Für sorgenfreien Ruhestand vorsorgen

Rentenlücke erkennen und schließen: Diese Möglichkeiten haben Senioren

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Die Rentenlücke ist ein Problem für viele Menschen in Deutschland. Die Lösung: rechtzeitige Vorsorge und kluge Planung. echo24.de zeigt, wie es geht.

Von einem finanziell sorgenfreien Ruhestand träumen wohl die meisten Menschen in Deutschland. Das liegt unter anderem daran, dass die Bundesrepublik im europäischen Vergleich bei der Rente eher schlecht abschneidet. Wer seinen Lebensabend sorgenfrei genießen will, muss also gut vorsorgen und sich zwangsläufig die Frage stellen:

Wie viel Geld brauche ich im Alter überhaupt und wie viel davon deckt die gesetzliche Rente ab? Die Differenz zwischen diesen beiden Antworten wird allgemein als Rentenlücke bezeichnet. Und die gilt es zu schließen, und zwar so früh wie möglich. echo24.de verrät, wie das geht.

Rentenlücke erkennen und schließen: Schlüssel zu einem sorgenfreien Ruhestand

Das Erkennen der Rentenlücke ist der erste Schritt, um die Altersvorsorge richtig planen zu können. Wie groß die zu schließende Rentenlücke ist, lässt sich mit einer einfachen Formel berechnen, wie echo24.de bereits berichtete. Ist sie erkannt und berechnet, gilt es im nächsten Schritt, sie zu schließen. Denn nur wer im Alter genügend Geld zur Verfügung hat, kann den Ruhestand unbeschwert genießen.

Wer weniger Geld zur Verfügung hat, kann auch über einen Ruhestand im Ausland nachdenken. Welche Länder bei Rentnern besonders beliebt sind, hat echo24.de in einem eigenen Artikel zusammengefasst. Doch nicht alle Rentner wollen oder können Deutschland im Alter verlassen. Deshalb gilt: Vorsorgen ist besser als nachsorgen. Doch wie lässt sich die Rentenlücke schließen?

Rentenlücke schließen: Diese Möglichkeiten gibt es

Die einfache Antwort: Indem man zusätzlich zur gesetzlichen Rente privat vorsorgt. Aber auch die gesetzliche Rente lässt sich erhöhen, zum Beispiel durch den Kauf von Rentenpunkten. Außerdem sollten Senioren rechtzeitig prüfen, ob alle Anrechnungszeiten berücksichtigt wurden, denn auch die Deutsche Rentenversicherung ist nicht vor Fehlern gefeit. Die häufigsten Fehler in Rentenbescheiden hat echo24.de bereits zusammengefasst.

Wenn der Rentenbescheid stimmt und das Geld trotzdem nicht zum Leben reicht, muss privat nachgelegt werden, wie „finanztip.de“ berichtet. Bei der privaten Altersvorsorge gibt es verschiedene Möglichkeiten, aber für alle gilt die einfache Regel: Eine Altersvorsorge bietet Sicherheit, wenn man sehr lange darin investiert und wenn sie gute Renditen abwirft. Daraus lassen sich einige Merksätze ableiten:

  • Vorsicht bei Altersvorsorgeprodukten, die mit hohen Kosten verbunden sind. Das schmälert die Rendite zum Teil erheblich.
  • Vorsicht vor unflexiblen Altersvorsorgeprodukten. Wenn sich die Lebensumstände ändern, sollte die Altersvorsorge mit möglichst wenig oder gar keinen Kosten angepasst werden können.
  • Steuervorteile oder staatliche Zulagen müssen berücksichtigt werden. Sie können die Rendite des Altersvorsorgeprodukts mindern oder erhöhen.
  • Bei der Altersvorsorge sollte man nicht zocken oder in Panik alles über den Haufen werfen, wenn die Rendite mal nicht so gut ist. Es gibt schlechte Jahre.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Collage:echo24.de

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