VonJulian Mayrschließen
Eine Frau stößt in Schweden auf einen merkwürdigen Fund. Über den Ursprung des Relikts äußern Facebook-Nutzer zum Teil kuriose Vermutungen.
Öland/Schweden – Wer an den Küsten von Nord- und Ostsee entlangspaziert, kann ab und an spannende Funde machen. Die Gezeiten, Meeresströmungen und Wellen fördern oft über Nacht kuriose Artefakte zutage. Mit etwas Glück machen Sammler sogar echte Sensationsfunde, die auch mal für Diskussionsstoff sorgen können. Einen besonders gruseligen Fund machte auch eine Spaziergängerin in Schweden. Um was es sich dabei handelt, wird prompt zum Gegenstand einer Diskussion.
„Der Teufel persönlich“: Frau macht furchteinflößenden Fund an der Ostsee
In der Facebook-Gruppe „Strandfunde Seeglas, Fossilien, Steine und Meer“ teilen Nutzer täglich außergewöhnliche Entdeckungen. Manche davon wirken ziemlich furchteinflößend. Das gilt auch für ein Fundstück von Corinna K. „Strandfund mit Gänsehaut“, betitelt die Finderin ein von ihr geteiltes Foto. Darauf zu sehen ist ein weißes, knochenähnliches Objekt.
Tatsächlich erweckt das Gebilde den Eindruck, als könne es der Schädel eines Tieres sein. Ein Nutzer kommentiert: „Der Teufel persönlich“. Andere User sprechen von „Außerirdischen“. Zumindest über den Fundort besteht kein Zweifel: Über den Weg gelaufen dürfte die Frau dem Objekt an der Ostsee in Schweden sein, genauer: auf der Insel Öland beim Steinbruch von Gillberga, wie sie dem Beitrag hinzufügt.
Welche Kreatur steckt hinter dem „Gruselfund“?
Nach wenigen Stunden erhielt der Beitrag bereits über 100 Reaktionen. Im Kommentarbereich sammeln sich zahlreiche Vermutungen, worum es sich bei dem weißen Artefakt tatsächlich handeln könnte. „Gruselknochen – sehr schön“, beschreibt eine Nutzerin den Fund. Dass es wohl kein Stein oder ein anderes Material sei, sondern tatsächlich ein Knochen, darüber sind sich die Kommentierenden einig.
„Ich würde da auf Wildschwein tippen“, äußert eine Person die Vermutung. Andere Nutzer monieren, dass andere Perspektiven und etwa einen Größenvergleich fehlen, um das Objekt zuzuordnen. Eine Userin scheint dem Ganzen etwas näherzukommen: „Hintere Schädel Kormoran oder so (auf jeden Fall Vogel) wo der Schnabel bereits abgebrochen ist und der Unterschnabel ist schon lange durch den Zerfall abgelöst. Scheint schon etwas abgerollt zu sein. Hier sieht man die Unterseite.“
Vermutung, Fund sei Kopfskelett eines Vogels entpuppt sich als Ente
Die Tendenz zahlreicher Nutzer geht in eine ähnliche Richtung: Der Knochen könnte von einem Vogel stammen. „Ganz deutlich Kopfskelett einer Ente“, kommentiert eine Person. Weitere Kommentare stützen diese Vermutung. Doch nicht jeder sieht in dem Gruselfund das Kopfskelett einer Ente.
„Sieht nicht danach aus“, erwidert eine Nutzerin. „Könnte es nicht auch ein Stück Wirbelsäule sein?“, fragt eine weitere Userin. „Definitiv nicht …“, so die prompte Replik einer interessierten Frau, die ebenfalls die Vermutung anderer vor ihr bestärkt, wonach es sich wohl um den Schädel einer Ente handeln könnte. Doch weit gefehlt, meint die Finderin des guten Stücks: „Es soll der Oberschädel eines Feldhasen sein“, wie sie kurz darauf im Kommentarbereich verlautbart.
„Der kleine Knochen hat mich fasziniert, aber auch amüsiert … Was die Natur alles hervorbringt! Sensationell!“, gibt die Finderin gegenüber kreiszeitung.de von IPPEN.MEDIA zu Protokoll.
Auch frühere Funde haben schon hitzige Debatten über die Herkunft bestimmter Objekte entfacht. So auch der Fund einer mysteriösen Kugel an der Ostsee vor einigen Wochen.
Rubriklistenbild: © Corinna K. /olandsfokus/IMAGO


