsythie
Wenn im März und April die Forsythien in Gelb blühen, sieht das zwar schön aus, bietet Bienen aber keinen Mehrwert.  © R. Rebmann/Imago
Flieder Syringa
Flieder begeistert zwar mit seinen zahlreichen Blüten, hat aber so gut wie keinen Nektar.  © Gabriele Hanke/Imago
Dahlie
Ungefüllte Dahlien stehen bei Bienen hoch im Kurs, während sie an gefüllten Exemplaren vorbeifliegen.  © Imago
Blühende Stiefmütterchen
Stiefmütterchen haben keine Pollen und somit auch keinen Nektar für Bienen.  © Peter Widmann/Imago
Gelbe Tulpen
Tulpen bieten Bienen und Hummeln nur wenige Pollen.  © ROHA-Fotothek Fürman/Imago
Gefüllte Pfingstrosen
Gefüllte Blumen wie Pfingstrosen sind für Bienen unattraktiv, da die Insekten die Blüte dadurch nicht erreichen.  © J. Ehrlich/Imago

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