Regeln für das Fahren auf der Autobahn: Was Sie wissen sollten
Rettungsgasse: Sobald der Verkehr auf der Autobahn ins Stocken gerät, müssen die Verkehrsteilnehmer eine Rettungsgasse bilden, um den Einsatzfahrzeugen Platz zu machen. Alle Fahrzeuge weichen nach rechts aus, nur die auf der linken Spur weichen nach links aus. Die „Rechte-Hand-Regel“ kann dabei helfen, die Rettungsgasse zu bilden.
Beschleunigungsstreifen: Beim Auffahren auf die Autobahn sollten die Fahrer auf dem Beschleunigungsstreifen Geschwindigkeit aufnehmen und dann mit Blinker einfädeln. Wichtig zu wissen ist: Es gibt hier kein Reißverschlussverfahren. Der fließende Verkehr auf der Hauptfahrbahn hat immer Vorrang. Wenn sich keine ausreichend große Lücke zum Einfädeln auftut, muss man am Ende des Beschleunigungsstreifens anhalten und auf eine geeignete Gelegenheit warten.
Autobahnen der Extreme: In Deutschland ist keine Strecke länger als die A7 – eine andere hört einfach auf
Standstreifen/Seitenstreifen: Der Seitenstreifen auf der Autobahn ist grundsätzlich für Autofahrer tabu – es sei denn, es handelt sich um das sichere Abstellen von Pannen- oder Unfallfahrzeugen. Befahren darf man den Seitenstreifen nur, wenn dieser durch Verkehrsschilder oder digitale Anzeigen ausdrücklich freigegeben ist.
Verhalten im Stau: Auch wenn der Verkehr zum Stillstand kommt, ist es nicht erlaubt, aus dem Auto auszusteigen. Fußgängern ist das Betreten der Autobahn verboten, es sei denn, es geht um die Sicherung einer Unfallstelle. Selbst wenn man dringend auf die Toilette muss, darf man das Auto streng genommen nicht verlassen, auch wenn der Verkehr stillsteht –Experten empfehlen daher, sogenannte Taschen-WCs mitzunehmen. Das Wenden auf der Autobahn ist verboten, es sei denn, die Polizei fordert ausdrücklich zum Umdrehen auf, zum Beispiel bei einer Vollsperrung.