Wetter-Prognose

Wetter Update in Niedersachsen: Wolken kommen mit Regen - es bleibt warm

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    Andree Wächter
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Das Niedersachsen-Wetter ist sonnig und warm. Doch das ändert sich ab Donnerstag. Zuerst kommen Wolken und dann auch Regen. Dabei ist es relativ warm.

Update von Donnerstag, 28. September, 9:49 Uhr: Die Temperaturen liegen heute, Donnerstag zwischen 22 und 26 Grad. In vielen Teilen Niedersachsens scheint zunächst die Sonne, im Laufe des Tages schieben sich immer mehr Wolken vor die Sonne. Laut dem Wetterdienst soll es größtenteils aber trocken bleiben.

In der Nacht auf Freitag bleibt es bewölkt und es kann örtlich regnen. Das Thermometer zeigt Werte zwischen 15 und 11 Grad. Am Freitag wird es tagsüber stark bewölkt sein und es bleibt regnerisch. Die Temperaturen erreichen 19 bis 23 Grad.

Wetter in Niedersachsen: Rückkehr des Sommers

Update von Mittwoch, 27. September, 15:46 Uhr: Viel Sonnenschein, trocken und Temperaturen bis zu 24 Grad – In Niedersachsen ist nach den Herbststürmen der vergangenen Woche der Sommer zurückgekehrt. Am heutigen Mittwoch, 27. September 2023, ist es zwar zeitweise wolkig, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. Überwiegend zeigt sich das Wetter aber von der freundlichen Seite. Das hält allerdings nicht mehr lange an. Während auch der Donnerstag noch schönes Wetter verspricht, ziehen in der Nacht zu Freitag erste Regenwolken auf. Diese bringen dann Abkühlung mit. Die Temperaturen sinken auf 20 Grad Celsius.

Urlaub an der Nordsee: Diese 5 Orte in Cuxhaven sollte jeder gesehen haben 

Seebäderbrücke Cuxhaven Nordsee
Ein kleiner Geheimtipp für Urlauber, den womöglich nur Schiffsfans kennen, ist die Seebäderbrücke und die Aussichtsplattform Alteliebe im Hafen. Hier fahren Schiffe und Boote sehr dicht vorbei, so so dass sie fast zum Greifen nahe scheinen.  © dpa/Sina Schuldt
Das Containerschiff Ever Goods der Reederei Evergreen passiert bei der Einfahrt in die Elbe den Radarturm in Cuxhaven, N
Dieses Foto verdeutlich das einmalige Schiffs-Erlebnis, das Urlauber an der Alten Liebe und Seebäderbrücke Cuxhaven erfahren können. Der kleine Turm neben der Aussichtsplattform gehört übrigens zum Radarturm des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes.  © IMAGO/imageBROKER/Christopher Tamcke
Cuxhavener Küstenheiden in Cuxhaven Nordsee
Die Lüneburger Heide dürfte vielen bekannt sein. Doch auch in Cuxhaven gibt es Heide-Landschaft. Im August ist diese komplett in Lila-Töne gehüllt. Der Landstrich erstreckt sich von Duhnen bis nach Oxstedt im Süden.  © Stoike
Konik-Pferd in den Cuxhavener Küstenheiden Nordsee
Die Cuxhavener Küstenheide ist das größte zusammenhängende Heidegebiet auf dem Festland der deutschen Nordseeküste. Hier finden nicht nur diverse Pflanzen Platz, sondern auch Wildpferde namens Koniks und Heckrinder. Diese helfen, das Heideland von Büschen und Unkraut freizuhalten. © Stoike
Heckrinder auf einer Weide Cuxhavener Küstenheiden Nordsee
Große Herden mit Heckrindern leben in den Cuxhavener Küstenheiden in einem großen, eingezäunten Bereich. In der Altenwalder Heide Cuxhaven leben außerdem auch Wisente. Weitere Heidegebiete werden mit Schafen und Ziegen in Hütehaltung beweidet. © Stoike
Dicke Bertha Cuxhaven Altenbruch an der Nordsee
Etwas weiter von den typischen Tourismus-Spots, wie der Alten Liebe und Kugelbake entfernt, steht dieser kleine Leuchtturm namens „Dicke Berta“. Der 13 Meter hohe, denkmalgeschützte Leuchtturm befindet sich am Deich der Elbmündung in Altenbruch, ein Cuxhavener Stadtteil.  © Imago/Wilfried Wirth
Grasende Schafe am Deich dicke Berta Cuxhaven
Die „Dicke Berta“ Cuxhavens steht unmittelbar am Deich. Hier grasen in den Sommermonaten diverse Schafe und sorgen für ein typisch norddeutsches Bild. © IMAGO/Juergen Strathmann
Wattwagen Strohsahl Cuxhaven Nordsee
Von Cuxhaven zu Fuß nach Hamburg? Das ist tatsächlich möglich. Denn vor Cuxhaven liegt eine kleine Insel, namens Neuwerk. Mit Wattwagen, zu Pferde oder auch zu Fuß ist sie mit einer Tour durch das Watt bei Ebbe einfach erreichbar.  © Stoike
Wattwagenfahrt Blick auf Neuwerk Hamburg Cuxhaven
Mit bunten Wattkutschen, auch Wattwagen genannt, können Urlauber eine ganze besondere Tour durch das Watt machen. Klare, jodhaltige Luft und frischer Wind erwarten Cuxhaven-Fans. Vom Neuwerker Turm, der 1299 bis 1310 gebaut wurde, gibt es einen einmaligen Ausblick über die Insel und auf den Schifffahrtsweg. © Stoike
Schloss Ritzebüttel Cuxhaven Nordsee
Das Schloss Ritzebüttel liegt ein wenig versteckt zwischen Büschen und Bäumen im Cuxhavener Stadtkern. Hier erwartet Urlauber neben einer Reise in die Vergangenheit, zum Beispiel auch Ausstellungen von Künstlern.  © IMAGO / imagebroker
Cuxhaven, Südersteinstraße Nordseeheilbad Schloss Ritzebüttel Nordsee
Das Schloss Ritzebüttel ist umgeben von einem Schlossgraben, an dem zu jeder Jahreszeit verschiedene Blumen blühen. Von hier aus blicken Urlauber auf die Südersteinstraße, die durch ihre Altbauten besonderen Flair verschafft. Zum Schloss gehört auch ein Café. © Imago/Torsten Krüger

Update von Freitag, 22. September, 13:51 Uhr: Zwar ist der Herbststurm über Niedersachsen mittlerweile weitergezogen, Ruhe kehrt allerdings noch nicht in den Norden Deutschlands ein. Schon im Laufe des heutigen Freitags müssen sich die Menschen an der Nordseeküste sowie auf den ostfriesischen Inseln auf weitere Gewitter mit Sturmböen und Starkregen einstellen. Am Wochenende hält sich der Zustand, bis am Sonntag die Wetter-Wende besseres Wetter mitbringt.

Wetter-Trend: Das erwartet Niedersachsen in den kommenden fünf Tagen

Samstag, 23. September 2023\tküstennah häufiger Schauer und einzelne Gewitter, 18 Grad
Sonntag, 24. September 2023\tfreundlicher Wechsel von Sonne und Wolken, zwischen 18 und 20 Grad
Montag, 25. September 2023\tteils starke Bewölkung, sonst vielfach heiter und trocken, 20 Grad an der See und 23 Grad in Hannover
Dienstag, 26. September 2023\tBis zu 23 Grad Celsius in Hannover, trocken
Mittwoch, 27. September 2023\tBis zu 25 Grad in Hannover, trocken

Update von Donnerstag, 21. September, 19:35 Uhr: Der Sturm über Niedersachsen erreicht in dieser Stunde unter anderem den Landkreis Diepholz. Für die Region rund um Bremen sind starke Gewitter mit Blitzschlag und heftigen Windböen angekündigt. Bei Blitzschlag bestehe Lebensgefahr, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) soeben mit. Auch für die angrenzenden Landkreise wie Oldenburg bestehe Gefahr durch das Unwetter.

Tornado und Orkantief: Die 5 heftigsten Unwetter in Niedersachsen der vergangenen Jahre in Bildern 

Westerland auf Sylt Kyrill
Der 18. Januar 2007 ist vielen Menschen in Niedersachsen vermutlich in Erinnerung geblieben: Der Orkan „Kyrill“ zog über das Land hinweg. Diese Aufnahme zeigt den Vortag, an dem bereits hohe Wellen auf den Strand von Sylt trafen.  © dpa/Carsten Rehder
Sturm - Orkan „Kyrill“ über Deutschland
Im Fischereihafen von Norden-Norddeich schlugen am 18. Januar 2007, rund vier Stunden vor dem Maximum der zu erwartenden schweren Sturmflut, bereits die ersten Wellen über die Pierkante. Bis in den Morgenstunden des Folgetags sollte das Orkantief noch im Norden wüten und Zerstörung mit sich bringen. © dpa/Ingo Wagner
Orkan "Kyrill" - Hochhausdach fällt auf Wohnhaus
Der Blick aus einem zerstörten Kinderzimmer in Barsinghausen zeigt: Das Orkantief „Kyrill“ hinterließ große Schäden in Niedersachsen. Mit einer Schadenssumme von 149 Millionen Euro verfehlte der Orkan dort nur knapp die Aufnahme in die Liste der weltweit zehn teuersten Naturkatastrophen der Gruppe. 47 Menschen starben durch „Kyrill“. © Jochen Lübke
Tornado auf Helgoland
Wenn Urlauber Helgolands an den 12. Juli 2010 zurückdenken, gefriert ihnen vermutlich das Blut in den Adern. An diesem fegte ein Tornado über die Düne der Nordseeinsel hinweg und richtete erhebliche Schäden an. Ursache für die Superzelle war das Tiefdruckgebiet „Norina“. © dpa/Uwe Nettelmann
Tornado fegt über Helgoländer Düne
Der Tornado, der am 12. Juli 2010 über die Helgoländer Düne hinwegfegte, sorgte vom Land aus für eindrucksstarke Bilder durch massive Wolkenformationen.  © dpa/Kay Martens
Tornados in Norddeutschland - Helgoland 2010
Der Tornado hinterließ auf Helgoland ein Trümmerfeld. Dieses Bild zeigt einen Campingplatz auf der Düne der Insel. Elf Menschen wurden verletzt. Auch kam es zu Schäden in Niedersachsen. Im ostfriesischen Hafen Leer richtete das Unwetter zum Beispiel Schäden von etwa einer Million Euro an. Zudem starben zwei Menschen.  © dpa/Andrea Auer
Sturmflut am Hafen in Neuharlingersiel (Niedersachsen)
Der Orkan „Xaver“ wütete vom 4. Dezember 2013 bis zum 10. Dezember 2013 im Norden Europas. Den Norden Deutschlands erwischte er am 6. Dezember 2013 mit voller Wucht. Die „Nikolausflut“ gehört zu den schwersten der letzten 100 Jahre. Dieses Foto zeigt die Stärke der Flut am Hafen von Neuharlingersiel in Niedersachsen.  © dpa/Ingo Wagner
Orkantief Xaver Hochwasser Bensersiel Niedersachsen
Das Hochwasser in den Mittagsstunden am 6. Dezember 2013 überflutete während des Sturmtiefs „Xaver“ den gesamten Campingplatz in Bensersiel, Niedersachsen. Auf den Inseln waren „erhebliche Dünenabbrüche zu verzeichnen“, teilte das niedersächsische Umweltministerium (NLWKN) mit. Insbesondere waren die Dünen am Hammersee auf Juist und die Zeltplatzdünen auf Spiekeroog sowie die Harlehörn-Düne auf Wangerooge betroffen. © dpa/Ingo Wagner
Orkan Xaver Lüneburg
Auch im Inland Niedersachsens kam es während des Orkantiefs „Xaver“ zu erheblichen Schäden. Auf eisglatter Fahrbahn wurde der Bus von einer Sturmböe erfasst, rutschte von der Straße und knallte in zwei Bäume. Der Gesamtschaden in Deutschland wurde auf 100 bis 200 Millionen Euro geschätzt. Präzise Wettervorhersagen und verbesserter Küstenschutz konnten großeren Summen vorbeugen. In Europa starben insgesamt 13 Menschen, davon in Deutschland eine Person.  © dpa/Polizei Lüneburg
Nach Sturmtief „Friederike“ - Niedersachsen
Das Sturmtief „Friederike“ erreichte am 18. Januar 2018 seinen Höhepunkt. Im Norden Deutschlands brachte der Orkan unter anderem starken Schneefall mit sich. Die Straßen waren deshalb spiegelglatt. So kam es zu einer Reihe an Unfällen. Besonders den Süden Niedersachsens erwischte es heftig. © dpa/Hauke-Christian Dittrich
Nach Sturmtief „Friederike“ - Niedersachsen
Den Süden Niedersachsens erwischte der Orkan „Friederike“ heftig. Während in den flachen Regionen des Landes nur wenig Schäden verzeichnet wurden, sah die Lage in der Hauptstadt Hannover ganz anders aus. Wie auf dem Foto zu sehen ist, stürzten unter anderem Bäume in Häuser. © dpa/Hauke-Christian Dittrich
Waldschäden nach Orkan Friederike
Die größten Schäden richtete „Friederike“ in den Wäldern von Niedersachsen an. Landesweit werde mit mehr als zwei Millionen Kubikmetern Sturmholz gerechnet, erklärte damals das Niedersächsische Umweltministerium. Insbesondere im Mittelgebirge wurden Wälder zerstört, wie zum Beispiel im Harz, Solling und dem Weserbergland. © dpa/Stefan Rampfel
Sturmtief Zeynep - Bensersiel
275431582.jpg © dpa/Hauke-Christian Dittrich
Sturmtief Zeynep - Emden Niedersachsen
Ein Unimog der Hafenbehörde fährt am überschwemmten Kai im Hafen Emden in Niedersachsen vor der Fähre „Westfalen“. Es ist der 18. Februar 2022. An der Nordsee erreichen die Windböen des Orkantiefs „Zeynep“ stellenweise bei über 140 Kilometer pro Stunde. © dpa/Lars Klemmer
Stürme verursachen Schadholz im Privatwald
Mitte Februar zog nicht nur das Orkantief „Zeynep“ über Niedersachsen hinweg. Auch zwei weitere, „Ylenia“ und „Antonia“, sorgten für Unwetter und Sturm. Nach Schätzungen der Landwirtschaftskammer entstanden dabei gut eine Million Festmeter Schadholz. Das Orkantief „Zeynep“ forderte in Europa insgesamt 17 Todesopfer. Ein Mann starb bei Dacharbeiten an der Wurster Nordseeküste, Niedersachsen. In Ostfriesland wurden laut Feuerwehrverband ca. 1900 Feuerwehreinsätzen abgearbeitet. © dpa/Philipp Schulze

Vereinzelt könnten zum beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Besonders herabstürzende Äste, Dachziegel oder andere Gegenstände könnten zur Gefahr werden. Während möglichen Platzregens sind kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich, heißt es in der Wetter-Warnung weiter.

Update von Donnerstag, 21. September, 08:30 Uhr: Der Herbststurm im Norden beeinflusst auch am Donnerstag das Wetter in Niedersachsen. Der Deutsche Wetterdienst hält weiter an seiner Warnung vor starken Windböen fest. Insbesondere die deutsche Nordseeküste soll vom Sturm betroffen sein.

Hier gilt die Küstenwarnung des Deutschen Wetterdienstes am Donnerstag:

  • Ostfriesische Küste: Süd 5 (38 km/h) bis 6 (49 km/h), dabei Böen von 7 (61 km/h) Beaufort.
  • Elbmündung: Süd 5 (38 km/h) bis 6 (49 km/h), dabei Böen von 7 (61 km/h) Beaufort.
  • Seegebiet Helgoland: Süd 5 (38 km/h) bis 6 (49 km/h), dabei Böen von 8 (74 km/h) Beaufort.
  • Nordfriesische Küste: Süd 5 (38 km/h) bis 6 (49 km/h), dabei Böen von 8 (74 km/h) Beaufort.

Starkwind-Warnung für Niedersachsen: Sturm erreicht Norddeutschland

Update von Mittwoch, 20. September, 12:54 Uhr: Das stürmische Wetter in Niedersachsen erreicht am heutigen Mittwoch seinen Höhepunkt: starke Sturmböen sind sowohl für das Binnenland, als auch auf den Inseln erwartet. Der Deutsche Wetterdienst gibt aus diesem Grund eine amtliche Starkwind-Warnung für Niedersachsen heraus. In Teilen des Bundeslandes werden Böen bis Windstärke 9 erwartet.

Sturm und Gewitter: Das Niedersachsen-Wetter wird von einem Hurrikan-Ausläufer beeinflusst. Dieser bringt den ersten großen Herbststurm nach Norddeutschland.

Erstmeldung von Dienstag, 19. September, 11:21 Uhr: Bremen/Hannover – Die Hurrikans, die vor Europa stehen, beeinflussen das Wetter in Niedersachsen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, drohen dem Norden ab dem heutigen Dienstag, 19. September 2023, schwerer Sturm und Gewitter. Die Experten warnen vor starken Böen. Es soll zum ersten großen Herbststurm des Jahres kommen.

Erster großer Herbststurm droht Niedersachsen: Hurrikan-Ausläufer erreichen den Norden

Nach dem Sommer-Comeback in Niedersachsen kommt der Sturm. So lassen sich die Daten des DWD zusammenfassen. Die Wetterexperten erklären in einer Prognose, dass die beiden Hurrikans „Margot“ und „Lee“ über dem Nordatlantik gemeinsam mit dem Tief „Jan“ ein „umfangreiches Tiefdruckkomplex“ bildet, das auch Teile von West- und Nordeuropa beeinflusst. Norddeutschland befindet sich am Rande des Tiefdrucksystems – das Wetter in Niedersachsen dementsprechend in dessen Einflussbereich.

Nach Angaben der Wetter-Experten droht Niedersachsen nun starker Sturm. Am Dienstag soll es an der See zu Böen bis zu 85 km/h aus Südwest kommen. Der Wind soll im Tagesverlauf an Stärke zunehmen, weshalb ab dem Nachmittag und zum Abend hin auf den Inseln auch schwere Sturmböen bis zu 100 km/h erwartet werden. An der Nordsee ist das Wetter zuletzt so schlecht gewesen, dass der Sommerabend am Meer endgültig abgesagt werden musste.

Gewitter, Regen und vor allem starke Sturmböen: Das Wetter in Niedersachsen wird von einem Hurrikan-Ausläufer beeinflusst. Dieser bringt den ersten großen Herbststurm in den Norden.

Im Binnenland soll es am Dienstag zu stürmischen Böen um 65 km/h kommen. Das windige Niedersachsen-Wetter soll am Dienstag auch mit starken Sturmböen einhergehen, so der DWD. Dabei sind Temperaturen bis zu 21 Grad zu erwarten.

Sratke Böen und heftige Gewitter im Norden erwartet: Herbststurm bringt markantes Wetter nach Niedersachsen

In der Nacht zu Mittwoch und im späteren Tagesverlauf lebt der Wind noch einmal auf, so der DWD. Am Vormittag soll es besonders in der Nordwesthälfte erneut zu Sturmböen kommen. Das Wetter in Niedersachsen zeigt sich dabei jedoch von seiner besseren Seite: Es soll zumindest zeitweise heiter und im Binnenland meist trocken bleiben, so die Meteorologen. Auf den Inseln soll es bis zu 20 Grad warm werden, bis zu 25 Grad sind im ländlicheren Bereich Niedersachsens zu erwarten.

Wann beginnt der Herbst?

Wann der Herbst beginnt, ist immer eine Frage der Sichtweise. Denn unterschieden wird der kalendarische und meteorologische Herbstanfang. Ersterer tritt mit der Tagundnachtgleiche – an denen Tag und Nacht in etwa gleich lang sind – ein. Das passiert nicht immer am selben Tag. Deshalb variiert das Datum des kalendarischen Herbstanfangs. Um den 22. und 23. September kann man mit dem Herbstbeginn jedoch rechnen. In diesem Jahr fällt der kalendarische Herbstanfang auf den 23. September.

Leichter zu merken ist der meteorologische Herbstanfang. Dieser fällt immer auf den ersten Tag des Monats, in dem die Tagundnachtgleiche eintritt. Demnach beginnt der meteorologische Herbst immer am 1. September.

Spätestens am Donnerstag nimmt der Wind dann ab. Es soll freundlicher werden, bis von Westen her schauerartiger Regen auf Niedersachsen einprasselt. Auf den Inseln wird es um die 21 Grad, und in Bremen 24 Grad warm. In Braunschweig klettert das Thermometer sogar auf 27 Grad.

In der Nacht zu Freitag kommt es dann in Bremen und im Umland zu schauerartigen Regen und zu Gewittern. In der Trendanalyse des DWD für das Niedersachsen-Wetter, wird eine Niederschlagsmenge von fünf bis zehn Zentimetern innerhalb weniger Stunden angezeigt.

Rubriklistenbild: © Wolfgang Kumm / dpa

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