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Verdi hat erneut zu bundesweiten Streiks im ÖPNV aufgerufen. Am 29. Februar und 1. März stehen in vielen NRW-Städten Busse und Bahnen still.
Köln – Die Streiks im ÖPNV gehen weiter. Nachdem zuletzt am 15. Februar der ÖPNV in NRW bestreikt wurde, hat die Gewerkschaft Verdi erneut zum Streik aufgerufen. So sollen die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr an einem „Wellen-Streik im Zeitraum von Montag, dem 26. Februar 2024, bis zum Samstag, dem 2. März 2024“ teilnehmen.
In einzelnen Bundesländern soll an unterschiedlichen Tagen in diesem Zeitraum – vornehmlich ganztags und überwiegend mehrtägig – gestreikt werden, so Verdi. Hauptstreiktag sei der 1. März, der gleichzeitig der Klimastreiktag ist. In NRW stehen seit Donnerstag (29. Februar) für rund 48 Stunden dann erneut Busse und Bahnen still.
Erneut Streiks im Nahverkehr angekündigt: 5. und 6. März
Der nächste Streik im ÖPNV steht bereits an: Die Gewerkschaft Verdi ruft in NRW erneut zum Streik auf. Zum Streik am Dienstag, 5. und Mittwoch, 6. März 2024, sind Beschäftige in verschiedene Betrieben in NRW aufgerufen. Neben der Rheinbahn ruft Verdi Anfang März auch erneut bei der KVB zum Streik auf.
Verdi-Streik im ÖPNV in NRW – in diesen Städten soll am Donnerstag und Freitag gestreikt werden
Damit sind „zahlreiche kommunale Verkehrsunternehmen“ am 29. Februar und 1. März zum Streik aufgerufen. Das hat zur Folge, dass an beiden Tagen in vielen Städten von NRW Busse und Bahnen nicht fahren werden. Betroffen ist unter anderem der ÖPNV in den Städten Köln und Düsseldorf. Auch im Ruhrgebiet wird gestreikt. Folgende Nahverkehrsunternehmen wurden von Verdi zum Streik in der kommenden Woche aufgerufen:
- Duisburger Verkehrsgesellschaft Aktiengesellschaft (Duisburg)
- Rheinbahn AG (Düsseldorf)
- WSW mobil GmbH (Wuppertal)
- Stadtwerke Solingen GmbH (Solingen)
- Stadtwerke Remscheid GmbH (Remscheid)
- Bahnen der Stadt Monheim GmbH (Monheim)
- MVG Märkische Verkehrsgesellschaft GmbH (Lüdenscheid)
- Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr mbH (Ennepetal)
- Hagener Straßenbahn Aktiengesellschaft (Hagen)
- KVB Kölner Verkehrs-Betriebe Aktiengesellschaft (Köln)
- Stadtwerke Bonn GmbH (SWB) – Bonn
- Stadtwerke Bonn Dienstleistungs-GmbH (SWBD) – Bonn
- Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH (SWBV) – Bonn
- wupsi GmbH (Leverkusen)
- WestVerkehr GmbH (Geilenkirchen)
- Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH (BTG) – Düren
- Niederrheinische Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft NIAG (Moers)
- SWK Mobil GmbH (Krefeld)
- NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH (Mönchengladbach)
- NEW mobil und aktiv Viersen GmbH (Viersen)
- Dortmunder Stadtwerke Aktiengesellschaft (Dortmund)
- Vestische Straßenbahnen GmbH (Herten)
- Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen Aktiengesellschaft (Bochum)
- Ruhrbahn GmbH (Essen)
- STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH (Oberhausen)
- Straßenbahn Herne - Castrop-Rauxel GmbH (Herne)
- Stadtwerke Hamm GmbH (Hamm)
- Verkehrsbetrieb Hamm GmbH (Hamm)
- Stadtwerke Gütersloh GmbH (Gütersloh)
- Stadtwerke Münster GmbH (Münster)
- REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH (Kerpen)
- moBiel GmbH (Bielefeld)
Der ÖPNV-Streik in NRW im Überblick
24RHEIN zeigt alle wichtigen Informationen zum ÖPNV-Streik in NRW auf einen Blick und gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Erneuter Streik im Nahverkehr – was Fahrgäste wissen müssen
Der zweitägige Warnstreik in rund 30 kommunalen Verkehrsbetrieben von Nordrhein-Westfalen wird an diesem Donnerstag und Freitag nach Einschätzung der Gewerkschaft Verdi gravierende Auswirkungen auf den Nahverkehr haben. „Wir gehen von einer hohen Streikbereitschaft aus“, sagte Verdi-Nahverkehrsexperte Peter Büddicker am Dienstag (27. Februar) der dpa.
- Streik bei der KVB am 29. Februar und 1. März – was Fahrgäste wissen müssen
- Streik bei der Rheinbahn am 29. Februar und 1. März – was Fahrgäste wissen müssen
Erneuter ÖPNV-Streik in NRW – Verdi fordert Jahressonderzahlung und Entlastungstage
„Hintergrund des zweitägigen Warnstreiks sind die laufenden Tarifverhandlungen für die rund 30.000 Beschäftigten (bundesweit rund 90.000) im kommunalen ÖPNV in NRW sowie weiteren Bundesländern“, erklärt Verdi. In den Tarifverhandlungen geht es hauptsächlich um eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und eine Entlastung der Beschäftigten, unter anderem fordert die Gewerkschaft 100 Prozent Jahressonderzahlung sowie Entlastungstage. (mo)
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