Landtagswahl am 8. Oktober

Hessen-Wahl 2023: Aktuelle Umfragen zur Landtagswahl im Überblick

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Am 8. Oktober wird in Hessen der Landtag gewählt. Hier finden Sie die wichtigsten Umfragen zur Hessen-Wahl 2023. 

Frankfurt - Am 8. Oktober wird in Hessen der nächste Landtag gewählt. Seit 1999 regiert die CDU das Land, erst mit Roland Koch an der Spitze, dann mit Volker Bouffier. Nach dessen Rücktritt als Regierungschef übernahm Boris Rhein Ende Mai 2022 das Amt des Ministerpräsidenten. Juniorpartnerin in der Koalition sind die Grünen, die im Januar 2014 die erste schwarz-grüne Koalition in einem bundesdeutschen Flächenland bildeten.

Was sagen die Umfragen zur Hessen-Wahl 2023?

Die ersten Umfragen sehen die CDU von Ministerpräsident Boris Rhein bei der Hessen-Wahl 2023 deutlich an der Spitze. Um Platz zwei streiten sich demnach die Grünen und die SPD, die mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser als Spitzenkandidatin in die Landtagswahl geht - ein Umstand, der bei der hessischen CDU immer wieder für Kritik sorgt. Wegen ihrer Arbeit als Bundesministerin könne Faeser nur „mit halbem Herzen in Hessen“ sein, heißt es dort.

Viertstärkste Kraft in Hessen dürfte die AfD werden, die laut den Umfragen ihr Ergebnis der Landtagswahl 2018 wohl bestätigen, aber wahrscheinlich nicht verbessern wird. Dahinter folgen die FDP und Die Linke, die beide um den Einzug in den Landtag in Wiesbaden bangen müssen.

Am 8. Oktober wird der hessische Landtag neu gewählt.

Nachfolgend finden Sie die Ergebnisse der aktuellen Umfragen im Einzelnen:

Hessen-Wahl 2023: Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen vom 5. Oktober (ZDF-„Politbarometer“)

Drei Tage vor der Hessen-Wahl liegt die CDU in einer ZDF-Umfrage weiter klar vor allen anderen Parteien. In der Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen erreichen die Christdemokraten 32 Prozent. SPD und Grüne folgen mit jeweils 17 Prozent knapp vor der AfD mit 16 Prozent. Die FDP muss mit fünf Prozent um den Wiedereinzug in den Landtag bangen, die Linke müsste mit drei Prozent das letzte Parlament in einem westdeutschen Flächenland verlassen. Die Freien Wähler werden bei vier Prozent verortet.

FraktionProzent
CDU32
Grüne17
SPD17
AfD16
FDP5
Freie Wähler4
Linke3
Sonstige6

Für das repräsentative ZDF-Politbarometer befragte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen am 4. und 5. Oktober 1.000 zufällig ausgewählten Wahlberechtigte in Hessen telefonisch und online. Die maximale statistische Fehlertoleranz liegt den Angaben zufolge bei plus/minus drei Prozentpunkten.

Hessen-Wahl 2023: Insa-Umfrage vom 4. Oktober

Wenige Tage vor der Hessen-Wahl bleibt die CDU laut der letzten Umfrage weiter mit großem Abstand die stärkste Kraft. In einer Umfrage des Instituts Insa im Auftrag der Bild-Zeitung rangiert die CDU aktuell bei 31 Prozent. Um Platz zwei streiten sich demnach die SPD, die Grünen und die AfD. Die FDP und die Linken müssen um den Wiedereinzug in den Landtag bangen.

FraktionProzent
CDU31
SPD16
Grüne16
AfD16
FDP5
Freie Wähler5
Linke4
Sonstige7

Das Institut Insa hat vom 25. September bis zum 2. Oktober 2023 insgesamt 1.000 Bürgerinnen und Bürger online befragt.

Hessen-Wahl 2023: Civey-Umfrage vom 1. Oktober

Laut einer aktuellen Umfrage könnte Schwarz-Grün in Hessen weiterregieren – weil die CDU so viel Zustimmung erhält. Die SPD wäre nach der Erhebung des Civey-Instituts im Auftrag des Spiegels dagegen eine der Verliererinnen der Hessen-Wahl. Die Umfrage ermittelte nämlich den schwächsten Wert für die Hessen-SPD seit mehr als einem Jahr. Tatsächlich könnte ihr die AfD gar Platz drei streitig machen. Die FDP würde den Einzug in den Landtag schaffen, anders als die Linke.

FraktionProzent
CDU31
Grüne18
SPD16
AfD15
FDP6
Linke4
Sonstige10

Civey hat vom 24. September bis 1. Oktober 2023 knapp 2.900 Personen in Hessen befragt. Die statistische Ungenauigkeit der Umfrage liegt bei bis zu 3,2 Prozentpunkten.

Hessen-Wahl 2023: Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen vom 29. September (ZDF-„Politbarometer“)

Ein besonders gutes Ergebnis erzielt die regierende CDU in der Umfrage, die die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF für dessen jüngstes „Politbarometer“ erhoben hat. Eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl kommt die hessische CDU hier sogar auf 32 Prozent. Ihr derzeitiger Koalitionspartner, die Grünen, würde 17 Prozent gewinnen, genauso wie die SPD, dicht gefolgt von der AfD, die auf 16 Prozent käme. Die hier besonders nahe beieinander liegenden Prozentpunkte für Grüne, SPD und AfD machen das Rennen um Platz zwei in Hessen spannend. Die FDP bliebe auch nach dieser Umfrage mit fünf Prozent knapp im Landtag, während Freie Wähler und Linke mit vier beziehungsweise drei Prozent nicht im Landtag vertreten wären.

FraktionProzent
CDU32
Grüne17
SPD17
AfD16
FDP5
Freie Wähler4
Linke3
Sonstige6

Für das repräsentative ZDF-Politbarometer befragte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen zwischen dem 25. und 28. September 1041 zufällig ausgewählten Wahlberechtigte in Hessen telefonisch und online. Die maximale statistische Fehlertoleranz liegt den Angaben zufolge bei plus/minus drei Prozentpunkten.

Hessen-Wahl 2023: Umfrage von Infratest dimap vom 28. September (ARD-„HessenTrend“)

Die im Auftrag der ARD für deren „HessenTrend“ von Infratest dimap erhobene und am 28. September veröffentlichte Umfrage bestätigt den deutlichen Vorsprung der CDU. Die Partei des amtierenden Ministerpräsidenten Boris Rhein kommt auf bequeme 31 Prozent, während sich um den zweiten Platz ein sehr enges Rennen zwischen den Grünen (17 Prozent), der SPD (16 Prozent) und der AfD (15 Prozent) abzeichnet. Anders als in den Umfragen zur Bayern-Wahl schafft die FDP auch den Zahlen der ARD zufolge mit sechs Prozent knapp den Wiedereinzug in den Landtag. Linke und Freie Wähler müssten hingegen mit jeweils vier Prozent draußen bleiben.

FraktionProzent
CDU31
Grüne17
SPD16
AfD15
FDP6
Linke4
Freie Wähler4
Sonstige7

Infratest dimap hat im Auftrag der ARD vom 25. bis 27. September 1515 Wahlberechtigte telefonisch und online befragt. Die Fehlertoleranz liegt je nach Größe des erzielten prozentualen Anteils zwischen zwei und drei Prozentpunkten. Die Ergebnisse sind bewusst gerundet worden, „um falsche Erwartungen an die Präzision zu vermeiden“. Da Rundungsfehler für kleinere Parteien erheblich sein können, wird in dieser Umfrage keine Partei unter drei Prozent ausgewiesen.

Hessen-Wahl 2023: Infratest-dimap-Umfrage vom 14. September

Dreieinhalb Wochen vor der Hessen-Wahl sieht eine Umfrage die CDU klar vorn. In der Erhebung des Instituts Infratest dimap für den Hessischen Rundfunk erreicht die Partei 31 Prozent. Dahinter folgt mit großem Rückstand die SPD. Gründe und AfD liegen gleichauf. Die FDP muss um den Wiedereinzug in den Wiesbadener Landtag zittern, während die Linke ausscheiden würde.

FraktionProzent
CDU31
SPD18
Grüne17
AfD17
FDP5
Linke3
Freie Wähler3
Sonstige6

Das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap befragte zwischen dem 5. und 9. September 2023 insgesamt 1.170 Wahlberechtigte für den „Hessentrend“.

Boris Rhein: Werdegang, Wahlen und Skandale des hessischen Ministerpräsidenten

Boris Rhein: Ministerpräsident in Hessen
Boris Rhein galt schon früh als Überflieger und Hoffnungsträger der hessischen CDU. Bereits im Alter von 27 Jahren wurde der Jurist erstmals in den hessischen Landtag gewählt. Mit 38 Jahren übernahm Rhein das Amt des hessischen Innenministers. Im Jahr 2014 wurde der zweifache Vater zum Wissenschaftsminister in die schwarz-grüne Landesregierung berufen. Seit Januar 2019 war er Präsident des hessischen Landtags - inzwischen führt er die schwarz-grüne Regierung an. © Frank Rumpenhorst/dpa
Boris Rhein: Ministerpräsident in Hessen und Volker Bouffier
Den Respekt, den sich Rhein in seiner Amtszeit als Landtagspräsident erarbeitet hat, galt als ein entscheidender Punkt für die Nachfolge von Volker Bouffier als hessischer Ministerpräsident und CDU-Landesvorsitzender. Dass Bouffier noch während der laufenden Legislaturperiode abtrat, hatte vor allem den Grund, seinem Nachfolger die Chance auf einen Amtsbonus zu geben. Als Vertrauter von Bouffier gilt Rhein nicht.  © Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Die Frankfurter Goethe Universität
Rhein wurde als Sohn des früheren Frankfurter Schuldezernenten Peter Rhein geboren. Nach dem Abitur am Lessing-Gymnasium in Frankfurt im Jahr 1991 studierte er Rechtswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Das Studium schloss er im Jahr 1997 mit dem Ersten Staatsexamen ab. Nach dem Zivildienst, den er als Betreuer in einem Wohnheim für Schwerbehinderte (Praunheimer Werkstätten) absolvierte, folgte im Jahr 2000 das zweite Staatsexamen. Danach war er bis zu seiner Berufung zum Minister als Rechtsanwalt tätig. © Heike Lyding/Imago
Michel Friedmann
1996 sorgte Rhein als Vertreter der Jungen Union Frankfurt mit einem verbalen Angriff gegen seinen Parteikollegen Michel Friedman für Wirbel. Anlass war die scharfe Kritik des damaligen CDU-Vorstandsmitglieds am rechten Flügel der hessischen CDU. Friedman sei eine „Belastung für die Frankfurter CDU“, sagte Rhein, der Friedman indirekt zum Parteiaustritt und zum Verlassen der Stadt Frankfurt aufforderte. SPD und Grüne missbilligten die Aussage als „skandalöse Entgleisung“. © Thomas Koehler/Imago
Rockergruppe "Hells Angels"
Im Jahr 2011 wurden Vorwürfe gegen Rhein laut, er habe Kontakte zu der Rockergruppe Hells Angels. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hatte über ein Telefonat berichtet, bei dem ein Mitglied der Rockergruppe Rheins Hilfe bei Auseinandersetzungen um die Straßenprostitution im Frankfurter Bahnhofsviertel gelobt habe. Rhein wies die Vorwürfe weit von sich. „Ich habe weder Kontakte zu den Hells Angels, noch unterstütze ich diese Gruppierung oder treffe Absprachen mit ihnen“, sagte er damals. Im September 2011 erließ er ein Verbot gegen zwei Hells-Angels-Vereine. © Fredrik von Erichsen/dpa
Peter feldmann
Nur wenige Monate später musste Boris Rhein den ersten großen Rückschlag seiner politischen Karriere verkraften. Dass sein Weg nicht fortwährend steil nach oben führte, lag ausgerechnet an den Wahlberechtigten in seiner Heimatstadt. Bei der Wahl um den Frankfurter Oberbürgermeisterposten erreichte Rhein im ersten Wahlgang zwar das beste Ergebnis, musste sich dann aber in der Stichwahl am 25. März 2012 deutlich seinem SPD-Kontrahenten Peter Feldmann geschlagen geben.  © Andreas Arnold/dpa
Fußballfans Frankfurt
Die Wahlniederlage könnte auch mit den Frankfurter Fußballfans zu tun haben. Selten hatten sich wohl so viele von ihnen an einer politischen Wahl beteiligt wie an jener um das Amt des Frankfurter Oberbürgermeisters. Und warum? Um zu verhindern, dass Rhein neues Stadtoberhaupt wurde. Ihre Abneigung machten sie auch auf dem Platz deutlich. „Ob SGE, ob FSV, Boris Rhein will keine Sau“, hieß es da gerne. Und auf Flugblättern der Ultras war zu lesen: „Rhein raus – häng deine Nase ned in Dinge, von denen du keine Ahnung hast!“ Zuvor hatte Rhein „eine härtere Gangart gegen gewaltbereite Problemfans“ angekündigt.  © Imago
Frankfurter Opernplatz
In den Jahren danach präsentierte sich Boris Rhein ohnehin gerne als Vertreter von Recht und Ordnung. Als Innenminister forderte er eine Verschärfung des Strafgesetzbuches, um Gewalttaten gegen die Polizei besonders zu ahnden. „Die Beamten, die täglich ihre Gesundheit für das Allgemeinwohl aufs Spiel setzen, brauchen mehr Schutz“, sagte er 2013. „Die zunehmende Eskalation der Gewalt muss für die Täter besondere Konsequenzen nach sich ziehen.“ Rhein fasste seine Vorstellungen unter dem Stichwort „Schutzparagraf für Schutzleute“ zusammen. © Frank Rumpenhorst/dpa
Blockupy-Proteste in Frankfurt am Main
Für großes Entsetzen sorgten die Vorfälle vom 1. Juni 2013, als die Polizei in Frankfurt massiv gegen eine genehmigte Demonstration der Blockupy-Bewegung vorging. Als damaliger Innenminister verteidigte Rhein die Entscheidung, einen Kessel um rund 1000 Menschen zu ziehen. Dies sei „nachvollziehbar, richtig und vom Gesetz gedeckt“. Schließlich habe es massive Verstöße gegen das Versammlungsrecht gegeben. Im Grundrechte-Report 2013 hingegen war von einem „verfassungsrechtlichen Skandal“ die Rede.  © Boris Roessler/dpa
Ehemaliges Poilzeigefängnis Klapperfeld
Hohn und Spott erntete Boris Rhein im Oktober 2017, als er einmal am späten Abend mit einer Gruppe von teils offenbar angetrunkenen Begleitern mal eben Einlass ins „Klapperfeld“ in Frankfurt verlangt hatte - das alternative Kulturzentrum werde schließlich mit Steuergeld unterstützt. Diejenigen, die im Haus waren, verwiesen auf das Hausrecht der Initiative „Faites votre jeu!“ und die regulären Öffnungszeiten – aus der Besichtigung wurde nichts. Im Netz wurde darüber unter dem Hashtag #Rheinwillrein gelacht.  © Imago

Hessen-Wahl 2023: Insa-Umfrage vom 12. September

Weniger als einen Monat vor der Hessen-Wahl bleibt auch laut einer neuen Umfrage offen, ob nach der stärksten Kraft CDU die SPD vor den Grünen landet oder umgekehrt. Im aktuellen „Hessen-Trend“ des Meinungsforschungsinstituts Insa für die Bild-Zeitung bekommt die oppositionelle SPD 20 Prozent, während die mitregierenden Grünen 19 Prozent erreichen. Die CDU kommt auf 29 Prozent. Die AfD erhält laut der Umfrage 15, die FDP 6 Prozent und die Linke 3 Prozent - und würde damit aus dem Landtag fliegen.

Die aktuelle schwarz-grüne Koalition käme mit zusammen 48 Prozent ebenso auf eine solche Mehrheit wie eine große Koalition aus CDU und SPD mit zusammen 49 Prozent oder auch eine Ampelkoalition mit insgesamt 45 Prozent.

FraktionProzent
CDU29
SPD20
Grüne19
AfD15
FDP6
Freie Wähler4
Linke3
Sonstige4

Das Meinungsforschungsinstitut Insa hat für den Hessen-Trend vom 4. bis zum 11. September 2023 insgesamt 1.000 Bürgerinnen und Bürger online befragt. Die maximale statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3,1 Prozentpunkten.

Hessen-Wahl 2023: Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen vom 8. September

Die CDU ist nach einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen gut vier Wochen vor der Hessen-Wahl weiterhin stärkste Kraft im Land. Nach dem ZDF-„Politbarometer“ streiten sich die Grünen mit der SPD um Platz zwei. Die AfD liegt knapp dahinter, die FDP schafft demnach den Einzug in den Landtag, die Linke würde den Einzug ins Parlament hingegen verpassen. Mit diesem Ergebnis hätte die amtierende schwarz-grüne Regierung weiterhin eine Mehrheit. Denkbar wäre auch ein Bündnis von CDU und SPD.

FraktionProzent
CDU30
Grüne19
SPD19
AfD16
FDP6
Linke3
Sonstige7

Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen hat vom 4. bis 7. September im Land Hessen 1.107 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte telefonisch befragt.

Hessen-Wahl 2023: Civey-Umfrage vom 31. August

Die CDU von Ministerpräsident Boris Rhein liegt wenige Wochen vor der Landtagswahl in Hessen in der Sonntagsfrage weiter deutlich an der Spitze. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Spiegels landen die Christdemokraten klar vor den Grünen und der SPD. Platz vier belegt die AfD, die aber in Hessen ihre Umfrageergebnisse auf Bundesebene nicht ganz erreicht. Weit abgeschlagen folgen die FDP und die Linken, die den Einzug in den Landtag verpassen würde.

Mit diesem Ergebnis könnte die CDU ihre Zusammenarbeit mit den Grünen fortsetzen. Alternativ böte sich eine schwarz-rote Koalition an. Auch eine Ampel aus SPD, Grüne und FDP verfügte über eine knappe Mehrheit.

FraktionProzent
CDU29
Grüne20
SPD18
AfD16
FDP6
Linke3
Sonstige8

Civey hat vom 24. bis 31. August 2023 insgesamt 3.002 Personen in Hessen online befragt. Die statistische Ungenauigkeit der Umfrage liegt bei bis zu 3,1 Prozentpunkten.

Umfragen vor Hessen-Wahl 2023 sind keine Prognosen für das Ergebnis

Die Umfragen der Meinungsforschungsinstitute geben einen Hinweis, wie die Ergebnisse der Hessen-Wahl 2023 am 8. Oktober ausfallen könnten. Allerdings ist dabei zu bedenken, dass solche Umfragen grundsätzlich nur die aktuelle politische Stimmung abbilden. Sie sind keine Prognosen für das Ergebnis der Landtagswahl. Sie sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindung und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

Hessen: Ergebnisse der Landtagswahl 2018

Bei der Landtagswahl in Hessen im Jahr 2018 musste die CDU Verluste in zweistelliger Höhe hinnehmen, blieb aber stärkste Kraft. Ähnlich herbe Verluste kassierte die SPD, die mit 19,8 Prozent das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte bei einer hessischen Landtagswahl einfuhr. Ihr historisch bestes Ergebnis in Hessen fuhren dagegen die Grünen ein, die damit vor der SPD auf Platz zwei landeten. Die AfD legte deutlich, FDP und Linke leicht zu. Die bis dahin regierende schwarz-grüne Landesregierung konnte ihre Arbeit fortführen. (cs)

Rubriklistenbild: © Michael Schick

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