Psychische Erkrankungen

Ernährung für die Psyche: Zwei Lebensmittel helfen bei sozialen Ängsten

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Wer unter sozialen Ängsten leidet, sollte auf seine Ernährung achten. Denn bestimmte Nahrungsmittel helfen, das Leiden zu lindern.

Bei sozialer Phobie handelt es sich um eine Angststörung, die auch als „krankhafte Schüchternheit“ bezeichnet wird. Betroffene haben dabei vor allem in sozialen Situationen und Leistungssituationen ausgeprägte Furcht davor, von anderen als peinlich oder merkwürdig wahrgenommen zu werden. Soziale Ängste machen sich dabei beispielsweise durch Schweißausbrüche, Panik, Erröten, einen schnellen Herzschlag und Kurzatmigkeit bemerkbar. Patienten mit dieser Erkrankung werden häufig mit Psychopharmaka oder Psychotherapie behandelt. Die Ernährungsweise kann diese Therapien unterstützen.

Ernährung für die Psyche: Zwei Lebensmittel können bei sozialer Phobie helfen

Soziale Ängste werden meist mithilfe von Medikamenten und Psychotherapie behandelt. Die richtige Ernährung kann zusätzlich helfen.
  • Soziale Ängste können das Leben der Betroffenen erheblich beeinträchtigen, da sie dazu neigen, sich aus sozialen Aktivitäten zurückzuziehen.
  • Eine soziale Phobie ist durch die Furcht vor kritischer Bewertung durch andere gekennzeichnet, selbst wenn diese Bewertung gar nicht stattfindet, und beinhaltet irrational übertriebene Ängste.
  • Betroffene fürchten sich vor vermeintlichen Fehlern, beschämendem Verhalten, negativer Aufmerksamkeit und Kränkung.
  • Die psychische Erkrankung zeigt sich durch Unsicherheit im Alltag oder in spezifischen Situationen, in denen Leistungen erbracht werden müssen.
  • Körperliche Symptome der sozialen Phobie umfassen zitternde Hände, Erröten, Schweißausbrüche, Vermeidung von Blickkontakt, Herzrasen, Schluckbeschwerden, vermehrten Harndrang und Durchfall.
  • Betroffene können von sozialen Ängsten geheilt werden, durch Psychotherapie, Medikamente oder eine Kombination beider Ansätze sowie möglicherweise durch die richtige Ernährung.
  • Forschungen haben gezeigt, dass fermentierte Lebensmittel wie Joghurt oder Sauerkraut helfen können, soziale Ängste zu reduzieren, da sie positive Auswirkungen auf die Darmflora haben.
  • Die Verbindung zwischen Darm und Psyche wird betont, da Darm-Hormone Ängste beeinflussen können, und bestimmte Lebensmittel sich positiv auf die psychische Gesundheit auswirken können.
  • Eine Studie mit 700 Studenten zeigte, dass Teilnehmer, die mehr fermentierte Lebensmittel konsumierten, weniger Symptome einer sozialen Phobie aufwiesen, insbesondere bei genetischer Veranlagung.
  • Diese Ergebnisse geben Betroffenen Hoffnung, da sie zeigen, dass neben herkömmlichen Therapien auch die Ernährung einen positiven Einfluss auf die Bewältigung sozialer Ängste haben kann.

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Psychische Gesundheit stärken: Zehn Tipps, die Balsam für die Psyche sind

Eine Frau hält ein Fernglas in der Hand.
Offenheit und Neugierde für neue Erlebnisse schaffen nicht nur Abwechslung im Leben, sondern regen auch die Lebensgeister an. Wer seiner Seele etwas Gutes tun möchte, bleibt dem Leben gegenüber deshalb neugierig und sorgt immer wieder für neue Herausforderungen und Erfahrungen. © Vasily Pindyurin/IMAGO
Eine Frau sitzt im Schneidersitz im Gras und meditiert.
Um Ihre psychische Gesundheit zu stärken, sorgen Sie für genügend Entspannung in Ihrem Leben. Dabei gibt es verschiedene Techniken, wie zum Beispiel Meditation oder Yoga, die Sie hier unterstützen können. Finden Sie die für Sie passende Entspannungsmethode und lassen Sie einfach mal los. © Daniel Ingold/IMAGO
Eine Frau sitzt an einem Schreibtisch und stützt ihren Kopf auf ihre Hände.
Stress und Überlastung im Job können Gift für die psychische Gesundheit sein. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie, wenn möglich, im beruflichen Alltag immer wieder kleine Pausen einlegen. Gehen Sie ein paar Schritte, atmen Sie tief ein oder aus oder schauen Sie einfach mal ein paar Minuten aus dem Fenster. Das wird Ihren Körper und Ihren Geist entspannen. © Rainer Berg/IMAGO
Eine Seniorin und ein junger Mann spielen zusammen Karten.
Wer anderen hilft, tut auch sich selbst etwas Gutes. Denn soziales Engagement fördert die Selbstwertschätzung und damit gleichzeitig die psychische Gesundheit. Seien Sie ehrenamtlich tätig und unterstützen Sie beispielsweise Senioren in ihrem Alltag. © Maskot/IMAGO
Freunde sitzen zusammen an einem Tisch.
Einsamkeit wirkt sich negativ auf die Psyche aus. Soziale Beziehungen und Freundschaften gehören zu einem guten Leben dazu. Deshalb sollten Sie diese pflegen und sich regelmäßig bewusst Zeit für Freunde und Familie nehmen. Wer zum Beispiel neu in einer Stadt ist und vor Ort noch keine Bekanntschaften hat, kann sich beispielsweise Vereinen oder Nachbarschaftstreffs anschließen, um Menschen kennenzulernen.  © IMAGO/Maskot
Eine Frau hält ein Bild in ihren Händen.
Malen, Zeichnen oder Schreiben: Künstlerisch oder kreativ tätig zu sein, wirkt sich bei vielen Menschen positiv auf ihre Stimmung und ihr Wohlbefinden aus. Greifen Sie deshalb gerne mal zu Pinsel und Farbe und toben Sie sich auf einer Leinwand aus.  © Emma Innocenti/IMAGO
Eine Frau umarmt einen Mann
Vermeidung ist keine gute Strategie, um Problemen aus dem Weg zu gehen. Anstatt sie zu verdrängen, holen Sie sich Unterstützung von anderen. Tauschen Sie sich zum Beispiel mit guten Freunden aus. Oder nehmen Sie eine Beratungsstelle in Anspruch, um Probleme anzugehen und Lösungen zu finden. Sich Hilfe zu holen, ist keineswegs ein Zeichen von Schwäche. Im Gegenteil: Sie beweisen damit Mut und Ehrlichkeit. © Maskot/IMAGO
Frau hält eine Tasse in der Hand und lacht.
Um sich wohlzufühlen, ist es wichtig, dass man seine ganz eigenen Bedürfnisse kennt. Trainieren Sie sich deshalb in Achtsamkeit sich selbst gegenüber. Nehmen Sie sich öfters Zeit nur für sich. Es empfiehlt sich dafür, das Handy einmal auszuschalten, um nicht gestört zu werden. Außerdem besteht dann weniger die Gefahr, dass man sich ablenken lässt. © "AntonioGuillem"/Imago
Eine Person trainiert an einem Sportgerät.
Sport kann ein guter Ausgleich zur Arbeit sein. Nebenbei macht er sogar noch glücklich. Schließlich schüttet der Körper Endorphine aus, bei denen es sich um die bekannten Glückshormone handelt. Dabei muss man nicht gleich Leistungssport betreiben. Auch andere Formen von Bewegung, wie etwa ein täglicher Spaziergang, unterstützen das Wohlbefinden. © Uwe Umstätter/IMAGO
Eine Person hält ein Fahrrad und eine Tasche mit Gemüse.
Wer allgemein auf einen gesunden Lebensstil achtet, der kann seine psychische Gesundheit damit positiv beeinflussen. Neben einer guten Ernährung gehören beispielsweise ein geregelter Tagesablauf, ausreichend Bewegung und genügend Schlaf und Erholung dazu. Außerdem sollten Sie auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum verzichten. © IMAGO/David Munoz

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © FotoBuehl/IMAGO

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