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Beim 4:2-Sieg des FC Bayern gegen den 1. FC Heidenheim stand Dayot Upamecano wieder im Mittelpunkt. Nun äußert sich der Innenverteidiger.
München – Obwohl der FC Bayern am Samstag den erwarteten Heimsieg gegen den 1. FC Heidenheim einfuhr, herrschte nach dem Schlusspfiff Gesprächsbedarf. Im Fokus stand Dayot Upamecano.
Upamecano mit bösem Fehler gegen Heidenheim
Der Franzose leistete sich seit seinem Wechsel von RB Leipzig zum FC Bayern im Sommer 2021 mehrere Fehler, darunter im Champions-League-Viertelfinale 2023 gegen Manchester City. Am Wochenende spielte Upamecano nach stabilen Wochen einen viel zu kurzen Rückpass auf Daniel Peretz, den Mathias Honsak zum 1:1-Ausgleich der Heidenheimer nutzte.
Die Gäste waren zuvor chancenlos, auf einmal aber drin im Spiel. Der eingewechselte Jamal Musiala verhinderte mit einem Doppelpack Schlimmeres, die Diskussionen über Upamecano bleiben aber. Gegenüber der Bild-Zeitung sprach er nun über seinen Umgang mit individuellen Fehlern.
„Das Wichtigste ist: Wenn du einen Fehler machst, musst du das reparieren und dich dafür schnell konzentrieren. Das habe ich gemacht“, sagte Upamecano. Das Vertrauen von Vincent Kompany in ihn sei ungebrochen, so der Innenverteidiger: „Der Trainer hat gesagt, dass er zufrieden ist – und das ist sehr gut für mich und die ganze Mannschaft.“
Upamecano: „Ich bin noch nicht am Ende meiner Entwicklung“
Er sei „sehr, sehr zufrieden“ mit Kompany, sagte Upamecano, „ich habe viel geredet mit ihm, er hilft mir.“ Als früherer Weltklasse-Innenverteidiger kann der Cheftrainer seinem Schützling viel auf den Weg geben, dafür nimmt er sich sogar in den Trainingseinheiten Zeit.
Neben intensiven Wiederholungen auf dem Platz profitiert Upamecano auch von der regelmäßigen Videoanalyse. „Er hilft mir sehr, sehr viel und ich denke, auch der Mannschaft. Ich bin sehr zufrieden, weil ich mich bei ihm weiterentwickeln kann“, sagte der 26-Jährige und kündigte an: „Ich denke, ich bin noch nicht am Ende meiner Entwicklung.“
Das gilt gewiss auch für Abwehr-Partner Minjae Kim, dennoch hat das Duo bereits einen großen Schritt gemacht. Überhaupt hat der FC Bayern in der Bundesliga erst zehn Gegentore kassiert und 21 Torschüsse auf das eigene Tor zugelassen. In diesen Kategorien macht keiner den Bayern etwas vor.
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