Nächster namhafter Interessent für SGE-Angreifer Hugo Ekitiké: Premier-League-Meister FC Liverpool soll im Werben um den Franzosen Ernst machen.
Frankfurt – Er ist die wohl heißeste Personalie bei Eintracht Frankfurt in diesem Sommer: Hugo Ekitiké. Der Franzose hat sich durch starke Leistungen in den Fokus mehrere internationaler Topklubs geschossen. Nicht umsonst hat Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche den 22-Jährigen mit einem satten Preisschild von 100 Millionen Euro taxiert – und trotz der Mega-Forderung kommen offenbar immer mehr Interessenten dazu.
FC Liverpool steigt wohl in Rennen um Eintracht-Stürmer Hugo Ekitike ein Laut einem Bericht von Sky zählt nun auch der FC Liverpool zu den möglichen Abnehmern – und scheint schon in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Ekitiké selbst zu sein! Demnach haben die „Reds“ erste Gespräche mit dem Management des französischen Topstürmers geführt und positive Resonanz erhalten. Ein offizielles Angebot in Richtung der Hessen soll es aber noch nicht geben.
So viel Eintracht steckt in Frankfurt: Die besten Spots und Momente in Bildern Ein berühmtes Zeichen gegen Rassismus in Niederrad – und Würdigung eines der größten Vereinsidole der 1990er, Anthony Yeboah. © Boris Roessler/dpa Der ehemalige ghanaische Nationalspieler bestritt zwischen 1991 und 1996 insgesamt 156 Spiele für die Eintracht. Am Frankfurter Willy-Brandt-Platz ist Yeboah Teil der „Säulen der Eintracht“, die wichtige Vereinslegenden am Gleis der U-Bahn-Station zeigt. © Nicolas Armer/dpa Auch mit dabei: Bernd Holzenbein, Fußball-Weltmeister von 1974, spielte von 1967 bis 1981 bei Eintracht Frankfurt. Die Vereinsikone starb im April 2024. © Imago „Ich bin stolz und glücklich, dass mich die Fans nicht vergessen haben“, sagte Bum Kun Cha bei der Einweihung der Säulen 2013. © Imago Der frühere Abwehrchef Uwe Bindewald kam 2013 auch persönlich, um sich die „Säulen der Eintracht“ anzusehen. Neben Bindewald, Hölzenbein, Cha und Yeboah sind Bruno Pezzey, Charly Körbel, Jürgen Grabowski, Uwe Bein, Jay-Jay Okocha, Alexander Schur sowie Trainer Jörg Berger zu sehen. Der frühere Abwehrchef Uwe Bindewald kam 2013 auch persönlich, um sich die „Säulen der Eintracht“ anzusehen. Neben Bindewald, Hölzenbein, Cha und Yeboah sind Bruno Pezzey, Charly Körbel, Jürgen Grabowski, Uwe Bein, Jay-Jay Okocha, Alexander Schur sowie Trainer Jörg Berger zu sehen. © Nicolas Armer/dpa Trainer Berger coachte die SGE 1999 zum Klassenerhalt. 5:1 gewannen die Adler am letzten Spieltag gegen den 1. FC Kaiserslautern. Stürmer Jan-Aage Fjörtoft, Schütze des fünften Tores, sagte später: Berger hätte sogar die Titanic gerettet. Trainer Berger coachte die SGE 1999 zum Klassenerhalt. 5:1 gewannen die Adler am letzten Spieltag gegen den 1. FC Kaiserslautern. Stürmer Jan-Aage Fjörtoft, Schütze des fünften Tores, sagte später: „Berger hätte sogar die Titanic gerettet.“ © Imago Fjörtoft ist heute TV-Experte im norwegischen Fernsehen und besucht gerne Heimspiele der Eintracht. Fjörtoft ist heute TV-Experte im norwegischen Fernsehen und besucht gerne Heimspiele der Eintracht. © Max Maiwald/Imago Die Fans haben ihn auch nicht vergessen. Die Fans haben ihn auch nicht vergessen. © Imago Aus einem Aprilscherz heraus gründete sich in Frankfurt 2007 eine echte Initiative zur Umbenennung des Walther-von-Cronberg-Platzes in „Jan-Aage-Fjörtoft-Platz“. Aus einem Aprilscherz heraus gründete sich in Frankfurt 2007 eine echte Initiative zur Umbenennung des Walther-von-Cronberg-Platzes in „Jan-Aage-Fjörtoft-Platz“. © Imago Die 1990er und 2000er-Jahre blieben für Eintracht Frankfurt titellos und sind mit Ab- und Aufstiegen verbunden. Trotzdem haben es einige Spieler aus dieser Zeit zum Legendenstatus geschafft. Die 1990er und 2000er-Jahre blieben für Eintracht Frankfurt titellos und sind mit Ab- und Aufstiegen verbunden. Trotzdem haben es einige Spieler aus dieser Zeit zum Legendenstatus geschafft. © Fredrik Von Erichsen/dpa Torwart Oka Nikolov spielte schon in der U19 für Eintracht Frankfurt – und stand anschließend von 1993 bis 2013 bei den Profis unter Vertrag. Torwart Oka Nikolov spielte schon in der U19 für Eintracht Frankfurt – und stand anschließend von 1993 bis 2013 bei den Profis unter Vertrag. © Arne Dedert/dpa Zum Abschied gab‘s eine eigene Choreo für Oka Nikolov. Zum Abschied gab‘s eine eigene Choreo für Oka Nikolov. © Fredrik Von Erichsen/dpa Mit spektakulären Choreografien kennen sich die Fans von Eintracht Frankfurt schließlich aus. Mit spektakulären Choreografien kennen sich die Fans von Eintracht Frankfurt schließlich aus. © IMAGO/Heiko Becker Und sowieso ist natürlich das Waldstadion der wichtigste Eintracht-Spot in Frankfurt. Und sowieso ist natürlich das Waldstadion der wichtigste Eintracht-Spot in Frankfurt. © IMAGO/Marcus Hirnschal Für den WM-Standort Frankfurt 2006 komplett neu gebaut, steht der Deutsche Bank Park an der gleichen Stelle, wie früher das Waldstadion. Für den WM-Standort Frankfurt 2006 komplett neu gebaut, steht der Deutsche Bank Park an der gleichen Stelle, wie früher das Waldstadion. © Ulrich Hufnagel/Imago Seitdem wird in der neuen Arena gejubelt und gelitten. Nach turbulenten Zeiten um den Jahrtausendwechsel erlebten die Fans seit 2005 nur noch ein Jahr in der 2. Bundesliga. Seitdem wird in der neuen Arena gejubelt und gelitten. Nach turbulenten Zeiten um den Jahrtausendwechsel erlebten die Fans seit 2005 nur noch ein Jahr in der 2. Bundesliga. © IMAGO/Revierfoto Rund um den Deutsche Bank Park ist Eintracht Frankfurt natürlich omnipräsent. Rund um den Deutsche Bank Park ist Eintracht Frankfurt natürlich omnipräsent. © IMAGO/wolfgang cezanne Die Bahn-Unterführungen hin zum Stadion lassen keine Fragen offen, wer hier regiert. Die Bahn-Unterführungen hin zum Stadion lassen keine Fragen offen, wer hier regiert. © Christof Mattes/Imago Seit dem DFB-Pokalsieg 2018 erstrahlt dieses Graffito am Fanhaus Louisa in Frankfurt. Seit dem DFB-Pokalsieg 2018 erstrahlt dieses Graffito am Fanhaus Louisa in Frankfurt. © IMAGO/ingo kutsche Mit 3:1 besiegte Eintracht Frankfurt damals den FC Bayern München im Berliner Olympiastadion. Auf dem Römer wurde anschließend kräftig gefeiert. Mit 3:1 besiegte Eintracht Frankfurt damals den FC Bayern München im Berliner Olympiastadion. Auf dem Römer wurde anschließend kräftig gefeiert. © Andreas Arnold/dpa So auch vier Jahre später, als die Eintracht die Europa League nach Frankfurt holte. So auch vier Jahre später, als die Eintracht die Europa League nach Frankfurt holte. © IMAGO/Florian Ulrich Im spanischen Sevilla setzte sich die SGE 2022 im Elfmeterschießen gegen die Glasgow Rangers durch. Im spanischen Sevilla setzte sich die SGE 2022 im Elfmeterschießen gegen die Glasgow Rangers durch. © IMAGO/Adam Davy Die VGF präsentierte daraufhin auch stolz Pokalsiege von Eintracht Frankfurt auf einer Straßenbahn. Die VGF präsentierte daraufhin auch stolz Pokalsiege von Eintracht Frankfurt auf einer Straßenbahn. © Peter Hartenfelser/dpa 2024 feierte Eintracht Frankfurt zwar keinen Titel, dafür aber seinen 125. Geburtstag. 2024 feierte Eintracht Frankfurt zwar keinen Titel, dafür aber seinen 125. Geburtstag. © Boris Roessler/dpa Mit mehreren Motiven wurde der Frankfurter Römer angetrahlt. Mit mehreren Motiven wurde der Frankfurter Römer angetrahlt. © IMAGO/Florian Gaul Gegründet wurde Eintracht Frankfurt am 8. März 1899. Gegründet wurde Eintracht Frankfurt am 8. März 1899. © IMAGO/Florian Gaul Seit 2021 hat Eintracht Frankfurt sogar ein eigenes Straßenschild. Die Adresse lautet nun: Im Herzen von Europa. Seit 2021 hat Eintracht Frankfurt sogar ein eigenes Straßenschild. Die Adresse lautet nun: Im Herzen von Europa. © Joaquim Ferreira/Imago Auch beim Frankfurter Fastnachtszug darf die Eintracht natürlich nicht fehlen. Auch beim Frankfurter Fastnachtszug darf die Eintracht natürlich nicht fehlen. © Helmut Fricke/dpa 2013 trug sogar der T-Rex vorm Senckenberg-Museum in Frankfurt Eintracht-Trikot. 2013 trug sogar der T-Rex vorm Senckenberg-Museum in Frankfurt Eintracht-Trikot. © Daniel Reinhardt/dpa Weiter heißt es, Liverpool-Trainer Arne Slot und Geschäftsführer Michael Edwards seien von Ekitikes Fähigkeiten überzeugt und sehen in ihm eine perfekte Ergänzung für das Spielsystem des diesjährigen Premier-League-Siegers. Ekitiké könnte demnach im Sturm den Uruguayer Darwin Núñez ersetzen, der vor einem Abgang im Sommer steht.
Eintracht fordert wohl 100 Millionen Euro Ablöse für Ekitiké Ekitiké ist nicht der erste Bundesliga-Spieler, an dem die „Reds“ in diesem Sommer Interesse zeigen. Neben Florian Wirtz, der dem FC Bayern absagte, um nach Liverpool zu wechseln , will Liverpool offenbar auch dessen Leverkusener Teamkollege Jeremie Frimpong holen. Ob wirklich alle drei Transfers realisierbar sind, scheint aufgrund der Mega-Forderungen für Wirtz und Ekitiké jedoch fraglich.
Premier-League-Sieger FC Liverpool um Trainer Arne Slot (l.) soll an Eintracht-Stürmer Hugo Ekitiké interessiert sein.
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Klar ist, die Eintracht wird den Stürmer wohl nicht unter der 100-Millionen-Ablöse ziehen lassen. Das hat Krösche zuletzt wiederholt deutlich gemacht. Fest steht aber auch, sollte ein europäisches Schwergewicht im Poker Ernst machen, zieht die SGE wohl den kürzeren . Neben Liverpool wird auch der FC Chelsea als Interessent gehandelt.
Medienberichten zufolge plant Ekitiké selbst, die Hessen in diesem Sommer definitiv zu verlassen . Sollte es zu einem Transfer kommen, verliert Eintracht Frankfurt einen der Shootingstars der letzten anderthalb Jahre. Ekitiké wechselte im Januar 2024 an den Main, feierte vergangene Saison mit 15 Toren und neun Vorlagen seinen Durchbruch und führte die SGE in die Champions League. (LuHa)
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