VonLara-Sabrina Kiehlschließen
Erstrahlen Pflanzen im eigenen Garten nicht mehr in voller Pracht, kann das an dem Gartenlaubkäfer liegen. Eine einfache Maßnahme hilft gegen den Schädling.
Im heimischen Garten erfreuen sich Hobbygärtner an einer grünen und bunten Wohlfühloase, die jedoch oft viel Arbeit erfordert. Die mühevolle Pflege der Blütenpracht kann allerdings durch einen unerwünschten Schädling schnell zunichtegemacht werden. Einer davon ist der Gartenlaubkäfer, der in kurzer Zeit großen Schaden anrichten kann. Doch zum Glück gibt es einen einfachen Trick, um sich Ärger zu ersparen und die Pflanzen zu schützen.
Effektiv vorsorgen und erste Anzeichen für einen Befall
Im Umgang mit dem Gartenlaubkäfer gilt die bewährte Regel: Vorsorge ist die beste Sorge. Denn eine dichte und gesunde Grasnarbe bietet dem weiblichen Schädling keine Gelegenheit, seine Eier abzulegen. Zusätzlich verringert ein dichter Bewuchs das Schadpotenzial von Engerlingen im Rasen, wie Mein schöner Garten erklärt. Während des Schädlingsflugs im Mai empfiehlt es sich außerdem, den Rasen etwas länger zu halten.
Sollten erste Anzeichen für einen Befall mit Gartenlaubkäfern an einer Pflanze auftreten, können Gemüseschutznetze helfen, die Tiere von Blüten und Blättern fernzuhalten. Nachfolgend finden Sie eine Liste mit Merkmalen, anhand derer Sie erkennen können, ob der Gartenlaubkäfer in Ihrem Garten sein Unwesen treibt.
- Engerlinge, die in die obere Bodenschicht gewandert sind, fressen an den Graswurzeln. Engerlinge im Garten erkennen Sie an einer gelockerten Grasnarbe sowie an braunen und kahlen Stellen im Rasen. Krähen verstärken das Symptom, da sie versuchen, an die Käferlarven zu kommen. All dies geschieht in der Regel von Juli bis Oktober.
- Sind die Gartenlaubkäfer im flugfähigen Stadium, lässt sich ein Befall an einem starken Rand- und Lochfraß an den Blättern von Gehölzen erkennen. Weiden, Farne, Obstgehölze und Rosensträucher mögen die Insekten am liebsten.
So gelingt der Einsatz der Nematoden in Ihrem Garten
Ist ein Befall eindeutig, können Sie die Schädlinge im Garten ohne chemische Hilfsmittel, auf ganz natürliche Art bekämpfen. Denn Nützlinge haben sich auch hier als hilfreich erwiesen. Beim Gartenlaubkäfer ist es der Einsatz von Nematoden, sogenannten Fadenwürmern. Für Hobbygärtner und andere Tiere sind sie ungefährlich. Für die Engerlinge jedoch tödlich, da sie von den Fadenwürmern befallen und mit einem Bakterium infiziert werden.
Welche Schnecke ist das? Schädliche und nützliche Schnecken im Garten unterscheiden




Was Sie für einen erfolgreichen Einsatz der Nematoden berücksichtigen sollten, erfahren Sie in der folgenden Liste:
- Für einen größtmöglichen Erfolg rät das Plantura Magazin, die nützlichen Helfer abends oder an einem bewölkten Tag auszubringen, weil die Fadenwürmer sehr sensibel auf UV-Strahlung reagieren.
- Bevor die Nematoden ihren Job machen können, muss das pulverförmige Nematodenpäckchen mit Wasser angerührt werden. Das Wasser wird anschließend an die befallene Pflanze gegossen. Im Idealfall sollten die betroffenen Stellen anschließend für zwei Wochen feucht gehalten werden, rät Mein schöner Garten.
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