Auf X

Nächster Tesla-Cybertruck-Käufer klagt über Problem – wieder liegt es am Schnee

  • schließen

Die Probleme mit dem Tesla Cybertruck reißen nicht ab. Auf X klagt ein Besitzer über verschneite Scheinwerfer. Er hat aber auch einen Lösungsansatz parat.

Nach langer Wartezeit, begann Tesla im November 2023 mit der Auslieferung des Cybertrucks. Und wie viele neue Modelle hat auch der Pick-up seine Kinderkrankheiten. Die deutlich geringere Reichweite und möglicherweise auftretende kritische Fehler sind nur der Anfang. So ist etwa Schmutz eine weitere Achillesferse des Elektroautos. Daher muss der Cybertruck regelmäßig in die Waschanlage. Die Radkappen bereiten ebenfalls Probleme. Und auch im Schnee macht der Cybertruck keine gute Figur.

Neue Schnee-Probleme für den Cybertruck – dieses Mal trifft es die Scheinwerfer

Und das gilt nicht nur für die Fahreigenschaften des Elektro-Pick-ups auf dem weißen Pulver. Der Schnee wird für den Cybertruck auch noch auf eine ganz andere Art und Weise zum Problem: Er verdeckt die Scheinwerfer und beeinträchtigt damit nachts die Sicht der Autofahrer auf die Straße.

Der neue WhatsApp-Kanal von 24auto.de ist da!

Aktuelle News, nützliche Tipps & Tricks sowie kuriose Geschichten aus dem Netz rund um das Thema Auto gibt’s auf unserem Whatsapp-Kanal: Hier geht’s direkt zu Automania.

Das beklagt zumindest der Nutzer Teslainventory auf X (ehemals Twitter). Dort schrieb er: „Ich habe mich gefragt, warum ich kein Licht hatte, als ich in meine Straße ohne Straßenbeleuchtung einbog...“ Dazu postet er ein Foto von der Front des Cybertrucks. Darauf ist zusehen, dass eine Schneeschicht die Scheinwerfer bedeckt.

Schnee verdecken Scheinwerfer: Bauweise verstärkt Problem beim Cybertruck

Ein Bild, das man im Winter häufiger sieht, wenn man morgens zum geparkten Auto kommt und es über Nacht geschneit hat. Mit einem Besen ist der Schnee schnell entfernt. Wer das nicht macht, riskiert ein Bußgeld. Dass sich während der Fahrt Schnee ansammelt, ist jedoch selten und liegt wohl auch an der flachen Frontpartie des Cybertrucks. Diese scheint ihn dafür anfälliger zu machen.

Durch die Position der Scheinwerfer scheint sich das Problem noch zu verschärfen. Diese sitzen nämlich direkt über der Stoßstange, wo man eigentlich Nebelscheinwerfer oder das Tagfahrlicht erwarten würde. Der Lichtbalken direkt unter der Motorhaube sieht zwar aus wie die Scheinwerfer, ist aber in Wirklichkeit das Tagfahrlicht. Die Positionierung mag zwar dazu führen, dass andere Pkw nicht geblendet werden, doch offenbar gibt es auch Nachteile. Offenbar liegen die Scheinwerfer in einem kleinen Schlitz zwischen der Stoßstange und der Karosserie. Dort sammelt sich der Schnee, wodurch eine dickere Schicht vor den Scheinwerfern entsteht.

Lieblingsautos der Deutschen in 2023: An Volkswagen führt kein Weg vorbei

Der Škoda Octavia RS als Limousine und Combi.
Platz 10 – Škoda Octavia: Der Kompaktwagen der Tschechen ist neu in den Top-10 und zeitgleich der erste Vertreter der Volkswagen Gruppe. Insgesamt wurde der Octavia vierten Generation 2023 41.819 Mal verkauft. Im Frühjahr 2024 erhält das 2019 vorgestellte Fahrzeug von Škoda ein Update. © Škoda
Mercedes-AMG C 63 S E PERFORMANCE als Coupe und T-Modell.
Platz 9 – Mercedes-Benz C-Klasse: Ebenfalls neu dabei ist die C-Klasse von Mercedes-Benz. Die fünfte Generation des Bestsellera aus Stuttgart kam 2021 auf den Markt. 2023 setzte Mercedes-Benz 44.257 Fahrzeuge ab. © Mercedes-Benz AG
Tesla Model Y.
Platz 8 – Tesla Model Y: Weltweit ist das Elektroauto aus den USA eines der am meist vekauftesten Autos überhaupt. Auch in Deutschland ist das SUV sehr beleibt. Tesla verkaufte in 2023 45.818 Exemplare. Im Vergleich zu 2022 verbesserte sich das Model Y um drei Positionen. © Roland Weihrauch/dpa
Mini Cooper
Platz 7 – Mini Cooper: Das Kultauto der BMW-Tochter kommt auch bei den Deutschen gut an – auch als Stromer. Allerdings nicht mehr so gut, wie noch 2022. Mit 45.938 Neuzulassungen rutscht der Mini im Ranking auf Platz sieben. © Bernhard Filser/BMW Group
Fiat 500 vor rotem Hintergrund.
Platz 6 – Fiat 500: Klein, aber oho. Die Knutschkugel aus Italien lässt auch hierzulande die Herzen schmelzen. 2023 verkaufte sich der Fiat 500 ganze 47.166-mal. © Max Sarotto/Stellantis
VW Passat
Platz 5 – VW Passat: Wer viel Platz sucht, der kommt kaum um den Allrounder aus Wolfsburg herum. Das zeigt sich auch bei den Verkaufszahlen: 47,494 Abnehmer fand der VW Passat. Seit 1973 leistet der Passat nicht nur Familien treue Dienste. 2023 ging die inzwischen neunte Generation an den Start, die es nur noch als Kombi gibt. © Volkswagen
Opel Corsa
Platz 4 – Opel Corsa: Mit 53.669 Exemplaren erfreut sich der Kleinwagen aus Rüsselsheim großer Beliebtheit. Fürs Podium reicht es aber leider nicht. Dennoch konnte sich der Opel Corsa um einen Platz verbessern. © Stellantis
VW Tiguan
Platz 3 – VW Tiguan: Der erste Podiumsplatz geht nach Wolfsburg. Der Tiguan verkaufte sich in 2023 63.958-mal. Besonders beliebt war der SUV bei Unternehmen, auf die drei Viertel der Zulassungen entfielen. © Volkswagen
VW T-Roc.
Platz 2 – VW T-Roc: Noch beliebter als der Tiguan war der T-Roc. VW verkaufte von dem Mini-SUV insgesamt 68.678 Exemplare. Das sind 17 Prozent mehr als 2022. Entsprechend verbesserte sich der T-Roc auf Platz zwei. © Uli Sonntag/VW
VW Golf
Platz 1 – VW Golf: Es kann nur einen geben! Und das ist – wie sollte es auch anders sein – der VW Golf. Der Dauerbrenner aus Wolfsburg war auch 2023 wieder das Lieblingsauto der Deutschen. 81.117 Fahrzeuge setzte Volkswagen ab. Vier Prozent weniger als noch 2022. Aber auch hier steht bekanntlich 2024 ein Facelift ins Haus. © Ingo Barenschee/Volkswagen

Schnee verdeckt Cybertruck Scheinwerfer: „Das könnte ein Konstruktionsfehler sein …“

Ähnliche Probleme gibt es auch beim Rivian R1T, wie Teslainventory in den Kommentaren erklärt. Auch andere X-Nutzer klagen über verschneite Scheinwerfer:

  • „Ja, diese Scheinwerfer können ein Problem sein.“
  • „Da ich in Idaho aufgewachsen bin, habe ich mich gefragt, ob dies ein Problem sein würde.“
  • „Das könnte ein Konstruktionsfehler sein …“
  • „Tesla hatte schon immer Probleme mit kaltem Klima und daran hat sich nichts geändert“
  • „Wo ist die Lichtleiste, wenn man sie braucht?“
  • „Ich habe das schon vor Monaten kommen sehen...“
  • „Das ist wirklich das schlechteste Fahrzeug aller Zeiten.“
  • „Ach Mist, das ist nicht gut.“

Noch mehr spannende Auto-Themen finden Sie im kostenlosen Newsletter unseres Partners 24auto.de

Ob Tesla eine Lösung für das Problem findet, wird sich noch zeigen. Zumindest hat der X-Nutzer Teslainventory eine Idee. „Ich frage mich, ob Tesla die Scheinwerfer beheizen kann?“ Es scheint also nicht so, als würde er über einen Verkauf des Elektro-Pick-ups nachdenken. Das wäre ohnehin keine gute Idee, denn hier greift Tesla gnadenlos durch.

Rubriklistenbild: © X (Teslainventory)

Kommentare