Nicht überall im Haus ist es gleich warm. Deswegen fühlen sich Pflanzen auch nicht an jedem Platz gleich wohl. An kühlen Standorten machen sich grüne Topfpflanzen gut.
Das Treppenhaus im Mehrfamilienhaus oder der Hausflur, der nur zum Durchgehen genutzt wird, sind nicht die gemütlichsten Orte. Wer ihnen trotzdem ein wenig Farbe verleihen möchte, der denkt vielleicht daran, dort einfach eine Zimmerpflanze zu platzieren. Eine gute Idee, allerdings auch eine, die durchdacht sein sollte. Eine Orchidee oder andere aufwendig zu pflegende Pflanzen eignen sich für kühle Treppenhäuser eher nicht. Stattdessen machen sich an diesen Standorten, an denen es kühl und meist eher dunkel ist, pflegeleichte grüne Topfpflanzen gut.
Der Nestfarn
Der Nestfarn ist eine Pflanze aus der Familie der Streifenfarngewächse. Es ist eine grüne Gefäßpflanze, die es gerne schattig und kühl hat. Der Nestfarn mag gerne feuchte und nährstoffreiche oder gedüngte Erde, allerdings sollte sie nicht zu nass sein. Der Nestfarn sollte im warmen Sommer etwa einmal wöchentlich gegossen werden, wenn er zu trocken wird auch öfter.
Laut Pflanzwerk.de ist es ein guter Test, den Finger etwa zwei Zentimeter in die Erde zu stecken. Fühlt diese sich trocken an, sollte man gießen. Der Nestfarn gedeiht am besten bei Temperaturen zwischen zehn und 16 Grad Celsius.
Der Kolbenfaden oder die Aglaonema
Die Aglaonema, auch Kolbenfaden genannt, ist eigentlich eine tropische grüne Topfpflanze aus der Familie der Aronstabgewächse. Je nach Sorte können ihre Blätter aber auch anderen Farben von rötlich bis weiß-gelb annehmen. Und sie ist nicht nur farblich vielseitig, sie ist auch pflegeleicht und braucht laut Feey-pflanzen.de kaum Licht und auch nicht viel Wärme, um zu gedeihen. Lediglich ein bis zweimal pro Wochen Gießen und schon ist die Pflanze zufrieden. Der Boden sollte immer gleichmäßig feucht sein. Die Aglaonema gedeiht am besten bei Temperaturen um 20 Grad Celsius.
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Die Grünlilie
Die Grünlilie eignet sich als Topfpflanze und als Hängepflanze sowohl für das Treppenhaus als auch für den Hausflur. Es handelt sich dabei um eine Pflanzenart in der Familie der Spargelgewächse, die lange, schmale weiß-grüne Blätter hat. Sie mag es nicht zu dunkel, aber auch keine direkte Sonneneinstrahlung.
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Dafür kommt sie mit Trockenheit gut klar und verträgt keine Bodennässe, weil sich dann laut Samenhaus.de schnell Wurzelfäule bilden kann. Die Kälte in einem Treppenhaus würde der Grünlilie aber gar nichts ausmachen. Diese Pflanzen gedeihen bei beinahe allen Temperaturen zwischen zehn und 30 Grad Celsius. Bei Wärme wächst sie lediglich schneller als bei Kälte.
Die Efeutute
Die Efeutute gehört zu den Aronstabgewächsen und eignet sich ebenfalls sowohl als Hängepflanze oder als Topfpflanze. Sie kann klettern und ranken und, wenn man sie lässt, bis zu zehn Meter lange Luftwurzeln ausbilden. Die Efeutute braucht wenig Wasser und sollte nur gegossen werden, wenn die obere Erdschicht im Topf auch wirklich trocken ist. Außerdem gilt: Je kälter der Raum, desto weniger Wasser benötigt die Pflanze. Die Efeutute ist sehr pflegeleicht und gedeiht wunderbar an einem dunklen oder halbschattigen Ort, der nicht besonders warm sein muss. Temperaturen zwischen zwölf und 15 Grad Celsius eignen sich gut für die Pflanze.
Die Glücksfeder
Die Glücksfeder ist ebenfalls ein Aronstabgewächs und man könnte bald meinen, dass sie diesen Namen hat, weil auch Anfänger mit ihr Glück haben. Die Glücksfeder ist sehr pflegeleicht und gedeiht beinahe überall, auch in einem kalten Treppenhaus. Sie hat grüne, spitz zulaufende Blätter, die in Paaren an Stielen wachsen. Sie braucht nicht viel Wasser, weil die Pflanze Flüssigkeit speichern kann. Nasse Füße mag sie aber gar nicht, weshalb man im Topf ein Ablaufsystem einbauen sollte. Außerdem sollte die Erde immer trocken sein, bevor man die Glücksfeder erneut gießt. Diese Pflanze gedeiht auch bei Temperaturen von kühlen zehn Grad.
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