Ernährung für die Psyche: Zwei Lebensmittel helfen bei sozialen Ängsten
VonJudith Braun
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Wer unter sozialen Ängsten leidet, sollte auf seine Ernährung achten. Denn bestimmte Nahrungsmittel helfen, das Leiden zu lindern.
Bei sozialer Phobie handelt es sich um eine Angststörung, die auch als „krankhafte Schüchternheit“ bezeichnet wird. Betroffene haben dabei vor allem in sozialen Situationen und Leistungssituationen ausgeprägte Furcht davor, von anderen als peinlich oder merkwürdig wahrgenommen zu werden. Soziale Ängste machen sich dabei beispielsweise durch Schweißausbrüche, Panik, Erröten, einen schnellen Herzschlag und Kurzatmigkeit bemerkbar. Patienten mit dieser Erkrankung werden häufig mit Psychopharmaka oder Psychotherapie behandelt. Die Ernährungsweise kann diese Therapien unterstützen.
Ernährung für die Psyche: Zwei Lebensmittel können bei sozialer Phobie helfen
Soziale Ängste können das Leben der Betroffenen erheblich beeinträchtigen, da sie dazu neigen, sich aus sozialen Aktivitäten zurückzuziehen.
Eine soziale Phobie ist durch die Furcht vor kritischer Bewertung durch andere gekennzeichnet, selbst wenn diese Bewertung gar nicht stattfindet, und beinhaltet irrational übertriebene Ängste.
Betroffene fürchten sich vor vermeintlichen Fehlern, beschämendem Verhalten, negativer Aufmerksamkeit und Kränkung.
Die psychische Erkrankung zeigt sich durch Unsicherheit im Alltag oder in spezifischen Situationen, in denen Leistungen erbracht werden müssen.
Körperliche Symptome der sozialen Phobie umfassen zitternde Hände, Erröten, Schweißausbrüche, Vermeidung von Blickkontakt, Herzrasen, Schluckbeschwerden, vermehrten Harndrang und Durchfall.
Betroffene können von sozialen Ängsten geheilt werden, durch Psychotherapie, Medikamente oder eine Kombination beider Ansätze sowie möglicherweise durch die richtige Ernährung.
Forschungen haben gezeigt, dass fermentierte Lebensmittel wie Joghurt oder Sauerkraut helfen können, soziale Ängste zu reduzieren, da sie positive Auswirkungen auf die Darmflora haben.
Die Verbindung zwischen Darm und Psyche wird betont, da Darm-Hormone Ängste beeinflussen können, und bestimmte Lebensmittel sich positiv auf die psychische Gesundheit auswirken können.
Eine Studie mit 700 Studenten zeigte, dass Teilnehmer, die mehr fermentierte Lebensmittel konsumierten, weniger Symptome einer sozialen Phobie aufwiesen, insbesondere bei genetischer Veranlagung.
Diese Ergebnisse geben Betroffenen Hoffnung, da sie zeigen, dass neben herkömmlichen Therapien auch die Ernährung einen positiven Einfluss auf die Bewältigung sozialer Ängste haben kann.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.