Welche Vorschriften gelten

Worauf Sie bei einer elektronischen Parkscheibe achten müssen, um Bußgelder zu vermeiden

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Elektronische Parkscheiben sind komfortabel. Aber es gibt einige Vorschriften, die man bei ihrem Einsatz einhalten muss. Sonst drohen Bußgelder.

Die Parkplatzsuche in großen Städten kann schnell zur Geduldsprobe werden. Eine stressfreie Alternative bieten Park-and-Ride-Möglichkeiten, die jedoch nicht immer verfügbar sind. Oftmals ist eine Parkscheibe erforderlich, etwa wenn der Parkscheinautomat defekt ist. Das Suchen und Einstellen der Parkscheibe kostet jedes Mal Zeit. Für Vielnutzer kann daher eine elektronische Parkscheibe eine sinnvolle Alternative darstellen. Dabei sind jedoch einige Aspekte zu beachten.

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Wie eine elektronische Parkscheibe funktioniert

Eine elektronische Parkscheibe ähnelt einer kleinen Digitaluhr und wird an der Windschutzscheibe befestigt. Sie erkennt per Sensorik, wenn das Fahrzeug mit ausgeschaltetem Motor zum Stillstand kommt, und stellt automatisch die „Ankunftszeit“ ein. Das ist vor allem deshalb komfortabel, weil das Einstellen der Parkscheibe manchmal zu Verwirrung führt. Im Online-Handel sind solche Geräte für Preise zwischen etwa 15 und 30 Euro erhältlich.

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Eine Mercedes E-Klasse
Mercedes E-Klasse (Baureihe 210): Im Mai 1995 wurde die zweite Generation der Mercedes E-Klasse vorgestellt – und die neue, rundliche Designsprache sorgte für Aufsehen. Vor allem an die elliptischen Doppelscheinwerfer musste sich der ein oder andere erst einmal gewöhnen, die Front bekam den Spitznamen „Vieraugengesicht“. © Mercedes-Benz
Ein BMW Z3
BMW Z3: Der Z3 war der erste BMW, der komplett und ausschließlich außerhalb von Deutschland gebaut wurde – er lief ab 1995 im neuen Werk in Spartanburg (USA) vom Band. Seinen ersten Einsatz hatte er im Dienste von James Bond – er debütierte im Blockbuster „GoldenEye“. Ab Sommer 1998 bekam der Roadster auch eine Coupé-Variante zur Seite gestellt. © BMW
Ein Fiat Barchetta
Fiat Barchetta: Der Name bedeutet auf Deutsch so viel wie „kleines Boot“ oder „Bötchen“. Der Zweisitzer schwamm auf der 1990er-Jahre-Roadster-Welle mit, die vor allem durch den Mazda MX-5 ausgelöst worden war. © Fiat/Stellantis
Ein Peugeot 406 Coupe
Peugot 406: Im Herbst 1995 trat der er 406 die Nachfolge des Peugeot 405 an. Das französische Mittelklasse-Fahrzeug gab es als Limousine, Kombi – und, wie hier auf dem Bild zu sehen, als Coupe-Version. © Heritage Images/Imago
Ein Ferrari F50
Ferrari F50: Mit dem F50 feierte Ferrari im Jahr 1995 das 50-jährige Bestehen des Unternehmens. Selbst, wenn man genügend Geld auf dem Konto hatte (damals rund 380.000 Euro Neupreis) war nicht garantiert, dass man den 520 PS starken V12-Mittelmotor-Supersportwagen auch bekam: Ferrari verkaufte den F50 nur an ausgewählte Kunden. Offiziell wurden bis 1997 gerade einmal 349 Exemplare gebaut. © Dreamstime/Imago
Zwei VW Sharan
VW Sharan: Der Sharan entstand in einer Gemeinschaftsentwicklung mit Ford. Als der Van im Sommer 1995 auf den Markt kam, war er zunächst nahezu baugleich mit dem Ford Galaxy. Zielgruppe waren junge Familien. © Volkswagen
Zwei Porsche 911 Turbo
Porsche 911 Turbo (993): Als Topmodell der Porsche-911er-Modellreihe 993 kam 1995 der Turbo auf den Markt. Mit dem dicken, feststehenden Flügel war er auf der Straße auch ziemlich leicht zu erkennen. © Porsche
Ein Alfa Romeo 146
Alfa Romeo 146: Der Alfa Romeo 146 kam 1995 als fünftüriges Schwestermodell des Alfa Romeo 145 auf den Markt. Besonderes Designmerkmal ist die Mischung aus Stufen- und Steilheck. ©  Alfa Romeo/Stellantis
Ein Renault Sport Spider
Renault Sport Spider: Ursprünglich wurde das Fahrzeug für den Rennsport entworfen – von Frühjahr 1995 bis Herbst 1999 wurde er aber auch als Straßenversion gebaut. Der Renault Sport Spider zählt zu den spektakulären Highlights des H-Kennzeichen-Klassiker-Jahrgangs 2025 – nur knapp 1.500 Exemplare wurden gebaut. © Renault
Ein Lancia Y
Lancia Y: Mit seinem extravaganten Design setzte sich der Lancia Y deutlich von der Kleinwagen-Konkurrenz ab. Und dazu nicht nur von außen: Im Innenraum sorgten die mittig auf dem Armaturenbrett angeordneten Instrumente für das „spezielle“ Etwas. © Lancia/Stellantis
Ein Diablo VT Roadster.
Lamborghini Diablo VT Roadster: Der Countach-Nachfolger Diablo kam bereits 1990 auf den Markt. 1993 schob Lamborghini dann mit dem VT (Visco Traction) eine Allradversion des 492 PS starken V12-Geschosses nach. Noch einmal zwei Jahre später folgte dann die Roadster-Variante. © Lamborghini
Ein Volvo V40 und ein Volvo s40
Volvo S40/V40: Mit dem S40 (Limousine) leitete Volvo ab Herbst 1995 eine neue Designsprache ein. Kurz darauf kam die besonders in Deutschland beliebte Kombi-Version V40 auf den Markt. Produziert wurden die „Schweden“ in einem Werk in den Niederlanden. © Volvo
Ein Citroën Xantia
Citroën Xantia Break: Zwei Jahre nach der Xantia-Limousine kam 1995 auch die Kombi-Variante namens Break auf den Markt. 2001 endete die Xantia-Produktion – im Iran jedoch wurde das Fahrzeug in einer einfachen Variante aber noch in Lizenz bis 2010 weiterproduziert. © Citroën/Stellantis
Ein Chrysler Grand Voyager
Chrysler Voyager: Im Frühjahr 1995 kam die dritte Generation des Chrysler Voyager auf den Markt. Den Van gab es in zwei Ausführungen: Der Grand Voyager bot durch seine größeren Abmessungen im Innenraum mehr Platz. © Chrysler Brand Heritage
Ein Fiat Brava
Fiat Brava: Bei diesem Auto kam es auf den letzten Buchstaben an: Der Fiat Brava war ein kompakter Fünftürer, der kürzere Dreitürer ging als Fiat Bravo an den Start. © Fiat/Stellantis

Elektronische Parkscheibe: Darauf muss man unbedingt achten

Zunächst ist es wichtig, dass die elektronische Parkscheibe über eine Typengenehmigung verfügt, um in Deutschland zugelassen zu sein. Auf der Vorderseite muss das blau-weiße Verkehrszeichen (weißes „P“ auf blauem Grund) zu sehen sein, und über dem Display muss „Ankunftszeit“ stehen. Der ADAC weist darauf hin, dass eine 24-Stunden-Zeitangabe mit mindestens zwei Zentimeter hohen Zahlen erforderlich ist. Die Parkscheibe sollte so an der Windschutzscheibe angebracht werden, dass sie das Sichtfeld des Fahrers nicht einschränkt. Der Automobilclub empfiehlt, sie rechts unten an der Scheibe zu platzieren.

Batterie leer? Dann droht ein Knöllchen

Beim Einsatz einer elektronischen Parkscheibe ist es wichtig, die Batterie rechtzeitig zu wechseln, da sonst ein Bußgeld droht, wenn keine Zeit angezeigt wird. Einige Modelle warnen vor einer schwachen Batterie durch eine blinkende LED.

Eine elektronische Parkscheibe kann ziemlich praktisch sein – aber man muss bei der Nutzung einige Dinge beachten. (Symbolbild)

Im öffentlichen Raum ist die Nutzung einer zugelassenen elektronischen Parkscheibe erlaubt. Auf Privatparkplätzen können jedoch Probleme auftreten, da die Betreiber dort ihre eigenen Nutzungsbedingungen festlegen. Im Ausland rät der ADAC von der Verwendung elektronischer Parkscheiben ab, da die Regelungen stark variieren. In Ländern wie Österreich, Belgien und der Schweiz sind sie verboten, und teilweise sind dort andere Modelle zugelassen als in Deutschland.

Rubriklistenbild: © Jochen Tack/Imago

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