Zu Teilen wie Habeck-Kurs

„Das haben sie wochenlang geleugnet“: So will Merz‘ Ministerin nun die Energiewende umkrempeln

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Katherina Reiche stellt das Schlüsselelement ihres Energiewende-Kurses vor: den Monitoring-Bericht. Das Aus für PV-Anlagen und Windkraft in Deutschland?

Berlin – Wichtig für Verbraucherinnen und Verbraucher. Wichtig für Unternehmen. Entscheidend für das Klima: Die Ergebnisse des „Energiewende-Monitorings“ sollen die Zukunft des Energie- und Netzausbaus entscheiden. Der Bericht soll den zu erwartenden Strombedarf sowie den Stand der Versorgungssicherheit, des Netzausbaus, des Ausbaus der Erneuerbaren Energien, der Digitalisierung und des Wasserstoffhochlaufs darstellen. Merz‘ Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat ihn am Montag mit zwei Vertretern der Studienersteller im Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) vorgestellt. Nun ist es an Reiche, ihren Ansagen Taten folgen zu lassen.

Klimaziele sind weiter gesetzt: bleibt Sorge von Grünen-Chef Banaszak unbegründet?

Durchgeführt hat die Untersuchung das Kölner Energiewissenschaftliche Institut (EWI) im Auftrag Reiches. Die Ergebnisse, beziehungsweise deren Veröffentlichung, kamen allerdings später als erwartet. Ursprünglich sollte das BMWE den Bericht Ende August, Anfang September bekommen. Man habe auf die Ergebnisse einer Untersuchung der Bundesnetzagentur warten wollen und zum Abgabetermin vorerst nur eine Vorabversion abgegeben, erklärten die Vertreter des EWI.

Neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche: Hinter den Kulissen war sie die ganze Zeit dabei

Katherina Reiche (M.) ist schon lange dabei. 1998 kam sie erstmals in den Deutschen Bundestag und wurde 2002 von Edmund Stoiber (r.) als Expertin für Familienpolitik zusammen mit Angela Merkel ins Team geholt.
Katherina Reiche (M.) ist schon lange dabei. 1998 kam sie erstmals in den Deutschen Bundestag und wurde 2002 von Edmund Stoiber (r.) als Expertin für Familienpolitik zusammen mit Angela Merkel ins Team geholt. Damals war sie als Unverheiratete mit ihrem zweiten Kind schwanger, was innerhalb der christlich-konservativeren Seite der Union für Unmut sorgte. 2003 heiratete sie ihren Lebensgefährten Sven Petke.  © Thomas Koehler
Im Wahlkampf 2005 unterstützte Reiche die Kandidatur von Angela Merkel, die daraufhin Kanzlerin wurde.
Im Wahlkampf 2005 unterstützte Reiche die Kandidatur von Angela Merkel, die daraufhin Kanzlerin wurde. Nach der Wahl wurde sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag. Sie war für die Bereiche Bildung, Forschung, Umwelt, Naturschutz und Atomsicherheit zuständig.  © IMAGO
Katherina Reiche heiratete Sven Petke, der ebenfalls CDU-Abgeordneter war und der Vater ihrer drei Kinder ist. Seit Jahren sind die beiden aber getrennt.
Katherina Reiche heiratete Sven Petke, der ebenfalls CDU-Abgeordneter war und der Vater ihrer drei Kinder ist. © IMAGO
Katherina Reiche und Sven Petke
Hier besuchte Kaherina Reiche und Sven Petke ein klassisches Konzert im Grand Hyatt Hotel am Potsdamer Platz im Jahr 2003. Im selben Jahr gaben sich die Beiden auch das Ja-Wort. Mittlerweile leben sie aber getrennt voneinander. © imago
2009 wurde Katherina Reiche als Parlamentarische Staatssekretärin ins Bundesumweltministerium berufen (hier im Bundestag, 2010).
2009 wurde Katherina Reiche als Parlamentarische Staatssekretärin ins Bundesumweltministerium berufen (hier im Bundestag, 2010). Sie war damit im zuständigen Haus, als Deutschland den Atomausstieg beschloss. Sie hat die Nutzung der Kernenergie aber immer befürwortet und stimmte noch im Herbst 2010 für die Laufzeitverlängerung.  © Thomas Trutschel
Katherina Reiche, Norbert Röttgen und Ursuka Heinen
imago53568798.jpg © imago
Reiche ist mit ihren Positionen immer wieder angeeckt. Jahrelang hat sie sich zum Beispiel gegen die Ehe für alle ausgesprochen (hier im Bild bei Maischberger 2012).
Reiche ist mit ihren Positionen immer wieder angeeckt. Jahrelang hat sie sich zum Beispiel gegen die Ehe für alle ausgesprochen (hier im Bild bei Maischberger 2012). „Unsere Zukunft liegt in der Hand der Familien, nicht in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften […] Neben der Euro-Krise ist die demografische Entwicklung die größte Bedrohung unseres Wohlstands“, sagte sie 2012 zur Bild-Zeitung. Dafür wird sie bis heute scharf kritisiert. Seit 2017 ist die Ehe für alle in Deutschland möglich.  © IMAGO
2013 wechselte Katherina Reiche ins Verkehrsministerium, wo sie unter Alexander Dobrindt (CSU) Parlamentarische Staatssekretärin wurde.
2013 wechselte Katherina Reiche ins Verkehrsministerium, wo sie unter Alexander Dobrindt (CSU) Parlamentarische Staatssekretärin wurde. Heute darf sie wieder mit Dobrindt an einem Kabinettstisch sitzen – er wird Innenminister.  © Michael Gottschalk
Katherina Reiche, Boris Pistorius, Johann Wadephul, Alexander Dobrindt
Ihrem ehemaligen Vorgesetzten Alexander Dobrindt (r.) begegnet Katherina Reiche (l.) nun im Kabinett von Friedrich Merz wieder. Dobrindt vertritt dort als Innenminister auch die bayerische Schwesterpartei CSU. Ebenfalls regelmäßig auf der Regierungsbank Platz nehmen werden SPD-Politiker Boris Pistorius (2.v.l.) in seiner Rolle als Verteidigungsminister und Johann Wadephul (CDU), den Merz zu seinem Außenminister machte.  © imago
2015 entschied Reiche, dass sie in die Wirtschaft wechseln will und legte ihr Abgeordnetenmandat nieder. Sie wurde im Februar diesen Jahres zur Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen (VkU).
2015 entschied Reiche, dass sie in die Wirtschaft wechseln will und legte ihr Abgeordnetenmandat nieder. Sie wurde im Februar 2015 zur Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen (VkU).  © Imagos
Als Chefin des VkU hat sie die kommunale Wirtschaft vertreten. Hauptaufgabe des Verbands ist es, die 1592 Mitglieder, die vor allem in der Energie-, Wasser- und Abfallversorgung tätig sind, zu unterstützen.
Als Chefin des VkU hat sie die kommunale Wirtschaft vertreten. Hauptaufgabe des Verbands ist es, die 1592 Mitglieder, die vor allem in der Energie-, Wasser- und Abfallversorgung tätig sind, zu unterstützen.  © IMAGO
2018 hat sie zum Beispiel zusammen mit dem damaligen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) eine Absichtserklärung unterzeichnet, dass die Nachrüstung aller Lkw-Flotten mit Abbiege-Assistenten ermöglichen sollte.
2018 hat sie zum Beispiel zusammen mit dem damaligen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) eine Absichtserklärung unterzeichnet, dass die Nachrüstung aller Lkw-Flotten mit Abbiege-Assistenten ermöglichen sollte.  © IMAGO
Katherina Reiche in ihrer Funktion als Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen
Im Jahr 2017 begutachtete Katherina Reiche in ihrer Funktion als Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) die Bauarbeiten des Kreuzbergtunnels in Berlin. Begleitet wurde die heutige Wirtschaftsministerin von Jörg Simon, damals als Vorstand der Berliner Wasserbetriebe tätig. © IMAGO
Im Herbst 2019 machte Katherina Reiche bekannt, dass sie den VkU verlassen wird und an die Spitze des Energiekonzerns Westenergie wechseln wird.
Im Herbst 2019 machte Katherina Reiche bekannt, dass sie den VkU verlassen wird und an die Spitze des Energiekonzerns Westenergie wechseln wird. Diesen Job hatte sie seit 1. Januar 2020 inne.  © IMAGO
Ebenfalls 2020 wurde Reiche die Vorsitzende des Nationalen Wasserstoffrats, das am 10. Juni 2020 einberufen wurde.
Ebenfalls 2020 wurde Reiche die Vorsitzende des Nationalen Wasserstoffrats, das am 10. Juni 2020 einberufen wurde. Der Wasserstoffrat berät die Bundesregierung beim Ausbau von Wasserstoff als Energieträger der Zukunft.  © IMAGO
Als Vorsitzende von Westenergie hat sie NRW die Energiewende vorangetrieben und gestaltet. Dazu musste der Kontakt in die Politik intakt bleiben: Hier ist Katherina Reiche mit Wirtschafts- und Energieministerin Mona Neubaur (Grüne) bei einem Termin.
Als Vorsitzende von Westenergie hat sie NRW die Energiewende vorangetrieben und gestaltet. Dazu musste der Kontakt in die Politik intakt bleiben: Hier ist Katherina Reiche mit Wirtschafts- und Energieministerin Mona Neubaur (Grüne) bei einem Termin.  © Imago
Dann die Überraschung: Im April 2025 wird bekannt, dass Katherina Reiche für das Amt der Wirtschaftsministerin im Kabinett Merz gehandelt wird.
Dann die Überraschung: Im April 2025 wird bekannt, dass Katherina Reiche für das Amt der Wirtschaftsministerin im Kabinett Merz gehandelt wird. Zuvor hatte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann seine Absage erteilt – damit war der absolute Favorit aus dem Rennen. Am 28. April bestätigte Merz dann Reiche als designierte Ministerin.  © Florian Gaertner/IMAGO
Karl-Theodor zu Guttenberg und Katherina Reiche
Auch überraschend kam die Information, dass Reiche mittlerweile mit dem ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zusammen ist. Das Paar ist wohl schon seit einiger Zeit liiert, hatte aber bisher Gerüchte über eine Partnerschaft nie bestätigt. © Sebastian Gollnow/Kay Nietfeld/dpa
Katherina Reiche und Karl-Theodor zu Guttenberg
Öffentlich machten Katherina Reiche und Karl-Theodor zu Guttenberg ihre Beziehung im April 2025. Guttenberg ist aber nicht nur der neue Partner Reiches, er ist auch einer ihrer Vorgänger. Im Jahr 2009 bekleidete er für rund acht Monate das Amt des Wirtschaftsministers. Noch im selben Jahr wurde Guttenberg Verteidigungsminister und besuchte gemeinsam mit Reiche das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam. © imago
Katherina Reiche als Bundesministerin für Wirtschaft und Energie
Aus den Gerüchten wurde Gewissheit. Friedrich Merz holte Katherina Reiche als Bundesministerin für Wirtschaft und Energie in sein Kabinett. Am 06.05.2025, kurz nach der Kanzlerwahl von Merz, legte Reiche in dessen Beisein ihren Amtseid vor der Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ab. © Michael Kappeler/dpa
Friedrich Merz (l.) geht mit Reiche ein gewisses Risiko ein. In der Wirtschaft wird ihre Nominierung zwar gelobt, innerhalb der Partei gibt es aber Grummeln darüber.
Friedrich Merz (l.) geht mit Reiche ein gewisses Risiko ein. In der Wirtschaft wird ihre Nominierung zwar gelobt, innerhalb der Partei gibt es aber Grummeln darüber. Mehrere starke Landesverbände sind bei der Besetzung der Posten leer ausgegangen – stattdessen kommt eine aus der letzten Reihe zum Zug. Katherina Reiche wird liefern müssen, um sowohl die Partei als auch die Wirtschaft zu beruhigen.  © IMAGO/ESDES.Pictures, Bernd Elmenthaler
Kabinett von Bundeskanzler Friedrich Merz
Im 19-köpfigen Kabinett von Bundeskanzler Friedrich Merz ist Katherina Reiche (4. v. l.) eine von acht Frauen. Sie ist außerdem die erste Frau, die in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zur Wirtschaftsministerin berufen wurde. © imago
Katherina Reiche erstmals als Chefin das Minsterium für Wirtschaft und Energie
Einen Tag nach ihrer offiziellen Vereidigung im Bundestag betrat Katherina Reiche erstmals als Chefin das Ministerium für Wirtschaft und Energie. Dort übergab der bisherige Wirtschaftsminister Robert Habeck offiziell die Amtsgeschäfte an seine Nachfolgerin. © Hannes P Albert/dpa
Übergabe des Bundeswirschaftsministerium von Robert Habeck an Katharina Reiche
In ihrer Antrittsrede vor der Belegschaft des Wirtschafsministeriums bedankte sich Katherina Reiche bei Robert Habeck. Den Grünen-Politiker überschüttete Reiche dabei mit Lobeshymnen. Er habe eine „fast übermenschliche Leistung“ in seiner Amtszeit erbracht, so Reiche. © IMAGO/Matthias Gränzdörfer
Katherina Reiche, die Wirtschafstministerin im Kabinett unter Kanzler Friedrich Merz
Unter den Namen der ehemaligen Wirtschaftsminister finden sich neben Katherina Reiches Vorgänger Robert Habeck und ihrem Lebensgefährten Karl Guttenberg weitere prominente Politiker. Unter anderem zwei spätere Bundeskanzler: Sowohl der zweite Bundeskanzler Deutschlands, Ludwig Erhard (CDU), als auch der fünfte Regierungschef, Willy Brandt (SPD), waren als Wirtschaftsminister tätig, ehe sie zu Bundeskanzlern aufstiegen. Ob auch Reiche in der Zukunft derartige Karrierepläne verfolgen wird, bleibt abzuwarten. © Michael Kappeler

Die Antwort auf die meistdiskutierte Frage: An den deutschen Klimazielen soll sich nichts ändern. Bis 2040 sollen Treibhausgase um 88 Prozent gemindert und bis 2045 Klimaneutralität erreicht werden. Grünen-Chef Felix Banaszak hatte zuletzt in einem Gespräch mit der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media Kritik an Reiche geübt: „Alles deutet darauf hin, dass sich Bundeskanzler Friedrich Merz und seine Energieministerin von den deutschen und europäischen Klimazielen verabschieden.“

Merz‘ Ministerin stellt Schlüsselmaßnahmen für „Neuausrichtung der Energiewende“ vor

„Sie waren relativ beschäftigt damit, zu vermuten, was im Monitoring stehen könnte“, sagt Katherina Reiche der anwesenden Presse. Um den unveröffentlichten Bericht gab es Ende August und Anfang September viele Diskussionen. Die CDU-Politikerin betonte bei der Vorstellung des Berichts, wie bedeutsam die Erneuerbaren Energien für Deutschland seien. Dennoch reiche es nicht aus, um das gesamte Energiesystem aufrechtzuerhalten.

Sie machte zehn Vorschläge für Schlüsselmaßnahmen und eine „Neuausrichtung der Energiewende“. Darunter: „Erneuerbare Energien markt- und systemdienlich fördern“, außerdem „Flexibilität und Digitalisierung des Stromsystems voranbringen“. Zwei Vorschläge, die sich ähnlich zum Energiewendekurs von Vorgänger Robert Habeck lesen.

Dafür kommt auch Lob aus der Opposition. Michael Kellner, Energiepolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag, sagt: „Was der Bericht richtigerweise benennt: Wir müssen die Stromnetze aus dem Zeitalter der Faxgeräte holen. Ein modernes, digitalisiertes Netz ist Voraussetzung dafür, dass Verbraucher*innen von Stromüberschüssen profitieren können.“

Wirtschaftsministerin Reiche hat eigene Idee für eine klimaneutrale Zukunft

Die CDU-Politikerin will allerdings auch den Ausbau von Windanlagen auf See – also „offshore“ – drosseln und so Milliarden einsparen. Sie will zudem Subventionen und staatliche Förderung systematisch senken. Ein Beispiel: Die fixe Einspeisevergütung für Solaranlagen soll wegfallen.

Ein weiterer Vorschlag der Merz-Ministerin: CCS und CCU als Klimaschutztechnologien zu etablieren. Die Abkürzungen stehen für ein Verfahren, bei dem Kohlenstoffdioxid – etwa als Nebenprodukt der Industrie – in die Erde abgeleitet und dort gespeichert wird. Damit würden sich die Treibhausgasmengen reduzieren lassen. Klimaschutzorganisationen wie Greenpeace kritisieren jedoch, dass es sich dabei um eine Scheinlösung handle. Eine Garantie, dass das verpresste CO₂ dauerhaft im Untergrund bleibt, gebe es nicht.

Reaktionen auf Reiche-Gutachten: „Realitätsverweigerung“, sagt Grünen-Chefin Brantner

Die ersten Reaktionen auf das Monitoring fallen gemischt aus. Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) sieht Reiches-Plan positiv. Er hat trotzdem eine Forderung: „Der 10-Punkte-Plan muss jetzt schnell konkretisiert und umgesetzt werden. Erneuerbare müssen konsequent in den Markt integriert und Ausbau und Erzeugung steuerbar gemacht werden.“

Grünen-Co-Parteichefin Franziska Brantner sagt der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media: „Dieses Gutachten macht eines glasklar: Die Energiewende braucht Planung, Kontinuität und Investitionssicherheit – nicht die Realitätsverweigerung
von Reiche.“ Wer Industrieproduktion in Deutschland halten wolle, müsse für technologische Souveränität sorgen, verlässliche Rahmenbedingungen in der Energiewirtschaft schaffen und spürbare Entlastungen für alle bei den Strompreisen bieten. „Genau das belegt das Gutachten. Genau das haben Friedrich Merz und Katherina Reiche jedoch wochenlang geleugnet“, kritisiert Brantner.

Jetzt sei Politik der Vernunft gefragt, sagt die Grünen-Chefin: „Wir werden Katherina Reiche daran messen, ob sie die Empfehlungen des Gutachtens ernst nimmt und umsetzt, oder ob sie weiter Maßnahmenpapiere produziert, die die Energiewende ausbremsen und Energiekosten für Bürger und Unternehmen steigern.“ (Quelle: Eigene Recherchen)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Wolfgang Maria Weber / imagebroker

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