News-Ticker

Papst Franziskus seit mehr als einem Monat im Krankenhaus – Vatikan meldet wichtige Änderung

Alle Autoren
    schließen
  • Vivian Werg
    Vivian Werg
  • Martina Lippl
    Martina Lippl
  • Kilian Bäuml
    Kilian Bäuml
  • Teresa Toth
    Teresa Toth

Noch immer leidet Papst Franziskus unter einer Lungenentzündung. Der Vatikan gibt regelmäßig Updates zum Zustand des 88-Jährigen. Das könnte sich nun ändern.

Update vom 15. März, 22.47 Uhr: Auch am Samstagabend ist der Zustand des Papstes weiterhin stabil, teilt der Vatikan mit. Das Kirchenoberhaupt müsse jedoch noch im Krankenhaus bleiben und seine Bewegungstherapie fortführen. Weiter hieß es, dass er nach wie vor Unterstützung beim Atmen braucht. Eine baldige Entlassung ist nach wie vor nicht in Aussicht.

Krankenhaus verzichtet auf Gesundheits-Update – Zustand des Papstes unverändert stabil

Update vom 15. März, 6.20 Uhr: Wider Erwarten gab es am Freitagabend (14. März) kein medizinisches Bulletin aus der Gemelli-Klinik. „Der klinische Zustand von Papst Franziskus hat sich nicht wesentlich verändert, er ist weiterhin stabil“, gibt der Vatikan als Grund für das ausbleibende Gesundheitsupdate an. Die Entscheidung sei auch vom Kirchenvater selbst abgesegnet worden. Zudem bleiben der Pressestelle des Kirchenstaats zufolge die morgendlichen Updates aus, wie Franziskus die Nacht verbracht hat.

Dies wird als gutes Zeichen gesehen. Dennoch erhole sich Papst Franziskus nur „langsam“, berichtet die Repubblica. „Die Genesung des Papstes schreitet stetig voran, und es wird Zeit benötigt, um sicherzustellen, dass die Verbesserungen nachhaltig sind“, heißt es aus dem Vatikan.

Erneut ruhige Nacht für Papst Franziskus

Update vom 14. März, 9.28 Uhr: Wie das vatikanische Presseamt am Freitagmorgen mitteilte, hatte Papst Franziskus einmal mehr eine ruhige Nacht in der Gemelli-Klinik verbracht. Franziskus, der vor rund einem Monat, am 14. Februar, in das römische Krankenhaus eingeliefert wurde, werde „weiterhin abwechselnd nachts nicht-invasiv mechanisch beatmet und tagsüber mit Nasenkanülen mit hohem Sauerstoffanteil versorgt“, heißt es weiter.

Mehr Neuigkeiten über den Gesundheitszustand des Papstes könnte es später geben. Für Freitagabend wird ein medizinisches Bulletin aus dem Vatikan erwartet.

Seit genau einem Monat befindet sich Papst Franziskus im Krankenhaus.

Papst feiert Jahrestag seiner Wahl im Krankenhaus – Entlassung weiter nicht absehbar

Update vom 13. März, 22.01 Uhr: Der Gesundheitszustand des Papstes ist laut Vatikan „unverändert“. Die Nacht auf Donnerstag sei ruhig verlaufen. Am Donnerstagmorgen habe Papst Franziskus von seinem Krankenbett in der Gemelli-Klinik in Rom aus per Videokonferenz an Gebeten und Meditationen im Vatikan teilgenommen. Am Mittwochabend hatte es geheißen, dass eine Röntgenuntersuchung eine Verbesserung des Gesundheitszustands des Pontifex gezeigt habe. Trotz der Besserung stehe eine Entlassung aus dem Krankenhaus weiterhin nicht unmittelbar bevor, so der Vatikan weiter.

Die katholische Kirche begeht in diesem Jahr eines ihrer Heiligen Jahre, das alle 25 Jahre stattfindet und Millionen von Pilgern nach Rom zieht. Noch ist unklar, wann Papst Franziskus wieder an den vielen geplanten persönlichen Treffen teilnehmen kann.

Update vom 13. März, 17.55 Uhr: Heute ist der zwölfte Jahrestag des Amtsantritts von Papst Franziskus. Diesen musste der Papst jedoch vom Krankenbett aus feiern. Seit fast einem Monat wird das Oberhaupt der katholischen Kirche in der Gemelli-Klinik in Rom behandelt. Zum Jahrestags seiner Papst-Wahl erhielt der 88-Jährige zahlreiche Glückwünsche aus aller Welt, informiert Vatikan News. Die Briefe seien ihm ans Bett gebracht worden.

Der Papst befindet sich noch immer im Krankenhaus wegen einer schweren Lungenentzündung.

Wann der Papst die Klinik wieder verlassen kann, ist nach wie vor unklar. „Der Papst wird entlassen, wenn er entlassen werden kann“, teilte Vatikansprecher Matteo Bruni mit. Lebensgefahr bestehe aber nicht mehr. Er werde aber weiterhin engmaschig überwacht. Ob der Pontifex angesichts seines Zustandes bei der Karfreitagsprozession und dem Ostersegen im April anwesend sein kann, lässt sich ebenfalls noch nicht sagen. Laut BR wird bereits spekuliert, dass stattdessen Kardinäle oder enge Vertraute durch die Feierlichkeiten führen könnten.

Vatikan mit neuen Informationen zum Gesundheitszustand des Papstes

Update vom 13. März, 06.15 Uhr: Der Gesundheitszustand des Papstes sei, „innerhalb des weiterhin komplexen Gesamtbildes, stabil geblieben“, informierte der Vatikan am Mittwochabend. Eine am Vortag durchgeführte Röntgenaufnahme des Brustkorbs habe die in den vergangenen Tagen festgestellten Verbesserungen radiologisch bestätigt.

Papst Franziskus unterziehe sich in der Gemelli-Klinik weiterhin „tagsüber der High-Flow-Sauerstofftherapie, während er nachts nicht-invasiv mechanisch beatmet wird“, heißt es weiter im Statement.

Update vom 12. März, 9.55 Uhr: Gute Neuigkeiten aus dem Vatikan: Der Papst hat erneut eine „ruhige Nacht verbracht“ und sei nicht mehr in unmittelbarer Gefahr. „Seine Prognose ist nicht mehr kritisch“, heißt es im neuen Vatikan-Update. Die letzte Atemkrise liegt inzwischen über eine Woche zurück.

Doch eine endgültige Entwarnung ist das nicht: Wie das ärztliche Behandlungsteam der Gemelli-Klinik bekannt gab, sei das klinische Bild weiterhin komplex. Er ist seit dem 14. Februar im Krankenhaus und unter ständiger Beobachtung.

Update vom 12. März, 7 Uhr: An diesem Mittwoch findet keine Generalaudienz aufgrund der Exerzitien statt, noch werde es eine von Papst Franziskus vorbereitete Katechese geben, teilte der Heilige Stuhl mit. Ein neues medizinisches Bulletin, also eine offizielle Verlautbarung, über seinen Gesundheitszustand soll am Abend veröffentlicht werden.

Update vom 11. März, 20.34 Uhr: Auch am Dienstag hat Papst Franziskus seine Therapie im Gemelli-Krankenhaus in Rom fortgesetzt. Der Gesundheitszustand des 88-Jährigen bleibt stabil. Noch ist keine Entlassung geplant. Entgegen laufender Spekulationen haben in seiner Residenz, dem Gästehaus St. Martha, noch keine Umbauarbeiten begonnen, hieß es aus Vatikankreisen.

Das klinische Bild ist weiterhin komplex, weshalb Franziskus wohl noch einige Tage im Krankenhaus bleiben wird. Ein nächstes medizinisches Bulletin ist für Mittwochabend geplant. Als sich der Papst noch in einem kritischen Zustand befand, informierte der Vatikan täglich über den Gesundheitszustand des Kirchenoberhauptes.

Update vom 11. März, 9.35 Uhr: Gute Nachrichten aus dem Vatikan: das Oberhaupt der katholischen Kirche ist nach Einschätzung der behandelnden Ärzte nicht mehr in unmittelbarer Gefahr. Das teilte der Vatikan am Montagabend mit. Und auch am Dienstag gibt es gute Nachrichten: Papst Franziskus hat offiziellen Angaben zufolge eine weitere Nacht ohne zusätzliche Komplikationen im Krankenhaus verbracht. „Die Nacht verlief ruhig, der Papst wachte gegen 8.00 Uhr auf“, hieß es am Morgen in einer knappen Mitteilung des Heiligen Stuhls. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand des 88-Jährigen machte der Vatikan zunächst nicht.

Die Ärzte zeigten sich mit der Entwicklung der vergangenen Tage zufrieden. Franziskus müsse wegen seiner Lungenentzündung aber weiter im Krankenhaus bleiben. Allerdings blieben die Mediziner aus der Universitätsklinik vorsichtig. Wegen des komplexen Krankheitsbilds bleibe es notwendig, „die pharmakologische Therapie noch einige Tage lang in einem Krankenhaus fortzusetzen“. Einen möglichen Termin für eine Entlassung nannten sie nicht. Eine beidseitige Lungenentzündung in einem solch hohen Alter gilt als gefährlich.

Update vom 10. März, 20.22 Uhr: Nach Einschätzung der behandelnden Ärzte befindet sich Papst Franziskus nicht mehr in akuter Gefahr. Diese Information stammt aus dem ärztlichen Bulletin, das der Vatikan am Abend in Rom herausgab. Der 88-Jährige wird seit dreieinhalb Wochen wegen einer Lungenentzündung im Krankenhaus behandelt.

Chemietechniker, Türsteher, Hausmeister: Eine Krankheit brachte Papst Franziskus zur Kirche

Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85).
Das Konklave im Vatikan hat 2013 den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Weg bis dahin war lang. © dpa/AP
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Die Eltern des Papstes sind Regina Maria Sivori and Mario Jose Bergoglio. Das Hochzeitsfoto stammt aus dem Jahr 1935. Ein Jahr später wurde Bergoglio geboren. © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Mario Jose Bergoglio (Mitte) mit seinen Eltern, Juan und Magarita Vasallo in Buenos Aires (Foto undatiert). © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Bergoglio (rechts, zusammen mit zwei Klassenkameraden) ging in den frühen 50er-Jahren in eine Schule in Buenos Aires. © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Hier posiert er (hintere Reihe, 2. v. l.) mit seiner Familie. (Foto undatiert) © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
In diesem Gebäude in Buenos Aires, einst eine technische Schule, machte Bergoglio seinen Abschluss als Chemietechniker. Davor arbeitete er eine lange Zeit als Türsteher und Hausmeister. © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Nach einer schweren Krankheit fühlte er sich 1958 dazu inspiriert, dem Jesuitenorden beizutreten. 1969 wurde Bergoglio zum Priester geweiht. Von 1973 (wie hier auf dem Foto) bis 1979 war er Provinzoberer der Jesuiten in Argentinien. © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus
Bereits als Priester leitete Bergoglio (r., Foto aus dem Jahr 1973) viele Messen. © ap/dpa
Das Archivfoto vom 06.04.2005 zeigt Kardinal Jorge Mario Bergoglio, Bischof von Buenos Aires (Argentinien). Er ist heute Papst Franziskus
1998 wurde Bergoglio zum Erzbischof von Buenos Aires. (Foto von 2005) © epa efe Telam/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Diesen Slum von Buenos Aires besuchte Bergoglio zu seiner Zeit als Erzbischof oft. © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus
Papst Johannes Paul II. ernannte Bergoglio 2001 zum Kardinal. Er leitete die argentinische Kirche während der Unruhen im Dezember 2001 in Argentinien. © ap/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Bergoglio war Anhänger des Fußballteams von San Lorenzo de Almagro. (Foto aus dem Jahr 2011) © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Bergoglio war auch Mitglied des Fanclubs. © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Die einstige Präsidentin Argentiniens, Cristina Fernandez, soll ein eher kühles Verhältnis zu Papst Franziskus gehabt haben. (Foto aus dem Jahr 2008) © AP/dpa
Papst Benedikt Papst Franziskus (Archivbild)
Papst Benedikt XVI. bei einem Treffen mit Kardinal Bergoglio im Jahre 2007. © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Erzbischof Bergoglio bei einer Messe für Drogenabhängige und Arme aus dem Jahr 2008. © dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Kardinal Bergoglio beim Heiligen Abendmahl (Foto aus dem Jahr 2009). © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Kardinal Bergoglio bei einer Messe (Foto aus dem Jahr 2009). © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Kardinal Bergoglio einen Tag vor Beginn des Konklaves, bei dem er zum neuen Papst gewählt wurde. © dpa
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85).
Nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. am 28. Februar 2013 wählte ein päpstliches Konklave am 13. März Bergoglio zu seinem Nachfolger. © dpa/AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85).
Am 15. März 2013 rief Franziskus das Kardinalskollegium im Apostolischen Palast mit „Liebe Brüder, los!“ zur brüderlichen, geeinten Verkündigung des Evangeliums auf: „Die christliche Wahrheit ist anziehend und gewinnend, denn sie antwortet auf die tiefen Bedürfnisse des menschlichen Daseins.“ © dpa/AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85).
Laut Vatikan haben 150.000 bis 200.000 Menschen an der Messe zur Amtseinführung teilgenommen. Nicht alle passten auf dem Petersplatz, auch auf den angrenzenden Straßen wurde gefeiert. © dpa/AP
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Als Papst nannte er sich Franziskus – nach dem Heiligen Franz von Assisi. © AP/dpa
Bild zeigt Papst Franziskus (links) und Papst Benedikt XVI. (rechts) bei einem Treffen am 23.02.2013 in Castel Gandolfo
Am 23. März 2013 traf sich Franziskus (links) privat mit Benedikt XVI. (rechts) in Castel Gandolfo. Gesprächsinhalte gaben sie nicht bekannt. Ein solches Päpstetreffen hatte es seit über 700 Jahren nicht gegeben. © Osservatore Romano/Handout/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Die Volksnähe hatte er sich bewahrt: Bergoglio trank Mate, das Nationalgetränk Argentiniens. (Foto aus dem Jahr 2013) © AP/dpa
Papst Franziskus steigt bei seiner Ankunft am Yangon International Airport in Yangon, Myanmar, am 27.11.2017 aus dem Flugzeug
Im November 2017 besuchte er Myanmar und betonte die Bedeutung des Friedens und der Versöhnung. © Andrew Medichini/dpa
Dieses von Ministry of Presidential Affairs zur Verfügung gestellte Bild zeigt Papst Franziskus (l) und Scheich Ahmed al-Tajjib, Großimam der Al-Azhar-Universität in Kairo, nach der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung. Aufnahmedatum: 04.02.2019
2019 wurde von Papst Franziskus (links) und Sheikh Ahmed el-Tayeb (rechts), dem Scheich der Azar-Universität und damit einem der angesehensten Vertreter des sunnitischen Islam, das „Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt“ unterzeichnet. © Eissa Al Hammadi/dpa
Papst Franziskus (M) besucht am Karfreitag Bedürftige und Gesundheitspersonal im Corona-Impfzentrum des Vatikans, Aufnahmedatum: 02.04.2022
Papst Franziskus besuchte am Karfreitag 2022 Bedürftige und Gesundheitspersonal im Corona-Impfzentrum des Vatikans. © dpa
Papst Franziskus nimmt an einem gemeinsamen Gebet mit Christen im Kolosseum in Rom teil, das den Abschluss der internationalen Friedenskonferenz "Cry for Peace" bildet, die von der Gemeinschaft Sant‘Egidio organisiert worden ist, Aufnahmedatum: 25.10.2022
2022 nahm Papst Franziskus an einem gemeinsamen Gebet mit Christen im Kolosseum in Rom teil, das den Abschluss der internationalen Friedenskonferenz »Cry for Peace« bildete. © Evandro Inetti/dpa
Papst Franziskus empfängt Bundeskanzler Olaf Scholz zu einer Privataudienz. Scholz überreichte dem Papst den offizielle Ball der UEFA EURO 2024 und eine Bärenfigur aus Porzellan mit dem Wappen der Bundesrepublik Deutschland. Aufnahmedatum: 02.03.2024
Papst Franziskus (links) empfing Bundeskanzler Olaf Scholz (rechts) zu einer Privataudienz. Scholz überreichte dem Papst den offiziellen Ball der UEFA EURO 2024 und eine Bärenfigur aus Porzellan mit dem Wappen der Bundesrepublik Deutschland. © Vatikan Media/dpa
Papst Franziskus öffnet am 24. Dezember 2024 die Heilige Pforte des Petersdoms und leitet damit das Heilige Jahr 2025 ein, das unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ steht.
Papst Franziskus öffnete am 24. Dezember 2024 die Heilige Pforte des Petersdoms und leitete damit das Heilige Jahr 2025 ein, das unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ stand. © Alberto Pizzoli/IMAGO
Pilger reisen zu Papst Franziskus, der im Krankenhaus liegt. Vatikan, 26.03.2025.
Der Papst lag ab Februar 2025 mehr als fünf Wochen wegen einer schweren, beidseitigen Lungenentzündung im Krankenhaus. Pilger reisten zu ihm, um für seine Genesung zu beten. Er konnte entlassen werden – Von einem „Wunder“ war die Rede. (Auf dem Bild Pilger auf dem Petersplatz, 3 Tage nach seiner Rückkehr in den Vatikan). © Gregorio Borgia/AP/dpa
Der Papst spricht den Segen Urbi et Orbi am 20. April 2025.
Papst Franziskus bei seinem letzten Auftritt kurz vor seinem Tod auf der Empore des Petersdoms. Er erteilte den Segen Urbi et Orbi (lateinisch für „der Stadt und der Welt“) zum Ostersonntag, 20. April 2025. © Andrew Medichini/AP/dpa
Papst Franziskus in schwarz-weiß.
Papst Franziskus verstarb in den frühen Morgenstunden des Ostermontags, am 21. April 2025. © Andrew Medichini/AP/dpa

Update vom 10. März, 9.20 Uhr: Bereits seit mehr als drei Wochen wird Papst Franziskus in der Gemelli-Klinik in Rom behandelt. Nach offiziellen Angaben hat das Oberhaupt der katholischen Kirche eine weitere Nacht ohne zusätzliche Komplikationen im Krankenhaus verbracht. „Der Papst hat eine ruhige Nacht verbracht. Er ruht sich aus“, hieß es am Morgen in einer knappen Mitteilung des Heiligen Stuhls. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand des 88-Jährigen machte der Vatikan zunächst nicht.

Bemerkenswert: Weil der Zustand von Papst Franziskus über das Wochenende so stabil gewesen sei, hatte der Heilige Stuhl am Sonntagabend kein Update veröffentlicht. Jedoch wurde jetzt ein aktuelles Bulletin für den Montagabend angekündigt.

Papst Franziskus leidet an einer Lungenentzündung. Seit der Einlieferung am 14. Februar kam es mehrfach zu Komplikationen: Er erlitt viermal Anfälle akuter Atemnot und musste mitunter mechanisch beatmet werden. Dazu wird ihm eine Maske aufgelegt, die Nase und Mund bedeckt.

Papst Franziskus hat kein Fieber: Nächstes Bulletin wird am Montagabend veröffentlicht

Zuletzt hatte der Heilige Stuhl in einem ärztlichen Bulletin jedoch von einer „allmählichen, leichten Besserung“ berichtet. „Der klinische Zustand des Heiligen Vaters ist in den letzten Tagen stabil geblieben und zeigt somit ein gutes Ansprechen auf die Therapie“, hieß es am Samstag. Franziskus habe kein Fieber.

Hoffnung auf eine baldige Entlassung aus dem Krankenhaus gibt es derzeit nicht. Die Ärzte halten sich mit einer Prognose zum weiteren Verlauf zurück. Spekulationen über die Einrichtung einer speziellen Krankenstation im Wohnsitz des Papstes im Vatikan, der Casa Santa Marta, wies Franziskus‘ Umfeld zunächst zurück, wie die italienische Tageszeitung „La Repubblica“ berichtete.

Update vom 9. März, 12.50 Uhr: Der kranke Papst Franziskus hat sich mit einem Text für das Angelus-Gebet am Sonntag zu Wort gemeldet – veröffentlicht auf dem Portal Vatikan News. Darin sagt er, dass er besonders an die vielen Menschen denke, die sich um die Kranken kümmern – sie seien ein Zeichen der Gegenwart des Herrn für die Menschen, die sie betreuen.

„Während meines langen Krankenhausaufenthaltes hier habe auch ich die Fürsorglichkeit des Dienstes und die Zärtlichkeit der Pflege erfahren, insbesondere von den Ärzten und dem Pflegepersonal, denen ich von Herzen danke“, so das Kirchenoberhaupt. Er dankte dann allen, die für ihn gebetet haben. Außerdem dankte er allen Freiwilligen, die sich ehrenamtlich engagieren. Freiwilligenarbeit sei „eine Prophezeiung und ein Zeichen der Hoffnung, denn sie bezeugt den Vorrang der Unentgeltlichkeit, der Solidarität und des Dienstes an den Bedürftigsten.“

Papst Franziskus noch immer im Krankenhaus: Weitere Atemkrisen nicht ausgeschlossen

Update vom 9. März, 9.44 Uhr: Obwohl sich der Gesundheitszustand von Papst Franziskus stabilisiert hat, sind neue Atemkrisen nicht auszuschließen. Das berichtet La Repubblica und beruft sich auf Quellen des Vatikans. Deshalb halte sich der Vatikan mit Prognosen zum Verlauf der Lungenentzündung aktuell noch zurück. Franziskus sei zuletzt noch immer fiebrig gewesen.

Erstmeldung vom 9. März: Vatikan – Papst Franziskus liegt nun seit mehr als drei Wochen im Krankenhaus. Zwischenzeitlich löste sein Gesundheitszustand große Besorgnis unter Gläubigen aus. Am Samstagabend (8. März) hat der Vatikan jedoch ein ärztliches Bulletin veröffentlicht, das eine neue Entwicklung andeutet.

Papst Franziskus schwer krank: Ärzte melden erstmals Therapie-Erfolg

„Der klinische Zustand des Heiligen Vaters ist in den letzten Tagen stabil geblieben und zeigt somit ein gutes Ansprechen auf die Therapie“, heißt es in der Mitteilung. Insgesamt würde sich der Papst allmählich besser fühlen. Es ist das erste Mal, dass der Vatikan von einem Erfolg der Therapie spricht. Am Samstagmorgen die kurze Meldung: „Die Nacht war ruhig, der Papst ruht sich aus.“

Der 88-jährige Papst leidet an einer schweren Lungenentzündung, die beide Lungenflügel betrifft. Er wird seit Mitte Februar in der Gemelli-Klinik in Rom behandelt. Franziskus hatte mehrmals Anfälle akuter Atemnot erlitten, weshalb er zeitweise mechanisch beatmet werden musste. Die Ärzte versorgen ihn aktuell mit hochdosiertem Sauerstoff, der tagsüber über eine Nasenkanüle und nachts über eine Sauerstoffmaske verabreicht wird. Trotz der leichten Besserung halten sich die behandelnden Ärzte mit Prognosen zum weiteren Krankheitsverlauf zurück.

Sonntagsgebet fällt wegen Zustand von Papst Franziskus zum vierten Mal aus

Der lange Krankenhausaufenthalt hat erhebliche Auswirkungen auf die öffentlichen Auftritte des Papstes. Das traditionelle Sonntagsgebet auf dem Petersplatz fällt zum vierten Mal in Folge aus. Seit seiner Einlieferung ins Krankenhaus hat sich Franziskus der Öffentlichkeit nicht mehr gezeigt.

Trotz seiner geschwächten Verfassung hat der Papst versucht, mit den Gläubigen in Kontakt zu bleiben. In einer kürzlich veröffentlichten Audiobotschaft bedankte er sich für die vielen Gebete. Seine Stimme klang dabei allerdings sehr schwach und brüchig.

Papst betet trotz Krankheit in Klinik-Kapelle

Papst Franziskus steht seit März 2013 an der Spitze von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken. Am kommenden Donnerstag (13. März) jährt sich seine Wahl zum Nachfolger des deutschen Papstes Benedikt XVI. zum zwölften Mal. Mit seinen 88 Jahren ist der gebürtige Argentinier inzwischen der zweitälteste Pontifex in der Geschichte der katholischen Kirche. Unabhängig von seinem aktuellen Zustand legte Franziskus bereits vor Monaten neue Regeln für eine künftige Papst-Beerdigung fest.

Trotz seines Krankenhausaufenthalts versucht der Papst, seinen Pflichten im Rahmen seiner Möglichkeiten nachzukommen. Nach Angaben des Vatikans verbringt Franziskus seine Tage ruhend und betend, unter anderem in der kleinen Kapelle seiner Krankenhaussuite. Im Rahmen seiner Kräfte arbeitet er zudem ein wenig. Der Vatikan hat angekündigt, die Öffentlichkeit weiterhin über den Verlauf der Genesung zu informieren. (tt/dpa/afp)

Rubriklistenbild: © ABACAPRESS

Kommentare