VonOliver Schmitzschließen
Sturm Zoltan hat auf der Schiene in NRW für echtes Bahn-Chaos gesorgt. Inzwischen normalisiert sich der Verkehr jedoch wieder.
Köln – Kurz vor Weihnachten wütete das Sturmtief Zoltan auch über NRW hinweg. Das machte sich nicht nur auf den Straßen, sondern auch den Schienen deutlich bemerkbar. Wegen der massiven Schäden wurden zeitweise mehrere Bahnlinien im NRW-Regionalverkehr eingestellt. Bei vielen anderen gab es erhebliche Einschränkungen – aber auch der Fernverkehr der Deutschen Bahn war betroffen. Inzwischen hat sich der Verkehr jedoch weitestgehend wieder stabilisiert. 24RHEIN zeigt alle aktuellen Sturm-Auswirkungen in NRW im Überblick.
Ausfälle und Verspätungen: Welche RE- und RB-Linien in NRW vom Sturm Zoltan betroffen sind
- RB33: Aufgrund von Unwetterschäden bleibt der Zugverkehr zwischen Lindern und Heinsberg voraussichtlich bis Anfang/Mitte Januar eingestellt. Ein Schienenersatzverkehr zwischen Lindern und Heinsberg (Rheinl) ist eingerichtet.
- Hinweis: Stand vom 23. Dezember (10 Uhr) – alle Angaben ohne Gewähr
Alle nicht aufgeführten Zug-Linien verkehren laut Bahn-Angaben zum aktuellen Zeitpunkt ohne Einschränkungen, auf einigen Verbindungen läuft der Regionalverkehr nach Sturmtief Zoltan wieder stabiler. Jedoch kann sich die Situation jederzeit ändern. Nicht nur der Bahn, sondern auch der Autoverkehr muss derzeit mit Einschränkungen klarkommen. So wurde am Freitagmorgen (22. Dezember) die A4-Rheinbrücke bei Köln-Rodenkirchen durch Sturmschäden teilgesperrt.
Sturmtief Zoltan verwüstet NRW – Fotos zeigen die schweren Schäden




Sturm trifft auch Bahn-Fernverkehr: Mehrere ICE- und IC-Züge fallen in NRW aus
Bahn bietet wegen Sturmeinschränkungen flexible Reisen an – aber warnt vor Weihnachtsverkehr
Wie in Unwetter-Fällen üblich, hat die Deutsche Bahn für alle Reisenden derzeit eine Sonderkulanzregel. „Alle Fahrgäste, die ihre vom 21.12. bis 23.12.2023 geplante Reise aufgrund des Sturms Zoltan verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen“, teilt der Konzern auf seiner Website mit. Damit ist die Zugbindung für alle Bahnreisenden aufgehoben.
Wer nun zu einem späteren Zeitpunkt fahren will, sollte laut der Deutschen Bahn aber den zusätzlichen Weihnachtsverkehr beachten. Demnach seien die Fernverkehrszüge am 22. und 23. Dezember „bereits sehr stark ausgelastet“. Wer seine Reise verschieben möchte, sollte zuvor alle die Auslastung der entsprechenden Verbindung prüfen. (os) Täglich informiert, was in Köln, Düsseldorf und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Dieser Text wird laufend aktualisiert.
Rubriklistenbild: © Christian Müller/dpa/Westfalennews & Arnulf Hettrich/Imago

