Die Menge ist entscheidend

Dank Kaffee das Schlaganfallrisiko senken: Trinken Sie fünf Tassen pro Tag

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Kaffee hilft nicht nur beim Abnehmen und verzögert das Älterwerden, der Wachmacher kann in bestimmten Mengen sogar einem Schlaganfall vorbeugen und vor Depression schützen.

Kaffee ist nicht nur bei Italienern, Franzosen und Holländern sehr beliebt, auch in Deutschland gehören besonders Filterkaffee und Milchkaffee zu den konsumierten Getränken. Der Muntermacher verhilft durch seinen Koffeingehalt zu einem wachen Geist und in bestimmten Mengen zeigt Kaffee auch gesundheitsfördernde Wirkung mit Schutz vor Depression und Schlaganfall.

Kaffee wirkt vorbeugend gegen Schlaganfall: Bis zu fünf Tassen senken das Risiko für Arteriosklerose

Wer regelmäßig Kaffee trinkt, senkt das Risiko für Schlaganfall, so eine Studie (Symbolbild)

Eine großangelegte Studie der Baker Heart and Diabetes Research Institute in Melbourne, Australien, zeigt, dass Kaffee Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann, wie Focus Online berichtet. Die Forschungsergebnisse wurden im European Journal of Preventive Cardiology veröffentlicht. Für die Studie untersuchte man 449.563 Studienteilnehmer ohne Herz-Kreislauf-Erkrankung. Über einen Zeitraum von zwölf Jahren analysierten die Wissenschaftler Personen mit durchschnittlichem Alter von 58 Jahren, darunter 55,3 Prozent Frauen und 44,7 Prozent Männer. Die Probanden wurden in zwei Gruppen eingeteilt: die, welche Kaffee tranken und diejenigen, die auf Kaffee verzichteten. Gleichzeitig setzten die Forscher das Augenmerk auf die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Kaffeekonsum, beispielsweise Herzinfarkt, Herzinsuffizienz oder Schlaganfall.

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Schlaganfall durch Ernährung vermeiden: Zehn Lebensmittel schützen vor gefährlichem Gefäßverschluss

Nüsse bremsen die Arterienverkalkung.
Nüsse bremsen die Arterienverkalkung. Sie enthalten Ballaststoffe, Magnesium, mehrfach ungesättigte Fette, Vitamin E und Antioxidantien – alles Bestandteile, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Vor allem in Mandeln, Hasel- und Erdnüssen ist reichlich Vitamin E enthalten, das die Aufnahme der schädlichen LDL-Fettpartikel im Blut verhindert und so vor Arteriosklerose schützt. (Symbolbild) © Achim Sass/Imago
Spinat ist reich an Folsäure, das vor Arterienverkalkung schützt.
Spinat ist reich an Folsäure, die vor Arterienverkalkung schützt. Es enthält viel Vitamin D und E, welche die Aufnahme des schlechten LDL-Cholesterin verhindert, wodurch weniger Ablagerungen entstehen und die Arterien nicht verengt werden. (Symbolbild) © Vitalina-Rybakova/Imago
Olivenöl senkt Blutdruck und das schädliche LDL-Cholesterin im Blut, sodass das Risiko für Arteriosklerose reduziert wird.
Laut „Deutscher Herzstifung“ senkt Olivenöl nachweislich das schädliche LDL-Cholesterin im Blut, sodass das Risiko für Ablagerungen in den Gefäßen, der Arteriosklerose, ebenfalls vermindert wird. Die Gefahr, an einer Herzkranzgefäßerkrankung zu erkranken, reduziert sich erwiesenermaßen. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Zwiebel und Knoblauch wirken als natürliche Gefäßputzer, da ihre enthaltenen Öle Arteriosklerose vorbeugen.
Zwiebel und Knoblauch geben unseren Gerichten nicht nur den nötigen Pfiff, sie wirken auch als natürliche Gefäßputzer, da ihre enthaltenen Öle Arteriosklerose vorbeugen. Vor allem Knoblauch kann das Herz gesund halten: Die Knolle regt die Stickstoffproduktion im Körper an und verbessert dadurch die Dehnbarkeit und Elastizität unserer Arterien. (Symbolbild) © YAY Images/Imago
Omega-3-Fettsäuren in Zucht- und Wildlachs verhindern die Bildung von Blutgerinnseln und verhindern Arterienverkalkung.
Der hohe Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in Zucht- und Wildlachs verhindert die Bildung von Blutgerinnseln und wirkt der Plaques-Bildung an den Wänden der Arterien entgegen. (Symbolbild) © foodandmore/Imago
Avocados enthalten einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, welche die Zellen elastisch halten und verhindern, dass die Arterien verstopfen.
Laut „Medical Tribune“ reduziert der Verzehr von Avocado schädliche Lipoproteine. Avocados enthalten einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, welche die Zellen elastisch halten und verhindern, dass die Arterien verstopfen. Also ruhig öfters mal Guacamole auf den Speiseplan nehmen, den auch hierzulande beliebten Avocado-Dip der mexikanischen Küche. (Symbolbild) © Artjazz/Imago
Besonders Red Delicious oder Granny Smith-Äpfel enthalten sogenannte Procyanidine, die Blutgerinnseln und Arterienverkalkung vorbeugen.
Besonders Red Delicious oder Granny Smith-Äpfel enthalten sogenannte Procyanidine. Das sind Stoffe, die die Fähigkeit besitzen, Blutgerinnseln vorzubeugen. Darüber hinaus können sie auch die Arterien elastisch halten und stärken. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Vor allem rote Grapefruits können erhöhte Blutfettwerte, ein Hauptrisiko für das Entstehen von Arteriosklerose dar, senken.
Grapefruits sind nicht nur reich an Vitamin C, sie helfen auch beim Abnehmen. Zudem haben israelische Forscher herausgefunden, dass vor allem rote Grapefruits stark erhöhte Blutfettwerte positiv beeinflussen können. Erhöhte Blutfettwerte stellen ein Hauptrisiko für das Entstehen von Arteriosklerose dar, so die „Deutsche Apotheker Zeitung“. (Symbolbild) © Lubo Ivanko/Imago
Anthocyane der Heidelbeere sollen die Gefäße elastisch halten und so vor Arterienverkalkung schützen.
Blaubeeren gehen immer, als Dessert oder Snack zwischendurch – vor allen Dingen, weil sie durch ihre sekundären Pflanzenstoffe, die sogenannten Flavonoide, freie Radikale im Körper unschädlich machen. Anthocyane, die Wirkstoffe der Heidelbeere, sollen Entzündungen im Körper entgegenwirken, die Gefäße elastisch halten und so vor Arterienverkalkung schützen. (Symbolbild) © Larissa Veronesi/Imago
Grüner Tee enhält Procyanidine, das die Elastizität der Arterien steigert.
Wie Äpfel enthält auch grüner Tee Procyanidine, das die Elastizität der Arterien steigert und den Sauerstoff sowie die Nährstoffe besser zu den Geweben, Muskeln und Organen transportieren kann. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Was sich im Rahmen der Untersuchungen zeigte: Über 43.000 Teilnehmer, die keinen Kaffee tranken, erlitten im Laufe der Jahre beispielsweise eine Herzinsuffizienz oder einen Schlaganfall. Diejenigen hingegen, die zwei bis drei Tassen Kaffee pro Tag tranken, zeigten das niedrigste Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln.

Wer Kaffee trinkt, hat geringeres Risiko, an Folgen einer Herzinsuffizienz oder eines Schlaganfalls zu sterben

Im Rahmen der Studie zeigte sich außerdem, dass regelmäßiger Kaffeekonsum die Sterblichkeit durch kardiovaskuläre Erkrankungen verringert: die Sterblichkeit der Probanden, die ein bis fünf Tassen Kaffee am Tag konsumierten, war am geringsten.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Javier De La Torre/Imago

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