Effiziente DFB-Auswahl

Deutschland fügt Österreich historische Niederlage zu

  • schließen

Ein effizientes Deutschland schlägt Österreich deutlich und geht mit Rückenwind in die EM. Das Spiel zum Nachlesen im Live-Ticker.

Fazit: Deutschland schlägt Österreich auf dem Papier prunkvoll mit 6:0. Deutschland startet hellwach und belohnte sich früh. Aus sieben Schüssen in der Halbzeit fanden sechs ihren Weg ins Netz. Gerade Klara Bühl und Celina Cerci empfehlen sich. Tadellos war das Deutsche-Spiel nicht. Einige Wackler und Fehlpässe hätten das Spiel früh in eine andere Richtung lenken können. Durch viele Wechsel ging gerade in der zweiten Halbzeit viel Tempo und Kreativität verloren. Am Ende siegt die Effizienz, der frühe Mut und das Engagement.

Dennoch dürfte die DFB-Auswahl dank des komfortablen Siegs mit Rückenwind in die EM starten. Für Österreich wird das Heimspiel in Wien derweil zum historischen Debakel. Erstmals verliert das Team mit sechs Toren Differenz. Bundestrainer Wück muss nun seine Lehren aus dem letzten Test ziehen. Am 12. Juni wird sein finaler EM-Kader erwartet.

90 +3. Minute: Und dann ist Schluss. Deutschland gewinnt mit 6:0.

Aufstellung ÖsterreichEl Sherif - Wienroither, Georgieva, Kirchberger, Hanshaw - Zadrazil, Feiersinger, Plattner, Höbinger - Hickelsberger, Pinther
Aufstellung Deutschland Berger - Gwinn, Minge, Knaak, Kett - Senß, Lohmann, Cerci, Freigang, Bühl - Schüller
ToreLohmann (1´, 39´), Schüller (8´), Cerci (26´), Bühl (30`), Freigang (42´)

90. Minute: Es gibt drei Minuten Nachspielzeit.

86. Minute: Österreich bricht noch mal durch und holt einen Eckball raus. Doch Deutschland klärt.

83. Minute: Die unglückliche Debütantin kann weiter machen und ist gleich wieder gefordert. Nach einer Ecke setzt Deutschland nach und flankt direkt noch mal. El Sherif ist da und fängt die Hereingabe ab.

82. Minute: Hoffmann taucht nach einem abgefälschten Ball plötzlich im Straftraum auf. Doch El Sherif passt auf und wirft sich dazwischen. Die Torfrau hat sich dabei sichtlich weh getan.

79. Minute: Nach einem ebenfalls diskutablen Freistoß für Deutschland sind gleich mehrere DFB-Stars in der Mitte frei. Kleinherne drückt die Flanke per Kopf über die Linie. Doch zuvor stand sie im Abseits.

78. Minute: Ein Raunen geht durchs Stadion. Österreich kommt über Rechts viel zu leicht durch. Minge ist zu ungestüm und räumt Purtscheller im eigenen Strafraum ab. Schiedsrichterin Projkovska entscheidet sich schnell gegen einen Strafstoß. Glück für Deutschland.

76. Minute: Doorsoun leitet mal wieder einen Angriff ein und holt eine Ecke aus. Nach einem wilden Durcheinander mit mehreren Abprallern sichert Torfrau El Sherif den Ball für die Österreicherinnen.

74. Minute: Österreichs beste Frau geht. Marie Höbinger wirkt erschöpft und verlässt das Feld. Für sie kommt Sophie Hillebrand.

72. Minute: Das Tempo ist raus, das Stadion ruhig. Der zweiten deutschen Garde fehlt es an Tempo und Ideen.

69. Minute: Ein erneuter Wackler führt zur Chance für die Österreicherinnen. Höbinger kommt auf der rechten Seite frei durch und flankt in die Mitte. Flipperartige Szenen machen sich im deutschen Strafraum breit, bis Kleinherne endlich klären kann.

68. Minute: Trotz der hohen Führung wirkt Bundestrainer Wück nicht zufrieden. Trotz der sechs Treffer bleibt das große Spektakel aus. Zudem schleichen sich immer wieder Unsicherheiten und Fehlpässe ein. Die Österreicherinnen halten deutlich besser dagegen.

64. Minute: Nächster Eckball, diesmal zumindest etwas gefährlicher. El Sherif faustet die Flanke raus.

63. Minute: Die nächste Torschützin verlässt das Feld. Lea Schüller geht, Giovanna Hoffmann kommt.

61. Minute: Kett bleibt aggressiv und holt eine Ecke raus. Doch wie alle bisherigen Varianten führt auch diese zu nichts Zählbarem.

59. Minute: Endlich mal wieder ein Angriff der DFB-Auswahl. Kett schickt Cerci auf der linken Seite auf die Reise. Die Flügelspielerin schlägt den Ball in die Mitte und sucht Wamser, die den Ball nicht wirklich trifft.

57. Minute: Österreich erhöht den Druck. Deutschland bekommt einen Angriff nicht sauber genug geklärt. Der Ball landet über Umwege bei Hübinger, die erneut abzieht. Doch wieder stellt der Schuss keine große Gefahr dar.

55. Minute: Im Gegensatz zur ersten Halbzeit startet Deutschland weniger furios. Hat gar Probleme, wieder ins Spiel zu finden. Wück wechselt erneut und gibt der wohl gesetzten Senß eine Pause, für sie kommt Sjoeke Nüsken.

53. Minute: Erste Gelbe Karte in einem bisher fairen Spiel. Klett rutscht weg und räumt dabei ihre Gegenspielerin um. Der Freistoß geht gut aufs Tor, doch Berger kann sich auszeichnen und leitet den Ball zur Ecke.

52. Minute: Hübinger dreht weiter auf. Nach einem Einwurf steht die Österreicherin blank und zieht vom Flügel in die Mitte. Doch ihr Schuss geht weit am deutschen Kasten vorbei.

50. Minute: Und auch Bundestrainer Christian Wück nimmt trotz des komfortablen Ergebnisses Veränderungen vor. Die starke Klara Bühl, sowie Rebecca Knaak und Kapitänin Giulia Gwinn bleiben draußen. Neu dabei sind Sara Doorsoun, Sophia Kleinherne und Carlotta Wamser.

48. Minute: Österreich reagiert mit einem Dreifachwechsel. Annabel Schasching, Lilli Purtscheller und Claudia Wenger sind neu im Spiel. Dafür sind Marina Georgieva Laura Feiersinger und Viktoria Pinter in der Kabine geblieben.

46. Minute: Der erste Abschluss gehört Österreich. Doch Höbingers Schuss stellt Berger vor keine großen Probleme.

45. Minute: Weiter gehts!

Halbzeitfazit: Der Härtetest entwickelt sich zum Schützenfest. Deutschland beginnt die Partie furios mit der Führung nach nur 15 Sekunden. Österreich schafft es nicht, frühe Wackler und individuelle Fehler des Gegners zu nutzen und geht in der Defensive mächtig unter. Die DFB-Auswahl bringt nach einigen Unkonzentriertheiten Ruhe rein und entdeckt die Seitenverlagerungen für sich. Dabei nutzen die DFB-Damen beinahe jede Chance. Für die Österreicherinnen könnte es zuhause ein historisches Debakel werden.

45. Minute: Und dann ist Halbzeitpause.

44. Minute: Österreich mal wieder mit einem Freistoß. Doch Deutschland kann den Ball klären.

42. Minute: Toooor für Deutschland! Und da ist der Treffer. Bühl kommt im Dribbling zu leicht durch und sieht Freigang in der Mitte. El Sherif kann den ersten Schuss noch halten, den Abpraller jedoch nicht.

42. Minute: Österreich sehnt sich nach dem Pausenpfiff und muss aufpassen, dass es heute nicht historisch wird. Noch nie hat das Damen-Team mit mehr als fünf Toren Unterschied verloren.

39. Minute: Toooooor! Doppelpack Lohman, und wie! Erneut geht es über Cerci, Gwinn und die rechte Seite. Lohmann steht in der Mitte komplett frei und hämmert den Ball aus gut 30 Metern unter die Latte.

38. Minute: Österreich reagiert deutlich verhaltener. Während nach den ersten beiden Gegentreffern noch aggressiv gepresst wurde, stehen die Gastgeberinnen nun deutlich tiefer.

35. Minute: Die Österreicherinnen versuchen es mit einem langen Ball. Doch auch Torfrau Berger spielt noch mit, sprintet den Ball entgegen und klärt sicher.

32. Minute: „Ohhh wie ist das schön“ ist von den 500 Auswärtsfans zu hören. Die Heimfans reagieren entsprechend verhalten.

30. Minute: Toooor für Deutschland! Nächster Treffer. Diesmal darf Bühl selbst. Bühls Flanke wird erst geblockt, aber nicht sauber geklärt. Der zweite Ball landet wieder bei der Angreiferin, die ihre Gegnerin tunnelt und zum 4:0 einschiebt.

28. Minute: Deutschland bleibt dran. Lohmann packt den genialen Schnittstellenpass aus und findet erneut die auffällige Cerci. Doch ihre Flanke landet bei Österreich und nicht bei Schiller.

26. Minute: Tooor für Deutschland! Und dann steht es 3:0. Wieder ist es eine kluge Seitenverlagerung, welche den österreichischen Block bricht. Wieder lässt Bühl zwei Gegenspielerinnen stehen und kann flanken. Cerci verwandelt diese gut. Für die Hoffenheimerin ist es das vierte Tor im vierten Nations-League-Spiel.

24. Minute: Nächster Fehler im Spielaufbau. Trotz der klaren Führung tobt Bundestrainer Wück an der Seitenlinie. Die Dominanz, welche das Ergebnis vermuten lässt, fehlt aktuell noch.

22. Minute: Freistoß auf der Gegenseite. Österreichs Höbinger bringt die Flanke rein und findet Hickelsberger in der Mitte. Die Stürmerin trifft den Volley nicht perfekt. Die Kugel landet weit rechts neben dem Tor.

20. Minute: Lohmann hält dem Druck stand und spielt auf die Außenbahn zu Kett, die Schüller in der Mitte nur knapp verpasst. Der Ball bleibt im Spiel. Lohmann wird deutlich gefoult. Doch Bühls Freistoß landet in der Mauer.

18. Minute: Fast der Anschlusstreffer. Berger zeigt sich unkonzentriert und passt den Ball direkt zur Gegnerin. Der Lupfer geht nur knapp über den Querbalken.

16. Minute: Riesenchance DFB! Bühl findet mit einem schönen Seitenwechsel Cerci, die sofort auf Schüller durchsteckt. Wieder scheitert die Stürmerin an einer starken gegnerischen Keeperin.

14. Minute: Und da ist die nächste Chance. Cerci behauptet den Ball und legt auf Freigang ab, die Schüller durchstarten sieht. Doch El Sherif bekommt die Hand hoch und pariert stark.

12. Minute: Trotz der frühen Tore hat Deutschland Probleme mit dem frühen Pressing der Gegnerinnen. Zu wenig Platz für gutes Kombinationsspiel.

8. Minute: Tooooor Deutschland! Im zweiten Anlauf läuft es besser. Bühl dribbelt von der linken Seite sehenwert durch und sucht den Abschluss. El Sherif parriert doch die Österreicherinnen bekommen den Ball nicht raus. Lea Schüller steht richtig und staubt ab.

8. Minute: Torfrau Berger hat Selbstbewusstsein und dribbelt ihre Gegnerin aus. Das Risiko wird belohnt. Der folgende Angriff führt zu nichts.

5. Minute: Das Pressing zeigt Wirkung. Senß verliert den Ball im Aufbau, Knaak kann sich in letzter Sekunde in den Schuss werfen.

4. Minute: Wie reagieren die Österreicher auf den frühen Schock? Erstmal scheint das Team beim Gameplan zu bleiben. Mit hohem Pressing wird der Ball erobert. Nach einem Missverständnis zwischen Berger und Knaak kommt Österreich zum ersten Abschluss. Doch der Ball geht vorbei.

1. Minute: Tooooor für Deutschland! Nach 15 Sekunden führt Deutschland bereits. Die DFB-Auswahl beginnt mutig. Schüller legt den langen Ball nach deutschem Anstoß clever auf die rechte Seite. Selina Cerci sieht Lohmann am langen Pfosten und steckt stark über Klara Bühl durch. Die Mittelfeldspielerin schiebt souverän gegen die Laufrichtung der Torfrau ein. Die neuen Kräfte zeigen direkt mal Wirkung.

1. Minute: Der Ball rollt. Der letzte Härtetest vor der EM 2025 ist eröffnet.

Update vom 03. Juni, 20:27 Uhr: Die Nationalhymnen erklingen. Rund 500 Fans sind aus Deutschland mitgereist.

Update vom 03. Juni, 20:25 Uhr: „Es geht eher darum, den Spielerinnen, die jetzt noch mal reinkommen sich zu zeigen und zu beweisen“, erklärt Wück seine Startelfwechsel vor dem Spiel gegenüber der ARD. „Wir wissen alle, dass wir bei der EM mehr als elf Spielerinnen brauchen. Wir brauchen den gesamten Kader. Ich hoffe daher, dass alle Spielerinnen ihre Chance nutzen werden“, ergänzt der Bundestrainer.

Update vom 03. Juni, 20:00 Uhr: Noch eine halbe Stunde, dann rollt der Ball in Generali-Arena in Wien.

Update vom 03. Juni, 19:33 Uhr: Die Aufstellungen sind da. Bundestrainer Wück nimmt gleich vier Veränderungen zum Spiel gegen die Niederlande vor. Bayer-Star Franziska Kett kehrt auf die Linksverteidigung zurück. Für sie nimmt Sarai Linder vorerst auf der Bank platz. Im Zentrum kommt Sydney Lohmann zum Zug und startet neben Elisa Senß, dafür rotiert Sjoeke Nüsken raus. Auf dem Flügel darf sich Selina Cerci beweisen, dafür erhält Jule Brand, die mit Rückenproblemen angeschlagen ist, eine Pause.

Im offensiven Mittelfeld wurde Linda Dallmann erwartetet, die gegen die Niederlande eine gute Partie zeigte. Doch auch die 30-Jährige nimmt vorerst auf der Ersatzbank platz. Für sie bringt Wück laura Freigang.

Aufstellung Deutschland: Berger - Gwinn, Minge, Knaak, Kett - Senß, Lohmann, Cerci, Freigang, Bühl - Schüller

Auch Österreich wechselt im Vergleich zur letzten Partie. Trainer Schriebl besetzt die Zentrale neu. Laura Feiersinger und Bayern-Star Maria Plattner übernehmen für Sarah Puntigam und die Freiburgerin Annabel Schasching. Im Tor wird Mariella El Sherif ihr Nationalmannschaftsdebüt feiern und für Manuela Zinsberger beginnen.

Aufstellung Österreich: El Sherif - Wienroither, Georgieva, Kirchberger, Hanshaw - Zadrazil, Feiersinger, Plattner, Höbinger - Hickelsberger, Pinther

Update vom 03. Juni, 18:40 Uhr: Schiedsrichterin der Partie ist Ivana Projkovska aus Nordmazedonien. Sie wird von ihren Assistentinnen Stasa Spur, Elena Soklevska, sowie der vierten Offiziellen Angela Rajcevska unterstützt.

Update vom 03. Juni, 17:10 Uhr: Wie wird Bundestrainer Wück aufstellen? Setzt er auf die erste Elf, oder nutzt er die letzte Gelegenheit, um doch noch mal etwas Neues auszuprobieren? Auf Cora Zicai wird er verzichten müssen. Die Stürmerin laboriert an einer Muskelverletzung.

Voraussichtliche Aufstellung Deutschland: Berger - Gwinn, Hendrich, Minge, Kett - Nüsken, Senß - Brand, Freigang, Bühl - Hoffmann

Und was macht Österreich? Erst Ende Februar trafen beide Teams aufeinander. Damals gewann die DFB-Auswahl mit 4:1. Österreichs Coach Alexander Schriebl setzte damals auf eine Viererkette und versuchte, das Zentrum dichtzumachen. Änderungen sind nicht auszuschließen. Beim 1:0-Sieg gegen Schottland vertraute er zuletzt jedoch auf seine Prinzipien.

Voraussichtliche Aufstellung Österreich: Zinsberger - Wienroither, Georgieva, Kirchberger, Hanshaw - Zadrazil - Schasching, S. Puntigam - Höbinger - Hickelsberger, Purtscheller

Erstmeldung vom 03. Juni, 15:30 Uhr: Wien/Frankfurt – Einen Monat vor dem EM-Auftakt kann sich das Frauen-Nationalteam in Österreich für den Saisonhöhepunkt einspielen. Es ist die letzte Partie der EM-Zweiten von 2022 vor dem Turnier, in dem die DFB-Frauen auf spannende Gegner treffen werden. Die deutschen Fußballerinnen fordern in ihrem letzten Härtetest vor der Europameisterschaft die Auswahl Österreichs in Wien. 

DFB-Team kann gegen Österreich befreit aufspielen

Das Team von Bundestrainer Christian Wück kann am Dienstag um 20.30 Uhr (alle TV-Infos) in der Nations-League-Partie frei aufspielen: Nach dem 4:0 gegen die Niederlande zuletzt in Bremen haben sich die DFB-Frauen bereits für das Final Four im Herbst qualifiziert.

Gegen die Österreicherinnen, welche die Teilnahme an der EM im Juli in der Schweiz verpasst haben, können sich die deutschen Spielerinnen letztmals für den EM-Kader empfehlen. Wer wird sich das deutsche Trikot bei der Frauen-EM in der Schweiz überziehen?

Die beste deutsche Frauen-Nationalmannschaft aller Zeiten – laut KI

Was bei der WM 2007 passierte, war historisch – kein einziges Gegentor im gesamten Turnier. Und im Tor stand Nadine Angerer. Mit einer Mischung aus Reaktionsstärke, Nerven aus Stahl und glänzender Antizipation wurde sie zur Symbolfigur dieses Triumphes. Als erste Torhüterin überhaupt wurde sie 2013 zur Weltfußballerin gewählt. Mit zwei Weltmeistertiteln, fünf EM-Titeln und einer unvergleichlichen Präsenz wurde sie zur Legende.
Was bei der WM 2007 passierte, war historisch – kein einziges Gegentor im gesamten Turnier. Und im Tor stand Nadine Angerer. Mit einer Mischung aus Reaktionsstärke, Nerven aus Stahl und glänzender Antizipation wurde sie zur Symbolfigur dieses Triumphs. Als erste Torhüterin überhaupt wurde sie 2013 zur Weltfußballerin gewählt. Mit zwei Weltmeistertiteln, fünf EM-Titeln und einer unvergleichlichen Präsenz wurde sie zur Legende. © Imago
Sie lief, sie kämpfte, sie verteidigte – und sie hörte nie auf. Kerstin Stegemann war eine Konstante auf der rechten Abwehrseite: 191 Länderspiele, zwei Weltmeisterschaften, vier EM-Titel. Ihre Dynamik und Zuverlässigkeit machten sie zur festen Größe in der DFB-Elf über mehr als ein Jahrzehnt. Als Außenverteidigerin ihrer Zeit war sie oft unterschätzt – aber für Gegnerinnen kaum zu knacken.
Sie lief, sie kämpfte, sie verteidigte – und sie hörte nie auf. Kerstin Stegemann war eine Konstante auf der rechten Abwehrseite: 191 Länderspiele, zwei Weltmeisterschaften, vier EM-Titel. Ihre Dynamik und Zuverlässigkeit machten sie zur festen Größe in der DFB-Elf über mehr als ein Jahrzehnt. Als Außenverteidigerin ihrer Zeit war sie oft unterschätzt – aber für Gegnerinnen kaum zu knacken. © Imago
Annike Krahn war keine Spielerin für die große Bühne – aber eine, auf die man sich in jeder noch so großen Partie verlassen konnte. Sie spielte mit Übersicht, klarem Stellungsspiel und einer inneren Ruhe, die jede Defensive stabil machte. Ob beim WM-Sieg 2007 oder bei Olympiagold 2016 – Krahn war da, wenn es zählte. Eine klassische Innenverteidigerin mit modernen Qualitäten.
Annike Krahn war keine Spielerin für die große Bühne – aber eine, auf die man sich in jeder noch so großen Partie verlassen konnte. Sie spielte mit Übersicht, klarem Stellungsspiel und einer inneren Ruhe, die jede Defensive stabil machte. Ob beim WM-Sieg 2007 oder bei Olympiagold 2016 – Krahn war da, wenn es zählte. Eine klassische Innenverteidigerin mit modernen Qualitäten. © Imago
Spät zur Nationalmannschaft gekommen, aber sofort unverzichtbar: Marina Hegering spielte sich mit starken Auftritten bei der EM 2022 ins Herz des Teams. Mit robuster Zweikampfstärke, präzisem Kopfballspiel und kluger Raumaufteilung wurde sie zur unverzichtbaren Größe in der Innenverteidigung. Sie steht für Spätstarterinnen mit Ausdauer und Klasse.
Spät zur Nationalmannschaft gekommen, aber sofort unverzichtbar: Marina Hegering spielte sich mit starken Auftritten bei der EM 2022 ins Herz des Teams. Mit robuster Zweikampfstärke, präzisem Kopfballspiel und kluger Raumaufteilung wurde sie zur unverzichtbaren Größe in der Innenverteidigung. © Imago
Linda Bresonik war eine Alleskönnerin. Ob auf der linken Abwehrseite oder im defensiven Mittelfeld – sie glänzte mit Technik, Übersicht und Spielverständnis. Teil des WM-Kaders 2003 und 2007, Olympiasilber, Konstanz auf Topniveau – Bresonik war eine der vielseitigsten Spielerinnen ihrer Zeit.
Linda Bresonik war eine Alleskönnerin. Ob auf der linken Abwehrseite oder im defensiven Mittelfeld – sie glänzte mit Technik, Übersicht und Spielverständnis. Teil des WM-Kaders 2003 und 2007, Olympiasilber, Konstanz auf Topniveau – Bresonik war eine der vielseitigsten Spielerinnen ihrer Zeit. © Imago
Mit gerade Anfang 20 war Lena Oberdorf bereits der Motor der deutschen Mannschaft. Ihre Spielweise: kompromisslos, körperlich stark, taktisch reif. Bei der EM 2022 dominierte sie das Mittelfeld wie eine erfahrene Veteranin. Sie steht für eine neue Generation, die mit Power und Präzision das Spiel prägt – und hat ihre besten Jahre noch vor sich.
Mit gerade Anfang 20 war Lena Oberdorf bereits der Motor der deutschen Mannschaft. Ihre Spielweise: kompromisslos, körperlich stark, taktisch reif. Bei der EM 2022 dominierte sie das Mittelfeld wie eine erfahrene Veteranin. Sie steht für eine neue Generation, die mit Power und Präzision das Spiel prägt – und hat ihre besten Jahre noch vor sich. © Imago
Renate Lingor war das kreative Zentrum der goldenen DFB-Generation. Ihre Pässe öffneten Räume, ihre Standards waren gefürchtet, ihre Übersicht herausragend. Mit den WM-Titeln 2003 und 2007, dazu unzähligen Glanzmomenten im Spielaufbau, gilt sie als eine der größten Spielmacherinnen Deutschlands. Lingor war immer zwei Gedanken schneller als der Rest.
Renate Lingor war das kreative Zentrum der goldenen DFB-Generation. Ihre Pässe öffneten Räume, ihre Standards waren gefürchtet, ihre Übersicht herausragend. Mit den WM-Titeln 2003 und 2007, dazu unzähligen Glanzmomenten im Spielaufbau, gilt sie als eine der größten Spielmacherinnen Deutschlands. Lingor war immer zwei Gedanken schneller als der Rest. © Imago
Was bei anderen nach Arbeit aussieht, wirkte bei Dzsenifer Marozsán mühelos. Sie spielte mit einer Eleganz, wie sie im Frauenfußball selten zu sehen war – technisch brillant, taktisch reif, immer mit dem besonderen Moment. Als Olympiasiegerin 2016, langjährige Kapitänin und zentrale Figur bei Lyon gewann sie alles, was man im Klubfußball gewinnen kann. Marozsán war eine Spielerin, für die man ins Stadion ging – weil sie das Spiel schöner machte.
Was bei anderen nach Arbeit aussieht, wirkte bei Dzsenifer Marozsán mühelos. Sie spielte mit einer Eleganz, wie sie im Frauenfußball selten zu sehen war – technisch brillant, taktisch reif, immer mit dem besonderen Moment. Als Olympiasiegerin 2016, langjährige Kapitänin und zentrale Figur bei Lyon gewann sie alles, was man im Klubfußball gewinnen kann. Marozsán war eine Spielerin, für die man ins Stadion ging – weil sie das Spiel schöner machte. © Imago
Birgit Prinz war mehr als nur eine Torjägerin – sie war ein Phänomen. Drei Mal Weltfußballerin, zwei Mal Weltmeisterin, fünf Mal Europameisterin, 128 Länderspieltore – ihre Bilanz ist atemberaubend. Auf dem Platz vereinte sie Kraft, Technik und Zielstrebigkeit wie keine Zweite. Ihre Präsenz war einschüchternd, ihre Tore oft spielentscheidend. Über mehr als ein Jahrzehnt war Prinz das Gesicht des deutschen Frauenfußballs – und seine wichtigste Botschafterin.
Birgit Prinz war mehr als nur eine Torjägerin – sie war ein Phänomen. Dreimal Weltfußballerin, zweimal Weltmeisterin, fünfmal Europameisterin, 128 Länderspieltore – ihre Bilanz ist atemberaubend. Auf dem Platz vereinte sie Kraft, Technik und Zielstrebigkeit wie keine Zweite. Ihre Präsenz war einschüchternd, ihre Tore oft spielentscheidend. Über mehr als ein Jahrzehnt war Prinz das Gesicht des deutschen Frauenfußballs – und seine wichtigste Botschafterin. © Imago
Alexandra Popp ist die geborene Anführerin. Kopfballstark, furchtlos, emotional – sie spielt mit einer Wucht, die Fans und Mitspielerinnen gleichermaßen mitreißt. 2016 Olympiasiegerin, bei der EM 2022 trug sie Deutschland fast im Alleingang ins Finale. Sie trifft nicht nur Tore, sie sendet Signale: Wir geben nicht auf. Popp ist mehr als eine Mittelstürmerin – sie ist Mentalität pur.
Alexandra Popp ist die geborene Anführerin. Kopfballstark, furchtlos, emotional – sie spielt mit einer Wucht, die Fans und Mitspielerinnen gleichermaßen mitreißt. 2016 Olympiasiegerin, bei der EM 2022 trug sie Deutschland fast im Alleingang ins Finale. Sie trifft nicht nur Tore, sie sendet Signale: Wir geben nicht auf. Popp ist mehr als eine Mittelstürmerin – sie ist Mentalität pur. © Imago
Martina Voss-Tecklenburg war schon als Spielerin eine Ausnahmekönnerin – 125 Länderspiele, vier Europameistertitel, strategisch stark und immer präsent. Ob auf dem Flügel oder im Zentrum: Sie war schnell, durchsetzungsfähig und torgefährlich. Als spätere Bundestrainerin führte sie das Team zurück in die Weltspitze. Voss-Tecklenburg steht für Generationen von Erfolg – auf und neben dem Platz.
Martina Voss-Tecklenburg war schon als Spielerin eine Ausnahmekönnerin – 125 Länderspiele, vier Europameistertitel, strategisch stark und immer präsent. Ob auf dem Flügel oder im Zentrum: Sie war schnell, durchsetzungsfähig und torgefährlich. Als spätere Bundestrainerin führte sie das Team zurück in die Weltspitze. Voss-Tecklenburg steht für Generationen von Erfolg – auf und neben dem Platz. © Imago
Silvia Neid war nicht nur eine der besten Mittelfeldspielerinnen ihrer Zeit, sondern auch eine der erfolgreichsten Trainerinnen der Fußballgeschichte. Als Spielerin gewann sie mehrere Europameistertitel, als Bundestrainerin führte sie das DFB-Team 2007 zum WM-Titel und 2016 zu Olympiagold. Für die Startelf hat es nicht gereicht – zu groß war die Konkurrenz auf ihrer Position. Doch ihr gesamtes Lebenswerk im Frauenfußball ist ohne Vergleich.
Silvia Neid war nicht nur eine der besten Mittelfeldspielerinnen ihrer Zeit, sondern auch eine der erfolgreichsten Trainerinnen der Fußballgeschichte. Als Spielerin gewann sie mehrere Europameistertitel, als Bundestrainerin führte sie das DFB-Team 2007 zum WM-Titel und 2016 zu Olympiagold. Für die Startelf hat es nicht gereicht – zu groß war die Konkurrenz auf ihrer Position. Doch ihr gesamtes Lebenswerk im Frauenfußball ist ohne Vergleich. © Imago
Ariane Hingst war über ein Jahrzehnt das Bindeglied zwischen Abwehr und Mittelfeld – mit klarem Spielaufbau und viel Biss. Sie gewann zwei Weltmeisterschaften, fünf EM-Titel und war bei über 170 Länderspielen eine tragende Säule. Für die Startelf fehlte am Ende das berühmte Quäntchen – aber sie bleibt eine unverzichtbare Figur der goldenen Ära.
Ariane Hingst war über ein Jahrzehnt das Bindeglied zwischen Abwehr und Mittelfeld – mit klarem Spielaufbau und viel Biss. Sie gewann zwei Weltmeisterschaften, fünf EM-Titel und war bei über 170 Länderspielen eine tragende Säule. Für die Startelf fehlte am Ende das berühmte Quäntchen – aber sie bleibt eine unverzichtbare Figur der goldenen Ära. © Imago
Célia Šašić war vielleicht die eleganteste Torjägerin, die Deutschland je hatte. EM-Torschützenkönigin, Champions-League-Siegerin, Europas Fußballerin des Jahres – und das alles, bevor sie früh zurücktrat. Im Sturm war die Konkurrenz mit Prinz und Popp übermächtig – doch Šašić bleibt die Königin der Effizienz.
Célia Šašić war vielleicht die eleganteste Torjägerin, die Deutschland je hatte. EM-Torschützenkönigin, Champions-League-Siegerin, Europas Fußballerin des Jahres – und das alles, bevor sie früh zurücktrat. Im Sturm war die Konkurrenz mit Prinz und Popp übermächtig – doch Šašić bleibt die Königin der Effizienz. © Imago
Melanie Behringer war ein echtes Kraftpaket im Mittelfeld. Mit ihrem wuchtigen Distanzschuss und unermüdlichem Einsatz führte sie Deutschland 2016 zu Olympia-Gold – als beste Torschützin des Turniers. Für die Startelf vielleicht etwas zu eindimensional – aber als Matchwinnerin aus der zweiten Reihe unschätzbar wertvoll.
Melanie Behringer war ein echtes Kraftpaket im Mittelfeld. Mit ihrem wuchtigen Distanzschuss und unermüdlichem Einsatz führte sie Deutschland 2016 zu Olympia-Gold – als beste Torschützin des Turniers. Für die Startelf vielleicht etwas zu eindimensional – aber als Matchwinnerin aus der zweiten Reihe unschätzbar wertvoll. © Imago
Melanie Leupolz ist eine der konstantesten Leistungsträgerinnen der letzten Dekade – klug im Spielaufbau, stark im Pressing, immer mit Übersicht. Nicht spektakulär genug für die Top 11 – aber eine Taktgeberin, auf die man immer bauen konnte.
Melanie Leupolz ist eine der konstantesten Leistungsträgerinnen der letzten Dekade – klug im Spielaufbau, stark im Pressing, immer mit Übersicht. Nicht spektakulär genug für die Top 11 – aber eine Taktgeberin, auf die man immer bauen konnte. © Imago
Almuth Schult stand viele Jahre im Schatten von Angerer – aber trat heraus, als es darauf ankam. Olympia-Gold, Champions-League-Siege mit Wolfsburg und Führungsstärke pur. Wäre sie nicht in der Ära nach Angerer gekommen – sie hätte diese Startelf anführen können.
Almuth Schult stand viele Jahre im Schatten von Angerer – aber trat heraus, als es darauf ankam. Olympia-Gold, Champions-League-Siege mit Wolfsburg und Führungsstärke pur. Wäre sie nicht in der Ära nach Angerer gekommen – sie hätte diese Startelf anführen können. © Imago

DFB-Star Cerci will um EM-Platz kämpfen

Bei der Generalprobe der DFB-Frauen gibt es die letzte Bewährungschance vor Christian Wücks Kaderbekanntgabe am 12. Juni. Im Kampf um die EM-Kaderplätze hat Fußball-Nationalspielerin Selina Cerci ein einfaches Rezept. „Ich werde Vollgas geben, wenn ich gebraucht werde und einfach da sein für die Mannschaft“, sagte die Bundesliga-Torschützenkönigin der TSG Hoffenheim. Die Teilnahme am Turnier in der Schweiz (2. bis 27. Juli) sei „natürlich“ ihr „Ziel“, betonte die 25-Jährige: „Dafür werde ich alles tun.“

Beim 4:0 gegen die Niederlande am Freitag hatte der Bundestrainer Cerci in der 68. Minute für Klara Bühl eingewechselt. Dass sie im Nationalteam anders als im Verein eher über die linke Seite spielen muss, sei „egal“, ihr Credo laute: „Ich spiele da, wo der Trainer mich aufstellt und versuche, da mein Bestmögliches umzusetzen.“

Selina Cerci möchte sich gegen Österreich für den EM-Kader des DFB empfehlen.

In der Liga gelang das zuletzt außerordentlich gut. Mit einem Dreierpack am letzten Spieltag zog die gebürtige Kielerin in der Torjägerinnen-Liste noch mit insgesamt 16 Saisontreffern mit Wolfsburgs Lineth Beerensteyn gleich. Im DFB-Trikot erzielte sie in bislang acht Einsätzen vier Tore, drei davon beim 6:1-Kantersieg gegen Schottland im April.

Im vorläufigen DFB-Kader fehlt derweil ein Bayern-Talent aus kuriosen Gründen. (fpt mit dpa)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Hendrik Gräfenkämper

Kommentare