Update, 7:14 Uhr: Die Generalstabschefs der USA und Israels haben sich über militärische Optionen angesichts der Spannungen mit dem Iran ausgetauscht. Nach Reuters-Berichten führten US-Generalstabschef Dan Caine und sein israelischer Kollege Ejal Samir am Freitag vertrauliche Gespräche im Pentagon. Dabei wurde die regionale Lage und die operative Einsatzbereitschaft des israelischen Militärs „für jedes mögliche Szenario“ erörtert, wie das israelische Verteidigungsministerium mitgeteilte. Die US-Armee hatte zuvor ihre Präsenz in der Region massiv verstärkt. Der Iran warnte eindringlich vor einer Eskalation in der Region.
Update, 5:38 Uhr: Der Iran hat im aktuellen Konflikt mit den USA ein Entspannungssignal gesendet. Außenminister Abbas Araghtschi warb für neues Vertrauen zwischen beiden Ländern. „Leider haben wir unser Vertrauen in die Vereinigten Staaten als Verhandlungspartner verloren“, sagte er in einem CNN-Interview. „Wir müssen dieses Misstrauen überwinden“, fügte er hinzu. Nach Araghschis Angaben vermitteln befreundete Länder der Region zwischen beiden Staaten. US-Präsident Donald Trump hatte bereits am Wochenende mögliche Gespräche angedeutet.
Iran-USA-Konflikt: Frankreich hofft auf Verhandlungen
Update, 22:25 Uhr: Frankreich hat sich in den Konflikt zwischen den USA und dem Iran eingeschaltet. Das Mullah-Regime müsse zu „großen Zugeständnissen“ bereit sein, sagte Außenminister Jean-Noel Barrot in einem Interview mit der Zeitung Liberation. Nur wenn Teheran eine „radikale Haltungsänderung“ an den Tag lege, könne ein Angriff der USA verhindert werden. Barrot betonte, dass der Konflikt diplomatisch gelöst werden müsse und forderte den Iran, das Gesprächsangebot Donald Trumps anzunehmen.
Verbündete, Feinde und Alternativen zum Mullah-Regime im Iran
Update, 20.50 Uhr: Im Streit mit dem Iran hat sich US-Präsident Donald Trump unbeeindruckt von den Drohungen des geistlichen Oberhauptes Ayatollah Ali Chamenei gezeigt. „Natürlich sagt er so etwas“, erklärte Trump am Sonntag vor Journalisten mit Blick auf die Äußerungen Chameneis. Dieser hatte zuvor für den Fall eines Angriffs der USA auf den Iran vor einem „regionalen Krieg“ gewarnt.
„Die Amerikaner sollten wissen, dass, wenn sie einen Krieg anfangen, es dieses Mal ein regionaler Krieg sein wird“, sagte Chamenei am Sonntag. Trump zeigte sich nun unbeeindruckt und erklärte, dass er weiter auf eine Einigung setze. „Hoffentlich erzielen wir eine Einigung. Wenn nicht, werden wir sehen, ob er Recht hatte“, sagte der US-Präsident mit Blick auf Chamenei.
Update, 19.05 Uhr: Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat einen möglichen Krieg mit den USA als „Desaster für alle“ bezeichnet. Gegenüber dem US-Sender CNN erklärte er, die US-Stützpunkte seien in der Region verteilt. Das würde „unvermeidbar“ dazu führen, so der Minister, dass viele Gebiete in der Region vom Krieg erfasst sein würden. Ferner sagte er, Iran habe im jüngsten Krieg mit Israel vieles gelernt und sei vorbereitet. „Dass wir vorbereitet sind, bedeutet aber nicht, dass wir Krieg wollen“, erklärte er und rief nach einem „fairen“ Deal mit den USA.
Iran-USA-Konflikt: Serbischer Präsident erwartet baldigen Angriff gegen Teheran
Update, 15:23 Uhr: Der serbische Präsident Alexander Vucic erwartet einen amerikanischen Angriff auf den Iran innerhalb von 48 Stunden. „Ich erwarte einen Angriff auf Iran und manche anderen, großen Ereignisse“, sagte er laut der russischen Agentur Kommersant. US-Beamte sagten gegenüber der Zeitung Wall Street Journal allerdings, der Angriff werde nicht bald erfolgen. Demnach müssen die USA zuerst ihre Luftverteidigung in der Region aufstocken.
Wegen Revolutionsgarden: Iran erklärt europäische Streitkräfte zu „terroristischen Gruppen“
Update, 9:17 Uhr: Der Iran hat die Streitkräfte der EU-Mitgliedsstaaten zu „terroristischen Gruppen“ erklärt. Dies gab der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf jetzt vor dem Parlament in Teheran bekannt – ohne weitere Folgen der Entscheidung zu erklären. Der Schritt erfolgte wenige Tage nachdem die EU-Außenminister die Iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation eingestuft hatten.
Udpate, 8:22 Uhr: Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump einen Deal mit Indien abgeschlossen, um den Druck auf den Iran zu erhöhen. Indien werde künftig Öl aus Venezuela beziehen und damit Importe aus der Islamischen Republik vermeiden, sagte Trump am Samstag (31. Januar) vor Journalisten an Bord der Air Force One, wie Reuters berichtet.
„Wir haben diesen Deal bereits gemacht“, erklärte der Präsident, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Die US-Regierung will mit Sanktionen die Regierung in Teheran im Streit über das Atomprogramm und die Niederschlagung von Protesten zum Einlenken zwingen. Öl-Exporte sind die wichtigsten Devisen-Einnahmen des Iran.
Update, 1. Februar, 6:43 Uhr: Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran gibt es nach Angaben von beiden Seiten Verhandlungsbereitschaft. Teheran „redet mit uns, wir werden sehen, ob wir etwas tun können, andernfalls werden wir sehen, was passiert“, sagte US-Präsident Donald Trump dem Sender Fox News. Der Iran habe „niemals einen Krieg angestrebt“ und strebe auch weiterhin keinen Krieg an, sagte indes Irans Präsident Massud Peseschkian.
Explosionen im Iran – Verhandlungen zwischen den USA und Teheran wohl im Gange
Update, 19:43 Uhr: Der iranische Sicherheitsberater Ali Laridschani äußerte auf X, dass die Gespräche mit den USA Fortschritte machen. Er betonte, dass trotz „Stimmungsmache durch künstliche Medienkriege“ der Aufbau einer Verhandlungsstruktur im Gange sei. Eine Bestätigung von US-Seite gibt es aktuell nicht.
Update, 17:12 Uhr: Bei den Explosionen im Süden des Irans sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. In der Hafenstadt Bandar Abbas starb mindestens eine Person. In der Stadt Ahwas sind vier Menschen ums Leben gekommen, wie die Zeitung Tehran Times berichtet. Die Ursache für die Explosion in Bandar Abbas sei nach Behördenangaben noch unklar. In Ahwas handelte es sich um eine Gasexplosion. Israel erklärte, es sei nicht für die Explosionen verantwortlich gewesen, wie zwei Regierungsvertreter gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters bestätigten.
Update, 16:23 Uhr: Der Iran hat seine Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Die Armee sei „in voller Verteidigungs- und Kampfbereitschaft“, erklärte Armeechef Amir Hatami laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Am Samstag warnte Hatami die USA vor einem „Fehler“, der ihre eigene Sicherheit gefährden würde.
Er betonte: „Wenn der Feind einen Fehler macht, wird dies zweifellos seine eigene Sicherheit, die Sicherheit der Region und die Sicherheit des zionistischen Regimes gefährden.“ Der Begriff „zionistisches Regime“ wird von Teheran als Bezeichnung für Israel verwendet. Beide Nationen sind tief verfeindet und ringen um Einfluss in der Region.
Eskalation im Iran: Iranischer Militärchef mit deutlicher Ansage
Update, 14:48 Uhr: Gegenwärtig wird weiterhin ein US-Angriff auf den Iran befürchtet. Vor einer möglichen Eskalation machte der iranische Militärchef Amir Hatami deutlich, dass die Nukleartechnologie seines Landes „nicht eliminiert werden“ könne. „Die Nuklearwissenschaft und -technologie der Islamischen Republik Iran kann nicht ausgelöscht werden, selbst wenn Wissenschaftler und Söhne dieser Nation den Märtyrertod erleiden“, sagte Hatami laut der offiziellen Nachrichtenagentur Irna.
Update, 14:08 Uhr: Während die Sorge vor einer Kriegseskalation wächst, wurde der Iran von mehreren Explosionen erschüttert. Eine Detonation ereignete sich iranischen Medienberichten zufolge in der Hafenmetropole Bandar Abbas am Persischen Golf. Wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Katastrophenschutzbehörde der Provinz Hormusgan mitteilte, war ein Wohngebäude in der südlich gelegenen Stadt betroffen. Zusätzlich berichteten Augenzeugen von mindestens einer Explosion unweit der iranischen Hauptstadt Teheran. Das iranische Internetportal Nur News meldete außerdem unter Hinweis auf den Feuerwehrchef der Stadt Ahwas im Südwesten eine dort aufgetretene Gasexplosion, die vier Menschenleben kostete.
Die den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim wies Gerüchte zurück, die Explosion in Bandar Abbas könnte ein Attentat auf den IRGC-Marinebefehlshaber Aliresa Tangsiri gewesen sein. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna publizierte ein Foto, das die teilweise zerstörte Fassade eines mehrgeschossigen Wohnhauses zeigt. Die Explosionsursache blieb vorerst unbekannt.
Update, 31. Januar, 7:10 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat mit neuen Drohungen den Druck auf den Iran weiter verstärkt. Aktuell seien weitere Kriegsschiffe in Richtung des Landes unterwegs – „und hoffentlich werden wir einen Deal machen“, sagte Trump bei einem Auftritt im Weißen Haus. „Wenn es keinen Deal gibt – mal sehen, was dann passiert“, fügte er hinzu.
Militärische Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran droht
Erstmeldung: Kommt es wirklich zu einer militärischen Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Mullah-Regime, und wie könnten die US-Streitkräfte vorgehen? Die USS Abraham Lincoln kreuzt bereits durch den Persischen Golf, zehn Kriegsschiffe haben Position bezogen. Doch Militärexperten vermuten: Die sichtbare Armada könnte nur ein Ablenkungsmanöver sein. Der wahre Schlag gegen den Iran kommt womöglich aus dem Schatten – mit denselben B-2-Bombern, die schon einmal iranische Atomanlagen pulverisierten.
Das Council on Foreign Relations berichtet über die erfolgreiche Operation Midnight Hammer vom Juni 2025: B-2-Bomber zerstörten die unterirdischen Nuklearanlagen in Fordow und Natanz mit 14 „Bunker-Buster“-Bomben. Sechs B-2-Bomber flogen dabei demonstrativ über den Pazifik Richtung Guam – als Köder. Die echte Streitmacht startete heimlich von Missouri aus über den Atlantik. Genau dieses Täuschungsmanöver könnte sich jetzt wiederholen, analysiert WION News. Während die Lincoln-Flotte alle Aufmerksamkeit auf sich zieht, könnten die Tarnkappenbomber bereits heimlich auf der US-Basis Diego Garcia oder anderen Stützpunkten landen.
USA gegen Iran: Rubios Warnung vor Präventivschlag
US-Außenminister Marco Rubio machte die Drohung konkret: „Wenn wir Hinweise darauf haben, dass tatsächlich ein Angriff auf unsere Truppen in der Region bevorsteht, handeln wir zur Verteidigung unseres Personals in der Region“, sagte er vor dem US-Senat. Etwa 30.000 US-Soldaten sind in acht bis neun Einrichtungen stationiert – alle in Reichweite iranischer Raketen.
US-Präsident Donald Trump verschärfte den Ton: „Die Zeit wird knapp. Der nächste Angriff wird viel schlimmer“, warnte er über Truth Social. Seine Botschaft: Verhandelt über ein Atomabkommen oder erlebt eine Wiederholung der „Operation Midnight Hammer“.
Drei mögliche Angriffsziele für die USA im Iran
Forbes identifiziert die wahrscheinlichen Ziele: Führungseinrichtungen um Ajatollah Chamenei, verbliebene Nuklearanlagen und Kommandozentralen der Revolutionsgarde. Anders als beim ersten Schlag könnte Trump diesmal direkt das Regime ins Visier nehmen. Die B-2-Bomber sind die einzigen Flugzeuge weltweit, die schwere „Bunker-Buster“-Bomben tragen können. Diese Waffen durchschlagen 90 Meter Fels und Beton – genug für jede iranische Bunkeranlage.
Teheran reagiert mit Trotz und Angst zugleich. Die iranische UN-Vertretung drohte, man werde „antworten wie niemals zuvor“. Doch Experten bezweifeln Irans Fähigkeiten nach den schweren Verlusten von 2025. Die psychologische Kriegsführung zeigt bereits Wirkung: Wochenlang hält die Lincoln-Flotte Position, ohne anzugreifen. Eine zermürbende Situation für die iranische Luftabwehr, die in permanenter Alarmbereitschaft verharrt. (Quellen: Council on Foreign Relations, WION News, Forbes, DPA, AFP) (cgsc)