Laubbaum mit Potenzial

Ahorn: Ein Baum, der Farbe und Form in den Garten bringt

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Ein Ahornbaum im Garten bringt viele Vorteile mit sich: Er hält nicht nur trockene Phasen im Sommer gut aus, sondern verzaubert im Herbst mit buntem Laub.

Wer plant, seinen Garten neuzugestalten und noch einen neuen Baum sucht, sollte sich die Gattung der Ahorne genauer anschauen. Drei Arten des Ahorns sind in Deutschland heimisch und eignen sich daher besonders gut, um Ihren Garten zu verschönern: der Feldahorn, der Bergahorn und der Spitzahorn. Wir erklären Ihnen die Unterschiede, sodass Sie sich für den zu Ihnen passenden Baum entscheiden können.

Feldahorn kann bis zu 200 Jahre alt werden

Ein Feldahorn ist keine Pflanze, die meterhoch wächst. In Gärten und Parks sieht er vom Wuchsbild eher einem Strauch ähnlich. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft empfiehlt als perfekten Standort für einen Feldahorn einen warmen, sonnigen und nährstoffreichen Platz im Garten. Ist die Erde kalkhaltig, ist das für den Baum besonders gut. Sind Blüten und Früchte des Feldahorns eher unauffällig für den Menschen, sind sie umso wichtiger für Wildbienen und Schmetterlinge. Im Herbst kommen dann auch Gärtnerinnen und Gärtner auf ihre Kosten, denn dann macht der Baum mit seinen bunten Blättern auf sich aufmerksam. Gelb leuchtend oder orange strahlend kann er jeden noch so regnerischen Oktobertag verschönern.

Im Herbst färben sich die Blätter des Feldahorns gelb.

Ein besonderer Pluspunkt des Feldahorns ist seine Trockenheitsresistenz. Gerade in Zeiten des Klimawandels und immer heißerer Sommern ist der Feldahorn ein guter Mitspieler, der mit langen Trockenphasen im Garten zurecht kommt. Ein weiterer Vorteil des Feldahorns ist seine Windbeständigkeit: Aufgrund seines starken Wurzelsystems dient er deswegen häufig nicht nur als Windschutzhecke, sondern auch als natürliche Hangbefestigung.

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Bergahorn braucht Platz

Im Gegensatz zum Feldahorn schießt der Bergahorn mächtig nach oben. Er kann eine Höhe von bis zu 40 Metern erreichen. Auch alterstechnisch knackt der Bergahorn die Grenze von 200 Jahren ohne Probleme: Wenn er genug Platz zum Wachsen und genügend Nährstoffe hat, dann kann er bis zu 500 Jahre alt werden. Der Bergahorn ist in jungen Jahren laut dem Naturschutzbund Deutschland etwas schattenresistenter als in späteren Jahren, daher eignet sich ein Platz im Garten mit Sonne und Schatten am besten.

Der Bergahorn kann bis zu 40 Meter groß werden.

Für Tiere ist der Bergahorn ein wahres Paradies: Tritt im Frühjahr Saft aus verletzten Rindenstellen hervor, kommen nicht nur Schmetterlinge geflogen, um von der Süßigkeit zu kosten. Auch Ameisen, die Ahorn-Eule, der Ahorn-Spinner oder Vögel und Mäuse naschen den Baumsaft gerne.

Gar nicht fad: Zehn immergrüne Bodendecker, die Ihren Garten zum Blickfang machen

Kleines Immergrün (Vinca minor) mit vielen blauen Blüten in der Nahaufnahme
Das Kleine Immergrün (Vinca minor) ist ein Klassiker unter den Bodendeckern und sehr ausbreitungsfreudig. © alimdi/Imago
Eine Schwedische Zwergmispel oder Kriechmispel (Cotoneaster suecicus) in Nahaufnahme
Die Schwedische Zwergmispel oder Kriechmispel (Cotoneaster suecicus) gibt es auch als Strauch mit panaschierten Blättern. © blickwinkel/Imago
Dickmännchen bzw. Ysander (Pachysandra terminalis), Blätter mit Raureif
Das Dickmännchen oder Ysander ist ein immergrüner Halbstrauch für Schatten bis Halbschatten.  © blickwinkel/Imago
Eine Gelapptblättrige Waldsteinie (Waldsteinia geoides) mit vielen gelben Blüten und blühenden Vergissmeinnicht
Von April bis Juni zeigt die Waldsteinie (Waldsteinia geoides) auch im Schatten ihre gelben Blüten. © McPHOTO/Imago
Die Schaumblüte (Tiarella) mit Blättern in Nahaufnahme
Die Schaumblüte (Tiarella) bietet im Frühling zarte Blütenkerzen und im Winter eine schöne Laubfärbung. © Panthermedia/Imago
Eine Gelbbunte Kriechspindel (Euonymus fortunei) im Beet
Die Kriechspindel (Euonymus fortunei) ist sehr attraktiv, robust und lässt sich auch als Hecke oder Strauch ziehen.  © imagebroker/Imago
Eine Walderdbeerpflanze im Gras mit vielen roten Früchten
Auch die Walderdbeere ist mit ihren essbaren Früchten ein immergrüner Bodendecker für Sonne und Halbschatten. © blickwinkel/Imago
Eine orange blühende Flaumige Elfenblume der Sorte Orangenkönigin
Diese Flaumige Elfenblume unterdrückt Unkraut und trägt zu Recht den Namen „Orangenkönigin“. © blickwinkel/Imago
Sich überlappende Blätter der Haselwurz (Asarum europaeum) in Nahaufnahme
Die Haselwurz (Asarum europaeum) bildet auch im Winter einen glänzend-grünen Teppich. © blickwinkel/Imago
Sand-Thymian oder Quendel (Thymus serpyllum) in Nahaufnahme
Sand-Thymian oder Quendel (Thymus serpyllum) lässt sich im Herbst gut vermehren. © imagebroker/Imago

Spitzahorn braucht viel Sonne

Etwas robuster gegenüber Trockenphasen im Sommer als der Bergahorn ist der Spitzahorn. Zeitgleich ist er aber auch frostresistent und übersteht die Winter hierzulande gut. Laut der Bayerischen Forstverwaltung bekommt ein zu feuchter Standort dem Baum hingegen nicht gut.

Trockenheit steckt der Spitzahorn gut weg.

Perfekt geeignet ist er für besonders dichte Böden, die zudem nährstoffreich sind. Der Baum braucht viel Licht zum Wachsen, Sie sollten also einen sonnigen Platz im Garten wählen. Dann kann der Baum bis zu 30 Meter hoch und etwa 150 Jahre alt werden. Menschen nutzen das Holz des Spitzahorn häufig zur Herstellung von Möbeln, Parkett oder Küchengeräten. Sein Holz kommt aber auch als Basis von Musikinstrumenten zum Einsatz.

Rubriklistenbild: © H.-R. Mueller/Imago

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