Olympia 2024: DOSB erklärt Medaillenziel für Paris
VonNiklas Kirk
schließen
Ab Ende Juli kämpfen deutsche Athletinnen und Athleten bei Olympia um Edelmetall. Der DOSB formuliert für die Spiele in Paris dabei ein Minimalziel.
Frankfurt – „Dabei sein ist alles“, so lautet das alte olympische Motto. Abseits dieses ehrenwerten Gedanken spielen jedoch der Ehrgeiz der teilnehmenden Athleten mit in die Wettbewerbe hinein, wenn es bei den olympischen Spielen in Paris um die Podestplätze gehen wird. Einen solchen Ehrgeiz erhofft sich auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) von seiner Delegation und formuliert offen die Erwartungen für den Medaillenspiegel.
Olympia 2024 – Viel Aufsehen um Themen abseits der Arenen
DOSB blickt auf Olympia 2024 und will „unter die Top 10“
Mit Blick auf die Wettbewerbe will der DOSB jedoch stets positiv und ambitioniert in Richtung Paris blicken. Auf die Frage nach der Erwartungshaltung für den Medaillenspiegel hat Torsten Burmester jetzt ein Minimalziel formuliert. „Wir haben Platz neun zu verteidigen, waren unter den Top 10. Und da wollen wir bleiben“ sagte der Vorstandsvorsitzende des DOSB dem SID am Dienstagabend (28. Mai).
Für diesen neunten Platz holten die deutschen Sportlerinnen und Sportler bei den letzten Spielen in Tokio insgesamt 37 Medaillen (zehnmal Gold, elfmal Silber, 16-mal Bronze). Die gleiche Ausbeute erhofft sich der 61-Jährige „hoffentlich auch in Paris“. In Tokio entfiel ein großer Teil der Edelmetalle auf die Disziplinen Reiten, Leichtathletik, Kanu, Radsport und Kanuslalom.
Die 15 erfolgreichsten deutschen Sommer-Olympioniken aller Zeiten
DOSB-Delegation in Paris: noch nicht alle Qualifikationsentscheidungen getroffen
Für das Erreichen der Ziele will der DOSB zudem mit einer möglichst großen Delegation in Paris antreten. Noch sind jedoch nicht alle Plätze im deutschen Team besetzt, da etwa bei den Teamsportarten wie Beach-Volleyball und Volleyball noch Qualifikationsentscheide ausstehen. „Um die 300 Athletinnen und Athleten sind qualifiziert“, so Burmeister.
Die gesamte Mannschaftsstärke soll am Ende nach Möglichkeit bei 400 bis 420 Teilnehmenden liegen. „Und wir wollen natürlich auch durch Leistung beeindrucken“, schließt Burmester sein Plädoyer. (nki)