Zurück zum Verbrenner

„Verherrlichte Schrottkisten“: Mann tauscht Tesla Model 3 gegen Toyota Pick-up

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Er sei einer der größten Tesla-Befürworter gewesen, behauptet ein Reddit-Nutzer. Doch nun hat er sein Model Y gegen einen Toyota Tundra getauscht. In einem Post erklärt er den Sinneswandel.

Zumindest gefühlt ist der Hype um den Elektroautobauer Tesla etwas abgeflacht. Unternehmenschef Elon Musk machte in letzter Zeit vor allem mit der Übernahme von Twitter und der anschließenden Umbenennung in „X“ Schlagzeilen. Die Markteinführung des umstrittenen Cybertruck bereitet große Probleme, selbst die Tesla-Ingenieure waren alles andere als begeistert von dem Modell. Und auch mit dem „Autopilot“-System gibt es immer wieder Ärger. Dennoch gibt es nach wie vor viele Fans des US-Herstellers. Einer davon hat sich allerdings nun umorientiert: Und sich zu einer japanischen Marke verabschiedet.

Vom E-Auto zurück zum Verbrenner: Mann tauscht Tesla gegen Toyota Tundra ein

Auf der Plattform Reddit hat ein (ehemaliger) Model-3-Besitzer in einem Beitrag (weiter unten zu finden) erklärt, wieso er sein Elektroauto gegen einen Toyota Tundra eingetauscht hat. Nach eigener Aussage sei er einst einer der größten Tesla-Fürsprecher gewesen – und habe sich 2019 ein Tesla Model 3 zugelegt. Doch nun freue er sich, mitteilen zu können, dass er die „klappernde und im Wert sinkende Blechbüchse“ gegen den japanischen Pick-up ausgetauscht habe.

Traded the Model 3 for a new Tundra
byu/danvtec6942 inRealTesla

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Nachrüstfahrwerk eingebaut: Tesla verweigert angeblich Reparatur

Wegen des schlechten Fahrwerkskomforts (den auch ein anderer Tesla-Besitzer kritisiert) hatte sich der Mann in seinen Tesla ein Nachrüstfahrwerk einbauen lassen. Damit jedoch hätte es Probleme in der Werkstatt gegeben: Teils sei ihm deswegen eine Wartung beziehungsweise Reparatur verweigert worden, obwohl er diese ohnehin hätte aus eigener Tasche bezahlen müssen. Doch dies sei nur der Tropfen gewesen, der das Fass zum Überlaufen gebracht habe.

Das sind die zehn meistgebauten Elektroautos Europas

Ein Renault Zoe
Platz 10 – Renault Zoe: Der französische Stromer ist inzwischen schon etwas in die Jahre gekommen, dennoch gehört der Renault Zoe auch im Jahr 2022 noch zu den meistproduzierten Elektroautos Europas. © Renault
Ein Audi e-tron
Platz 9 – Audi e-tron: Der erste reine Stromer von Audi gehört auch 2022 zu den meistgebauten E-Autos in Europa. Das Foto zeigt die Sportback-Variante. © Audi
Mehrere Tesla Model Y in Grünheide
Platz 8 – Tesla Model Y: Für den europäischen Markt wird das Tesla Model Y in der Gigafactory in Grünheide bei Berlin gebaut – und es reicht für den achten Platz im Produktions-Ranking. © IMAGO/Jochen Eckel
Ein Audi Q4
Platz 7 – Audi Q4: Ein weiterer Audi gehört zu den meistproduzierten E-Autos Europas: Der Q4 wird wie einige weitere Stromer des VW-Konzerns in Zwickau gefertigt. © Audi
Ein Hyundai Kona
Platz 6 – Hyundai Kona: Ein Koreaner hat es ebenfalls unter die zehn meistproduzierten E-Autos Europas geschafft – der Hyundai Kona wird im tschechischen Hyundai-Werk in Nosovice gebaut. © Hyundai
Ein Peugeot e-208
Platz 5 – Peugeot e-208: Mit dem Peugeot e-208 hat es ein Fahrzeug aus dem Stellantis-Konzern auf den fünften Platz geschafft. © Peugeot
Ein Skoda Enyaq
Platz 4 – Skoda Enyaq: 50.765 Einheiten des Skoda Enyaq verließen im Jahr 2022 das Werk in Tschechien – das reicht für den vierten Platz im europäischen Elektroauto-Produktionsranking. Das Foto zeigt die RS-Version des Stromers. © Skoda
Ein VW ID.3
Platz 3 – VW ID.3: Die Elektro-Kompaktlimousine VW ID.3 wird in Zwickau gebaut – 52.229 Exemplare rollten im Jahr 2022 dort vom Band. © Volkswagen
Ein VW ID.4
Platz 2 – VW ID.4: Auch den zweiten Platz belegt ein Volkswagen – der ebenfalls in Zwickau produzierte ID.4 wurde 63.685 Mal gebaut. © Volkswagen
Ein Fiat 500e
Platz 1 – Fiat 500e: 66.325 Exemplare des italienischen Stromers liefen 2022 in Mirafiori vom Band – damit war er das meistgebaute E-Auto Europas. © Fiat

Tesla-Fahrer wechselt zu Toyota – und ist von vielem begeistert

Nachdem er nun den Toyota habe, empfinde er Demut und es sei ihm auch peinlich, zugeben zu müssen, dass Tesla nicht über die beste Fahrzeugtechnologie verfüge, so der Reddit-Nutzer. Sein neuer Tundra habe nahezu alle brauchbaren Funktionen an Bord – und mache generell vieles besser als der Tesla. So funktionierten die automatischen Scheibenwischer einwandfrei, das automatische Fernlicht sei „kein Blitzlicht“ und zudem sei eine 360-Grad-Kamera sowie ein Querverkehrswarner hinten an Bord. Der Spurhalteassistent und die Spurzentrierung funktionierten so gut wie beim „Autopilot“ – allerdings ohne die plötzlichen und störenden Bremsaktionen, die er oft erlebt habe.

Ein Mann hat sein Tesla Model 3 gegen einen Toyota Tundra eingetauscht – auf Reddit erklärt er, warum. (Symbolbild)

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Das Fazit des Umsteigers: Er werde lieber die hohen Benzinkosten bezahlen, als sich weiter mit „dieser unfähigen Firma und sich ihren verschlechternden Produkten abzufinden“.

Rubriklistenbild: © Bihlmayerfotografie/Imago

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