Alaska-Gipfel enttäuscht

„Demütigung“ in Alaska: Trumps Ex-Berater erwartet Putin-Sieg

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Wladimir Putin setzt auf Diplomatie nur als taktischen Zeitgewinn für seine Truppen. Vom Frieden scheint die Ukraine so weit entfernt wie eh und je.

Washington D.C. – „Putin scheint überzeugt zu sein, dass der alte Zauber wieder wirkt“, sagt John Bolton. Im jüngsten Gipfel zwischen Donald Trump mit Russlands Diktator Wladimir Putin über einen Frieden des Ukraine-Krieges hat er ein Desaster für den republikanischen US-Präsidenten gesehen. Während die Moscow Times Putin dahingehend zitiert, dass sein Treffen mit Trump dazu beitragen könne, den Weg zum Frieden in der Ukraine zu ebnen, ist Bolton gegenteiliger Meinung.

Ukraine-Krieg: Jede Art von Feuerpause würde Putin dazu nutzen, seine Kräfte neu zu bündeln

Jede Art von Feuerpause würde Putin dazu nutzen, seine Kräfte neu zu bündeln und seine Invasionstruppen für eine dritte Offensive vorzubereiten, wie der Nationale Sicherheitsberater aus Trumps erster Amtszeit zwischen 2017 und 2021 gegenüber dem US-Sender Sky News geäußert hat. Bolton zufolge sei Putin darauf aus, das russische Imperium wieder zu errichten, wie er das sei mehr als 20 Jahren propagiere, so Bolton. Tatsächlich sei in den Tagen nach dem Gipfel auf der US-Militärbasis Elmendorf-Richardson in Anchorage (Alaska) der Optimismus auf ein greifbares Ergebnis „weitgehend verflogen“, so die Moscow Times. Andere Medien greifen die Skepsis von John Bolton auf – ihnen schwant ebenfalls Böses.

Trump und Putin: Die Geschichte ihrer Beziehung in Bildern

Wandbild Putin Trump Litauen
Einen besseren US-Präsidenten als Donald Trump kann sich Kremlchef Wladimir Putin gar nicht wünschen: So könnte dieses Wandbild in der litauischen Hauptstadt Vilnius interpretiert werden. Bemerkenswert: Es ist eine Aufnahme aus dem Mai 2016, als Trump nicht gar nicht im Amt war. Offenbar schwante den Menschen in Litauen schon damals Böses. © Petras Malukas/AFP
Trump telefoniert mit Putin
Trump hat seit Jahren einen guten Draht zu Putin. Am 28. Januar 2017 telefonierte er im Oval Office des Weißen Hauses zum ersten Mal mit dem russischen Präsidenten. © Mandel Ngan/AFP
Wachsfiguren von Trump und Putin
Schon damals standen sie sich auch in Wachsfigurenkabinetten nahe, so auch in Sofia (Bulgarien). © Valentina Petrova/dpa
G20-Gipfel - Trump trifft Putin
Das erste persönliche und extrem heikle Treffen mit Putin wickelte Trump beim G20-Gipfel in Hamburg im Juli 2017 unfallfrei ab. Im Kreml wie im Weißen Haus herrschten anschließend Optimismus und Zufriedenheit.  © Evan Vucci/dpa
G20 Summit - Demonstration
Aktivisten von Oxfam standen dem G20-Gipfel kritisch gegenüber. Mit ihrer Aktion wollten sie auf den Abzweig zwischen mehr sozialer Ungleichheit und weniger Armut hinzuweisen. Sie trugen Masken von Theresa May, Donald Trump, Shinzō Abe, Emmanuel Macron, Angela Merkel, Justin Trudeau, Wladimir Putin, und Jacob Zuma. © Michael Kappeler/dpa
G20-Gipfel - Trump trifft Putin
„Der Fernseh-Trump unterscheidet sich sehr vom realen Menschen,“ sagte Putin nach dem G20-Gipfel in Hamburg vor der Presse über seinen US-Kollegen Donald Trump. © Steffen Kugler/dpa
Apec-Gipfel in Vietnam
Ein zweites Mal trafen sich Trump und Putin am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) im vietnamesischen Da Nang. © dpa
Putin trifft Trump beim Apec-Gipfel in Vietnam
Beide Präsidenten stimmten damals überein, dass das Verhältnis ihrer Länder nicht gut sei. Putin sah weiter eine tiefe Krise. Russland sei aber bereit, „eine neue Seite aufzuschlagen, vorwärtszugehen, in die Zukunft zu schauen“. © Mikhail Klimentyev
Trump Putin Da Nang
„Wenn wir ein Verhältnis zu Russland hätten, das wäre eine gute Sache“, sagte Trump. Sein persönliches Verhältnis zu Putin sei gleichwohl in sehr gutem Zustand, obwohl man sich nicht gut kenne. © Jorge Silva/AFP
Helsinki-Gipfel
Im Juli 2018 kamen Trump und Putin in Helsinki zu ihrem ersten offiziellen Gipfel zusammen.  © Heikki Saukkomaa/dpa
USA Ausstieg aus INF-Abrüstungsvertrag
Sie begrüßten sich mit einem kurzen, doch kräftigen Händedruck. „Es ist an der Zeit, detailliert über unsere bilateralen Beziehungen zu sprechen und über die schmerzhaften Punkte auf der Welt. Davon gibt es sehr viele“, sagte Putin. Trump betonte: „Die Welt möchte, dass wir miteinander auskommen.“ © Alexander Zemlianichenko/dpa
Helsinki
Während des Gipfeltreffens gingen in Helsinki mehrere Hundert Menschen aus Protest auf die Straßen. Dabei machten sie auf eine Reihe von Missständen aufmerksam.  © Joonas SaloIlta-Sanomat/Imago
Melania Trump
Auch First Lady Melania Trump war in Helsinki mit von der Partie. © Alexei Nikolsky/AFP
Trump und Putin
Trump äußerte sich hinterher zufrieden über sein Treffen mit Putin: „Der Dialog ist sehr gut verlaufen“, sagte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Putin. „Ein produktiver Dialog ist nicht nur gut für die Vereinigten Staaten und Russland, sondern für die Welt.“ © Brendan Smialowski/AFP
Proteste gegen Treffen von Trump und Putin
Derweil protestierten die Menschen auch im fernen Washington, D.C., gegen das Treffen. Unter anderem hielt eine Frau vor dem Weißen Haus ein Schild in die Höhe, auf dem die beiden Präsidenten karikiert waren.  © Andrew Harnik/dpa
100. Jahrestag Waffenstillstand Erster Weltkrieg
Im November 2018 nahmen Trump und Putin an einer Gedenkfeier anlässlich des Endes des Ersten Weltkriegs in Paris teil. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lud damals zum Spitzentreffen ein. © Ludovic Marin/AFP
Erster Weltkrieg - Waffenstillstand 1918
Auch vor Ort waren First Lady Melania Trump (links), die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel und Brigitte Macron, die Ehefrau des französischen Präsidenten. © Francois Mori/dpa
Beginn des G20-Gipfels
Kurz danach trafen Trump und Putin beim G20-Gipfel in Buenos Aires erneut aufeinander. © Ralf Hirschberger/dpa
G20-Gipfel in Argentinien
Die Gespräche wurden von der Eskalation zwischen Russland und der Ukraine um einen Seezwischenfall vor der Krim überschattet. Deshalb sagte Trump ein direktes Treffen mit Putin am Rande des Gipfels kurzfristig ab.  © dpa
Japan, Osaka
Im Juni 2019 trafen Trump und Putin beim G20-Treffen im japanischen Osaka zusammen. © Imago
Osaka 2019
Trump wurde dabei von einem Reporter angesprochen, ob er Putin bei ihrem gemeinsamen Treffen auch sagen werde, dass sich der Kremlchef nicht in die US-Wahlen einzumischen habe. Trump beugte sich zu Putin und sagte: „Mische Dich nicht in unsere Wahlen ein“ – ein Lächeln glitt dabei über Trumps Gesicht. Die Aktion war allerdings nicht ganz ernst gemeint. © Brendan Smialowski/AFP
Osaka 2019
Trump nannte das Verhältnis zu Putin „sehr, sehr gut“.  © Brendan Smialowski/AFP
Trump Putin
Am Ende seiner ersten Amtszeit musste sich Trump wegen Machtmissbrauchs und Behinderung der Ermittlungen im Senat verantworten. Hintergrund war die sogenannte Ukraine-Affäre. Viele Menschen in den USA sahen Trump als Verräter – und Putin als Feind. © Olivier Douliery/AFP
Ukrainekrieg - Anti-Kriegsprotest in New York
Im Januar 2025 kam Trump zum zweiten Mal an die Macht. Im Ukraine-Krieg stellte er sich auf die Seite von Putin. Das rief Proteste hervor. Auch am Times Square in New York galt: Trump ist ein Verräter. © Adam Gray/dpa
Trump Putin
Trump sucht dennoch weiter die Nähe zu Putin. Nach offiziellen Angaben haben beide im Februar 2025 ein erstes Mal miteinander telefoniert, seit der US-Präsident wieder im Amt ist. Vor dem zweiten Gespräch am 18. März verkündete Trump: „Ich freue mich sehr auf das Gespräch mit Präsident Putin.“ Auch danach telefonierte er noch mehrmals mit seinem russischen Amtskollegen. © Alexander Nemenow/AFP
Trump und Putin
Am 15. Augsut 2025 kam es zum Gipfel zwischen Trump und Putin in Alaska. Es handelte sich um das erste persönliche Treffen der beiden Staatschefs seit Putins Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022. Das Treffen fand in der Stadt Anchorage statt. Am Ende gab es von beiden Staatschefs nichts Konkretes. © Andrew Caballero-Reynolds/AFP

Als „taktische Verzögerung“ bezeichnet Daniel Kestenholz die Intention Putins bezüglich seines Auftritts in Alaska. Der Autor des Schweizer Blick bezieht sich auf Aussagen des US-Thinktanks Institute for the Study of War (ISW), nach der der Geheimdienst der Ukraine bereits Mitte August gewarnt hatte, Russland bereite sich aktuell auf eine Offensive im Oktober beziehungsweise November dieses Jahres vor. Allerdings sei noch herauszufinden, worauf sich russische Truppen in einer „Herbstoffensive“ stürzen wollten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte am 12. August, Russland könne 15.000 Soldaten in Richtung Saporischschja, 7000 Soldaten in Richtung Pokrowsk und 5000 Soldaten in Richtung Nowopawliwka verlegen, „um die Offensivoperationen in diesen Gebieten in naher Zukunft zu intensivieren“, schreibt das ISW.

„Zunächst einmal freute sich Trump sichtlich über die Gelegenheit, den Friedensstifter zu spielen, und genoss den Prunk seines fürs Fernsehen inszenierten Gipfels in Alaska, inklusive rotem Teppich und Überflug von Tarnkappenbombern“

Jennifer Kavanagh, Responsible Statecraft

Fakt ist, dass Russland beispielsweise Pokrowsk weiter im Visier hat, dort jedoch kaum Fortschritte erzielen kann. „Ein taktischer Einbruch kann sich schnell zu einem operativen Durchbruch entwickeln“, hat kürzlich Ex-Nato-General Erhard Bühler gegenüber dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) bestätigt. Den aktuellen Meldungen des ISW zufolge scheint Russland aber gerade dazu außerstande zu sein und sich quasi in einem äußeren Ring um die Metropole festgefahren zu haben. Das ISW macht das fest an der Kritik eines Militärbloggers und vermeintlich früheren Ausbilders der russischen Truppen; der habe behauptet, „der russische Vorstoß bei Dobropillya sei erfolglos gewesen, weil er im Verhältnis zu seiner Tiefe zu wenig in die Breite gegangen sei“.

Frieden im Ukraine-Krieg? „Wir sind genau da, wo wir vor Trumps Amtsantritt waren“

Dobropillya liegt rund 30 Kilometer im Norden Pokrowsks, und Russland war offenbar unfähig, unterstützende Truppen heranzuziehen, um eigene Angriffe abzuschließen oder Gegenangriffe der Ukraine zu verhindern. Offenbar gleichen sich die militärischen Operationen in ihrem Ergebnis mit den diplomatischen Bemühungen. Beide Seiten pochen auf ihre Positionen – Kernpunkt ist, dass Moskau weiterhin territoriale Zugeständnisse für unabdingbar hält und die Ukraine jeden Handbreit der Heimat militärisch wie diplomatisch verbissen verteidigt. Seiner Meinung nach sei die Chance auf Frieden in der Ukraine nach dem Alaska-Gipfel eher noch gesunken zum Stand vor dem Treffen, so Bolton. Auf Nachfrage des Sky-Moderators stimmte er zu, dass dieses Treffen als „Demütigung“ Trumps zu bezeichnen sei.

„Wir sind genau da, wo wir vor Trumps Amtsantritt waren. Russland hat seine Position kein Jota geändert. Der Krieg tobt weiter […] wir haben keine klare Strategie, wie wir Putin dazu bringen können, den Krieg zu beenden“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters Kurt Volker – der ehemalige US-Botschafter bei der Nato hatte der während Trumps erster Amtszeit als US-Sondergesandter für die Ukraine fungiert, so die Nachrichtenagentur. Ihm zufolge sei die Ukraine von einem Frieden so weit entfernt wie eh und je. Nach übereinstimmender Meinung von Beobachtern brächten die ukrainischen Langstreckenangriffe auf Energieinfrastruktur in Putins Hinterland kein ausreichendes militärisches Gewicht auf, um Putin zu schwächen.

Die Rohre glühen weiter: Ein Besatzungsmitglied lädt ein gezogenes Feldgeschütz 2A36 Giatsint-B, während seine Artillerieeinheit der Luftlandetruppen im Ukraine-Krieg zur Dnepr-Streitkräftegruppe gehört. Wladimir Putin macht keine Anstalten, an einer diplomatischen Lösung interessiert zu sein (Symbolfoto).

Für Trump nichts Neues: Von einem irgendwie gearteten Einlenken Putins kann keine Rede sein

Jennifer Kavanagh ist überzeugt davon, dass Wladimir Putin den Krieg gewinnt – in Alaska hätte er schon gewonnen, so die Autorin des Magazins Responsible Statecraft: Um die angedrohten Wirtschaftssanktionen sei er herumgekommen und habe seine Angriffe auf die ukrainische Zivilbevölkerung ohne Unterlass fortgesetzt. Tatsächlich scheint auch die Nato aktuell zu rätseln, was jetzt zu tun ist. Von einem irgendwie gearteten Einlenken Putins kann keine Rede sein. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) listet vor Alaska fünf Treffen der beiden Staatenlenker auf – überwiegend habe Trump die Treffen als Erfolg betrachtet. Wie auch das Treffen in Alaska.

„Zunächst einmal freute sich Trump sichtlich über die Gelegenheit, den Friedensstifter zu spielen, und genoss den Prunk seines fürs Fernsehen inszenierten Gipfels in Alaska, inklusive rotem Teppich und Überflug von Tarnkappenbombern“, wie Kavanagh schreibt. Die Erleichterung aus dem Westen, dass überhaupt ein Dialog stattgefunden hatte, stärkte den Eindruck, in Alaska wäre das Eis getaut. Vielmehr wird in Alaska die Neuauflage eines Kalten Krieges wahrscheinlicher geworden sein. Laut Jennifer Kavanagh sitzen die wahren Verlierer in Europa. Wolodymyr Selenskyj sowieso, denn die Zeit gilt als starker Verbündeter Wladimir Putins. Jeden Monat drängt sich die Frage stärker auf, welche Kriegspartei länger würde durchhalten können.

Der Ukraine läuft die Zeit davon: Putin will wohl „,Ukraine-Frage‘ bis 2026 lösen“

Aber auch in Europa drängt die Frage, ob eine „Koalition der Willigen“ tatsächlich die Kraft hätte, mittels militärischen Personals Sicherheit für die Ukraine garantieren zu können. John Bolton deutete im Interview mit Sky jedenfalls an, dass Putin in Methoden seiner Zeit als Agent des russischen Geheimdienstes KGB zurückgefallen sei und auch vor Mord nicht zurückschrecke – Bolton zielte damit vor allem ab auf den Terror gegen die ukrainische Zivilbevölkerung. Allerdings stellt sich die Frage, welchen Kalibers eine europäische Friedenstruppe sein müsste, um Russland vor einem erneuten Zugriff auf die Ukraine abzuschrecken.

Lediglich britische und französische Truppen sind nachweislich kampferprobt, die Finnen und Schweden scheinbar wenigstens auf den Punkt trainiert. Wie so viele UN-Missionen über die Jahrzehnte gezeigt haben, wird sich möglicherweise als schwierig erweisen zu entscheiden, wann die Friedenstruppen schießen dürften, um eine Situation zu lösen, ohne einen Krieg zu riskieren. Und ein Soldat ist sinnlos eingesetzt, wenn ihm zu feuern verboten wird. Die Ukraine rechnet damit, dass jetzt alles ganz schnell gehen könnte, wie Vadym Skibitsky bereits kurz vor dem Alaska-Treffen verdeutlicht hat. Laut dem Generalmajor und stellvertretendem Leiter der Hauptverwaltung für Aufklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums, GUR, wolle Russland die „,Ukraine-Frage‘ bis 2026 lösen“, wie er gegenüber dem ukrainischen Sender Nazionalna Suspilna Teleradiokompanija Ukrajiny sagte.

„Das Erreichen der bisherigen Ergebnisse soll bis zum Ende des Sommers beziehungsweise Anfang Herbst gelingen. Dies gilt sowohl für Kupjansk als auch für Pokrowsk, Torezk und Chasiv Yar – die Termine sind dort klar definiert. Es ist Ende August beziehungsweise. Anfang September“, so Skibitsky. Damit wären dann auch die Nato und ebenfalls die USA in ihrer militärischen Integrität bedroht, argumentiert Sky News-Autor Dominic Waghorn: „Ein Krieg, der als verrückte Idee eines einzelnen Mannes begann, hat sich innerhalb von dreieinhalb Jahren zu einem titanischen Kampf zwischen Ost und West ausgeweitet, der in einer dystopischen Evolution des Krieges zunehmend mit Maschinen ausgetragen wird.“

Rubriklistenbild: © IMAGO/Alexei Konovalov

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