Pflanzen im Haushalt

Gefahr zum Valentinstag: Katzenbesitzerin warnt vor Lilien – wie giftig ist die Blume?

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Manche Pflanzen sind toxisch für Katzen, doch oft sind sich Tierhalter der Gefahr nicht bewusst. Eine TikTokerin warnt speziell vor Lilien, um unsere pelzigen Freunde zu schützen.

Für die TikTok-Userin „bishta“ und ihre Katze Cleo wurde es plötzlich äußerst hektisch. Die besorgte Katzenbesitzerin erkannte sofort die ernste Situation, schnappte sich ihre geliebte Samtpfote und fuhr umgehend zur Tierklinik. Cleo ging es überhaupt nicht gut. Doch was war geschehen? Die Ursache lag darin, dass Cleo an Lilien genascht hatte und dabei Teile der Pflanze verschluckt hatte. Kurz darauf brach ein großer Aufruhr aus, begleitet von einem dramatischen Überlebenskampf.

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Katzenbesitzerin in großer Sorge

Das schnelle Handeln durch Cleos Besitzerin und die fürsorgliche Betreuung in der Klinik haben glücklicherweise das Leben der Samtpfote gerettet. Dennoch waren die Tage während der intensiven medizinischen Versorgung für alle Beteiligten äußerst belastend. Dies dürfte insbesondere für Tierhalter, die selbst Katzen oder andere Tiere besitzen, gut nachvollziehbar sein. Denn an einem vierbeinigen Familienmitglied hängt schließlich das Herz.

Um zu verhindern, dass andere Katzen und ihre Besitzer ähnliche Herausforderungen wie „bishta“ und Cleo durchmachen müssen, warnt die TikTokerin nun auf ihrem Account @luxelifenewyork vor der Gefahr in den eigenen vier Wänden – den Lilien. Besonders in Anbetracht des nahenden Valentinstags, an dem diese schönen Blumen oft verschenkt werden. In ihrem Video teilt sie ihre bewegende Geschichte, die in ihrem Fall ein glückliches Ende fand – was keineswegs selbstverständlich ist. Erfahren Sie hier, welche Pflanzen für Katzen noch giftig sind.

@luxelifenewyork

I was so shocked to find how many of my fellow cat mommies/daddies didnt know that lillies were toxic (myself included). I hope this video spreads awareness, especially prior to valentines day, so we can protect our little loves 🐾💗 #cats #kitten #valentinesday #flowers #lillies #newyork #catsoftiktok #catlover #petsoftiktok #valentinesdaygift #bouquet #cathealth

♬ TO BUILD A HOME - Estef Bermúdez

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Lilien sind für Katzen hochgiftig

Schön, aber gefährlich: Für Katzen sind Lilien hochgiftig.

Lilien sind für unsere geliebten Samtpfoten äußerst gefährlich, da sie ein bisher unbekanntes, hochgiftiges Toxin enthalten. Von Frühling bis Herbst stellt diese Pflanze eine ernsthafte Bedrohung dar. Alle Teile der Lilie sind giftig, einschließlich des Blütenstaubs, den Katzen bei der Fellpflege aufnehmen können. Selbst das Wasser in der Vase, das viele Stubentiger gerne trinken, birgt eine Gefahr. Ebenfalls für Katzen gefährlich ist die beliebte Zimmerpflanze Kalanchoe.

Die Aufnahme von Teilen der Lilie führt bereits nach kurzer Zeit zu ersten Symptomen wie Erbrechen und vermehrtem Speichel. Später können neurologische Probleme wie Zittern, Kopfpressen und Krämpfe auftreten. Ein akutes Nierenversagen kann sich innerhalb von drei bis fünf Tagen entwickeln. Geringe Mengen (weniger als ein Blatt) reichen bereits für tödliche Folgen aus. Lesen Sie hier: Zehn Lebensmittel, die für Katzen giftig sind.

Zehn No-Gos von Katzen: auf dem Arm getragen werden, laute Geräusche & Co.

Eine schlafende Katze.
Auch wenn sie dabei besonders niedlich und hübsch aussehen, hassen es Katzen, beim Schlafen gestört zu werden. Sie benötigen täglich ausreichend Schlaf, um mit ihrer Energie zu haushalten sowie zur Kontrolle des Stoffwechsels. Genauso wenig schätzen die Stubentiger es im Übrigen, wenn man sie beim Fressen stört. © VWPics/Imago
Eine Katze – man sieht nur ihre Beine – sitzt vor zwei aufeinandergestapelten Mandarinen.
Katzen haben ein feines Näschen und können manche beißenden oder stechenden Gerüche nicht ausstehen. Dazu gehören ätherische Öle, der Geruch bestimmter Lebensmittel oder manche Küchendüfte. Zitrusaromen, Kaffeesatz, Bananenschalen, Zwiebeln, Knoblauch und Essig schlagen manche Katzen direkt in die Flucht. Auch einige Zimmerpflanzen, Blumen oder die ätherischen Düfte von Tannennadeln empfinden Katzen als extrem unangenehm. Der Vorteil: Die meisten der verhassten Pflanzen könnten bei Verzehr giftig sein. Menschengemachte Gerüche wie Haushaltsreiniger und Parfums sind für Katzen überwiegend zu stark und werden daher als störend empfunden. © Pond5 Images/Imago
Ein Babykätzchen versteckt sich.
Neben ihrem feinen Näschen besitzen Katzen auch ein extrem empfindliches Gehör. Damit reagieren sie auf Veränderungen in ihrer Umgebung. Wird es um sie herum plötzlich laut, können sie nicht zuordnen, weshalb das passiert. Aus diesem Grund ertragen sie keine lauten Geräusche – sogar Streit kann für sie zur Belastung werden. © Panthermedia/Imago
Eine Katze kuschelt sich an eine Frau, die gerade Yoga macht.
Streicheln, kuscheln, anfassen – für Katzen ist das nicht immer ein Genuss. Erfahrene Katzenbesitzer wissen, dass die Stubentiger hin und wieder empfindlich auf Berührungen reagieren können. Lassen Sie die Mieze ihre eigenen Regeln machen und warten Sie am besten darauf, dass sie zu Ihnen kommt. Streicht sie um Ihre Beine oder stupst Sie mit dem Näschen an, möchte sie gestreichelt werden. © Zoonar/Imago
Eine Katze sitzt vor einer geschlossenen Holztüre.
Katzen mögen keine Frustration. Dazu gehören nicht nur verschlossene Türen, sondern auch Spiele, bei denen sie nicht gewinnen können. Bleibt die Belohnung aus oder wird der Jagdtrieb nicht befriedigt, ist es mit der guten Laune vorbei. Verschlossene Türen hingegen widersprechen der neugierigen Natur von Katzen. Hören sie dann auch noch Geräusche dahinter, wie beispielsweise von ihren Besitzern, kann der Katzenjammer schnell groß werden. © Danita Delimont/Imago
Ein Katzenbaby und ein Entenbaby beschnuppern sich.
Die meisten Katzenbesitzer meinen es gut, wenn sie ihren Tieren tief in die Augen blicken. Was sie dabei nicht wissen, ist, dass Katzen das Angestarrt werden als Bedrohung wahrnehmen. Aus Sicht einer Katze ist es höflich, sie nur kurz anzuschauen. Geheimtipp: Möchten Sie Ihrem Liebling sagen, dass Sie ihn lieben, blinzeln Sie ihn langsam, aber kurz an. © Image Source/Imago
Zwei schwarze Katzen beäugen einen Saugroboter misstrauisch.
Katzen können Staubsauger nicht ausstehen. Sie empfinden ihn nicht nur als zu laut, sondern auch als unberechenbar. Kein Wunder: Er bewegt sich durch das ganze Haus und damit, ohne zu fragen, durch ihr Revier. Er reinigt ihre Lieblingsplätze, aus ihrer Sicht, ohne Grund. Nur wirklich gelassene Artgenossen ertragen den saugenden Mitbewohner. © Westend61/Imago
Eine Katze sitzt mit großen Augen auf einem Menschenarm.
Eine Sache, die fast alle Katzenbesitzer tun, die jedoch für die meisten Katzen ein Graus ist: Die geliebten Haustiere hochheben und sie auf dem Arm tragen. Die gelassenen Exemplare lassen die Tortur über sich ergehen, viele wehren sich jedoch vehement dagegen. Der Grund ist eigentlich offensichtlich. Oftmals werden Katzen in dieser Position dazu gezwungen, ihren empfindlichen Bauch zu präsentieren. Sie sind dann verletzlich und empfinden das Getragen werden als unangenehm. © blickwinkel/Imago
Einer Katze wird ein Duschkopf über ihren Kopf gehalten.
Es stimmt, dass viele Katzen wasserscheu sind. Baden ist für diese Tiere aber nicht nur eine reine Qual, sondern in den meisten Fällen auch unnötig. Genauso verhält es sich, wenn ein verärgerter Nachbar den Wasserschlauch auf die Stubentiger hält. Allerdings ist es möglich, junge Kätzchen frühzeitig an Wasser zu gewöhnen. Ob Baden dann notwendig ist, sollten sich Katzenhalter dennoch gut überlegen, denn für gewöhnlich halten sich die Tiere selbst am besten sauber. In Ausnahmefällen wie Verletzungen oder Alterserscheinungen kann ein Bad jedoch eine sinnvolle Ausnahme darstellen. © YAY Images/Imago
Eine Katze leckt ihre Pfoten mit der Zunge.
Katzen sind sehr reinlich und mögen es auch in ihrer Umgebung am liebsten sauber und gepflegt. Altes Futter oder ein schmutziges Katzenklo können die Samtpfoten daher gar nicht leiden. Taucht in der Katzentoilette also ein Häufchen auf, entfernen Sie es besser und stellen damit sicher, dass Ihre Katze auch beim nächsten Bedürfnis ihr Klo und keinen anderen Ort in der Wohnung wählt. © YAY Images/Imago

Warnung erreicht Millionen TikTok-User

Mit ihrer Warnung hat „bishta“ bereits über 2,6 Millionen TikTok-User erreicht. In mehr als 1.800 Kommentaren teilen die User ihre Gedanken und persönlichen Erfahrungen. Einige haben durch Lilien bereits ihre geliebte Katze verloren. Anderen wiederum ist die Gefahr noch unbekannt, wie Cleos Frauchen überraschend selbst feststellen musste und die Idee zu dem Clip gab. Anbei eine kleine Auswahl von Kommentaren.

  • „Darum kommen meine Blumen nur in die Küche, wo sie nicht rein dürfen.“
  • „Auch wenn ich Lilien noch so sehr liebe. Ich werde immer bei Rosen und Sonnenblumen bleiben. 😭“
  • „Gute Arbeit, Mama! Mein Freund und ich kaufen jetzt Lego/Lego-Blumen, damit wir Blumen haben, die für die Babys sicher sind. 🥰“
  • „Schön, dass du so schnell gehandelt hast. 😭“
  • „Ich habe meine Romana verloren, weil sie an einer Lilie geleckt hat, als wir sie wegwarfen. Alle Katzenbesitzer sollten sich über Blumen informieren, bevor sie ins Haus kommen!“

Rubriklistenbild: © Pond 5 Images/Imago

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